Heute möchte ich euch mal wieder zwei Veranstaltungen ans Herz legen, die heute und morgen Abend im FZW in Dortmund stattfinden werden.
Das Freizeitzentrum West wurde übrigens 1968 von der Stadt Dortmund eröffnet, damals noch am Neuen Graben im Dortmunder Westen und ursprünglich als Stadtteilzentrum gedacht. Mit den Jahren entwickelte es sich aber immer mehr zu einem Verwaltungs- und Kulturzentrum, und heute gilt das neue FZW an der Ritterstrasse ( direkt neben dem Dortmunder U ) bundesweit als „kreativer und erfolgreicher Veranstalter innovativer Jugend- und Popkultur“ mit über 250 Veranstaltungen im Jahr.
Nun aber zu heute Abend.
Um 20 Uhr wird Michael Schulte die Bühne betreten. Der 1990 geborene Flensburger verschaffte sich anfänglich einen Namen, in dem er Coverversionen verschiedener Songs auf seinem Youtube – Kanal veröffentlichte und dort von dem Sänger Rea Garvey entdeckt wurde. Ende 2011 nahm Schulte dann an der Castingshow The Voice of Germany teil, wo er sich für die Liveshows qualifizieren konnte, in das Finale der besten vier Teilnehmer einzog und den dritten Platz belegte. Es folgte eine Tour mit Rea Garvey, in dessen Vorprogramm er auftrat und eine weitere Tour mit Max Giesinger. Sein Album ‚WIDE AWAKE‘ stieg direkt auf Platz 1 der Media Control Newcomer-Charts ein.
Fragestellungen zum Sachstand wissenschaftlicher Nachweise im Envio-Fall – was die Herkunft hoher PCB-Blutkonzentrationen und was die Herkunft der gesundheitlichen Auffälligkeiten bei der Envio-Arbeiterschaft betrifft. Von unserem Gastautor Rudolf Übbing.
Die Herkunft der hohen PCB-Blutkonzentrationen darf bereits als geklärt gelten; hier lassen sich aus frei zugänglichen, publizierten Datenmaterialien extrem hohe Signifikanzwerte ableiten, welche die hohe PCB-Blutkonzentrationen mit der Arbeit in der Envio-Firma assoziieren. – Wenn von 116 Arbeitern der „recycling company“ (Fa. Envio, inbegrif. Leiharbeiter) 80 Proz. – mithin also 93 Arbeiter – höhere Blutkonzentrationen als 75 andere Personen einer Vergleichsgruppe aufweisen, so ergibt sich hieraus eine extrem geringe Irrtumswahrscheinlichkeit für die Annahme einer systematisch bedingten PCB-Belastung.
Wer dann den Lebenswandel der betroffenen Arbeiter als Ursache für die hohe PCB-Belastung heranziehen will (wie geschehen), kann bei strenger Betrachtung sich eigentlich nur lächerlich machen.
ear ist ein Projekt des Musikers Raphael Tschernuth und des Schauspielers Günther K. Harder, der jahrelang dem Ensemble des Schauspielhauses Dortmund angehörte. Harder am Mikro, Tschernuth an den Instrumenten haben sie ihr mittlerweile sechstes Album OUT IN THE OPEN veröffentlicht und besuchen bei ihrer Tour durch die Republik auch Harders früheren Wohnort Dortmund.
zwei Konzerten in zwei Tagen: Donnerstag, 28. Februar, 19 Uhr beim 3klang-Festival im Subrosa in der Gneisenaustrasse. Freitag, 1. März, 20.30 Uhr im Salon Fink am Nordmarkt.
Das Verwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass die Stadt Dortmund ihren ehemaligen Feuerwehrchef Klaus Schäfer weiterhin beschäftigen muss. Schäfer war von der Stadt 2010 mit einem „vorläufigen Dienstleistungsverbot” belegt worden und hatte ihn vom Dienst suspendiert. Schäfer hatte an einer Kundgebung von Dortmunder Neonazis teilgenommen – es soll nicht die einzige Veranstaltung der Rechtsradikalen gewesen sein, bei der Schäfer mitgemacht hat.
Die Stadt will nun die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und dann entscheiden, ob sie Berufung einlegt. Die Nazi Partei Die Rechte freut sich indes über das Urteil: „Nationale Deutsche sind kein Freiwild,“ heißt es in einer ersten Stellungnahme.
Mit Diane Jägers haben SPD und CDU eine gute Wahl getroffen. Jägers hat ihren Job in Bochum gut gemacht, auch die größeren Herausforderungen in Dortmund kann sie schaffen.
Als er noch Umweltdezernent war, musste das Skandalunternehmen Envio das Umweltamt an Überwachungen erinnern, auch als Rechtsdezernent machte er keine gute Figur: Ob der Streit um das Subrosa, die Sperrstunde oder die Probleme in der Nordstadt: Wilhelm Steitz (Grüne), der ehemalige Lebensgefährte von NRW-Gesundheitsministerin Steffens, wirkte als Dezernent zu jedem Zeitpunkt überfordert und konzeptlos.
Anders Diane Jägers in Bochum: Zwar waren die Anforderungen die an sie gestellt wurden nicht so hoch wie in Dortmund, ist Bochum insgesamt eine Stadt mit weniger sozialen Konflikten als Dortmund, aber ihren Job erledigte sie Skandalfrei. Wer mit ihr zu tun hatte, zum Beispiel die Wirte im Bermudadreieck, lobten ihre pragmatische Art. Jägers ist engagiert, keine Ordnungsfanatikerin und sorgt trotzdem dafür, dass die Dinge nicht entgleiten – eine Idealbesetzung.
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