BVB: Wird am Mittwoch in München alles besser?

Robert Lewandowski (BVB), Foto: (c) Christopher Neundorf
Robert Lewandowski (BVB), Foto: (c) Christopher Neundorf

Es war schon recht ernüchternd, das Spiel des BVB am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison stellten die Dortmunder zwar das technisch bessere, das optisch überlegene Team, konnte das Ganze am Ende aber doch nicht zu einem ‚Dreier‘ nutzen.

Es scheint fast, als müsse der Verein nach der nahezu perfekten Rückrunde im Vorjahr, in dieser Saison etwas von dem zuvor überstrapazierten Glück wieder ‚zurückgeben‘.

Doch wenn man das fehlende ‚Glück‘ in dieser Spielzeit allein für die inzwischen riesige 17-Punktelücke zu Bayern München verantwortlich machen würde, dann wäre diese Analyse wohl etwas zu einfach.

Was dem BVB in letzter Zeit häufiger zu fehlen scheint, dass ist

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ECCE-Chef: „Dortmund is the largest city in the Ruhr region, with some 800,000 inhabitants.“


Bernd Fesel, Geschäftsführer des European Center for Creative Economy (ECCE), nutzt jede Gelegenheit, sich zu blamieren. Neulich im Internet zu Beispiel.

Zum Beispeil auf der Internetseite Culturefighters,dem britischen Gegenstück zur Webseite Labkultur, die ECCE seit nunmehr drei Jahren ohne Erfolg, aber dafür mit üppigen Fördermitteln betreibt. Dort stellt Fesel Dortmund und seine Sicht der U-Turm Geschichte vor.

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Frühstück

BIG LogoBIG: Dortmunder Verwaltungssitz kommt Krankenkasse teuer zu stehen…Der Westen

BVB: … und Dortmund patzt bei der Generalprobe…Welt

FZW: Battlerap mit doppeltem Boden…Coolibri

Rettungsdienste: Gutachter soll Notruf-Anstieg klären…Ruhr Nachrichten

Fotoausstellung: Schicksale aus Bosnien-Herzegowina…Ruhr Nachrichten

Oper: „Hochzeit des Figaro“…Ruhr Nachrichten

BVB II: Beckenbauer rät FCB von Lewandowski-Verpflichtung ab…Südwest Presse

BVB III: Klopp kommt mit mieser Laune nach München…Bild

BVB IV: Fohlen-Filet bezahlt und einen alten Gaul servert bekommen…Schwatzgelb

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Ein wenig Protest gegen INDECT

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Vor einem Jahr protestierten Tausende in Dortmund gegen ACTA. Gegen das EU-Überwachungsprojekt INDECT    gingen gestern am Tag des Datenschutzes nur wenige Dutzend auf die Straße.

Eigentlich ist INDECT ein guter Grund, auf die Straße zu gehen: Schon der Name sagt deutlich , worum es geht:   Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment (Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung). Das EU-Programm startete 2009 und soll Menschen erkennen, die sich „abnormal“ verhalten. Das sind im Zweifelsfall wir alle irgendwann einmal.

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Oper Dortmund: Noch einmal Nozze

Figaros Hochzeit – Le Nozze Di Figaro (Foto: Thomas Jauk / stagepictures)
Figaros Hochzeit – Le Nozze Di Figaro
(Foto: Thomas Jauk / stagepictures)

„Wenn diese ‚Nozze‘ nicht ankommt, dann fresse ich einen Hut – oder wie sagt man auf Deutsch?“ „Nozze“ nennt Jac van Steen „Le nozze di figaro“ von Mozart. Es klingt bei ihm wie der Spitzname eines guten Freundes, den er schon aus der Sandkiste kennt.Es ist die erste Mozart-Oper des Niederländers in Dortmund – und  seine letzte. Die Stadt wollte den Vertrag des General-musikdirektors der Dortmunder Philharmoniker nicht verlängern. Vor der Premiere am 23.2. traf Honke Rambow ihn in seinem Büro.

 

Sein Büro in der Dortmunder Oper sieht aus wie man es sich bei einem GMD vorstellt. Von der Tür aus muss man zunächst um den Flügel herum, die Kommode mit barockem Geschnörkel und der ausladende Schreibtisch in dunklem Holz – alles etwas vollgestopft, überall liegen Noten herum, ein Raum, der voll ist mit klassischer Musik.

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„Die nächste Tatort-Leiche bin ich!“

Eine riesige Traube Menschen drängelt sich schon am frühen Morgen vor dem Schauburg-Kino auf der Brückstraße. Eine Agentur hat zum Tatort-Casting eingeladen. Vom Kind über die Hausfrau bis zum Rentner wollen hunderte einmal im Leben in Deutschlands beliebtester Krimi-Serie mitspielen.

„Ich bin ein großer Tatort-Fan und jetzt will ich auch mal mitspielen“, erzählt ein kleiner Junge, der mit seinen Eltern über eine Stunde im Schneetreiben auf der Brückstraße gewartet hat, um endlich zum Casting vorgelassen zu werden. Am liebsten würde er mal sprechen, aber es sei auch spannend einfach nur mal dabei zu sein. Hinter ihm sitzt ein Rentner aus Haltern: „Seit ich in Rente bin, sind Filme mein Hobby, ich habe schon bei RTL in einer Serie mitgespielt und war Komparse beim Kinofilm Vampirschwestern“. Nun also der Tatort.

Die größte Gruppe unter den Bewerbern: Mädchen im Alter zwischen 16 und 21. Sie träumen von einer Filmkarriere. So wie Sina: „Ich habe schon mal Werbung gemacht und hatte auch schon ein Foto-Shooting.“ Der Tatort als nächster Karriereschritt: „Mich hat einfach interessiert wie das ist, wenn man mal so einen richtigen Film dreht.“

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Labkultur darf weiter versagen

Er will nur unser Geld: Dieter Gorny
Er will nur unser Geld: Dieter Gorny

Gaby Kolle von den Ruhr Nachrichten hat gestern mal nachgefragt: Labkultur, das Medium des fabulösen European Center for Creative Economy (ECCE) wird weiter vom Land gefördert.

Die guten Zeiten, als Labkultur für seine chronische Erfolglosigkeit noch um eine Million Euro im Jahr zur Verfügung standen, sind vorbei. Aber obwohl das Land sparen muss, für das Medium von Genosse Dieter Gorny ist immer noch Geld da: 300.000 Euro hat Labkultur in diesem Jahr zur Verfügung, 150.000 werden es im kommenden Jahr sein. Das geht aus einem Artikel von Gaby Kolle in den Ruhr Nachrichten hervor.

150.000 Euro –  für ein Medium, das europaweit wahrgenommen werden will, ist das ein überschaubarer Betrag. Für ein Medium, für dass sich niemand interessiert, ist das eine Menge Geld. Aber man könnte auch damit noch eine ganze Menge machen – aber die Unfähigkeit der Lab-Macher wird schon dafür sorgen, dass auch dieses Geld ohne grössere Wirkung einfach verpufft.

Auch bei den anderen Projekte von ECCE läuft es gewohnt schlecht…Hier der Artikel auf den Ruhr Nachrichten