„Liebesgrüße aus Wattenscheid“

Das zeigt den Ausweis von James Bond aus dem Film „Liebesgrüße aus Moskau“ Bild: „Bond Club Wattenscheid e.V.

Ab dem 15. Juni lädt das Stadtarchiv Bochum in Zusammenarbeit mit dem „Bond Club Wattenscheid e.V.“ zur Ausstellung „Liebesgrüße aus Wattenscheid“ ein. Besucher erwartet eine beeindruckende Sammlung von James-Bond-Sammlerstücken – darunter Filmrequisiten, Bücher, Schallplatten, Kinowerbung, Münzen, Merchandising-Artikel, Spiele, Schmuck und Plakate. Ein besonderes

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Freiheit, Bomber, Gedichte: „Liberté, j’écris ton nom“

Vickers Wellington RAF Bomber Command April 1940 by Imperial War Museum, Non Commercial Licence

Ein Gedicht, das vom Himmel fällt. Abgeworfen von britischen Bombern, aufgelesen in einem Land, in dem Nazi-Terror wütet. Geflüstert wie eine stille Post, gebetet wie eine Litanei, zum Hymnus vertont. Ihn heute zu singen  –  Chorwerk Ruhr am 22. Juni in der Christuskirche Bochum  –  ist große Kunst. Und ist ein politisches Kassiber, weil diese Kunst bei sich selber bleibt.

Paris, Sommer 1941, Paul Éluard schreibt Une seule pensée, Ein einziger Gedanke, der liest sich wie ein Liebesgedicht: Ich schreibt deinen Namen auf alles, was ist in dieser Welt, schreibt ihn in die Bäume, den Schnee, die Straßen. Auf das Weißbrot der Tage und die Wunder der Nächte, den dichten faden Regen und meine Fetzen Himmelblau, sur tous mes chiffons d’azur. Schreibt ihn auf das, was fern ist wie meine Schulhefte und nah wie erwartende Lippen. Dann der Name, ich bin geboren, dich zu nennen, dich, Liberté.

Die Freiheit. 21 Vierzeiler, unschuldig wie Kinderreime, vom Leben gemalt wie meine zerfallenden Leuchttürme. Éluard war Surrealist, kein frommer Träumer, war phasenweise Kommunist, also schon doch ein frommer Träumer, nur gab es Sommer ´41 nichts mehr zu träumen. Nazi-Deutschland hatte

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„Bedenken sind im Queerfeminismus tabu“

Gertraud Klemm Foto: Photoservice Austria Lizenz: CC BY-SA 4.0

Unser Gastautor Till Randolf Amelung  über Cancel Culture am Beispiel von Gertraud Klemm.

Eine Buchankündigung des österreichischen Leykam-Verlags führt in nuce vor, wie Cancel Culture immer noch funktioniert. Was ist passiert? Am 21. Mai veröffentlichte die Autorin Mareike Fallwickl eine Vorschau für die gemeinsam mit Eva Reisinger erarbeitete neue Anthologie „Das Pen!ismuseum“, die im September 2025 im Leykam-Verlag erscheinen soll. Auch der Verlag selbst veröffentlichte eine Ankündigung. In der ursprünglichen Ankündigung war auch der

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56.000 Besucher kamen zu den Ruhrfestpielen

Ruhrfestspielhaus Foto: Ruhrfestspiele Lizenz: CC BY-SA 3.0

Kurz vor dem großen Finale am Pfingstwochenende ziehen die Ruhrfestspiele eine durchweg positive Bilanz: Rund 56.000 Gäste besuchten die Vorstellungen, mit etwa 62.500 verkauften Karten liegt die Auslastung bei fast 90 Prozent. Nicht eingerechnet sind die rund 55.000 Besucherinnen und Besucher des Kulturvolksfestes zur Eröffnung am 1. Mai.

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