Alles easy – Ein Panda und 15000 Fans am Baldeneysee in Essen

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Nach seiner sehr erfolgreichen „Mello Tour“ mit über 200.000 Besuchern und zahlreichen Festivals ist CRO in diesem Sommer mit seiner MTV Unplugged Platte und 20 Mann und Frau starkem Orchester einmalig auf große Open Air Tour unterwegs.

Kurzer Rückblick:

Am 4. Mai 2015 gab Cro im Ludwigsburger Scala-Kino ein MTV-Unplugged-Konzert vor 300 Gästen. Als Gäste nahmen Die Prinzen, Max Herre, Teesy, Haftbefehl, Dajuan und Die Orsons teil. Die erste Single aus dem MTV-Unplugged-Album, „Bye Bye“, wurde am 26. Juni 2015 veröffentlicht und erreichte auf Anhieb Platz 1 der deutschen Singlecharts. Auch das zugehörige Album MTV Unplugged: Cro belegte die Spitzenposition in den Charts.

 

Auf seiner MTV Unplugged Open Air Tour 2016 präsentiert CRO mit seinem gesamten Ensemble vom 20. Mai bis zum 28.August seinen Fans in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz 23 ganz besondere Konzerterlebnisse an sehr aussergewöhnlichen Orten.

Am gestrigen Freitagabend stand die wunderschöne Location Seaside Beach in Essen am Baldeneysee auf dem Tourplan, der Abend war im Vorfeld bereits ausverkauft.

In lässig zerfetzter Jeans und T-Shirt und mit vielen lockeren Sprüchen auf den Lippen begeisterte Cro zusammen mit seinem starken Orchester, das auf mehreren Rängen auf der Bühne aufgestellt worden war, seine Fans von der ersten Minute an. 15000 Fans waren zu seinem fast zweistündigen MTV-Unplugged-Gig erschienen und wurden von dem  jüngsten Neuzuwachs Vona (ebenfalls Chimperator Live), der mit Cro seine ersten Live-Erfahrungen sammeln durfte, hervorragend auf den Abend eingestimmt.

Carlo Waibel alias Cro, der seine RAOP-Musik salonfähig gemacht hat, ist indessen an seinen Auftritten und Erfahrungen bereits gewaschen. Zwar hat er die Panda-Maske immer noch nicht abgelegt, worauf zahlreiche Mädchen an dem gestrigen Abend wohl wieder sehnsüchtig gewartet haben, aber dafür kann kein Panda der Welt so lässig wie der Stuttgarter die Arme in die Luft werfen und dabei  Hits wie “Hi Kids“, “Allein”  und “Die Welt gehört dir” zum Besten geben. Und dabei spricht er keineswegs nur die junge Damenwelt an, in Essen waren gleich alle Generationen vertreten. Jung und Alt groovte mit Cro mit was das Zeug hielt. Selbst das Wetter hatte ein Einsehen und so wurde der Abend am See zu einem wunderbaren Wochenausklang.

Und weil alles so „easy“ läuft ..gibt es gleich einen Nachschlag:

MTV UNPLUGGED ZUGABE

15.12.16   Köln / Lanxess Arena

16.12.16   Ulm  / Ratiopharm Arena

17.12.16   Stuttgart   / Schleyerhalle

18.12.16   Mannheim / SAP Arena

20.12.16      Kiel / Sparkassen Arena

21.12.16   Erfurt / Messe

22.12.16      München  / Olympiahalle

Tickets gibt es bei Eventim !

VONA

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Limp Bizkit – 7500 Fans feiern in der ausverkauften Mitsubishi Electric Halle

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Auch wenn ihre Fans schon seit über fünf Jahren auf den Nachfolger des Nummer Eins Albums Golden Cobra warten, tat das der Stimmung am gestrigen Abend in der ausverkauften Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle keinen Abbruch. Im Gegenteil, es wurde wieder einmal bewiesen, dass man keine neuen Songs braucht, um eine Band zu feiern, die in den Köpfen sowieso schon als die wahren Ikonen des Nu Metal gelten. Und andersherum genauso, mit sämtlichen Klassikern im Gepäck lieferten Limp Bizkit um Frontmann Fred Durst, mit wahrer Spielfreude gesegnet und bester Laune, ein überzeugendes und mitreißendes Konzert ab, das keine Wünsche offen lies. Zwar gab zwar auch keine Überraschungen, aber dafür Textsicherheit in aller Munde, die die 7500 Fans im Laufe des Abends immer mehr zu einer feiernden Masse zusammenschweißte. Mit ihrem innovativen und mitreißenden Mix aus peitschenden Rhythmen, massiven Gitarrenwänden und funkigen HipHop-Elementen, griffen die Jungs aus Florida mit ihren bekannten Songs den Sound des Crossovers der 90er-Jahre auf und wurden ihrem Ruf wieder einmal mehr gerecht. Wir freuen uns dennoch auf das neue Album ! 🙂 Hier sind die Fotos :

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Bochumer Künstler lässt sich fürs Bier trinken bezahlen

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Kunst und Alkohol sind schon oft eine fruchtbare Beziehung eingegangen. Eine neue Variante dieser alten Liebe spielt nun der Bochumer KünstlerMatthias Schamp: Er lässt sich für das Bier trinken bezahlen: Die Deckel, der in den Bochumer Kneipen Goldkante, Trinkhalle und Freibeuter erzecht, können als Kunstwerke für das doppelte der Deckelsumme erstanden werden.

„Konstruktion, Materialität, Gliederung“

 

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In den letzten Jahrzehnten ist viel geschehen, um das baukulturelle Erbe der Montanindustrie als identitätsstarken Programmstein des Ruhrgebietes zu etablieren. Deren behutsame „Umcodierung“ zeugt von Kontinuität und Wandel der Region. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.

Dass die bauhistorischen Texturen des letzten Jahrhunderts sich an Rhein und Ruhr aber nicht darauf beschränken und gerade in den guten Jahren der Weimarer Republik europäisches Metropolenformat gewannen, ist bisher weniger bekannt. Offenbar hat das Scheitern der ersten deutschen Demokratie eine angemessene Würdigung der architektonischen Leistungen dieser Epoche erschwert. Mit ihnen verbindet sich ungeachtet ihrer seinerzeitigen Modernität nicht die dauerhafte Erinnerung an Relevanz und Stil.

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Ein Abend in Moll – Ruhrtriennale eröffnet mit der Oper „Alceste“

"Alceste" in der Bochumer Jahrhunderthalle Chors MusicAeterna ; Foto: Ruhrtriennale
„Alceste“ in der Jahrhunderthalle (Chor MusicAeterna) Foto: Ruhrtriennale

Am Freitag eröffnete die Spielzeit der Ruhrtriennale in der Bochumer Jahrhunderthalle. Bis Ende September sind 22 Produktionen an verschiedenen Spielorten im ganzen Ruhrgebiet zu sehen. Das Wochenende zeigte mit der Eröffnungsoper „Alceste“, der Nacht der elektronischen Pop-Musik „Ritournelle“ und einer Aufführung in der DITIP-Moschee Duisburg Marxloh das breite Spektrum, mit dem Intendant Johan Simons sein Publikum in dieser Spielzeit umschlingen will. Der Start ist gelungen.

Die Eröffnungsrede zum Festpielmotto „Seid umschlungen – Freiheit  Gleichheit,  Brüderlichkeit!“, hielt die Mühlheimerin Carolin Emcke, deren Roman „Gegen den Hass“ – ein Plädoyer für eine offene Gesellschaft – im Oktober erscheint. Im selben Monat wird sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Das Unbehagen in der turbulenten Zeit, in der wir in Echtzeit Kriege und Gewalttätigkeiten, wie die öffentlichen Hinrichtungen durch den IS mitverfolgen, beschreibt Emcke eindringlich. Diese Zeugenschaft macht uns zu untätigen Mitwissern: „Es ist dieses  virtuelle Miterleben, das  uns einbindet ohne uns tatsächlich einzubinden  – das ist nicht auszuhalten ist. Es gibt keine Unschuld des Nicht-Wissens mehr.“ Emckes Rede rüttelt am Nerv der Zeit. Mit ihrem Nachdenken und „gedanklichen Sondieren“ über die aufgeklärte Gesellschaft, die immer auch sich selbst zum Objekt hat, öffnet sie in ihrer Rede den Blick auf das Premierenstück „Alceste“.

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