Erdmöbel gehen mit „Geschenk +3“ auf Weihnachtstour

Es ist schon schöne Tradition.
Zum alljährlichen Weihnachtsfest haben auch 2015 die Erdmöbel wieder eine wirkliche Alternative zum ewig gleichen Christmas-Gedudel parat.
Mit ihrem Weihnachtsalbum Geschenk +3 (Jippie! Industrie / VÖ:27.11.2015) hauchen sie einer Sammlung von Liedern, die in unseren Räumen in der Vorweihnachtszeit kaum wegzudenken ist, neues Leben ein und schaffen es, durch ein erfrischendes Maß an Ironie und Kritik, die musikalische Weihnachtszeit mal wieder erträglicher zu machen und dabei das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren.
Ein ganz besonderer „Weihnachtssong“ darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Im Gegensatz zu den zwei Liedern der beiden vergangenen Jahren, Ding, Ding, Dong (Jesus weint schon) und Goldener Stern, kommt das neue Werk Nonstop Christmas, in “Memorandum an James Last”, zwar in typischer Erdmöbel-Eigenart daher, ist aber um einiges friedlicher. Und es kommt noch besser. Mit Melodica und Aufs Christkind gibt es noch zwei Weihnachtstracks mit obendrauf.
Wer die vier in Köln ansässigen Münsteraner nun gerne live hören will, sollte am kommenden Mittwochabend (09.12.2015) das Konzert „Weihnachten mit Erdmöbel“ im Grammatikoff in Duisburg nicht verpassen.

Erdmöbel gibt es bereits seit 20 Jahren. Hervorgegangen ist das Kult-Quartett um den Sänger und Songwriter Markus Berges aus dem Duo The Coffins (mit Christian Wübben), das englischsprachige Popmusik spielte.
Unter ihrem neuen Bandnamen Erdmöbel besannen sich die beiden, zusammen mit Ekki Mas und Wolfgang Proppe, in federleichten Indie-Pop-Songs auf ihre Muttersprache zurück.
Bislang brachten Erdmöbel eine stolze Anzahl an Studioalben heraus, darunter das Konzeptalbum No. 1 Hits (2007), auf dem die Gruppe internationale Charthits, unter anderem von Kurt Cobain, Kylie Minogue, Bee Gees, Vengaboys und Robbie Williams, in deutscher Sprache neu interpretiert.
Mit den Jahren ist es bei Erdmöbel zur schönen Tradition geworden, zu Weihnachten ein sogenanntes Jahresendlied zu veröffentlichen. Das bekannteste dürfte Weihnachten (2006) sein, die deutsche Version von Whams Last Christmas.
Neben dem Termin am 09.12.2015 in Duisburg, sind Erdmöbel auch noch am 17.12. + 18.12.2015 in der Kulturkirche in Köln zu Gast.
Tickets gibt es hier !
Konkret zu Abstrakt
Konkret zu Abstrakt, Freitag, 4. Dezember, 20.00 Uhr, Cuba, Münster
Green Tour – Marsimoto hüllt Dortmund in grünen Nebel

„Ich habe Marsimoto erschaffen, damit Deutschland wieder träumen kann“, erklärt Marteria den Ursprung seines Alter Egos.
Neben seinem Künstlernamen Marteria ist der aus Rostock stammende deutsche Rapper Marten Laciny auch unter dem Pseudonym Marsimoto bekannt.
Marsimoto entstand als Hommage an das Alter Ego Quasimoto des US-amerikanischen Rappers Madlib. Beide fallen durch ihre gepitchte Stimme auf. Marterias Idee, Marsimoto als Alter Ego zu erschaffen, entstand aus einer Spielerei mit Effekten eines Aufnahmewerkzeugs. Wegen der positiven Resonanz entschloss er sich, als Marsimoto ein Album zu veröffentlichen und somit entstand 2006 sein Debütalbum Halloziehnation.
Nach Zu zweit allein (2008) und Grüner Samt (2012) veröffentlichte Marteria als Marsimoto nun im Sommer diesen Jahres sein viertes Werk Ring der Nebelungen.
Seit Ende November hüllt Laciny damit nun die Republik wieder in grünen Nebel und wird auf seiner herbstlichen “Green-Tour” auch in Dortmund und Köln Halt machen.
Das Phänomen Marsimoto ist längst viel größer als HipHop, gleichzeitig ist Marsi immer noch so sehr Rap, wie man nur sein kann.
Karten für den 15.12.2015 im Palladium Köln und für den 16.12.2015 in der Dortmunder Westfalenhalle 3a gibt es unter www.marsimoto.de/greentour.
Marsimoto räumte übrigens jüngst eine der begehrten 1LIVE Kronen in der Kategorie „Bester Künstler“ 2015 ab !
Wodka, Speck und die Suche nach dem Russland der Eltern
Filipp Piatov kam als kleines Kind mit seinen Eltern Anfang der 90er Jahre aus Sankt Petersburg nach Deutschland. Über eine Reise zu seinen russischen Wurzeln hat er ein Buch geschrieben.
Obwohl in einer süddeutschen Kleinstadt aufgewachsen nahm Russland im Leben von Filipp Piatov immer einen großen Platz ein: Der Vater verzweifelte daran, dass der herbeigeredete sozialistische Mensch mit Gleichmut und Desinteresse zu sah, wie sein Land verfiel, die Oma, eine jüdische Partisanin, deren Familie von den Deutschen ermordet wurde, hatte sich, obwohl sie unter dem Antisemitismus in Russland zu leiden hatte, einen Studienplatz erkämpft und im System eingerichtet.
Russland war immer ein Thema bei den Piatovs. Die Vergangenheit wurde ebenso diskutiert wie alle Nachrichten, welche die Familie über Freunde oder die Medien erreichten: Die mafiösen 90er Jahre mit ihren Shootouts auf offener Straße, der Aufstieg Putins oder das Schicksal seinen Gegenspielers Michail Chodorkowski. Und dann war da noch die Sprache: Für Piatov war sie seit der Kindheit der Schlüssel zu einer Welt, die den anderen verborgen blieb: Russische Bücher, Zeichentrickfilme oder Musik waren für ihn prägend und wichtig.
Nur in Russland selbst, dem Land seiner Eltern und Großeltern war er nie. Sein Buch handelt von dieser Reise, die er gemeinsam mit seiner Freundin unternahm. Sie führte ihn von Berlin
Sie müssen jetzt stark sein
wirklich: http://www.zeit.de/wissen/2015-11/hirnforschung-studie-gehirn-maennlich-weiblich
& http://www.theguardian.com/science/2015/nov/30/brain-sex-men-from-mars-women-venus-not-so-says-new-study?CMP=fb_gu
Egotronic
Essen im Hosentaschenformat: Krimmini – Ruhr 1
Dass man das Ruhrgebiet natürlich längst nicht nur in Bildbänden und Reiseführern in Buchform thematisieren kann, sondern auch in Krimis, das beweist ganz aktuell ein kleines Büchlein aus dem Essener Verlag ‚hellblau‘.
Im ersten Teil ihrer ‚Krimmini‘-Serie ‚Ruhr 1‘ ermöglichen die Autoren Arnd Rüskamp und Jörg Stanko dem Leser hier einen kurzweiligen Besuch in Essen. Nett geschrieben, mit viel Lokalkolorit und Ruhrgebietscharme angehaucht, geben die Autoren hier der pensionierten Klatschreporterin Antonie Hasenäcker und dem Reiki-Meister und Privatermittler Kalle Krusenberg den Raum, den die skurrilen aber durchaus liebenswürdigen Figuren bei ihren Erlebnissen in der westlichen Reviermetropole benötigen.
Honne
SASHA präsentiert – “THE ONE – A Club Night Special Part II” in der Zeche Bochum

Sein bürgerlicher Name lautet Sascha Schmitz. Seine großen nationalen und internationalen Erfolge als Sänger feierte er allerdings unter seinen Künstlernamen Sasha, Sasha Alexander und Dick Brave, der aber zur Zeit “im Urlaub” ist, wie er in einem Interview bestätigte. 🙂
Insgesamt erzielte der gebürtige Soester mit seinen Plattenverkäufen im In- und Ausland 17 Mal Gold- und sechsmal Platin-Status. Drei Echos, ein Bambi, eine Goldene Kamera und zuletzt der Deutsche Fernsehpreis für seine Mitwirkung an dem viel beachteten Musik-TV-Format “Sing meinen Song“ belegen ebenfalls seine Ausnahmestellung.
Im Dezember 2014 kehrte er mit dem sechsten Sasha-Album The One zurück. Ein stilsicher geschriebenes und aufwändig arrangiertes Popalbum, auf dem sich der Sänger und Musiker gereift und mutig zeigt. Unter den neuen Songs befinden sich auch Ausflüge in orchestrale Gesten und zeitlose Swing-Revues. Bereits bei Part I wusste Sasha zu überzeugen und ist nun für Part II mit mehreren Terminen zurück!
Unter dem Motto SASHA Proudly Presents „THE ONE – A Club Night Special“ Part II, begibt sich der charismatische Sänger und Musiker auf den zweiten Teil seiner A Club Night Special – Tournee und wird zwischen dem 22. November und 11. Dezember 14 besondere Konzerte u.a. in Köln und Bochum geben.
Tickets für den 07.12.2015 im Gloria Theater Köln und für den 08.12.2015 in der Zeche Bochum gibt es online im Kölner Ticket Shop.
Weitere Informationen unter www.prime-entertainment.de.

