Hotel Rimini, Sonntag. 1 März, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Hotel Rimini, Sonntag. 1 März, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Sie kochen, pflegen, trösten und leben monatelang in fremden Häusern. Betreuerinnen aus Osteuropa halten das deutsche Pflegesystem am Laufen. Ihre Beschäftigung erfolgt oft in rechtlichen Grauzonen, teils an der Grenze zur Ausbeutung. Doch es gibt faire Alternativen. Am Freitag erscheint die Märzausgabe des Straßenmagazins.
Die in Wanne-Eickel lebende Dokumentarfotografin Brigitte Kraemer gilt als Chronistin des Ruhrgebiets. Ihre Fotoarbeiten fangen seit den 1980er Jahren den Alltag zwischen Kanal und Schrebergarten ein. Das Ruhrmuseum zeigt bis Ende August eine große Retrospektive.
Für sein neues Buch „Lovely Rita“ hat Frank Goosen eine ideale Ruhrgebiets-Eckkneipe erfunden: das „Haus Himmelreich“. Im Gespräch erzählt er, warum es gesellschaftlich wichtig ist, dass solche Orte nicht immer mehr verschwinden.
Kadebostany, Samstag, 28. Februar, 20.00 Uhr, Junkyard, Dortmund
Terry Hoax, Freitag, 27. Februar, 18.00 Uhr, Pitcher, Düsseldorf
White Lies, Dienstag, 24. Februar, 19.00 Uhr, Live Music Hall, Köln

Und wieder ein Eklat bei der Berlinale. Als der palästinensisch-syrische Filmemacher Abdallah Alkhatib nach dem Erhalt des Preises der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF), Preis für das beste Spielfilmdebüt, für seinen Film Chronicles From the Siege mit Terrorlappen über der Schulter die Bühne betrat, warf er der Bundesregierung vor, Partner »des Völkermords im Gazastreifen« zu sein, und

Vor 100 Jahren wurde die Sprühdose erfunden. Seitdem kann man mit ihr viel Unfug machen.
Wenn der Norweger Erik Andreas Rotheim statt Ski fahren einem vernünftigen Hobby wie Bier trinken oder Computerspielen gefrönt hätte, wäre er vielleicht nicht einer der wichtigsten Erfinder des 20. Jahrhunderts geworden. Aber weil seine Skier ihm zu langsam waren, suchte er nach einem Weg, sie schneller und gleichmäßiger zu wachsen. Er packte den Wachs in eine Metallröhre, gab Gas hinzu und – Simsalabim – erfand er 1926 die Sprühdose. Reich wurde er mit seiner Dose nicht. Erst nach seinem Tod 1938 begann der Boom der Sprühdose, einem Gerät, das so viele Fans wie Feinde hat.
Eine der frühesten Einsatzgebiete war neben dem Ski-Tuning die Insektenbekämpfung. Gegen die surrenden und stechenden Nervensägen wurden Insektenvernichtungsmittel aus Sprühdosen eingesetzt. Beherzt verwendet, sorgte es dafür, dass sich nach zehn Minuten hunderte Mücken und Fliegen, die einen Raum in Beschlag genommen hatten, auf dem Boden liegend befanden und mit dem Besen zusammengekehrt werden konnten. In einem ruhigen Raum, der nach Insektenkiller roch, konnte man so ruhig und nur leicht hustend seine Ruhe finden. Wer den Geruch zu penetrant fand, konnte zu einem Raumspray greifen und Tannenduft versprühen.
Michael Schenker, Montag, 23. Februar, 19.20 Uhr, Kantine, Köln