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Macklemore, „Free Palestine“ und der Antisemitismus als Massenbewegung

Macklemore bei einem Konzert in Dortmund, 2016. Foto: Markus Felix / PushingPixels, CC BY-SA 3.0
Macklemore bei einem Konzert in Dortmund, 2016. Foto: Markus Felix / PushingPixels, CC BY-SA 3.0

Der US-Rapper Macklemore nutzte einen Auftritt im Rahmen von Ed Sheerans Loop-Tour für politische Botschaften und rief „Free Palestine“. Nachdem er aus dem US-Tourprogramm gestrichen wurde, sagten sämtliche anderen Supportacts ihre Teilnahme an den verbleibenden Konzerten ab. Ein Blick auf Macklemores Äußerungen und die Reaktionen der beteiligten Musiker wirft Fragen über den Umgang der Popmusik-Szene mit Antisemitismus und Israel auf.

Am 22. Juli 2025 kündigte der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran die sogenannte Loop-Tour an. Es standen Konzerte in Neuseeland, Australien, der Dominikanischen Republik, Puerto Rico, Kolumbien, Peru, Ecuador, Guatemala, Costa Rica, den Vereinigten Staaten, Kanada, Chile, Paraguay, Argentinien, Brasilien und Mexiko auf dem Tourplan.

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Dortmund kann Stadtfest – und zwar ohne Eintrittskasse

Auf dem Lichterfest 2026 im Fredenbaumpark in Dortmund. Foto(s): Robin Patzwaldt

Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um daran erinnert zu werden, wie unkompliziert ein schönes Stadtfest sein kann. Am vergangenen Wochenende war ich beim Lichterfest 2026 im Dortmunder Fredenbaumpark – und habe dort etwas erlebt, das mir nach den Erfahrungen beim Waltroper Parkfest fast schon wie aus einer anderen Welt vorkam: Ein Fest, bei dem der Besucher tatsächlich noch im Mittelpunkt steht.

Kein Eintritt. Keine Taschenkontrolle. Keine Leibesvisitation. Keine Stimmung nach dem Motto: Erst einmal ordentlich bezahlen, bevor der Spaß beginnen darf. Stattdessen strömten Familien mit Bollerwagen in den Park. Darin: Getränke, Essen und alles, was man für einen entspannten Abend mitbringen wollte. Und genau das fand ich ausgesprochen sympathisch.

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Steckt in Michelangelos Adam in Wahrheit Odysseus?

Die Erschaffung Adams von Michelangelo Buonarroti Foto: gnuckx Lizenz: CC BY 2.0

Michelangelos „Erschaffung Adams“ gehört zu den berühmtesten Bildern der Kunstgeschichte. Doch was, wenn der Mann, der Gott die Hand entgegenstreckt, gar nicht Adam ist? Der italienische Physiker und Lehrer Enzo Bonacci vertritt eine ungewöhnliche These: Michelangelo könnte sich von Homers Odyssee und der Landschaft am Monte Circeo inspirieren lassen haben. Ein Gespräch über Physik, Kunst und die Gefahr, überall Muster zu erkennen. Von unserem Gastautor Francesco Giuliano.

Herr Bonacci, Sie stellen eine ziemlich gewagte These auf: Adam ist gar nicht Adam?

Enzo Bonacci: Zumindest lohnt es sich, diese Möglichkeit zu prüfen. Meine Hypothese lautet: Michelangelo könnte in der „Erschaffung Adams“ nicht nur die biblische Genesis verarbeitet haben, sondern Homers Odyssee. Die Figur links wäre dann Odysseus am Monte Circeo – verjüngt, ruhig und gestärkt durch den Zauber der Kirke.

Und Gott?

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Der Fredenbaumpark in Dortmund lockt heute wieder mit seinem Lichterfest

Stimmungsvolle Beleuchtung kurz vor dem Abbruch des Festes im Fredenbaumpark in 2025. Foto(s): Robin Patzwaldt

Heute Abend verwandelt sich der Fredenbaumpark in Dortmund in ein faszinierendes Lichtermeer. Ab 18:00 Uhr lädt Dortmunds ältester Stadtpark zum traditionellen Lichterfest ein, das den stimmungsvollen Abschluss des Dortmunder Musiksommers markiert. Das Beste daran: Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher komplett frei.

Nach Einbruch der Dunkelheit entfaltet die grüne Oase im Dortmunder Norden, nachdem das Fest im Vorjahr leider kurzfristig aufgrund einer akuten Unwetterwarnung abgebrochen werden musste, hoffentlich wieder ihren ganz besonderen Zauber. Unzählige Lichterketten und kunstvoll illuminierte Bäume spiegeln sich im großen See und schaffen eine magische Kulisse. Auf den Wegen ziehen leuchtende Stelzenfiguren und fantasievolle Walk-Acts das Publikum in ihren Bann.

Das Lichterfest im Fredenbaumpark bietet zudem Unterhaltung für die gesamte Familie. Eine faszinierende Seifenblasenshow, interaktive Zauberkunst mit Clown Bubus sowie ein Kinderkarussell lassen vor allem Kinderherzen höherschlagen. Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich an der Mitmach-Artistik ausprobieren. Zahlreiche Gastronomiestände sorgen mit herzhaften und süßen Leckereien für das leibliche Wohl.

Den krönenden Höhepunkt des Abends bildet gegen 22:00 Uhr eine spektakuläre Feuershow der „Flames Fire Company“. Atemberaubende Choreografien und funkelnde Flammeneffekte erhellen den Nachthimmel und garantieren einen unvergesslichen Abschluss des Spätsommerabends.

Hinweis zur Anreise: Die Parkplätze rund um die Beethovenstraße und die Straße Westerholz sind erfahrungsgemäß schnell belegt. Es wird daher empfohlen, entspannt mit den Stadtbahn-Linien U41 oder U45 bis zur Haltestelle „Fredenbaum“ anzureisen.

Mich trefft ihr da übrigens heute Abend auch, wenn ihr mich im Dunkeln denn erkennt. 😉