25 Jahre später: Mein 11. September – Ein Datum, das geblieben ist

Das World Trade Center in New York 1999. Archiv-Foto(s): Robin Patzwaldt

Morgen ist wieder der 11. September. Und plötzlich sind tatsächlich 25 Jahre vergangen, seit die Anschläge auf das World Trade Center in New York City die Welt erschütterten. Ein Vierteljahrhundert. Allein diese Zahl fühlt sich für mich irgendwie unwirklich an.

Wie in jedem Jahr wird diese Erinnerung auch diesmal meinen Tag prägen. Ich werde Dokumentationen anschauen, vielleicht wieder in einem Buch blättern und unweigerlich an die Bilder denken, die sich damals in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Für mich ist der 11. September 2001 bis heute eines der prägendsten Ereignisse meines Lebens. Und das, obwohl ich persönlich überhaupt nicht betroffen war. Niemand aus meinem Umfeld starb an diesem Tag.

Ich frage mich deshalb manchmal, wie es wohl den Menschen geht, die damals Angehörige oder Freunde verloren haben. Für sie muss dieser Tag eine völlig andere Dimension besitzen. Ich habe damals „nur“ einen Ort verloren. Aber dieser Ort bedeutete mir bis heute sehr viel.

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lit.RUHR feiert zehnte Ausgabe mit fast 70 Veranstaltungen

Christian Berkel auf der Frankfurter Buchmesse 2018 Foto (Ausschnitt): Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0

Literatur unterm Doppelbock, Musik im ehemaligen Schwimmbad oder Partystimmung im Kino: Zur zehnten Ausgabe fährt die lit.RUHR vom 7. bis zum 11. Oktober wieder einiges auf. Mit insgesamt 69 Veranstaltungen in Essen, Bochum, Oberhausen, Gelsenkirchen, Hagen und Dortmund feiert das Literaturfest das geschriebene Wort und das Ruhrgebiet.

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Panorama der falschen Gefühle

Szene aus Marina Abramović Balkan Erotic Epic Foto (Ausschnitt): Marco Anelli/​ Ruhrtriennale


Ruhrtriennale: Marina Abramovics Balkan Erotic Epic gastiert nach einem Ausstellungsvorspiel im Berliner Gropiusbau jetzt in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Nord Duisburg ehe es ab Oktober in der Hauptstadt zu sehen sein wird.

Ulays Pfeilspitze auf ihrem Herzen („Rest Energy,“ 1980), die Liebespilgerin auf der Chinesischen Mauer („The Lovers“, 1988) und die Sitzperformance „The artist is present“ (2010), in der die Künstlerin siebenhundertsechsundreißigeinhalb Stunden schweigend auf einem Stuhl verharrte, als personifizierter Widerstand gegen die Zeit sind uns im Gedächtnis geblieben als anrührende  Performances. Auch die Bonner Retrospektive „The Cleaner“ (2018) hatte manche Inspiration.

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Zeltfestival Ruhr bringt 130.000 Gäste an den Kemnader See

Zeltfestival Ruhr Foto (Symboldbild): Manfred Kopka Lizenz: CC BY-SA 4.0

17 Festivaltage, 45 Shows und rund 130.000 Gäste – so lautet die Bilanz des 16. Zeltfestival Ruhr. Gestern (6. September) schloss die Zeltstadt am Kemnader See zum letzten Mal in diesem Jahr ihre Tore. 19 der 45 Shows des Zeltfestivals waren ausverkauft, darunter Auftritte von Wincent Weiss, Zaz, Amy Macdonald, Dick Brave, Frank Goosen und weiteren Publikumslieblingen.

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Wenn Dessau wankt, muss NRW stehen

Rekonstruierte Fassade des Bauhauses Dessau Foto: Aufbacksalami Lizenz: CC BY-SA 4.0


Warum das Bauhaus-Erbe vom Westen gerettet werden muss.

Das Bauhaus ist Deutschlands bedeutendstes kulturelles Erbe der Moderne. Und ausgerechnet dort, wo es heute zu Hause ist, bricht seine Zukunft gerade weg. Mit dem anstehenden Griff der AfD in Sachsen-Anhalt nach der Macht ist eine Partei zur stärksten politischen Kraft geworden, die das Bauhaus als „Irrweg der Moderne“ verunglimpft – und damit nationales Kulturgut.

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Framing durch Weglassen – der Deutschlandfunk desinformiert

Deutschlandradio-Funkhaus Köln – Foto: Deutschlandradio © Markus Bollen

„Unser Journalistisches Selbstverständnis verpflichtet uns, die Standards für den Qualitätsjournalismus, die in Deutschland in verschiedenen Gesetzen und berufsständischen Kodizes sowie in unseren hausinternen arbeits- und honorarvertraglichen Bedingungen festgelegt sind, in unserer täglichen Arbeit zu achten.“ So steht es in der Broschüre „Journalistisches Selbstverständnis“ des Deutschlandfunks, in dem es von vertrauenserweckenden Worten nur so wimmelt: „Unabhängigkeit und Richtigkeit von Recherche, Berichterstattung und Kommentierung“, „Sorgfaltspflicht“, „Glaubwürdigkeit“, „Sicherung höchster journalistischer Qualitätsstandards“, „Faktenchecks und Plausibilitätskontrollen“. Und schließlich: „Wir arbeiten mit verschiedenen Sicherheits- und Kontrollmechanismen in redaktionellen Strukturen und Verfahren, um Plagiate, Irreführungen oder gar Fälschungen in unseren journalistischen Formaten zu verhindern.“ Hehre Wort und große Versprechungen. Wie sieht die Realität aus?

 „Jedes Jahr vergiften sich weltweit schätzungsweise mehr als 400 Millionen Landwirte und Landarbeiter unbeabsichtigt mit Pestiziden“, meldet der Deutschlandfunk am 3.9.2026. „Zu diesem Schluss kommen Forschende im Fachmagazin Frontiers in Public Health, nachdem sie unter anderem Daten von der Weltgesundheitsorganisation ausgewertet haben.“

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