Das Ruhrpott Rodeo dreht auch 2026 wieder auf

Gute Stimmung ohne Festival-Abzocke – das macht das Ruhrpott Rodeo besonders. | Foto: Peter Hesse

Das Ruhrpott Rodeo in Hünxe gehört zu den größten Punkfestivals Deutschlands und findet auf dem Flugplatz Schwarze Heide statt. Besonders ist vor allem die familiäre und unkomplizierte Atmosphäre: Statt Hochglanz-Festival steht hier der typische Ruhrpott-Charme mit DIY-Gefühl, direkter Art und echter Punkkultur im Mittelpunkt. Vom 24. – 26. Juli zeigen sich in diesem Sommer über 40 Bands auf den beiden Festival-Bühnen.

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Ruhrgebiet feiert die ExtraSchicht mit Feuer, Akrobatik und Humor

Extraschicht 2018 in Herten Foto: RTG Nielinger Lizenz: Copyright


Die ExtraSchicht macht am 27. Juni wieder die Nacht zum Tag und öffnet Hallen, Parks und Quartiere für Musik, Akrobatik, Lichtinszenierungen und Humor. An 40 Orten in 18  Städten zeigen Künstlerinnen und Künstler, wie eng Tradition und neue Ideen im Ruhrgebiet zusammengehören. Gestern wurde das Programm in Gelsenkirchen vorgestellt.

Bei der langen Nacht der Industriekultur zeigt sich die Region von ihrer spektakulären Seite – etwa im Landschaftspark Duisburg-Nord mit der Flic Flac Motorbike-Show und mit dem Feuerzirkus Relight my Fire

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Berliner Senat hat Millionen ohne klare Zweckbindung verteilt

Berlins Fördergeldstruktur: Undurchsichtiger als die Berliner Nacht | Foto: Peter Hesse

Die Berliner „Fördergeld-Krise“ nimmt gespenstische Ausmaße an, weil mehrere Konfliktlinien gleichzeitig aufeinandergetroffen sind. Es ist ein wüstes Knäuel aus fehl geleiteter Kulturpolitik, parteipolitischen Machtkämpfen, unscharf geführte Debatten rund um Israel und die BDS-Bewegung, Intransparenz-Vorwürfenin innerhalb der Verwaltung und eine stark moralisierende Medienberichterstattung – inklusive der Rücktritte der Kultursenatoren Joe Chialo und Sarah Wedl-Wilson.

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Vergessene Zeugnisse jüdischen Lebens – Auf den Spuren der Egerländer Gemeinde

Ein Grabstein auf einem vergessenen jüdischen Friedhof. Foto: Andreas Wolf
Ein Grabstein auf einem vergessenen jüdischen Friedhof. Foto: Andreas Wolf

Wohnt man in Grenznähe zur Tschechischen Republik, fährt man nicht erst, seit der Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormus die Spritpreise in die Höhe schießen ließen, zum Tanken ins Nachbarland. Durch einen Bekannten wurde ich auf zwei vergessene jüdische Begräbnisstätten aufmerksam, die ich mir bei meinem letzten Ausflug zur Zapfsäule an einem sonnigen Frühlingstag angesehen habe.

Die ehemals bedeutsame jüdische Gemeinde im böhmischen Eger (tschechisch: Cheb) geht historisch bis in das 13. Jahrhundert zurück. Die Stadt, die heute nur knapp 5 Kilometer hinter der Grenze zu Oberfranken liegt, beherbergte vermutlich nach Prag die älteste jüdische Gemeinde Böhmens, deren Blütezeit

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Eurovision Song Contest: 12 Punkte gehen an? BDS

Noam Bettan auf der Bühne des ESC Mai 2026 by Quejaytee WikiPortraits cc 4.0

Der israelische Beitrag zum Eurovision Song Contest –  Noam Bettans Song „Michelle“  –  habe „die Zukunft des ESC“ aufs Spiel gesetzt. Warum? Weil erfolgreich. Und weil erfolgreich, sei völlig normal, wenn Demokratien Demokratie boykottieren. Dies die Logik des BDS, der Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat. Und jetzt auch die von Leitmedien in Deutschland.  

„Bangaranga“ hat gewonnen, der bulgarische Beitrag zum europäischen Pop-Wettbewerb. Musikalisch mag dies sein, wie es ist, politisch ist es sinnlos, und das tut dem Pop gut. Auch Dara selber, die „Bangaranga“-Interpretin, hatte sich gegen den Boykott Israels gewandt. Das hatte die Jüdische Allgemeine berichtet.

Anders fünf Demokratien  –  Spanien, Slowenien, Irland, Island und die Niederlande – , deren Rundfunkanstalten blieben dem diesjährigen ESC fern, was weithin als Boykott verstanden wurde, Boykott von Israel. Einer Demokratie wie die, in der sie selber senden. Veranstaltet wird der ESC von der European Broadcasting Union (EBU), zu deren 68 Mitgliedern etwa Ägypten rechnet, auf Demokratie-Indizes durchweg als „autoritäres Regime“ gelistet. Zu den assoziierten Mitgliedern der EBU zählt der Staatsfunk des Iran.

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