3 Israelis am 9. Mai: Sharon Mansur Trio

Sharon Mansur by (c) ACT

Israel ist ein Wunderland der Musik. Heute: die Pianistin Sharon Mansur, der Bassist David Michaeli und der Schlagzeuger Aviv Cohen. Ihre Musik: eine Fusion aus Jazz und Rock, aus Elektronik und arabischen Sounds, hoch-emotional. Wie auch der heutige Tag, an dem sie in der Christuskirche Bochum spielen, er erinnert daran, dass sich Israel niemals von Terror erpressen lässt. Von BDS schon gar nicht.

Zuerst war da die arabische Musik, dann der „König der Löwen“, er hat das Herz der kleinen Sharon für klassische Musik geöffnet, da war sie fünf Jahre alt. Später studierte sie klassisches Klavier, arbeitete sich in den Progressive Rock hinein, lernte Metal lieben und dann den Jazz, den Blues, die Improvisation. Mit ihr, dem Spiel der Freiheit, kehrt sie  –  noch keine 30 –  in die Musik ihrer Kindheit zurück, die arabische Musik, ihr Vater stammt aus dem Irak. In Israel ist solche Fusion alltäglich, zwei von drei Israelis stammen aus dem arabisch-nordafrikanischen Raum.

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Die Verrohung der digitalen Debattenkultur

Gute Laune beim Lebensmittelkauf. Foto: Robin Patzwaldt

In den vergangenen Tagen drängte sich mir immer wieder ein Gedanke auf, den Sebastian Bartoschek bereits Ende 2020 in einem bemerkenswerten Blogbeitrag hier bei den Ruhrbaronen formulierte: Dummheit lacht.

Was damals im Kontext der Pandemie und gesellschaftlicher Krisen galt, scheint heute erschreckenderweise aktueller denn je zu sein. Die sozialen Medien, einst als Orte des Austauschs, der Vernetzung und der Information gefeiert, haben sich in vielen Bereichen zu digitalen Brennpunkten gesellschaftlicher Verrohung entwickelt.

Wer heute Plattformen wie Facebook, Instagram oder andere soziale Netzwerke regelmäßig nutzt und dabei noch ein Mindestmaß an Empathie besitzt

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Bochum Total feiert 40. Geburtstag

„Die Kassierer“-Sänger Wolfgang Wendland auf Bochum Total 2024 (Foto: Roland W. Waniek)

Wenn ein Festival älter ist als so mancher seiner Besucher, dann darf gefeiert werden – und Bochum Total tut genau das: Vom 2. bis 5. Juli wird zum mittlerweile 40. Mal die City rund um das

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Bis zum bitteren Ende – Die Toten Hosen hören auf

Ein Konzert der Toten Hosen. Foto: Andreas Wolf
Ein Konzert der „Toten Hosen“. Foto: Andreas Wolf

Die Düsseldorfer Band verkündete, dass sie am 29. Mai 2026 ihr letztes Studioalbum veröffentlichen wird, das von einer großen Abschiedstournee begleitet wird. Diesen Anlass nutze ich, um auf die Geschichte der Band und auf meine Geschichte mit der Band zurückzublicken.

Angetrieben von der Punkexplosion 1977, gründete sich ein Jahr später die Band „ZK“ im Umfeld des Düsseldorfer Ratinger Hof. Am Mikrofon stand der damals 16-jährige Andreas Frege, auch bekannt unter Campino. 1980 stieg Andreas von Holst, der auch Kuddel genannt wird, an der Gitarre ein. Nach 2 LPs und zwei Singles spielten ZK am 21. November 1981 ihr letztes Konzert in Neuss. Gemeinsam mit einem der Roadies, Andreas Meurer, gründeten Frege und von Holst eine neue Band, die unter dem Namen Die Toten Hosen bekannt werden sollte. Außerdem gingen „Die Mimmi’s“ und die „Panhandle Alks“ aus der Trennung von „ZK“ hervor.

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