Bodo: Hamm, New York, São Paulo – 

Eine globale Pop-Karriere, ein Szene-Legendenstatus, ein Aushängeschild urbaner Landwirtschaft,  ein kriminologischer Zwischenruf, ein Tag auf der Straße, ein digitaler Kontrollverlust, ein Workshop-Tag mit Wohnungslosen – das Straßenmagazin im Oktober.

Auf dem Titel: Vom Proberaum in Hamm zu über 4 Milliarden Streams: Die Indie-Pop-Band Giant Rooks ist weltweit erfolgreich. Bereits ihr Debütalbum „Rookery“ stieg 2020 direkt auf Platz 1 der deutschen Charts ein. Ein Gespräch über Ruhrgebietsmentalität, bandinterne Diskussionen und das neue Album.

Nicht sein erstes Rodeo: Alex Schwers ist Schlagzeuger. Er hat Jazz und sogar Schlager gespielt, vor allem prägt er aber mit seiner Band Slime und einer Vielzahl von Bands und Projekten seit Jahrzehnten den deutschen Punk.

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Wer beklaut denn das Emscherland?

Im Emscherland in Castrop-Rauxel im September 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Zu meinen liebsten Wochenendbeschäftigungen gehört es seit Jahren, die nähere Umgebung zu erkunden. Man muss schließlich nicht jedes Mal ins Auto steigen und drei Stunden fahren, um etwas Neues zu entdecken. Das Ruhrgebiet hat genug Ecken, die sich in den vergangenen Jahren erstaunlich verändert haben. Einige davon habe ich hier im Blog der Ruhrbarone in den vergangenen Jahren schon vorgestellt.

Eine davon ist das Emscherland in Castrop-Rauxel. Auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in Ickern ist auf rund 30 Hektar ein Naherholungsgebiet entstanden, das eindrucksvoll zeigt, was aus einst wenig einladenden Industrieflächen werden kann. Wo früher Abwasser durch Betonrinnen rauschte, präsentiert sich heute eine erstaunlich grüne Landschaft. Die Emscher wurde renaturiert, Wege wurden angelegt, alte Industrieelemente integriert und neue Aufenthaltsorte geschaffen.

Kurz gesagt: Hier wurde richtig Geld in die Hand genommen – und man sieht es.

Wenn plötzlich die Pflanzen fehlen

Umso größer war mein Ärger am vergangenen Sonntag. Schon auf den ersten Metern meines Rundgangs stieß ich auf mehrere kleine Schilder in Beeten und Rabatten. Der Inhalt sinngemäß: Die dort angepflanzte Pflanze sei leider gestohlen worden.

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„Fauda“: Als die Realität den schlimmsten Albtraum übertraf

Mitglieder der israelischen Spezialeinheit Yamas treffen im Februar 2018 auf Darsteller und Mitarbeiter der israelischen Fernsehserie „Fauda“. Foto: Mark Neyman / Government Press Office of Israel, CC BY-SA 3.0
Mitglieder der israelischen Spezialeinheit Yamas treffen im Februar 2018 auf Darsteller und Mitarbeiter der israelischen Fernsehserie „Fauda“. Foto: Mark Neyman / Government Press Office of Israel, CC BY-SA 3.0

Am 8. September feierte die fünfte Staffel der israelischen Serie „Fauda“ ihre Premiere auf Netflix. Die Handlung spielt zwei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 und greift die Ereignisse des Hamas-Massakers auf. Damit verarbeitet die Serie nicht nur ein Ereignis, das die israelische Gesellschaft nachhaltig geprägt hat, sondern auch Erfahrungen, die ihre Macher und Schauspieler selbst gemacht haben.

Die erste Staffel der israelischen TV-Serie „Fauda“ feierte 2015 ihre Premiere. Sie handelt von einer Mista’arevim-Spezialeinheit des israelischen Inlandsgeheimdienstes „Schin Bet“. Mista’arevim-Einheiten operieren getarnt als Araber oder „Palästinenser“ und werden vor allem in der Terrorismusbekämpfung und bei Sabotageeinsätzen eingesetzt. Die Hauptfigur der Serie ist der Undercover-Agent Doron Kabilio, der bei seinen Einsätzen immer tiefer in einen Kreislauf aus Gewalt, Vergeltung und persönlichen Konflikten gerät.

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Phoenix des Lumières färbt Dortmund bunt wie nie

Zu Besuch bei Phoenix des Lumiere in Dortmund im September 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Ich gebe es zu: Bei meinen vergangenen Besuchen im Phoenix des Lumières in Dortmund-Hörde hatte sich bei mir ein gewisser Abnutzungseffekt eingestellt. Acht verschiedene Ausstellungen habe ich seit der Eröffnung inzwischen gesehen. Mal ging es um große Namen der Kunstgeschichte, mal um Naturwissenschaften oder andere Themen. Und so beeindruckend die Technik in der alten Gebläsehalle des ehemaligen Stahlwerks Phoenix auch ist – irgendwann schlich sich bei mir der Gedanke ein: Das hast du doch irgendwie schon einmal gesehen.

Die Wände werden riesig, die Bilder bewegen sich, Musik läuft, Licht und Projektionen verschmelzen miteinander. Ein faszinierendes Konzept, ohne Frage. Aber auch ein Konzept, bei dem sich nach mehreren Besuchen gewisse Wiederholungseffekte kaum vermeiden lassen.

Am Freitag bin ich trotzdem wieder hingegangen. Schließlich wollte ich mir „Matisse: Symphonie der Farben“ anschauen. Und ich kann den Spoiler gleich vorwegnehmen

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