
Ruhrgebiet: Eon-Aktionäre zweifeln an „Deutschland-Wette“ des Stromkonzerns(€)…WAZ
NRW: Geräuschlos regieren funktioniert für Wüst nicht mehr…KR
NRW: Krisensitzungen bei der SPD in NRW…Zeit

Man reibt sich inzwischen ja regelmäßig die Augen, wenn man morgens die Nachrichten öffnet. Nicht, weil der Kaffee noch nicht wirkt – sondern weil sich die Realität immer öfter wie ein schlecht geschriebener Satireartikel liest. Heute also wieder so ein Moment: USA wollen Italien zur Fußball-WM einladen. Statt Iran. Klar. Warum auch nicht gleich Brasilien gegen Liechtenstein tauschen, wenn’s gerade passt?
Der Clou: Es ist nicht der 1. April. Es ist einfach nur ein ganz normaler Tag im Jahr 2026. Und „normal“ ist dabei das eigentlich Erschreckende.

Ob Wirtschaft, Verkehr, Kitas oder Migration: Eine gestern veröffentlichte Forsa-Umfrage der Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen belegt die Unzufriedenheit der Bürger im einwohnerreichsten Bundesland. Doch ein Jahr vor der Landtagswahl verfügt die schwarz-grüne Koalition unter Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) über eine stabile Mehrheit. Nicht, weil sie gute Arbeit macht,

Vor einigen Wochen erschien im New Yorker „Tablet“-Magazin der Essay „Zionism for Everyone – The Real Reason We’re All Fighting About Israel“ der Chefredakteurin Alana Newhouse. Er ist eine Verteidigung einer politischen Idee, die wohl eine der missverstandensten und am kontroversesten diskutierten überhaupt sein dürfte. Aufgrund der Länge und der Veröffentlichung auf Englisch entschloss ich mich, den Text, der bereits als Anwärter auf den Essay des Jahres gehandelt wird, einem deutschsprachigen Publikum vorzustellen.
Laut Alana Newhouse verändern sich Gesellschaften dann, wenn sie mit Krisen konfrontiert sind und ihr Schicksal aktiv neu zu gestalten versuchen. Sie argumentiert, dass sich die Welt heute an einem solchen Wendepunkt befindet, bedingt durch mächtige technologische Transformationen. Doch anstatt sich diesen Herausforderungen zu stellen, habe sich ein großer Teil des globalen Diskurses auf Zionismus und Israel fixiert.

Während die Bundesregierung am Assoziierungsabkommen der Europäischen Union mit Israel festhalten will, drängen Sozialdemokraten wie der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Adis Ahmetović darauf, dass sich Deutschland der Forderung von EU-Staaten wie Spanien anschließt, die fordern, es auszusetzen. In ihrer Not orientiert sich die SPD an falschen Vorbildern.
5,5 Prozent bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg, in aktuellen Umfragen bundesweit zwischen 12 und 14 Prozent und bei den in diesem Jahr anstehenden Wahlen im Osten droht die SPD in Sachsen-Anhalt sogar, aus dem Landtag herauszufliegen. Die Arbeiter und kleinen Angestellten haben die Sozialdemokraten ebenso verloren wie die Jungwähler. Bei den über 60-Jährigen schnitt die

Es gibt Politiker, die stolpern. Und es gibt Politiker, die sich mit Anlauf selbst ein Bein stellen. Friedrich Merz gehört aktuell ziemlich eindeutig zur zweiten Kategorie. Was sich in Berlin gerade abspielt, ist keine unglückliche Verkettung von Umständen mehr – das hat längst System. Und es wirkt, als hätte dieser Kanzler den Kompass verloren.

Der vielleicht größte Schaden des Falls CORRECTIV liegt nicht einmal in der juristischen Niederlage selbst. Er liegt darin, dass wieder einmal genau jener Verdacht bestätigt wird, der den Journalismus seit Jahren zersetzt. Der Verdacht nämlich, dass zu viele Redaktionen nicht mehr zuerst wissen wollen, was ist, sondern vor allem zeigen möchten, auf welcher Seite sie stehen.

Künstliche Intelligenz hat wie keine andere Technologie das Potenzial, die Gesellschaft zu verändern. Um im globalen Wettbewerb mitzuhalten, müsste Deutschland sich von seinem irren Datenschutzfetisch und seiner grünen Energiepolitik verabschieden. Die Tech-Taliban wissen das und machen mobil.
Die auf einem Biobauernhof aufgewachsene Philosophin Eva von Redecker macht sich Sorgen: „Wir erleben ein Wettrennen um Zerstörungsfähigkeit“, sagt sie in einem Interview mit der Zeit. Und ein Beispiel für diese These hat sie auch parat: Die flächendeckende Etablierung von Large Language Models wie ChatGPT, Claude oder Gemini würde sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie extrem viel Energie verbrauchen. „Meine These wäre, dass sich dies alles gerade deshalb durchsetzt, weil es so unvernünftig ist, gerade weil es so viel Energie verbraucht.“ Das sei alles unnötig, denn auch „KI ließe sich fernab der