
Die Glocken der Christuskirche Bochum läuten nur einmal im Jahr: immer am 11. September von 14:46 bis 15:03 Uhr. Sie erinnern an die Opfer des Terrors und daran, dass es an diesem Tag vor 19 Jahren etwas gegeben hat, was es nie zuvor gegeben hat: ein weltweites Mitfühlen, das Menschen über alle Unterschiede hinweg miteinander verbunden hat. Als hätte die Menschheit für einen Moment die Augen aufgeschlagen. Heute flirtet eine Hautevolee mit Achille Mbembe, dem Philosophen des Terrors, er nennt die liberalen Demokratien „demokratische Regime“. Von unserem Gastautor Thomas Wessel.
“Ort: Bochum. Bezeichnung: Christuskirche. Zeitpunkt des Luftangriffs: Nacht vom 13. zum 14. Mai 1943. Art der Beschädigung: T.” Eine dürre Mitteilung auf dünnem Papier. T steht für “Totalverlust”, darunter der Zusatz “bis auf den Turm”. Die Bochumer Presse – Guernica lag zerbombt, Rotterdam, Warschau, Coventry – empörte sich über „das kulturschänderische

Malte Stuckmann, der OB-Kandidat der CDU in Gelsenkirchen hat in der WAZ auf eine Nachfrage der Lokalredaktion Gelsenkirchen 




