Kennzeichnung von Siedler-Produkten: „Für dieses Europa mag ich nicht einstehen“

Markt in Israel Foto: Dr. Avishai Teicher Pikiwiki Israel Lizenz: CC BY 2.5

Der Hashtag #Europaistdieantwort war der zentrale Slogan der SPD im Europawahlkampf und ich hätte gerne geglaubt, dass es so ist. Aber die Wirklichkeit der Europäischen Union ist weit weg von den Ideen, die man gerne mit ihr verbindet und mit der sie immer weniger zu tun hat. In Rojava nicht, wo sie tatenlos zuschaut, wie Erdogan gemeinsam mit Islamisten die Kurden abschlachtet und auch nicht, wenn es um Israel geht. Der Europäische Gerichtshof hat gestern

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„Hier ist Polen und nicht Israel!“

Was fällt einem dazu ein? Durch Polen marschierten Zehntausende zum „Unabhängigkeitsmarsch“ mit Pyrotechnik und rechtsextremen Geschrei.

„Gott, Ehre, Vaterland“, „Hier ist Polen und nicht Brüssel“ und eben „Hier ist Polen und nicht Israel!“ schrieen Tausende Vollhonks, am meisten davon in Warschau.

Mir fällt nicht mehr viel dazu ein. Der immer offenere Antisemitismus empört, verletzt, schockiert, macht sprachlos. Die regierende PiS befeuert das Ganze immer wieder, oder zeigt sich zumindest nicht willens die feuer zu löschen, die sie selbst mit entfachte.

Immer hin marschierten die PiS-Vertreter dieses Jahr nicht mit.

Polen, du mieses Stück Scheiße.

Nazi-Demonstrationen: Die Polizei muss Verbote besser begründen

Nazi-Demonstration in Dortmund

Der 9. November ist ein besonderer Tag in Deutschland. Für die einen der Tag der Wiedervereinigung, für die anderen der Tag der Republik, für wenige der traurigste Tag in der deutschen Geschichte. Es war der Tag, an dem Deutschland endgültig seine Unschuld verlor. Der Tag, an dem die Deutschen begannen die deutschen Juden systematisch auszurauben und zu ermorden. Der 9. November ist daher ein besonderer Gedenktag.

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Der Ruhrpilot

Blick auf ‚Datteln 4‘ im Februar 2014. Foto: Robin Patzwaldt


Ruhrgebiet
Wirtschaftsminister Altmaier will Datteln4 ans Netz lassen(€)…WAZ
NRW: Das ist die Halbzeitbilanz der Landesregierung…General-Anzeiger
NRW: Der Nowabofakis vom Rhein(€)…Spiegel
NRW: Die Gefahr der sozialen Spaltung(€)…FAZ
NRW: Wenig Elan für die Industrie – Schwarz-Gelb muss liefern…Westfalenpost
NRW: Schwarz-Gelb will grüner als die Grünen sein…Westfälische Nachrichten
NRW: „Ein Koalitionsvertrag ist keine Bibel“(€)…RP Online
NRW: Land will Strafverschärfung bei Kindesmissbrauch…DLF
NRW: „Ich habe mehr Frauen im Leben bewundert als Männer“(€)…Welt
NRW: Soziale Spaltung( durch Muslimbrüder€)…FAZ
Debatte: Dieses EuGH-Urteil ist eine Schande und diskriminiert Israel…Welt
Debatte: Sie wollten möglichst viele „Ungläubige“ töten…FAZ
Debatte: „Die Neue Rechte betreibt Verpackungsdesign“(€)…FAZ
Debatte: … und täglich grüßt die Killerspiel-Debatte…Cicero
Debatte: Opportunismus ist keine Strategie bei  autoritären Nachbarn(€)…NZZ
Debatte: Die Katze im Sack…Cicero
Debatte: Denken, Sprechen, Handeln…Jungle World
Bochum: Priester war trotz Missbrauchs in Gemeinde tätig(€)…WAZ
Bochum: Schwere Vorwürfe gegen Callcenter-Betreiber(€)…WAZ
Dortmund: Er schuf ein Theater der Zukunft…Welt
Dortmund: Polizeipräsident fordert mehr Respekt für Beamte(€)…WAZ
Dortmund: Ausbildungsmarkt verändert sich…Nordstadtblogger
Duisburg: Thyssen-Krupp testet Stahlproduktion mit Wasserstoff….RP Online
Duisburg: Theater will Loveparade-Stück produzieren(€)…RP Online
Duisburg: Weihnachtsmarkt gestartet(€)…WAZ
Essen: GroKo will Bürger von hohen Gebühren entlasten(€)…WAZ
Essen: Da ist was oberfaul am Obststand(€)…WAZ

Der Ruhrpilot

Musikzentrum Bochum Foto: Stadt Bochum

NRW: „Geschichte der Verschuldung stimmt vorn und hinten nicht“(€)…FAZ
NRW: Laschet zieht Halbzeitbilanz…RTL
NRW: Judenfeindlichen Äußerungen widersprechen…AZ
NRW: SPD kritisiert Laschets Helikopterflüge…Westfälische Nachrichten
Debatte: Wir müssen deutsche IS-Kämpfer zurücknehmen…Welt
Debatte: Das Schweigen der Unternehmer…FAZ
Debatte: Der Sozialismus erlebt in Deutschland ein Revival(€)…Welt
Debatte: Was wäre, wenn die Welt immer besser werden würde?…Spektrum
Debatte: Knochenbrüche und vernichtete Akten…Jungle World
Debatte: Warum der Westen nicht kapituliert(€)…Cicero
Debatte: Vorsicht, der Geist der DDR lebt immer noch(€)…NZZ
Debatte: Vom Mauerfall bis heute…Novo
Debatte: Was Kramp-Karrenbauer fehlt(€)…FAZ
Debatte: Eine letzte Hochsaison für das Fernsehen…Blog-CJ
Ruhrgebiet: Mein Name ist Pott, Ruhrpott!…Radio Dortmund
Bochum: Kulturpreise für Bochumer Schauspieler(€)…WAZ
Bochum:  Jüdische Familie Flaumenhaft  wurde zwangsdeportiert(€)…WAZ
Bochum: Stolperstein für Martha Winko verlegt…Bo Alternativ
Bochum: Erinnerung an jüdischen Widerstand…Bo Alternativ
Dortmund: „Du wirst angeguckt wie Freiwild“(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Verfolgung jüdischer Fußballer…Nordstadtblogger
Dortmund: Wilo baut das teuerste Industrie-Projekt NRWs…Bild
Dortmund: Hotel Adlon sollte „Jagdfeld-frei“ werden…Bild
Duisburg: Trauer um Alt-Oberbürgermeister Josef Krings(€)…WAZ
Duisburg: Belegschaft wird über TaM-Insolvenz informiert(€)…WAZ
Duisburg: Den Namen Duisburgs in die Welt getragen(€)…RP Online
Duisburg: Altersproblem bei Konzertbesuchern(€)…RP Online
Essen: Streit in der SPD – Endruschat bekommt Gegenkandidatin)€)…WAZ 

Jüdische Gemeinde Dortmund: Erschütterung über Verhalten der Staatsanwaltschaft

Zvi Rappoport, Vorstand der Jüdischen Gemeinde (Archiv) Foto: Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann Lizenz: Copyright

Am gestrigen Sonntag hielt Zwi Rappoport, der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Dortmund, in der Dortmunder Oper eine Rede zur Pogromnacht. Wir dokumentieren sie:

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Jörder,
sehr geehrter Herr Rabbiner Babaev,
verehrte Gäste,
liebe Gemeindemitglieder,

wir gedenken heute der Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938, als sich in Deutschland der Hass gegen die Juden ungehemmt und für alle sichtbar austoben konnte. Über 800 Juden wurden in dieser Nacht und an den folgenden Tagen ermordet; tausende Synagogen wurden in Brand gesetzt und zerstört; jüdische Friedhöfe wurden geschändet; Geschäfte und Wohnungen verwüstet. Die schrecklichen Ereignisse dieser Nacht waren ein unübersehbares Vorzeichen für den wenige Jahre später durchgeführten industriellen Massenmord an den Juden.

Heute, nur zwei Generationen nach dem Holocaust, sind Juden in Deutschland und in der Welt aufs Neue wachsendem Antisemitismus ausgesetzt und wieder Ziele von Übergriffen: Juden werden auf offener Straße attackiert, Synagogen angegriffen und jüdische Friedhöfe geschändet. „Du Jude“ – das ist vielfach ein Schimpfwort – in der Schule und auf dem Fußballplatz. Hass und hemmungslose Hetze wird im Internet nicht nur von Extremisten, sondern auch von Menschen aus der sog. Mitte der Gesellschaft verbreitet. Die AfD findet enorme Zustimmung, auch dort, wo sie unverhohlen rechtsextrem und antisemitisch ist.

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Sieg für die Pressefreiheit. Bittere Niederlage für Dortmund.de

Der Verlag Lensing-Wolff setzte sich im Prozess gegen Dortmund.de durch

Verleger Lambert Lensing-Wolff feierte das Urteil als Sieg der Pressefreiheit. Dortmund.de darf nicht mehr über alles und jeden in Dortmund berichten. Das Landgericht wies die Stadt in ihre Grenzen. Eine Einschätzung.

So etwas nennt man im Fußball eine Klatsche. Das, was Borussia Dortmund mit dem 0:4 bei Bayern München erlebte, ist sehr vergleichbar mit dem Urteil einen Tag zuvor im Dortmunder Landgericht. Eine Niederlage auf ganzer Linie, ohne nur den Hauch einer Chance zu haben.

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