Der Ruhrpilot

Homepage des Satiremagazins Charlie Hebdo
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Debatte: „Es ist aufklärerische Menschenpflicht, jede Religion zu kritisieren“…Journal Frankfurt
Debatte: »Sie sind Helden«…Jungle World
NRW: Laschet sieht öffentliche Sicherheit in Gefahr…DLF
NRW: Das überfällige Ende der Ohnmacht…Welt
NRW: Wirtschaft präsent im Silicon Valley…RP Online
Debatte: Trotz aller Empörung – auch in Köln gilt der Rechtsstaat…Welt
Debatte: Gibt es rechtsfreie Räume in Deutschland?…FAZ
Debatte: Meine Erfahrung mit Sexismus in Deutschland…Cicero
Debatte: „Der Westen hat kaum noch Drohpotenzial gegen Kim“…Spiegel
Ruhrgebiet: „Wo ist die Stadt? Wo sind die jungen Leute?“…Coolibri
Ruhrgebiet: „Unsere Ansiedlung soll dem Ruhrgebiet Schub verleihen“…Bild
Bochum: Neue Hoffnung für die Kassierer…Der Westen
Dortmund: Mietvertrag des Cinestar-Kinos läuft 2017 aus…Der Westen
Duisburg: CDU will mehr Videoüberwachung in der Stadt…Der Westen
Essen: Flüchtlinge – Stimmung in Essen-Karnap droht zu kippen…Der Westen

Sicherheitswahn und Freiheit

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Die Ereignisse in der Silvesternacht rund um den Kölner Dom und den Kölner Hauptbahnhof sind widerlich. Ein enthemmter Mob, der Frauen zu Freiwild erklärt, bestiehlt und erniedrigt, hat in dieser Nacht gewütet. Das Ausmaß der Ereignisse von Köln ist bislang noch unklar. Noch immer melden sich Opfer der Übergriffe bei der Polizei. Doch obwohl die Dimension der Verbrechen unbekannt ist und die Hintergründe der Täter äußerst fraglich sind, haben einige Kommentatoren aus Politik und Medien schon Antworten gefunden. Es sind die immer gleichen Antworten, nachdem es Straftaten im großen Umfang gegeben hat. Mehr Polizei, mehr Überwachung, und da es sich bei den Tätern um Migranten handeln soll: „Abschieben, Abschieben, Abschieben“.

Der Rechtsstaat solle hart durchgreifen, ist eine Forderung, die selbst Bundeskanzlerin Merkel gestellt hat. Nun sollte die Bundeskanzlerin am besten wissen, dass der Rechtsstaat nicht hart oder sanft durchgreift, sondern eben nach den Gesetzen. Für die Ereignisse von Köln bedeutet dies, dass Täter identifiziert werden müssen und dass diesen individuell Taten zugeordnet werden müssen. Darauf folgen Strafverfahren, bei denen unabhängige (!) Richter ein individuelles Strafmaß festlegen, das für die angeklagten Taten angemessen ist. So funktioniert der Rechtsstaat.

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Ahmad Mansour: Widerliche Debatte um Ereignisse in Köln

Ahmad Mansour Foto: Privat. Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Ahmad Mansour Foto: Privat. Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Ahmad Mansour, Psychologe und Islamismus-Experte hat die Debatte um die Silvester-Nacht in Köln als widerlich bezeichnet.

Ahmad Mansour, Autor des Buches Generation Allah und Islamismus Experte hat auf Facebook die Debatte um die Ereignisse in Köln als widerlich bezeichnet. Während die rechte Seite versuche, die Überfälle auf Frauen gegen Migranten zu instrumentalisieren, seine andere bemüht, das Geschehen zu relativieren:

Es wird versucht die Taten zu relativieren, mal wird von ähnliche Ereignisse während des Oktoberfests, und mal wird von Einzelfällen und verirrten Seelen gesprochen. Die andere Seite versucht ihren Hass, Vorurteile und rechtes Gedankengut durch die Ereignisse zu bestätigen.

Mansour kritisiert, dass die Opfer in der Debatte nicht genug beachtet werden und hofft auf eine Bestrafung der Täter.

Solche Taten gibt’s leider in unterschiedlichen Kulturen und die Gründe dazu können sehr unterschiedlich sein. Jedoch in manchen arabischen Kulturen führen Erziehungsmethoden die auf Tabuisierung der Sexualität und Abwertung von Frauen basieren zu solchen Taten. Es kommt seit Jahren in den arabischen Ländern immer wieder zu solchen Taten. Jeder, der einen gesunden normalen Umgang zwischen den Geschlechtern untersagt, darf sich nicht wundern, dass es dann zu solchen Taten kommt. Darunter leiden nicht nur blonde westliche Frauen, sondern auch jede Frau, die die krankhaften traditionellen Vorstellungen ablehnt und versucht frei zu leben.

Mansour fordert  Ursachenforschung zu betreiben ohne Hass zu schüren und ohne Probleme „unter den Teppich zu kehren.“

 

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Köln:
 Frauen sollen zu Fremden „eine Armlänge“ Distanz halten…RP Köln
Köln: Eine Männergruppe und ihr Hintergrund…FAZ
Köln: Ein weiterer Tag ohne neue Erkenntnisse…Welt
NRW: Landesregierung will Täter vom Kölner Hauptbahnhof schnell abschieben…KStA
NRW: Warum es keine großflächige Videoüberwachung gibt…Der Westen
Debatte: „Falsch verstandene politische Korrektheit“…Welt
Debatte: Ein robustes Nein…Süddeutsche 
Debatte: Was sind das nur für Menschen…Zeit
Debatte: Erziehungs-Journalismus…Spiegel
Debatte: Videospiele machen weder sexistisch noch gewalttätig…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Nur im Revier mehr Arbeitslose…Der Westen
Ruhrgebiet: Das abgehängte Ruhrgebiet…Der Westen
Umland: Rechtsextreme nutzen Köln für rassistische Hetze…Tagesspiegel
Bochum: Ex-Opelaner gelten jetzt als arbeitslos…Der Westen
Dortmund: Arbeitslosenquote gesunken…Nordstadtblogger
Duisburg: Arbeitsagentur ist auf Flüchtlinge vorbereitet…Der Westen
Essen: „Ich erkenne die Essener nicht wieder“…Der Westen

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Umweltminister Johannes Remmel und Barbara "Eso-Babsi" Steffens
Umweltminister Johannes Remmel und Barbara „Eso-Babsi“ Steffens


NRW: 
Elfen, Wölfe, Sensenmänner – FDP kritisiert grüne Seminare…Morgenpost
NRW: Kunst in allen Facetten – was die Museen 2016 zeigen…Der Westen
NRW: Kabinettsumbildung verpufft – Neue Köpfe, alte Probleme…Der Westen
Debatte: Die ökonomische Achillesferse der Gotteskrieger…Welt
Debatte: Ein brandgefährlicher Verbündeter…Cicero
Debatte: Die Infantilisierung unserer Gesellschaft…Novo Argumente
Debatte: Europas Herz schmerzt links…Zeit
Debatte: Linke Lobbytruppe kassiert Schlappe…Stuttgarter Nachrichten
Ruhrgebiet: 
RWE-Schadensersatzforderung – Was das schon wieder kostet…FAZ
Ruhrgebiet: Thyssenkrupp-Chef fordert mehr Geld für Flüchtlinge…Welt
Bochum: Goldene Grubenlampe für Ben Redelings…Der Westen
Dortmund: DSW21 nimmt Schwarzfahrer ins VisierDer Westen
Duisburg: Zufrieden mit dem bislang Erreichten…RP Online
Essen: 
Das ist Essens „Schlossallee“ – und das die „Badstraße“…Der Westen

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NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto: Birgitta Petershagen
NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto: Birgitta Petershagen

NRW: Finanzminister Walter-Borjans droht Steuersündern…Welt
NRW: Auf diesen Autobahnen wird 2016 gebaut…RP Online
Debatte: Uns braucht es bald nur noch als Konsumenten…NZZ
Debatte: Anti-IS-Kampf braucht militärische Anstrengung wie vor 1945…Welt
Debatte: „Wir haben keine Gründermentalität“…FAZ
Bochum: Eine kostengünstigere Alternative zu Containern und Leichtbauhallen…Bo Alternativ
Dortmund: Völkermord an Armeniern in der Pauluskirche…Nordstadtblogger
Duisburg: Laden bietet generalüberholte iPhones…Der Westen
Essen: Industrie weiter im Rückwärtsgang…Der Westen

Nazis unterstützen Islamisten-Kampagne gegen FDP-Politiker Huch

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Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Die Nazi-Gruppe Widerstand Ost-West unterstützt die von Islamisten und Erdogan-Anhängern gestartete Kampagne gegen den rheinland-pfälzischen FDP Politiker Tobias Huch. Ziel der Kampagne ist es, Facebook dazu zu bringen, die Seite von Huch zu sperren. Huch hat sich immer wieder sowohl gegen Islamisten und Salafisten als auch gegen Rechtsradikale gewandt und unterstützt Kurden und Jesiden.

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Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil
Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil


NRW: 
Kraft spürt Verunsicherung im Land…RP Online
NRW: Der Wahlkampf kündigt sich an…WN
Debatte: Die Unsicherheit ist da – und sie bleibt…Spiegel
Debatte: Auf Nummer sicher…FAZ
Debatte: Wir alle, die nicht morden, sind betroffen…Welt
Debatte: Weltfrust ist heilbar…Zeit
Ruhrgebiet: Als Frank Zappa die Grugahalle rockte…Der Westen
Ruhrgebiet: Darauf freut sich das Revier 2016…Bild
Bochum: Zeitmaul-Theater werden die letzten Dinge verhandelt…Der Westen
Essen: Die nüchterne Analyse verheißt für 2016 nicht viel Gutes…Der Westen

Polens Fernsehmacher treten ab

Polens Medien sollen nun für ein Mehr an Patriotismus sorgen. (Foto: couverture/ Flickr/ CC-BY-SA)
Polens Medien sollen nun für ein Mehr an Patriotismus sorgen. (Foto: couverture/ Flickr/ CC-BY-SA)

Warschau – Der „Umbau“ Polens geht voran. Nachdem die völkisch-nationalistische Recht und Gerechtigkeit (PiS) in der letzten Woche die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichtes abgeschafft hatte, passierte am 30.12. ein Gesetz das PiS-dominierte Parlament, das die Freiheit der öffentlich-rechtlichen Medien beendet.

Sie gelten nun als „staatliche Kulturinstitutionen“ und haben einen „nationalen Auftrag“, der u.a. in der Unterstützung des Patriotismus besteht. Programmchefs sollen darüber hinaus nicht mehr vom Rundfunkrat sondern direkt vom Minister vom Staatsvermögen ernannt werden.

Prompt reagierten die Chefs der größten öffentlich-rechtlichen Sender. Piotr Radziszewki (TVP1), Jerzy Kapuscinski (TVP2), Katarzyna Janowska (TVP Kultur) sowie Tomasz Sygut (Fernsehinformationsagentur) legten ihre Ämter nieder.
Die EU-Kommission zeigt sich unterdessen über die Entwicklungen in Polen besorgt.