
Wir sind nach Delphi geflogen, haben ein Vermögen für Glückskekse ausgegeben und wühlten in Schafseingeweiden. Das Ergebnis könnt ihr hier lesen.
Simon Ilger: Nordrhein-Westfalen wählt und wenn ein Nordrhein-Westfale wählt, wählt er die SPD. Das ist Gesetz, machte man zumindest bis dato glauben. Eine leicht masochistische Einstellung zu seinem Bundesland vorausgesetzt lässt den gemeinen Nordrhein-Westfalen auch morgen wieder die SPD wählen. Das heißt aber nicht zwingend, dass Frau Kraft Ministerpräsidentin bleibt. Aber da ein Nordrhein-Westfale ohnehin die Regierung bekommt, die er verdient, bleiben zwei Möglichkeiten: Beide großen Parteien bekommen etwas über 30%, die SPD behält aber einen marginalen Vorsprung, also: große Koalition mit Kraft oder – und dann hängt es maßgeblich vom Wiederauferstehen der FDP (>12%) ab – schwarz-gelb. Dass die SPD als stärkste Partei die Regierungsverantwortung verliert, hätte einen gewissen Charme.
Die Grünen und die Linke werden sich irgendwo knapp oberhalb der 5%-Hürde treffen und könnten – selbst wenn Frau Kraft es nicht ausgeschlossen hätte – die Dame nicht zu








