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Straße in Lagos, Nigeria Foto: Zouzou Wizman Lizenz: CC BY 2.0
Den Ärmsten ist doch schon enorm geholfen, wenn sie nachts etwas Licht aus sauberen Solarlampen bekommen. Nein. Afrika braucht billige Energie im großen Maßstab – egal aus welcher Quelle. Von unserem Gastautor Thilo Spahl
Die amerikanische GivePower Foundation hat 500 Schulen in Entwicklungsländern Photovoltaik- und Beleuchtungssysteme gespendet und möchte vor Ende des Jahres 2015 weitere 1000 Schulen mit solarer Beleuchtung ausstatten. 1 Ist das eine gute Sache? Zweifellos. Es ist besser, Licht zu haben, als kein Licht zu haben. Es ist aber gleichzeitig ein schlechtes Zeichen. Denn Initiativen wie diese sind auch Ausdruck für eine bestimmte Haltung gegenüber armen Ländern, insbesondere gegenüber dem „dunklen“ Kontinent, Afrika. Wenn es darum geht, welche Technik dieser Kontinent braucht, denken viele Leute heute zuerst an Solarlampen und andere, eher bescheidene Verbesserungen. Zugrunde liegt dem ein Pessimismus, der nur niedrige Erwartungen zulässt.
Sehr deutlich formuliert es der philanthropische Start-up-Unternehmer Lars Krückeberg in einem TEDx-Talk: „16 Prozent der Weltbevölkerung leben ohne Stromanschluss. Sie haben keinen Strom. Und sie werden keinen Strom haben. Es ist einfach zu teuer, Straßen und Stromleitungen zu diesen ländlichen Gebieten zu bauen. Es wird niemals geschehen.“ 2 Niemals! Der erfolgreiche Architekt Krückeberg will diesen „Off-Grid-Menschen“ helfen und hat daher die Firma Solarkiosk gegründet. Ihr Produkt ist eine kleine Bude mit Solarzellen auf dem Dach, die als eine Art Stromtankstelle dient. Die Rotterdam School of Management an der Erasmus-Universität hat das Berliner Unternehmen dafür mit dem Erasmus Energy Business Award 2015ausgezeichnet. Im Februar hatte die Firma auch schon den „Zeit Wissen-Preis Mut zur Nachhaltigkeit“ 3 erhalten.
„Wenn es darum geht, welche Technik der ‚dunkle Kontinent‘ braucht, denken viele Leute heute zuerst an Solarlampen.“
In der Begründung besonders hervorgehoben wird, dass durch die Solarkioske CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Holz reduziert und der Entwaldung vorgebeugt werde. Es wird also gleichermaßen Mensch und Planet geholfen. (Wobei, nebenbei bemerkt, auffällt, dass bei uns die Verbrennung von Holz in den Bereich der klimaneutralen, also „guten“ erneuerbaren Energien gezählt wird und in Deutschland mittlerweile zum Zwecke des Klimaschutzes in Kraftwerken Holz verbrannt wird, das eigens dafür aus Afrika importiert wird.) Tatsächlich ist den extrem armen Menschen geholfen, die über die mittlerweile über 100 Kioske Zugang zu etwas Elektrizität erhalten.
Wittener Flüchtlinge bedanken sich Foto: Roland Geisheimer
Die Hilfsbereitschaft der Wittener Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung bei der Betreuung der über 1600 Flüchtlingen ist nach wie vor ungebrochen. Im Sommer 2015 wurde in einer Turnhalle eine Landesnotunterkunft von jetzt auf gleich eingerichtet. Bis zu 1000 Ehrenamtliche zählte das DRK in ihrer Computerdatei, welches die Unterkunft für die Stadt rund ein halbes Jahr betrieb. Von unserem Gastautor Roland Geisheimer.
Die Hilfsbereitschaft hatte alle überwältigt. Daraus sind gute ehren- wie hauptamtliche Strukturen entstanden, die den Geflüchteten das Ankommen und Leben in der Ruhrstadt erleichtern. Es wird viel für die Integration in der Stadt getan. Dennoch sind viele der rund 1600 Geflüchteten verzweifelt, sie wissen nicht wie es weiter gehen soll. 941 von ihnen habe nach all den Monaten in Deutschland noch immer keine Chance erhalten, einen Antrag auf Asyl zu stellen. Manche warten länger als ein Dreivierteljahr darauf. In einem Offenen Brief an die
NRW: Laschet lädt Wirtschaft zum „Schlusslicht-Krisengipfel“…Der Westen NRW: Der WDR macht seine Kunstwerke zu Geld…Welt NRW: Ex-Pegida-Organisatorin Dittmer wegen rechter Hetze vor Gericht…KStA NRW: Land kann stolz sein auf Engagement bei „Willkommenskultur“…WZ Debatte: Diese Förderung von E-Autos ist pervers…Welt Debatte: Lob der Plastiktüte…FAZ Debatte: Gefühlte Argumente…taz Debatte: Das Prinzip Maas…Spiegel Debatte: Volksfront gegen Israel…Jungle World Debatte: Mythos Atommüll…Novo Argumente Ruhrgebiet: Interview zu Junges Licht…Coolibri Ruhrgebiet: Museum für polnische Kunst eröffnet…Der Westen Bochum: Wissen rockt…Bo Alternativ Dortmund: Haushalt für 2016 ist genehmigt…Nordstadtblogger Duisburg: 100.000 Besucher werden beim Hafenfest erwartet…Der Westen Essen: Politik will RWE-Ausstieg im „Hinterzimmer“ erörtern…Der Westen
Der VfL Bochum 1848 schließt sich dem Aufruf des „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ an, am 1. Mai gegen den geplanten NPD-Aufmarsch in Bochum zu demonstrieren.
„Der VfL steht für Toleranz und Fairplay und wir sind der Meinung, dass fremdenfeindlichen Parolen in Bochum kein Raum gegeben werden darf“, sagt Wilken Engelbracht, kaufmännischer Vorstand des VfL Bochum 1848. „Wir unterstützen das »Bochumer Bündnis gegen Rechts« in dessen Bestreben, gewaltfrei und friedlich zu verhindern, dass Rassisten und Anti-Demokraten, die sich gegen unsere vielfältige Gesellschaft stellen, Gehör finden. Bochum muss sich in dem Punkt solidarisch zeigen, von daher würden wir uns freuen, wenn so viele VfL-Fans wie möglich an der Aktion teilnehmen und gegen Rechts Flagge zeigen!“
Dem Aufruf sind bislang mehr als 50 Organisationen gefolgt, darunter auch diverse Bochumer Ratsfraktionen.
Im Februar sollte Toni Stadler erstmals im NSU-Ausschuss aussagen, doch der ehemalige V-Mann des Brandenburger Verfassungsschutz meldete sich krank. Dies erschien den Mitgliedern des parlamentarischen Untersuchungsausschuss wohl nicht unbedingt glaubhaft, weshalb er heute von der Polizei abgeholt und im Landtag zwangsvorgeführt wird (Mitteilung des Ausschusses.). Stadler entstammt der Brandenburger Naziszene und gehörte zu den führenden Rechtsrock-Produzenten. Unter anderem hat er eine CD der Kultband „Landser“ mitproduziert. Später zog Stadler nach Dortmund. Dort will ihn „Heidi“, ein Vertrauensmann der Dortmunder Polizei, kurz vor dem NSU-Anschlag in der Mallinckrodtstraße mit Uwe Mundlos gesehen haben. Wir bloggen live.
10:32 Uhr: Bevor Toni Stadler aussagt, wird Jörg Szemmeitat befragt. Der Kölner Polizist beschäftigte sich mit dem Anschlag in der Keupstraße. Dort bekam er Hinweise von Scotland Yard: die britische Behörde wies auf die Anschlagsserie des britischen Rechtsextremisten David Copeland 1999 in London hin. An den Hinweis von Scotland Yard kann sich der Zeuge nicht erinnern. Dem Zeugen werden Akten vorgehalten, dort erkennt er auch seine Unterschrift. Eine Erinnerung an diesen Ermittlungsansatz hat Szemmeitat trotzdem nicht. Sein Englisch sei auch zu schlecht, um den 80-seitigen Bericht aus Großbritannien zu lesen. Scotland Yard wollte damals wissen, ob beim Anschlag in der Keupstraße möglicherweise ein ähnlicher Tätertyp wie David Copeland in Frage komme. Daran, wie konkret in diese Richtung ermittelt wurde kann sich Szemmeitat nicht erinnern. Der Hinweis von Scotland Yard wurde allerdings in wenigen Tagen abgearbeitet. Heiko Hendriks von der CDU ist der Meinung, dass niemand den Bericht von Scotland Yard gelesen habe. Außerdem bemängelt der Abgeordnete die mangelnde Vorbereitung von Jörg Szemmeitat.
10:52 Uhr: Toni Stadler ist da, von zwei Justizbeamten vorgeführt. Stadler beginnt seine Aussage damit, dass er „nicht freiwillig“ da sei. Lust auf die Vernehmung hat er nicht. Seit 2003 lebt Stadler in Dortmund. Seit einigen Jahren arbeitet er selbstständig als Mediengestalter dort. Den NSU-Mord in Dortmund hat er nach eigener Aussage mitbekommen. Den Kiosk will Stadler nicht gekannt haben und dass die Tat in der Nordstadt stattgefunden hat, will er nicht mitbekommen haben. Zur Neonaziszene in Dortmund will Toni Stadler weder geschäftlich noch privat Kontakt gehaben. „Gottschalk und Oidoxie“ kenne er nicht persönlich. Toni Stadler ist bei seinen Antworten gegenüber dem Ausschussvorsitzenden sehr „schnodderig“.
NRW: Rot-Grün hat Schulthemen nicht im Griff…RP Online NRW: BLB-Angeklagter bestreitet Vorwürfe…AZ NRW: Neues Fernsehen und Virtual Reality im Fokus des Medienforum…DF Ruhrgebiet: Das kommt nach der Kohle…Bild Ruhrgebiet: RAG-Kohlestiftung investiert Millionen in Region…Ruhr Nachrichten Ruhrgebiet: Sönke Wortmann sucht 700 Komparsen…Der Westen Ruhrgebiet: Wie die Ruhrfestspiele zur Größe in Europa wurden…Welt Ruhrgebiet: Uni Duisburg feiert Tag der religiös-kulturellen Vielfalt…Der Westen Debatte: Türkei auf dem Weg zur Scharia…taz Debatte: Neue Sinnstiftung durch Askese…DR-Kultur Debatte: Deutsche sind zu satt und bequem für den Freihandel…Welt Debatte: TTIP-Befürworter aufgewacht!…FAZ Debatte: Nach dem Kapitalismus ist vor dem Kapitalismus…NZZ Debatte: Hört die Signale!…FAZ Debatte: Why the Left Loathes Western Civilization…National Review Bochum: 12.000 Streikende geben imposantes Signal…Der Westen Bochum: Grundsteinlegung für die Kultur Ruhr GmbH…Der Westen Dortmund: Stadt prüft Unregelmäßigkeiten bei der Feuerwehr…Der Westen Duisburg: Das große Streik-Chaos blieb aus…Der Westen Essen: 6000 Beschäftigte beteiligten sich am Warnstreik…Der Westen
An der Universität Duisburg Essen fand am Dienstagabend eine Veranstaltung der „Türkischen Studenten“ statt. Es sollte um einen armenischen Banküberfall in Istanbul im Jahr 1896 gehen. Der Referent Şahin Ali Söylemezoğlu stand schon im Vorfeld wegen Äußerungen, die den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 leugneten, in der Kritik.
Verschiedene studentische Initiativen und der AStA der Uni hatten im Vorfeld erhebliche Kritik an der Veranstaltung geäußert. Die Universitätsleitung konterte die Kritik mit einer Stellungnahme mit dem Titel „Keine Zensur“, in der sie zu einer „sachorientierten“ Diskussion aufrief.
Am Dienstagabend hatten sich etwa 40 Menschen versammelt, um die Veranstaltung zu kritisieren und mit Flugblättern auf die Inhalte des kritisierten Vortrags aufmerksam zu machen.
Die Unstatistik des Monats April ist eine Meldung des WDR, der für 50% der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Ruhestand in Altersarmut prognostiziert hat („Fast jedem Zweiten droht eine Armutsrente“, Stand: 20. April 2016). Kein Wunder, dass eine solche Zahl zu Deutschlands Rente die Republik in Aufregung stürzt. Nur ist sie falsch, und 5% ist eine wahrscheinlichere Prognose.
Das Vorgehen des WDR scheint zunächst plausibel. Er ließ sich die augenblickliche Verteilung des Arbeitseinkommens auflisten, nahm an, dass diese auch in Zukunft so bestehen bleibt, und errechnete dann die Rentenansprüche für das bereits jetzt festgelegte niedrigere Rentenniveau im Jahr 2030. Nach dieser Rechnung liegen in der Tat 50% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an oder unter der Grundsicherungsgrenze.
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