Piano Interrupted, Mittwoch, 14. Mai, 20.00 Uhr, Zeche Zollverein, Essen
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: VRR will Strecken künftig pro Kilometer abrechnen…Der Westen
NRW: Reiner Hoffmann – Hoffnungsträger des DGB…RP Online
Ruhrgebiet: Eine Nacht lang Kulturhauptstadt…Der Westen
Bochum: Die Bochumfeindlichkeit unserer Gesellschaft…Zeit
Dortmund: Westenhellweg ist viertbeste Einkaufsstraße Deutschlands…Der Westen
Duisburg: Festival „Taktgefühl“ begeistert Zuschauer…Der Westen
Duisburg: Die Qualen der Wahl…RP Online
Essen: Kondom-Verfahren gegen NPD-Ratsmitglied Haliti eingestellt…Der Westen
Essen: Alt-Linke geben bei Linke in Essen die Richtung vor…Der Westen
Umland: Grüne erfinden acht neue Verbote für Hundehalter…BZ
Umland: DFB neutralisiert “Kein Fußball den Faschisten”…Publikative
Debatte: „Schieße auf Veganer nach dem Yoga!“…Welt
Kino: Godzilla – Trash in neuer Form…Pottblog
Internet: Freedome VPN…Pottblog
‚Datteln 4‘: Kraftwerkskritiker und Befürworter treffen am Mittwoch direkt aufeinander

Am Mittwoch könnte es in Datteln in Sachen des gerichtlich gestoppten E.On-Kraftwerksneubaus spannend werden. Und das nicht nur weil ab 16 Uhr in der örtlichen Stadthalle die Lokalpolitiker zur entscheidenden Sitzung bzgl. des neuen Bebauungsplans für den umstrittenen Kohlemeiler zusammenkommen.
Spannend wird es u.a. auch deshalb, weil dann vor der Stadthalle, zeitgleich zur Ratssitzung, gleich zwei Demonstrationen angekündigt sind. Eine vom ‚Aktionsbündnis gegen Datteln 4‘ und eine zweite, spannender Weise, von Kraftwerksbefürwortern.
Ruhrfestspiele: „Heinrich IV.“ verliert sich in der Wahnvorstellung

Foto: © Birgit Hupfeld
An dem politik-geschichtlichen Gewicht, das Festspielleiter und Regisseur Dr. Frank Hoffmann in Luigi Pirandellos „Heinrich IV.“ erkannt hat, verhebt sich die Inszenierung gewaltig. Der Austausch Heinrich IV. und Mathilde von Tusziens gegen Mussolini und Leni Riefenstahl wird von einer derart symbolbelasteten Bilderflut begleitet, dass man mehrfach nach Luft schnappen muss, während die großartige Leistung des Ensembles mit dem Stück darin untergeht. Von unserer Gastautorin Emelie Wendt.
„Die Uraufführung von ‚Heinrich IV.’ fand am 24.02.1922 in Mailand statt, neun Monate vor dem Marsch auf Rom (Anm. d. Autorin: Eine Drohgebärde der Faschisten, die zur Ernennung Mussolinis zum Regierungschef führte). Pirandello wusste, was es hieß, einen scheinbar Wahnsinnigen zur Hauptperson eines Stückes zu machen“, stellt Dramaturg Andreas Wagner im Programmheft fest, und mutmaßt, deshalb habe der spätere Literatur-Nobelpreisträger die bekannte, jedoch 1922 zeitgeschichtlich unverfängliche Figur Heinrich IV. als Grundlage der Wahnvorstellung seiner Hauptfigur gewählt:
Ein Mann fällt bei einem Maskenumzug vom Pferd und hält sich seitdem für Heinrich IV. 20 Jahre später erscheinen seine damalige Geliebte, Freunde, Familie und ein Arzt in seinem Haus, um den Wahnsinn mit einer Schocktherapie zu heilen. Die Tochter der Geliebten sieht dieser zum Verwechseln ähnlich. Jung und Alt sollen dem Wahnsinnigen gemeinsam unter
Dortmund: Strafanzeigen nach Nazi-Demonstrationen

Die Dortmunderinnen Iris Bernert-Leushacke, Ulrike Märkel und Birgit Rydlewski haben am 09.Mai 2014 mehrere Anzeigen wegen strafrechtlich relevanter Delikte von Rednern und Teilnehmern des Nazi-Aufmarsches am 1. Mai bei der Polizei in Dortmund gestellt. Dazu zählen Anzeigen gegen den Versammlungsleiter Dennis Giemsch (Die Rechte) wegen mehrfacher Volksverhetzung am 1. Mai und am 30. April 2014, gegen Sven Skoda (Aktionsbüro Mittelrhein) wegen Aufruf zur Gewalt auf der Zwischenkundgebung in Nette, wie auch gegen Unbekannt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Bedrohung und Beleidigung.
Ulrike Märkel: „Ich finde es als Dortmunder Bürgerin schockierend, dass die Nazis am 1. Mai ungehindert – mit unvorstellbarer Aggressivität – aus dem rechten Demozug heraus am Rande stehende Mitbürger und Migranten mehrfach ehrverletzend und erniedrigend beleidigt haben. Darüber hinaus wurde von den Nazis versucht, einzelne Protestierende individuell –
Sleaford Mods
Sleaford Mods, Dienstag, 13. Mai, 21.00 Uhr, Djäzz, Duisburg
Der Ruhrpilot

NRW: Gerechtere Spielregeln beim Länderfinanzausgleich…Bild
NRW: Mehr Toleranz, aber mehr Vorbehalte gegen Zuwanderer…Der Westen
NRW: 15 Millionen Einsparpotential – Land will Behörden-Schriftzug nicht ändern…Bild
Ruhrgebiet: Milliarden-Kraftwerk auf dem Prüfstand…WZ
Debatte: Milliardenpoker um den Atomausstieg…Spiegel
Debatte: Die Kraft „Neurusslands“ ist eine Gefahr für Europa…Welt
Debatte: Der Narzissmus der kleinen Differenzen…Novo Argumente
Bochum: Spielzeit-Eröffnung mit Tschechows „Onkel Wanja“…Der Westen
Dortmund: Familiäres Afro-Ruhr-Festival…Der Westen
Duisburg: Kunstwettbewerb für Bahnhofsplatz startet…Der Westen
Essen: AfD feuert ihren Essener Vorstand…Der Westen
Essen: Trinker bekommen Bier fürs Müllpicken…Der Westen
Bochum: AfD lobt Dortmunder Neonazis
Eigentlich wollten wir bei den Ruhrbaronen der Alternative für Deutschland (AfD) eine kleine Ruhepause gönnen. Auch für unsere Leserschaft ist es wahrscheinlich nicht so spannend dauernd Geschichten über die rechtspopulistische Partei zu lesen. Ein kurzer Blick auf die Facebook-Seite der AfD macht aber mal wieder eine Erwähnung notwendig.
Auf der Seite der AfD werden „junge Menschen“ gelobt, die „Zivilcourage“ gegen „Linksextreme“ gezeigt haben sollen. Dazu ist ein Bild zu sehen, auf dem Menschen am Boden liegen, während andere Personen auf ihnen knien. Das Foto stammt von einem neonazistischen „Informationsportal“ aus Dortmund. Schon am vergangenen Wochenende hatten die Nazis den Erfolg gemeldet, zwei Menschen „mittels einfacher, körperlicher Gewalt“ gestellt zu haben. Bei den gestellten Plakatabreißern handelt es sich um Mitglieder der DKP-Jugend, die auf ihrer Internetseite von einem Angriff berichten. Wechselseitig wurden Anzeigen wegen Körperverletzung gestellt.
Dass sich die AfD in Bochum über eine Attacke von Neonazis auf linke Jugendliche freut, setzt den Vorfällen der letzten Wochen die Krone auf. Im Bochumer Wahlkampf sind wohl einige Plakate der AfD zu Bruch gegangen. Dabei handelt es sich um einfache Sachbeschädigungen, und diese werden, wenn die Täter gestellt werden, von der Polizei geahndet. Es gibt aber keinen Grund dazu, in Desperado-Manier auf politische Gegner los zu gehen. Freude über die Aktion von bekennenden Nationalsozialisten, wie sie jetzt von der AfD Bochum kundgetan wurde, verbietet sich für eine Partei, die ernsthafte, demokratische Politik betreiben möchte.
Die Mehrklassengesellschaft in der Fußball-Bundesliga wird zunehmend Realität

Die Fußball-Bundesligasaison 2013/2014 ist seit gestern Geschichte. Nur die Frage des Ausgangs der Relegationsspiele für den Tabellensechzehnten (HSV) ist noch offen. Und auch wenn es bis zum Schluss noch genug aktuelle Themen zu diskutieren gibt und gab, wurde an den 34 Spieltagen seit August 2013 eines immer deutlicher: Die Schere bezüglich der Leistungsfähigkeit der 18 Clubs geht immer weiter auseinander.
Nicht nur das der FC Bayern München so früh Meister wurde, wie noch niemand zuvor (am 25. März), auch die Teams am Ende der Tabelle entfernen sich punktetechnisch immer weiter von der Spitze der Liga.
Die drei Teams, Braunschweig, Nürnberg und Hamburg, welche Gestern nur noch den Relegationsplatz unter sich ausmachen konnten, haben zusammengerechnet noch nicht einmal so viele Punkte (78) wie die Bayern alleine (90).
Muttertag: Mr. T weiß was sich gehört!
Heute war doch was? Richtig, es ist mal wieder Muttertag, der Tag der Floristen in Jubel ausbrechen lässt!
Und dabei geht es an diesem Tag doch ursprünglich gar nicht um ausufernden Konsum und teure Geschenke. Dieses klassische Video von ‚Mr. T‘ ruft uns allen mal wieder kurz in Erinnerung was diesem Tag eigentlich wirklich zugrunde liegt… 😉
