Olli Schulz, Montag, 16. Mai, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen
Der Ruhrpilot
Fußball: Fans feiern BvB-Meisterschaft…Ruhr Nachrichten
Fußball II: Die neue Bescheidenheit…Tagesspiegel
Fußball III: Tippkicken am Borsigplatz…Bild
NRW: SPD sucht Rezepte gegen den Niedergang…Welt
NRW II: Innenminister Jäger (SPD) – verheddert im roten Netzwerk?…Welt
Recklinghausen: Nazis zogen durch die Altstadt…Recklinghäuser Zeitung
Bochum: Urbanatix geht mit Schwung in die neue Staffel…Der Westen
Bochum II: Auf’n Kaffee ins Ehrenfeld – die Butterbrotbar…Kochplattenteller
Duisburg: Traumzeit-Festival soll Grenzen sprengen…Der Westen
Duisburg II: Polizei hatte offenbar Probleme mit Schichtwechsel…Spiegel
Essen: Annette Jäger vor Rückkehr in den Rat?…Der Westen
Essen II: Hetzte in Gelb und Grün…Jüdische Allgemeine
Essen III: Fundraising Camp…Stift & Blog
Gelsenkirchen: Will Schalke am Ticket des VRR sparen?…Gelsenkirchen Blog
Umland: Schmacht-Pop schlägt beim ESC Bürstenkopf…Spiegel
Umland II: Tanzen bis zur Erschöpfung…Welt
Umland III: “In Südwestfalen zählt der Mensch!”…Zoom
Umland IV: Scherbenhaufen im Kreisverband Kleve – Linke Mandatsträger treten aus der Partei aus…Xtranews
Seefahrt: Piratenpartei hat neuen Vorsitzenden…Ruhr Nachrichten
Internet: Patrick Breyer über SPD-Alternativen zur Vorratsdatenspeicherung…Netzpolitik
Umwelt: Des Kaisers nachhaltige Kleider…Achse des Guten
Update ESC: Tiffy sagte den Sieger voraus!
Heute Abend ist es soweit, das Finale des Eurovision Song Contest steigt in Düsseldorf. Unser Gastautor Tiffy von Bösefeld hat sich die 25 Finalisten von Finnland bis Spanien angesehen und gibt hier seine ernsten bis nicht ernstzunehmenden Einschätzungen zum Besten.
Mal ehrlich, keiner der Kandidaten kommt auch nur im Geringsten an eine Gigliola Cinquetti heran, die 1964 mit „Non ho l’eta“ gewann. Aber der Wettbewerb heißt ja nicht mehr Grandprix d’Eurovision de la Chanson, sondern Song Contest. Guter Gesang ist daher eher Mangelware, die Musik soll nur gut klingen, Ohrwürmer erzeugen und sich hoffentlich verkaufen.
Finnland will uns mit einem braven Buben erzeugen, nach Lordi geht es also ins andere Extrem. Blumensträuße für Mutti sind damit vielleicht zu gewinnen, nicht aber das Herz der Europa.
Claudius Seidls Bewerbung zum ZDF-Intendanten auf Facebook unterstützen!
Intendanten öffentlich-rechtlicher Sender werden traditionell im Hinterzimmer ausgekungelt. Qualifikation? Stört nicht, muss aber nicht sein, wenn das Parteibuch stimmt. Mit dem FAZ-Mann Claudius Seidl gibt es nun einen Gegenkandidaten zu Thomas Bellut. Und man kann Seidl via Facebook unterstützen.
In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) vom vergangenem Wochenende gab FAS-Feuilleton-Chef Claudius Seidl seine Bewerbung um den Posten des ZDF-Intendanten bekannt. Das ZDF scheint kein großes Interesse an der Bewerbung zu haben – Seidl wurde, nachdem er um Informationen bat, noch nicht einmal zurückgerufen.
Was er im, eher unwahrscheinlichen, Fall seiner Wahl tun wird finde ich als Gebührenzahler gut:
Wir sparen uns das unverbindliche Geschwafel über Qualität und Geschmack, weil beides keine messbaren Größen sind. Wir durchforsten stattdessen das ganze Programm – und alles, was es auch umsonst gäbe, also ohne Gebührenzwang bei den kommerziellen Sendern, all das fliegt raus: die Champions League, der zeitgeschichtliche Zweiteiler mit Veronica Ferres (Bettina Zimmermann, Christine Neubauer), die Nachmittagssoaps, die Kochshows, die Arztserien, die sogenannten TV-Movies, Rosamunde Pilcher, Inga Lindström. Und natürlich die Guido-Knopp-Dokumentationen, obwohl es so etwas nirgendwo sonst gibt. Zum Glück.Plötzlich wird Platz sein im Programm, Platz für die wunderbaren Sachen,welche das ZDF bislang in seine Neben-, Sparten- und Digitalkanäle verbannt hat, Platz für „Mad Men“ und „Xanadu“, für „Breaking Bad“ und den Spielfilm, der nicht schon auf drei anderen Sendern gelaufen ist.Die Nebenkanäle werden abgeschaltet, die Gebühren deutlich gesenkt, das Publikum unter siebzig wird uns lieben.
Also: Mit nur einem Klick auf Facebook kann man sich für ein besseres Fernsehen einsetzen. Und für mehr Transparenz bei der Vergabe von Posten im öffentlich-rechtlichen System.
Ein Innenminister von NRW: zwei Zitate

Am Donnerstag hat Jäger vor dem Landtag zu der Affäre ausgesagt und zu seinen Kontakten zu Vauth. Das kam dabei heraus:
„Ich habe zu keinem Anwalt dieser sehr großen Kanzlei zu irgendeinem Zeitpunkt privaten Kontakt gehabt.“
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am 12. Mai 2011 im Innenausschuss des Landtages NRW. einen Tag später, am 13. Mai 2011 verschickte der Minister eine schriftliche Erklärung. Nachdem unter anderem Journalisten seine Angaben im Landtag angegriffen hatten. Das kam dabei heraus:
Ich erinnere mich an zwei Gespräche mit Herrn Vauth in der Krefelder Kanzlei. Das Thema des einen Gesprächs war die Frage, wie ein Landratskandidat sich im Internet präsentieren kann. Ferner habe ich eine Rechtsauskunft zu einer Straßenverkehrsangelegenheit („Telefonieren am Steuer“) erhalten.
Ein Mann: Zwei Zitate mit entgegengesetzem Inhalt.
Die ganze Story findet man im Rechercheblog der WAZ, wo auch die oben zitierten Zitate her stammen: klack
Heute passiert’s: der Eurovision Song Contest in Düsseldorf
Heute passiert’s, heute passiert’s.
Heut zeig ich dir, was ich kann.
Heute passiert’s, heute passiert’s.
Heut fängt das Leben an.
Okay. Dass heute das Leben anfängt, ist vielleicht ein wenig übertrieben. Aber das Lied heißt nun einmal so. Heute passiert’s – ein klasse Schlager, interpretiert – so sagte man damals – von Peter Rubin. Damals, 1971. Gerade einmal vierzig Jahre her; die Melodie könnte ich heute noch ohne weiteres mitsingen.
Ja, heute passiert’s. Heute ist das Finale des Eurovision Song Contests, wie aufregend!
PS I Love You
PS I Love You, Sonntag, 15. Mai, 20.30 Uhr, Studio 672, Köln
Der Ruhrpilot
Bundesliga I: BVB-Feier live…Ruhr Nachrichten
NRW: Druck auf Innenminister Jäger wächst…Der Westen-Recherche
NRW II: Anwälte dürfen mit Notebook in den Knast…Law Blog
Bochum: Anselm Weber setzt Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren fort…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Förderanträge für Jahrhunderthalle Bochum in Arnsberg eingereicht…Der Westen
Duisburg: Politiker fordern die direkte Abwahl von OB Adolf Sauerland…Der Westen
Duisburg: Tickets für Pokalfinale des MSV Duisburg für Ratspolitiker und hohe Beamte…Der Westen
Dortmund: Grüne kritisieren Staatsanwaltschaft im Envio-Verfahren…Der Westen
Essen: Chiam Noll wirft dem Islam bei Vortrag in der Alten Synagoge Antisemitismus vor…Der Westen
Umland: Das Land braucht waschechte Sozialdemokraten…Zoom
Bundesliga II: Ein herrliches Wochenende steht bevor…Frontmotor
Bundesliga III: Die BvB-Socke…Pottblog
EU-Datenverkehr: Sperren wg. illegaler Downloads?…Netzpolitik
Duisburg: Grüne fordern von der Linkspartei Ende der Boykottaufrufe gegen Israel

Ein Nazi-Flugblatt auf dem Server, Boykottaufrufe gegen Israel und ein offener Brief, in dem der Fraktionschef der Duisburger Linken, Herrmann Dierkes, davon fantasierte, wir seien von Israel bezahlt und in der SPD gäbe es Kolloborateure – den Duisburger Grünen scheint der lokale Ableger der Linkspartei unheimlich geworden zu sein. Die Grünen wollen, dass sich die Linkspartei unter anderem von den Boykottaufrufen gegen Israel distanziert. Für Dierkes, der mit seiner ganzen Person hinter dieser Aufrufen steht, eine kaum zu leistender Richtungsschwenk. Ist das der Anfang vom Ende von Rot-Rot-Grün in Duisburg? Hier die Position der Grünen:
Stellungnahme der Fraktion und des Kreisvorstands von Bündnis 90/ Die Grünen in Duisburg zur Flugblattaffäre bei der Linken und zum offenen Brief von Hermann Dierkes
Ratsfraktion und Kreisvorstand der Duisburger Grünen fordern von der Linken vollständige Aufklärung in der Flugblattaffäre. Da offensichtlich die Identifizierung derjenigen, die das antisemitische Flugblatt auf die Seiten des linken Jugendverbandes gestellt haben, aufgrund der
Compuserve: „Der einzige Computerdienst mit mehr als einer halben Million Mitglieder!“
Bei Compuserve war ich seit 1994. Internet hatte ich damals über die Uni – allerdings nur einen Gopher-Zugang. Die Compuserve, das Unternehmen gibt es ja schon lange nicht mehr, fand ich damals schön. Einfach zu bedienen. Bunt! Allerdings auch sauteuer. Ich wohnte damals noch in Gladbeck, mein Einwahlnotenpunkt war Düsseldorf und als ich einmal eine Telefonrechnung von über 300 Mark bekam, erlitt ich fast eine Herzinfarkt.