Party-Patriotismus: „Die allermeisten wollen einfach nur saufen“

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Ob in Kneipen, beim Public Viewing oder im Autofenster eingeklemmt: Die schwarz, rot, goldene Deutschlandfahne ist während der Europameisterschaft überall zu sehen. Doch wie gefährlich ist der Party-Patriotismus?

Spätestens seit am 10. Juni in Paris mit dem Spiel Frankreich-Rumänien die Fußball-Europameisterschaft startete, ist Schwarz-Rot-Gold wieder überall zu sehen: Ob auf Fahnen, unförmigen Hüten oder T-Shirts: Seit dem „Sommermärchen“ 2006, als die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland stattfand, haben auch die Deutschen ein entspanntes Verhältnis zu ihrer Nation. Noch Jahrzehnte nach Ende des Nationalsozialismus als Zeichen wenn nicht einer rechtsradikalen , so doch einer stramm nationalistischen Haltung, die Nationalfarben zu tragen.

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Fußball-Europameisterschaft? Ich will lieber schnellstmöglich ‚meine‘ Bundesliga wiederhaben!

Public Viewing. Quelle: Wikipedia, Foto: AxelHH, Lizenz: CC BY 3.0
‚Public Viewing‘ ist bei vielen angesagt. Quelle: Wikipedia, Foto: AxelHH, Lizenz: CC BY 3.0

Heute Abend geht sie also ‚endlich‘ los, die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Bis Mitte Juli küren nun 24 Teams die derzeit beste Herren-Fußballnation des Kontinents. Überschattet wird die Veranstaltung bereits im Vorfeld dabei von einer großen Sicherheitsdebatte. Die Angst vor Anschlägen im Umfeld des Turniers beschäftigt breite Maßen der Sportfreunde spätestens seit den erschreckenden Geschehnissen rund um das Freundschaftsspiel Frankreich-Deutschland im November des vergangenen Jahres in Paris.

Nichtsdestotrotz bereiten sich aktuell Millionen von Fußballfreunden auf ein großes Fußballfest vor, wollen dabei auch dem Terror und der Angst trotzen. Ein ungutes Gefühl in Sachen Sicherheit bleibt im Vorfeld des Turniers aber bei vielen ohne Zweifel erst einmal (noch) bestehen.

Ungeachtet dessen stieg in den letzten Tagen aber auch die Vorfreude bei Millionen. Auch hierzulande natürlich. Erste beflaggte Balkone und PKWs waren und sind bereits auf den Straßen des Reviers zu sehen. Und wenn der Ball dann auch erst einmal rollt, dann dürfte sich das erfahrungsgemäß noch einmal deutlich steigern. Auch wir hier im Blog werden die sportlichen Highlights dieses Wettbewerbs dann wieder entsprechend aufgreifen, können und wollen mit unseren sportinteressierten Leserinnen und Lesern ab sofort über die Geschehnisse auf den diversen Plätzen unserer Nachbarnation diskutieren, vielleicht auch mal ’streiten‘.

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DFL vergibt Medien-Rechte neu: Pro Saison durchschnittlich 1,16 Milliarden Euro ab 2017/18

TV-Kamera im Dortmunder Stadion. Foto: Robin Patzwaldt
TV-Kamera im Dortmunder Stadion. Foto: Robin Patzwaldt
  • 85 Prozent Wachstum: Nationale Medienerlöse steigen auf insgesamt 4,64 Milliarden Euro für die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21
  • Weiteres Einnahmeplus durch internationale Vermarktung geplant
  • Im Pay-Bereich sichert sich Sky die Samstagskonferenz, die Live-Spiele der Bundesliga am Samstag und Sonntag sowie der kompletten 2. Bundesliga; Eurosport erwirbt u.a. Live-Spiele der Bundesliga am Freitag
  • Frei empfangbare Erstverwertung der Samstags- und Sonntagsspiele bleibt bei der ARD
  • Über die Verteilung der Erlöse entscheidet der bei der Generalversammlung im August neu zu wählende Ligavorstand in der kommenden Saison

Die DFL Deutsche Fußball Liga hat bei der Ausschreibung der nationalen Medienrechte ein Rekordergebnis erzielt und überspringt erstmals die Marke von durchschnittlich einer Milliarde Euro pro Saison. Ein Gesamtbetrag für die vier Spielzeiten von 2017/18 bis 2020/21 in Höhe von 4,64 Milliarden Euro bedeutet durchschnittlich 1,16 Milliarden Euro pro Saison. Dies entspricht einem Wachstum von rund 85 Prozent gegenüber dem aktuellen Vergabezeitraum. Seit der Saison 2005/06 ist eine Steigerung um 287 Prozent zu verzeichnen. Ein weiteres Einnahmeplus ist mit Blick auf die internationale Vermarktung zu erwarten. Damit erwirtschaftet die DFL in der kommenden Rechteperiode voraussichtlich mediale Gesamterlöse von durchschnittlich mindestens 1,4 Milliarden Euro pro Saison.

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Dortmund: Der BVB verpflichtet nun auch den 18-jährigen Emre Mor

Emre Mor (511x600)
Emre Mor. Quelle: Wikipedia, Foto: Huseyin1295, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Der achtmalige Deutsche Meister Borussia Dortmund hat einen weiteren Spieler für die kommende Saison verpflichtet: Emre Mor wechselt vom dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland zum Champions League-Teilnehmer an die Strobelallee. 

„Emre Mor ist ein hochveranlagter und in der Offensive vielseitig einsetzbarer junger Spieler mit riesigem Entwicklungspotenzial“, betont BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Mor, in Dänemark geboren und aufgewachsen, verfügt auch über einen türkischen Pass, hat gerade seine ersten A-Länderspiele absolviert und gehört wie Borussia Dortmunds Profi Nuri Sahin dem EM-Kader der Türkei an.

„Der BVB ist ein großartiger Klub in Europa mit einzigartigen Fans. Ich freue mich riesig auf die neuen Mannschaftskollegen und kann den Saisonstart sowie mein erstes Spiel für die Borussia kaum mehr abwarten“, so der 18-Jährige.

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Glückwunsch: Der VfL-Bochum ist Letzter der PETA-Liste!

Das Stadion in Bochum. Foto: Stefan Laurin
Das Stadion in Bochum. Hauptsache die Wurst ist gut

Die „Tierrechtsspinner“ von PETA blasen sich mal wieder auf und haben eine Liste der der Veggie-freundlichsten Stadien herausgegeben. Den letzten Platz der Zweitligisten hat der VfL Bochum. PETA moppert: „Kulinarisch konnte das rewirpowerSTADION mit nur einem Essenspunkt, das heißt einem vegetarischen Snackangebot, nicht überzeugen. Aber vielleicht können die Bochumer sich im nächsten Jahr durch ein paar „Neuzugänge“ ähnlich verbessern wie dieses Jahr in der Liga.“

Vielleicht aber konzentriert sich Bochum auch weiterhin auf Fußball,  lässt die Veggies ins trockene Brötchen beissen und kümmert sich nicht um die Wichtigtuer von PETA.

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Dortmund: Sebastian Rode kommt – Aber kann ein Bankdrücker von den Bayern den BVB verstärken?

Sebastian Rode. Quelle: Wikipedia, Foto: Niklas B., Lizenz: CC BY 2.0
Sebastian Rode. Quelle: Wikipedia, Foto: Niklas B., Lizenz: CC BY 2.0

Seit Tagen wurde schon darüber spekuliert, nun ist es seit wenigen Minuten dann auch offiziell: Sebastian Rode vom FC Bayern München, der dort eigentlich noch zwei weitere Jahre unter Vertrag stand, wird ab der kommenden Saison für den BVB auflaufen.

Als Ablösesumme sind bei diversen Medien 12-15 Millionen Euro im Gespräch. Beide Clubs äußerten sich dazu bisher jedoch noch nicht.

Der Mittelfeldspieler war seit zwei Jahren für die Bayern aktiv, zuvor u.a. für Eintracht Frankfurt im Einsatz.

Diskutiert werden darf nun wohl kräftig über die Frage, ob Rode wirklich das sportliche Kaliber hat, um den in der Vorwoche endgültig zu Manchester City abgewanderten Mittelfeldmotor Ilkay Gündogan (mindestens) gleichwertig ersetzen zu können, ob er, mit in der abgelaufenen Saison nicht einmal 500 Einsatzminuten für den Double-Sieger, nun tatsächlich eine willkommene Verstärkung sein kann, welche die Schwarzgelben wirklich in Schlagdistanz zu den Bayern halten/bringen kann.

Dass er mehr als ein Ergänzungsspieler der Dortmunder sein kann, das muss der 25-Jährige nun wohl erst einmal dauerhaft allen Skeptikern im Umfeld seines neuen Clubs beweisen.

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Nach der Generalprobe auf Schalke: Was kann man von diesem DFB-Team bei der EM erwarten?

Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps
Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Vom Ergebnis her war die Generalprobe der DFB-Auswahl, welche sich neuerdings aus Marketinggründen gerne etwas unbescheiden schlicht ‚Die Mannschaft‘ nennt, ein Erfolg. Mit 2:0 siegte man am Abend in Gelsenkirchen gegen Ungarn. Völlig ungefährdet, und ohne Gegentreffer. Liest sich auf dem Papier so eigentlich gut. War es aber bei näherer Betrachtung nicht wirklich.

Das Spiel bot den geneigten Zuschauern insgesamt höchstens einen durchschnittlichen Unterhaltungswert, und beide Treffer hätten aufgrund von eindeutigen Abseitspositionen während ihrer Entstehung gar nicht zählen dürfen. Die Stimmung auf Schalke war für Gelsenkirchener Verhältnisse zudem auch eher schlecht. Typische ‚Länderspielstimmung‘ halt im weiten Rund. Und nach diesem erneut ziemlich uninspirierten Auftritt der ‚Jogi-Auswahl‘ stellt sich einem danach nun mehr denn je die Frage: Was kann man von dieser Elf bei der nächste Woche beginnenden Fußball-EM in Frankreich eigentlich erwarten?

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Holt das Ding! – Der beste EM-Song kommt von Fußballkommentator Wolff-Christoph Fuss


Versuche den erfolgreichsten Song rund um eine Fußball-EM zu platzieren, und damit wunderbar an der aufkommenden Fußballeuphorie im Lande mitzuverdienen, die gibt es aktuell ja mal wieder zahlreich. Fast alle sind musikalisch, wenn man ganz ehrlich ist, doch ziemlich furchtbar.

Daher überrascht es einen dann auch nicht mehr wirklich, dass der bisher wohl eindeutig ‚beste‘ Versuch ausgerechnet unter Mithilfe von Fußball-Kommentator Wolff-Christoph Fuss entstanden ist.

Und Fuss ist ja bisher wahrlich nicht als ein großer Musiker in Erscheinung getreten. Dies hinderte ihn aber trotzdem nicht daran auch sein ‚Spaßprojekt‘ heute ganz offiziell der Öffentlichkeit vorzustellen…

Und klar, große musikalische Kunst ist das, fast möchte man sagen ’natürlich‘, auch nicht!

Aber seinen in erster Linie humorig gemeinten Beitrag kann man sich, ganz im Gegensatz zu vielen anderen durchaus ernst gemeinten Titeln aus diesem Bereich, dann doch zumindest mal ganz gut anhören, oder? 😉

In diesem Sinne: Euch allen ein schönes Wochenende! 🙂