Schalke 04 will mit ‚Traum-Doppelspitze‘ Weinzierl und Heidel nun zu neuen Ufern aufbrechen

Markus Weinzierl. Quelle: Wikipedia, Foto: Maerwa, Lizenz: CC BY 3.0
Markus Weinzierl. Quelle: Wikipedia, Foto: Maerwa, Lizenz: CC BY 3.0

Es war wahrlich eine ungewöhnlich schwere Geburt, wohl einer der längsten Trainertransfers der Ligageschichte. Doch seit gestern Abend ist es nun auch endlich offiziell: Die Profimannschaft des traditionsreichen FC Schalke 04 wird zukünftig vom 41-jährigen Markus Weinzierl trainiert.

Der bisherige Augsburg-Coach übernimmt damit die Rolle von Andre Breitenreiter, der die Truppe bekanntlich zwar zuletzt wieder erfolgreich in die UEFA Europa League geführt hatte, sich jedoch auch damit nicht die Gunst des neuen Schalker Sportvorstands Christian Heidel, der kürzlich aus Mainz ins Revier wechselte, erwerben konnte.

Damit haben die Gelsenkirchener sowohl auf der Managerposition, als auch in der Besetzung der Trainerrolle, nun tatsächlich ihre Wunschformation für die Leitung des sportlichen Tagesgeschäftes zusammen. Herzlichen Glückwunsch!

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Dortmund: Gündogan wechselt nun (endlich) auch offiziell vom BVB zu Manchester City

Ilkay Gündogan steht einmal wieder im Blickpunkt vieler Medien. Foto: Robin Patzwaldt
Ilkay Gündogan steht einmal wieder im Blickpunkt vieler Medien. Foto: Robin Patzwaldt

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Ilkay Gündogan gehen in Zukunft getrennte Wege. Der gegenwärtig an einer Knieverletzung laborierende Mittelfeldspieler wird den achtmaligen Deutschen Meister im Sommer verlassen und sich zum 1. Juli 2016 dem Tabellenvierten der englischen Premier League, Manchester City, anschließen.

Beide Klubs erzielten eine Einigung und vereinbarten bezüglich der Transfermodalitäten Stillschweigen. (Diversen öffentlichen Spekulationen zur Folge soll diese zwischen 25 und 30 Mio. Euro liegen. (Anm.: rp))

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Dortmund: Bleibt der BVB auch in den nächsten Jahren nur ein ‚Sprungbrett‘ für Talente?

Michael Zorc. Foto: Robin Patzwaldt
Michael Zorc. Foto: Robin Patzwaldt

Es sind wahrlich nervenaufreibende Tage für alle BVB-Fans derzeit. Tagtäglich wabern diverse Transferspekulationen durch die Medien. Konkrete Neuigkeiten sind dabei bisher aber noch immer absolute Mangelware.

Mats Hummels ist schon weg, Ilkay Gündogan höchstwahrscheinlich demnächst auch, Henrich Mchitarjan mag bisher seinen Vertrag in Dortmund noch immer nicht verlängern. Da droht dem BVB dann doch eine erhebliche Kaderschwächung zur neuen Saison. Davon die sportliche Lücke zu den bisher stets übermächtigen Bayern zu schließen ist man aktuell jedenfalls doch recht weit entfernt.

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EM-Kader: Die endgültige Auswahl steht – Es darf mal wieder diskutiert werden!

Julian Weigl. Foto: Robin Patzwaldt
Julian Weigl. Foto: Robin Patzwaldt

27 waren im erweiterten Aufgebot, 23 dürfen nur mit zum Turnier nach Frankreich. Kadernominierungen für einen EM-Kader sind traditionell immer eine emotionale Angelegenheit. Und egal wen der Bundestrainer auch auswählt oder auch nicht berücksichtigt, es gibt immer Argumente für und gegen jede einzelne Entscheidung. Am Ende entscheidet dann doch nur der sportliche Erfolg über die Anerkennung dieser Auswahl. Bleibt er aus, wussten es alle besser, tritt er ein, dann schweigen plötzlich alle Kritiker. So dann wohl auch diesmal wieder.

Nun darf allerdings erst einmal wieder heftig diskutiert und gestritten werden. Denn die Entscheidung der endgültigen Kaderzusammensetzung der DFB-Auswahl für die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ist seit wenigen Minuten offiziell.

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Bochum: Wattenscheid erreicht die 1. Runde im DFB-Pokal

Logo Wattenscheid - freie VerwendungDie SG Wattenscheid 09 ist Sieger des Westfalenpokals und steht in der 1. Runde des DFB-Pokals! Mit einem souveränen 3:0-Sieg setzte sich die Mannschaft von Farat Toku am Samstag gegen Gastgeber Rot Weiss Ahlen durch.

Bereits in der ersten Halbzeit ging die SG 09 durch Tore von Günni Kaya und Jan-Steffen Meier in Führung. Kapitän Mario Klinger machte in der Nachspielzeit alles klar. Spätestens dann hielt kein 09-Anhänger mehr still – es folgte ungebändigte Freude bei Mannschaft, Trainer, Fans und allen Verantwortlichen des Vereins über diese überragende Saison!

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Das morgige ‚UEFA Champions League‘-Finale ist der letzte große Auftritt von Marcel Reif für ‚Sky‘

Foto: Sky
Foto: Sky

Eine wichtige Entscheidung im Vereinsfußball gibt es in dieser Saison noch. Und formal gesehen ist es sogar das Highlight der zurückliegenden Spielzeit. Denn am morgigen Samstag treffen im Mailand mit Real und Atlético die beiden Vorzeige-Klubs aus Madrid zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren im großen UEFA Champions-League-Finale aufeinander.

Und damit steht bereits vor dieser Partie unumstößlich fest: Auch der legendäre ‚Henkelpott‘ ist, so wie seit der Vorwoche auch die Trophäe der Europa League, fest in spanischer Hand! Nach 2014 und 2015 geht der bedeutendste europäische Vereinstitel abermals nach Spanien. Die „Colchoneros“ brennen dabei nach der 1:4 Finalniederlage von vor zwei Jahren auf Revanche gegen die „Königlichen“.

Das Madrider Derby ist dabei auch ein Spiel der Gegensätze: die Privilegierten aus dem Norden Madrids gegen den Arbeiter-Verein aus dem Süden. Und egal welches Team am Samstag das Stadion ‚Giuseppe Meazza‘ letztendlich als Sieger verlässt, es wird der dritte Champions-League-Titel einer spanischen Mannschaft in Folge sein.

Dieses Spiel wird aber zugleich auch der letzte große Auftritt von Kommentator Marcel Reif für den Sender ‚Sky‘ sein. Nach siebzehn Jahren beendet dieser als Chefkommentator morgen seine Arbeit für den Sender. Seinen auslaufenden Vertrag wollte Reif nicht mehr über den Sommer hinaus verlängern. Damit endet dort zugleich auch die ganz große Zeit eines der umstrittensten Kommentatoren der Fußballszene.

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Duisburg: Bitteres Scheitern in der Relegation – Das war es dann in ‚Liga 2‘ für den MSV!

Foto: MSV Duisburg
Mannschaftsfoto 2015/16. Foto: MSV Duisburg

Seien wir mal ganz ehrlich, viele Spiele des MSV Duisburg in dieser Saison waren eher unansehnlich und nur schwer über die volle Distanz erträglich. Fast die gesamte Saison über lag der Club folgerichtig dann auch auf einem direkten Abstiegsplatz. Lediglich an den letzten Spieltagen schaffte man es zumindest auf den 16., den sogenannten Relegationsplatz. Dies war die verdiente Belohnung einer nicht enden wollenden Bemühung der Mannschaft. Mit einer deutlich sichtbaren Steigerung zum Ende der Saison hin, wohl auch durch den Trainerwechsel mit eingeleitet, verdienten sich die ‚Zebras‘ die Chance in den beiden Relegationsspielen gegen den drittplatzierten der 3. Liga ihre Ligatauglichkeit auf den letzten Drücker quasi doch noch zu beweisen.

Doch das ging nun am Ende dann doch gründlich schief. Nach der wirklich schwachen Leitung bei enttäuschenden 0:2 bei den Würzburger Kickers am vergangenen Freitag, wäre heute ein deutlicher Sieg  gegen die zuletzt defensivstarken Franken erforderlich gewesen. Kein unmögliches, doch ein zumindest sehr ambitioniertes Unterfangen.

Der äußere Rahmen stimmte dabei. Rund 30.000 Fußballfreunde hatten sich im ‚Wedaustadion‘ versammelt, hatten, bis auf die Fraktion der Gästefans, die Hoffnung auf ein sportliches ‚Überleben‘ der Relegation vor dem Spiel am Abend noch nicht aufgegeben.

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Liebes Duisburg, lieber MSV,

egal, wie das Spiel nachher ausgeht, eines steht mal fest: Trotteligste Fußballstadt beziehungsweise trotteligster Fußballverein der Welt könnt Ihr immerhin nicht werden.

Denn dazu müsstet Ihr:

1. In einem Anfall von Größenwahn eine moderne Multifunktionsarena bauen, deren einzige Funktion das Veranstalten von Fußballspielen ist,

2. was, genau, bedeutet, dass dort außer Fußball nix stattfinden kann, kein Konzert, kein irgendwas, nur Fußball.

3. Anschließend, also in der Saison, in der die moderne Arena feierlich eröffnet wurde (mit einer krachenden Heim-Niederlage gegen St. Pauli,. übrigens, was nun wirklich nicht jeder schafft), müsste der Fußballverein dann aber auch gleich wieder absteigen.

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Relegation: Wenn Not gegen pures Elend siegt – Frankfurt bleibt, Nürnberg frustriert!

Fußball in Nürnberg. Foto: Daniel Jentsch
Fußball in Nürnberg. Foto: Daniel Jentsch

Gemessen an der sportlichen Bedeutung waren die Relegationsspiele zwischen dem Zweitligadritten, dem 1. FC Nürnberg, und dem Drittletzten des Oberhauses, der Frankfurter Eintracht, am Ende eine einzige Enttäuschung. Beide Teams offenbarten in den 180 Minuten ihres Kräftemessens in Hin- und Rückspiel, warum sie eigentlich nicht zu den 18 besten Fußballteams des Landes gehören dürften.

Dass die Frankfurter Eintracht es nun trotzdem weiterhin tut, das verdanken die Hessen dabei aber eben nicht der eigenen Stärke, sondern vielmehr der Schwäche der Franken.  Wenn ein Team sich in zwei kompletten Spielen eigentlich keine einzige eigene Torchance erarbeitet, dann kann es kaum begründet den Anspruch vertreten aufsteigen zu wollen. Und daher ist es gut und richtig, dass der 1. FC Nürnberg nicht aufgestiegen ist. Es wäre anderenfalls ein Aberwitz der jüngeren Sportgeschichte gewesen.

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Gelsenkirchen: ‚Schalke erleben‘ – Ein Reiseführer, wohl auch wie geschaffen für Christian Heidel

Unser heutiger Sport-Buch-Tipp könnte auch speziell für Schalkes Neu-Manager Christian Heidel gedacht sein. Ist er aber natürlich nicht. Obwohl, passen würde es prima, stellt das Büchlein in kompakter Form doch die wichtigsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Gelsenkirchen vor, die den Leser auf den Pfaden der Clubhistorie des FC Schalke 04 wandern lassen, ihn mit den wichtigsten Orten und Ereignissen vertraut machen.

Eine perfekte Wahl also, für alle Neu-Schalker und solche die es vielleicht bald werden wollen.

Und auch wenn jedem natürlich klar sein dürfte, dass Gelsenkirchen wohl nicht die schönste Stadt der Welt, wohl nicht einmal die schönste im Revier ist, wird dem Leser verdeutlicht, dass es auch hier viel Sehenswertes zu entdecken gibt, rund um den Gelsenkirchener Ortsteil Schalke.

Denn „Auf Schalke“ gingen Fußball und Industrie über Jahrzehnte eine besonders enge Verbindung ein, die so wohl nicht nur einzigartig war, sondern eben auch eine Menge Geschichten geschrieben hat.

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