
Gerade im Moment wäre eine kluge Sozialdemokratie wichtig für die Republik. Leider hat die SPD beschlossen, dumm zu sein.
Die SPD war einst die Partei des Bildungsaufstiegs. Ihre Mitglieder waren hungrig nach Wissen, Männer wie August Bebel schrieben Bücher wie „Die Frau und der Sozialismus“, die heute noch lesenswert sind. Der Meinungsforscher Manfred Güllner erinnerte im Interview mit der Welt daran, dass die SPD die Wahlen 1969 mit einem Slogan wie „Wir schaffen das moderne Deutschland“ gewann.
Die SPD unter Willy Brandt baute die Kernkraft aus, setzte eine Glasfaserstrategie aufs Gleis und investierte in Forschung. Die Zeiten sind lange vorbei. Zwar versprach Schröder 1998 „Innovation und Gerechtigkeit“, aber als Kanzler waren ihm technische Innovationen ebenso egal wie der Parteibasis: Mit dem „Atomausstieg“, der Versteigerung von Mobilfunklizenzen zu Horrorpreisen und dem Ausbau der Abhängigkeit vom russischen Gas legte er die Grundlagen für den späteren wirtschaftlichen und technologischen Niedergang der Republik.
Heute ist die SPD nicht einmal mehr bereit, sich mit Themen wie Technologie und Wirtschaft ernsthaft auseinanderzusetzen. Äußerungen sozialdemokratischer Politiker geben den Blick frei in einen Schlund intellektueller Dunkelheit: Wenn Umweltminister Carsten Schneider im Interview mit der FAZ behauptet: „Überall im Ausland sagen die Partner: Wir wollen so werden wie ihr.“, und auf die verwunderte Frage der FAZ-Redakteure, wer denn so werden wolle wie wir, mit „Albanien und Montenegro“ antwortet, schwankt man als Leser zwischen Erschütterung und Gelächter.
Im Kommentar zu einer McKinsey-Studie, die zeigt, dass die Megawattstunde Strom aus Kernkraft in China mit 63 und in Südkorea mit 65 Dollar pro Megawattstunde deutlich günstiger ist als aus französischen Reaktoren, bei denen sie 190 Dollar kostet, bemerkt der ehemalige Gesundheitsminister und heutige SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach: „Wegen der niedrigen Baukosten und Arbeitskosten ist China in fast allen Industrien billiger trotz z. T. Top-Qualität. Bei Kernkraft besonders. Wenn wir in Deutschland neue Werke bauen würden, wären sie viel zu teuer und kämen zu spät. Französische Kernkraft ist auch viel zu teuer.“
Wegen der niedrigen Baukosten und Arbeitskosten ist China in fast allen Industrien billiger trotz zT Top Qualität. Bei Kernkraft besonders. Wenn wir in Deutschland neue Werke bauen würden wären sie viel zu teuer und kämen zu spät. Französische Kernkraft ist auch viel zu teuer https://t.co/qJSLZtnlwU
— Prof. Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) July 28, 2026
Auf die Idee, darüber nachzudenken, warum auch im demokratischen und wohlhabenden Südkorea Kernenergie günstig ist und ob man daraus etwas lernen könnte, kommt Lauterbach nicht. Die Antwort: Das südkoreanische Unternehmen Korea Hydro & Nuclear Power baut seit den 70er Jahren Reaktoren in Serie, hat seine Verfahren im Griff, verfügt über Erfahrung und exportiert mittlerweile seine Kernkraftwerke nach Europa: 2024 gewann es Tschechien als Kunden und wird zwei Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Dukovany bauen.
Wie alle Vorsitzenden der Jusos ist auch der aktuelle Chef der SPD-Jugend, Philipp Türmer, qua Amtsbeschreibung zum Dampfplaudern und Raushauen von unterkomplexen Parolen verpflichtet. Eine Aufgabe, der er mit großer Leidenschaft nachkommt. Im Interview mit Politico stellte er zu Recht fest: „Ich weiß, dass es eine beliebte Erzählung ist, dass gerade wir als historische Partei der Arbeit besonders bei den Arbeiterinnen verloren haben. Dabei ist das Problem viel größer: Wir haben in allen Berufsgruppen verloren.“ Der Schluss, den er daraus zieht, zeugt wiederum nicht von gedanklicher Tiefe: „Das hat natürlich auch damit zu tun, dass wir seit mehr als 20 Jahren immer und immer wieder die gleichen Fehler machen und uns nicht mehr richtig trauen, Verteilungskämpfe zu führen, die mehr Wohlstand für signifikante Teile der Bevölkerung bringen würden.“
Natürlich ist es die Aufgabe der SPD, dafür zu sorgen, dass Arbeiter und Angestellte ein ordentliches Stück vom Kuchen bekommen. Mehr noch: Aufgabe der SPD ist es, dafür zu streiten, dass ihnen und ihren Kindern eine exzellente Bildung, eine gute medizinische Versorgung, eine ordentliche Rente und genügend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen. Aber das Zauberwort, das all das ermöglicht, heißt Wachstum. In ihren guten Zeiten setzte die SPD auf Bildung, Technologie und Wachstum, sorgte dafür, dass der Kuchen größer wurde. Ein Gedanke, der Türmer vollkommen fremd zu sein scheint.
Ein von Romantik geprägter Blick auf die SPD geht davon aus, dass die Basis der Partei anders sei als ihre Spitze, dass es weltfremde Funktionäre seien, die die Partei in den Untergang treiben würden. Ein frommer Glaube. Die Funktionäre passen zur Basis. Dort will man es oft lieber noch radikaler, dümmer und grüner und regt sich über die zu große Kompromissbereitschaft der Spitze auf. Die SPD ist dumm geworden. Die Partei der Bildungshungrigen und Vielleser, die sie einmal war, existiert nur noch in den Geschichtsbüchern, was nicht weniger als eine Tragödie ist, denn genau eine solche SPD wird heute dringend benötigt. Sie könnte den weiteren Aufstieg den AfD verhindern.
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Schröder, ausgerechnet Kanzler Schröder. Mit der Agenda 2010 hat er den Niedriglohnsektor ausgeweitet. Das war ja eine tolle Idee! Es hat die Arbeitslosenzahlen gesenkt, aber mit den neuen Billigjobs fehlte die Kaufkraft. Stattdessen mussten und müssen sie oft subventioniert werden. Ein Unternehmen, dessen billig bezahlte Mitarbeiter aufstocken müssen, macht nichts anderes, als sich auf dem Rücken der Mitarbeiter subventionieren zu lassen.
Es ist auch eine Lebenslüge zu behaupten, dass der Mensch Arbeit benötigt. Der Mensch benötigt Einkommen und Arbeit ist nur der gängigste Weg dazu. Zumindest wenn man kein ausreichendes renditebringendes Vermögen angelegt hat oder weißes Pulver verkaufen möchte. Letztendlich ist es dem Kapitalismus egal, woher das Einkommen stammt, Hauptsache es wird konsumiert.
Wenn wir schon bei den Kosten sind, was kostet Atomstrom, der nicht geliefert werden kann, weils an Kühlwasser fehlt? Und dieses Szenario wird uns die nächsten Jahre ja weiterhin begleiten. An dieses Szenario hat ja offensichtlich keiner der schlauen AKW-Bauer gedacht, weder in den Konzernetagen noch in der Politik.
Und es ist ja nicht so, dass man nicht wissen konnte, was da auf uns zukommt,bspw kündigte Hoimar von Ditfuhrt in einer Sendung im ÖRR Ende der 70er an, dass, wenn wir so weitermachen,wir es 2050 bis zu drei Grad wärmer haben können. Wenn ich das recht erinnere, wars draußen kalt, da war man ganz froh ob dieser Ankündigung….
„Frankreich ist bei der Dekarbonisierung weiter als Deutschland. Die deutsche Seite sollte es unterlassen, Märchen über die Kernkraftwerke und ihren flächendeckenden Ausfall im Sommer zu verbreiten.“
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/die-franzoesischen-altreaktoren-liefern-accg-200951548.html
Wahnsinn, was für ein Werbespot! Und erst die Musik, sage ich als Musiker. Tja, einstmals verlor mal die CDU, mal die SPD eine BTWahl mit über 40/45 % – meiner Treu. Nun: die SPD ist in die, Vorsicht, Modebegriff: woke = Erwachtenfalle getappt. Und zwar volle Möhre, im Kant’schen Sinne selbst verschuldet. Was ja bewiesen ist, ist, dass flugs Hundertausende, wenn nicht Millionen mit einem Minischritt von SPD zur AfD gegangen sind. Da frage ich mich immer, wer sich denn da nun verändert haben mag – oder eben nicht. Da nun die AfD voller ehem. SPD-Wähler ist, hatte einst die SPD sozisagen, sorry, sozusagen AfD-Positionen, die nun nicht mehr in der SPD zu hören sind? Oder eben die AfD alte Sozi-Parolen? Wird beides sein. Vor der eigenen Haustüre: Wie kann es sein, dass ich, als ehem. Linker, die FAZ lese? Bin ich rechter geworden, oder die FAZ linker – was immer links und rechts bedeuten soll, heutzutage. Geschenkt.
Wer sich so nah am Abgrund befindet, der ist m. E. n. schon fast verdammt, sonach auch abzustürzen. In mir regt sich Trauer: how come, alte Tante SPD – um den im Video genannten Wehner zu zitieren, den ich als junger Kerl als eine Art Vorbild empfand. Ja, auch just trotz oder wegen dessen altmodischer, ich möchte sagen Reichtstag-Prosodie, das Geschreie, die Pointen etc. Wie herrlich war der Goebbels-Vergleich, 1976 (!), als deswegen die CDU-Fraktion den Plenarsasl verließ – Jenninger (!) blieb sitzen – wie das beleidigte Kind: „Wer raus geht, muss auch wieder rein kommen!“ Und: „Ich sage Ihnen Prost!“. Zuvor bellte Wehner gegen Strauß: „Sie sind selbst geistig ein Terrorist!“ O – mein – Gott. Ohne Rüge seitens des Bundestagspräsidenten.
Vorbei ist vorbei, SPD. I am sorry.
Ein sehr treffender Kommentar. Aber: Wenn sich bei der SPD ein Abgrund an Dummheit auftut – wie sieht es dann erst bei den Grünen aus?
@ Stefan Laurin Ich hatte heute morgen diesmal gar nicht Frankreich im Blick und von landesweit war bei mir auch früher nicht die Rede. Ich hatte Rumänien im Blick, wo der Notstand ausgerufen wurde, weil die Donau deren AKW nicht mehr kühlen kann-minus 20% bei der Stromerzeugung.
Was F. angeht, dann haben also bspw. TS und Focus gelogen, als sie in diesem Monat von abgeschalteten AKWs bzw. Leistungsdrosselungen in mehreren AKWs dort berichteten? Und dass in einer Situation, wo an vielen Ecken und Enden in F. seit Wochen nie gekannte Brände wüten.
Wird Kohle nicht auch bei uns zumindest tw.mit Schiffen transportiert? Die wiederum brauchen immer zwar nur ne Handbreit Wasser unterm Kiel, heißt es. Auf Elbe, Rhein, Donau jedenfalls ist Schiffsverkehr derzeit nur eingeschränkt möglich, dito auf der Oberweser, was dort aber eher Touristenverkehrsschiffe und Sportboote angeht. Gott sei Dank sind Beverungen und Grohnde schon lange nicht mehr als Stromerzeuger aktuell.
Thomas Weigle, die Kernkraftwerke an Rhein-Neckar und wieso wären im Sommer bei Niedrigwasser alle abgestellt, wegen fehlenden kühlwasser.
Die Kernkraftwerke sind aber mittlerweile alle Rückgebaut.
Ohnehin ist das Niedrigwasser am Rhein, so bei Kaub, dermaßen niedrig dass sie sich kaum dann lohnt mit dem Schiff Fracht zu verschiffen.
Zugleich hat die Bahn auch noch am Rhein eine Strecke gesperrt, was sie kommen fragt übernehmen kann.
Das Zauberwort kann nicht Wachstum sein, damit die Kuchen größer wird.
Wir können nicht den Bürgern ein SUV mit 300 PS verkaufen wenn der einen Kompaktwagen benötigt mit 90 PS. Und das alles nur damit wir Wachstum haben.
Wir können auch keine neue Wohnungen bauen wenn wir kein Bauland mehr haben in den Städten. Und die wenigen Bauprojekte wie auf dem Tengelmann-Areal, kann sich ohnehin kaum jemand leisten.
Dieses alleine der SPD zuzuschieben, ist völlig überzogen, Frau Merkel, die CDU, war daran beteiligt.
@ Alf Ich hatte bereits in einem Kommentar, darauf hingewiesen, dass für Kaub gestern ein Pegelstand von 20cm erwartet wurde, Anfang der Woche lag er bei 35cm. Dazu kommen die Miseren bei der Bahn und marode Straßen und Brücken.
Ich war in den 90ern als grünes Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe Mitglied der seinerzeitigen Bauamtskommission Bielefeld. In oder nach jeder Sitzung im privaten Gespräch warnten die dortigen Fachleute vor den bereits eingetretenen bzw demnächst zu erwartenden Schäden an Brücken und Straßen. Passiert ist wenig bis nix. Wobei sie v.a. den massiv angewachsenen Verkehr dafür verantwortlich machten, weil die Planer und Erbauer damit nicht rechnen konnten.
Und was den Bau von Wohnungen angeht, was haben die Grünen für Prügel bezogen, als sie sich gegen die Versiegelung von Flächen durch Eigenheimbau aussprachen undstattdessen den Bau von Mehrfamilienhäusern und mehr sozialen Wohnungsbau forderten. Die Grünen waren, wenn es um die Reaktivierung stillgelegter Strecken ging, unterstützend tätig.
Leider ist es heute auch schon mal so, dass Grüne beim Verhindern neuen SPNVs, wie bspw. in Bielefeld, offenbar die Seiten gewechselt haben.
Das Problem Deutschlands besteht darin, dass man erst im Kalten Krieg Westberlin unterstützt hat, anstatt es den Sowjets abzugeben und das andere ist, dass man 1990 der DDR (Rumpfostelbien) den Beitritt erlaubt hat und anschließend auch noch nach Berlin umgezogen ist.
https://www.facebook.com/Karl.Lauterbach.spd/posts/interessante-analyse-in-der-zeit-in-viele-teilen-deutschlands-hatte-die-nsdap-ni/1602800518084589/
Auffällig, dass die Demokratie stets nur im alten deutschen Kernland („Bonner Republik“) eine Mehrheit hatte, sogar bis zum Schluss.
@ Hase 12 In der Provinz Westfalen hatte die Demokratie schon 1932 keine Mehrheit mehr, es sei denn, man zählt die stalinistische KPD zu den demokratischen Parteien. KP, NSDAP und DNVP kamen im November 32 auf zusammen 49,3%, dazu 2,4% diverse Rechte und mehrere Kleinstparteien, von denen man auch nicht so genau weiß, wo die nun standen,jeweils unter 1%. Zentrum, SPD DVP und deutsche Staatspartei zus. 46,7% dazu diverse Linke 0,3%
In der Rheinprovinz sah es deutlich besser aus, aber in der Stadt Köln war die Demokratie abgewählt, denn NSDAP und KPD erzielten zusammen knapp über 50%, in D-West lagen KPD,NSDAP und DNVP bei satten 53,8%
„Aber das Zauberwort, das all das ermöglicht, heißt Wachstum.“
Die Zeit in diesem Satz ist falsch, Sie reden von der Vergangenheit. Das war früher mal so, als Deutschland der unumstrittene Exportweltmeister war, als wir einen großen Teil dessen, was wir produzierten, für den Bedarf der restlichen Welt produzierten. Inzwischen ist es so, dass nicht nur auch woanders produziert wird, und auch für den Export produziert wird, und das stark subventioniert. Das führt dazu, dass wir unsere Ware nicht mehr loswerden. Außerdem hat unsere Ware, die zum großen Teil aus dem Automobilbereich stammt, einen Konzeptfehler: es ist noch Ware aus dem Zeitalter der fossilen Energie.
Gleichzeitig stieg dank des Einsatzes der IT, und das schon lange, bevor die Drohung KI auftauchte, die Produktivität pro Arbeitnehmer bei gleichzeitiger Abnahme seines Ausbildungsgrades: Bei jedem Automatisierungsschritt ließ man die Leute erstmal weiterarbeiten, holte sich nur den fähigsten und ernannte ihn zum Key-User, um der Maschine seine Kompetenz zu vermitteln. Dann konnte man die anderen Arbeitnehmer bei ihrem Ausscheiden durch billigere ersetzen. Zu Zeiten unserer Hochkonjunktur hat uns das alles nicht gestört, wir brauchten trotzdem so viele Arbeitnehmer, dass wir sie importieren mussten. Wir sind dabei so viele geworden, dass auch unser Binnenmarkt ordentlich wuchs, aber er reicht trotzdem nicht, um die Lücken aus dem wegbrechenden Export zu füllen, ganz abgesehen davon, dass die kleinen Leute unsere Preise nicht bezahlen können.
Und die Produktion wird hier auch noch teurer, weil z.B. die Anwohner der Emscher etwas dagegen haben, neben einem stinkenden Industriekanal zu wohnen usw. Natürlich gibt es auch hier noch produzierendes Gewerbe, das kostengünstig produziert, weil man die Prozesse genügend verschlankt hat, dass da kaum noch jemand arbeitet, und weil man die kostentreibende Entwicklung vor die Tür gesetzt hat. Das geht eine Weile gut, und danach schließt man das Werk, nachdem es genügend Gewinn abgeworfen hat, um den Investor, der übernommen hatte, glücklich zu machen.
Das war jetzt natürlich eine Karikatur, aber die Tatsache bleibt: Wachstum, das so ist, dass auch unten wirklich etwas in der Breite ankommt, ist zumindest in dieser Gesellschaft nicht mehr möglich, vor allem nicht mit den alten Rezepten. Ich vermeide es, diese bisher übersichtliche Modellierung durch die Einbeziehung von Sachschulden in der Infrastruktur und der Umwelt weiter zu verkomplizieren, aber ich komme nicht umhin, unseren Wachstumsapologeten direkt zu fragen: Wie stellen Sie sich das Wachstum eigentlich vor, von dem sie träumen, Herr Laurin? Wo soll es wie generiert werden, wo wird es ankommen.
Es reicht ja nicht nur vom Wachstum zu reden, wie Herr Trump oder Herr Merz, um den Staat zu einer besseren Heimat für alle zu machen.
Disclaimer: Das war jetzt keine Schmähschrift gegen den Kapitalismus, mir ist auch noch nichts Besseres eingefallen, aber er gehört gebändigt statt entfesselt. In der Hinsicht waren wir früher mit dem Ziel einer sozialen Marktwirtschaft tatsächlich schon mal weiter.
Frank Wohlgemuth, gut geschrieben. Das Zauberwort kann nicht Wachstum sein, wenn wir immer weniger Exportieren. Zugleich haben die Bürger immer weniger Geld in der Tasche wenn die Mieten dermaßen weiter steigen.