Flugzeug oder mit Kondesstreifen oder gefährlicher Giftsprüher? Foto: Ulrike Märkel
Welche nachhaltigen Flugkraftstoffe (SAF) sind am klimafreundlichsten – und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll? Das untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im EU-Projekt PACIFIC – das steht für Performance and Characterisation of Sustainable Aviation Fuel to Enable Climate Friendly Aviation. Ziel ist es, die Klima- und Betriebseigenschaften alternativer Treibstoffe vergleichbar zu machen und die besten Kandidaten für eine klimaverträgliche Luftfahrt zu identifizieren.
Das spart nicht nur CO₂, sondern perspektivisch auch Geld:
Während Millionen Wohnungen fehlen fordern Forscher der Uni Duisburg Essen weniger Neubauten.
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland ist katastrophal. Nach Zahlen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung fehlen allein in den Großstädten 1,9 Millionen günstige Wohnungen. Es ist also klar, dass gebaut werden muss: schnell, preiswert und viel. Die Vorschläge des Instituts für Sozioökonomie der
Frühgeburt. Pflegefamilie. Rückführungsversuch. Gerichtliches Pingpong. Und mittendrin: ein Kind, das niemand fragt.
Die 3. Folge in Salziger Pudding zum Fall „Kim“. Ein Kind kommt viel zu früh zur Welt, wächst bei Pflegeeltern auf, die es lieben – und soll trotzdem zurück. Es geht um Gutachten, die sich widersprechen. Um Kinderschutzmeldungen, die ignoriert werden. Um Umgangskontakte, die wie Besuchszeiten im Gefängnis wirken. Und um die Frage, wann der Schutz des Kindes endet – und das System beginnt.
Jetzt überall, wo es Podcasts gibt – oder direkt auf salzigerpudding.de.
Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) lädt zu ihrem nächsten digitalen JRF-WissensLunch ein. Unter dem Titel „Geopolitisierung und die Governance globaler Gebiete“ beleuchten Dr. Dorothea Wehrmann vom IDOS – German Institute of Development and Sustainability und Charlotte Gehrke von der Nord University die politische Bedeutung von Polarregionen, Ozeanen und dem Weltall.
Termin: Freitag, 28. März 2025 von 12:00 bis 13:00 Uhr, Teilnahme kostenfrei
Die Grafik zeigt die Position der Euclid Deep Fields (gelb). Dabei handelt es sich um besonders tiefe Einblicke in Bereiche unseres Universums. Die Gesamtansicht des Himmels ist eine Überlagerung der Sternenkarte der Sonde Gaia der Europäischen Weltraumorganisation ESA von 2018 und der Staubkarte der ESA-Sonde Planck aus dem Jahr 2014. Der Himmel ist im galaktischen Koordinatensystem abgebildet, wobei das helle horizontale Band der Ebene unserer Milchstraßengalaxie entspricht, in der sich der Großteil ihrer Sterne befindet. (Credit: ESA)
Nach dem Blick ins chaotische Herz unserer Galaxie liefert nun die ESA-Mission Euclid neue Daten, um das ganz große Bild zu verstehen: Wie Dunkle Materie das Universum strukturiert. Die Raumsonde hat bei ihrem ersten Deep-Field-Scan über 26 Millionen Galaxien erfasst – manche fast elf Milliarden Lichtjahre entfernt.
Mit Hilfe sogenannter Gravitationslinsen – Lichtkrümmungen durch Masse – zeigt Euclid, wo sich Dunkle Materie sammelt. Denn obwohl sie selbst unsichtbar ist, verzerrt sie das Licht dahinterliegender Galaxien. Genau diese Verzerrungen nutzt die Mission, um die unsichtbaren Strukturen des Kosmos zu kartieren.
Gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium über das DLR, ist Deutschland größter Beitragszahler der Mission. Auch NRW ist direkt beteiligt: Die Ruhr-Universität Bochum und die Uni Bonn entwickeln Software, um die riesigen Datenmengen auszuwerten.
In den kommenden Jahren will Euclid mehr als zehn Milliarden Galaxien analysieren – und damit helfen, Dunkle Materie und Dunkle Energie besser zu verstehen. Zwei Kräfte, die das Universum formen – und bislang weitgehend ein Rätsel bleiben.
Judith Butler Foto: University of California, Berkeley Lizenz: Public Domain
Die Definition von biologischem Geschlecht ist als Teil linker und rechter Identitätspolitik umkämpft. Nachdem US-Präsident Donald Trump per Dekret in staatlichen Dokumenten nur noch das biologische Geschlecht gelten lässt, meldet sich nun die Philosophin Judith Butler zu Wort – und zeigt, wie sehr sie selbst Teil des Problems ist. Von unseren Gastautor Till Randolf Amelung.
Eines der ersten Dekrete von US-Präsident Donald Trump, mit dem er queerer Identitätspolitik den Kampf ansagte, trug den Titel „Defending Women from Gender Ideology Extremism and Restoring Biological Truth to the Federal Government“ (zu Deutsch etwa: Verteidigung der Frauen vor dem Extremismus
Kunststoffe erkennen, Pflanzen analysieren – und das in Echtzeit mit handelsüblichen Kameras? Forschende aus NRW haben mit „HyperNIR“ eine Methode entwickelt, die teure Spezialtechnik ersetzt und Umwelt- und Recyclingtechnik revolutionieren könnte.
In Recyclinganlagen werden Kunststoffe meist mit Infrarotscannern sortiert. Doch diese Geräte sind teuer, wartungsanfällig und nicht immer präzise. Viele Plastiksorten sehen ähnlich aus, haben aber unterschiedliche chemische Eigenschaften. Für eine saubere Trennung braucht es mehr – bessere Technologie.
Algenschleim. Hier sogar mit einem Frosch. (Symbolfoto: Foto von Balikó András auf Unsplash)
Ein deutsch-italienisches Forschungsteam hat die Schutzschicht sogenannter Zilien bei Algen entschlüsselt. Die Erkenntnisse liefern neue Einblicke in Mucin-Proteine – eine zentrale Schutzkomponente menschlicher Schleimhäute, mit Bedeutung auch für NRW-Forschung.
Nele aus der 8b hat ihren Aufsatz mit ChatGPT geschrieben, und Nele ist sich unsicher, mit welchem Pronomen sie angesprochen werden möchte – und schon hat der deutsche Stammtisch genug Material, um die nächsten drei Stunden darüber zu beratschlagen, wie man die Vergrünung der Gesellschaft stoppen kann. Und andernorts ist das die Erklärung, wieso Russland-Trump jetzt offiziell US-Präsident ist.
In der Realität aber passiert in Neles Klasse nun etwas Erstaunliches: Fortschritt. In echten Klassenzimmern. Gestaltet von
Man gibt den Menschen eine Wahl. Zwei Rentenversicherungen. Die eine ist teurer, weil Provisionen für Vermittler drinstecken. Die andere ist günstiger – aber man muss das Honorar für die Beratung selbst zahlen. Was tun die meisten Deutschen? Sie nehmen die teurere Variante – natürlich. Sagt nicht irgendein Bauchgefühl, sondern eine repräsentative Studie der Fachhochschule Dortmund.
Über 2.000 Menschen zwischen 25 und 55 Jahren wurden online von einem KI-Avatar zu einer Rentenversicherung beraten. Zur Wahl standen zwei Varianten:
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