Das aktuelle Brückenchaos geht weit über die Rahmede-Talbrücke und die A45 hinaus!

Kein Durchkommen mehr aktuell auch an dieser Stelle zwischen den Städten Waltrop und Datteln. Foto(s): Robin Patzwaldt

Am Donnerstag machte im Kreis Recklinghausen eine Meldung die Runde, die auf den ersten Blick nur eine unbedeutende Provinzposse gewesen sein könnte. Die Kanalbrücke in unmittelbarer Nähe des Uniper Kraftwerks ‚Datteln 4‘, die die Städte Datteln und Waltrop verbindet, gab an diesem Tag nämlich schlagartig um rund 10 cm nach und musste in Folge dessen ab sofort für den Verkehr gesperrt werden.

Was dem ersten Eindruck nach gerade einmal für die Lokalzeitung eine Meldung wert sein könnte, erweist sich vor dem Hintergrund der erst kürzlich völlig unerwartet zum Abriss freigegebenen Autobahntalbrücke Rahmede bei Lüdenscheid und der Tatsache, dass viele Brücken im Lande aktuell in einem beklagenswerten Zustand sind, schon als eine Diskussionsgrundlage von überregionaler Bedeutung.

Als wenn es tatsächlich noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, dass in Sachen Pflege, Instandhaltung und Neubau unserer Infrastruktur hier in NRW in den vergangenen Jahren massiv getrödelt wurde… Es zeigt sich dieser Tage selbst für den interessierten Laien an immer mehr Stellen, was hier inzwischen offensichtlich alles im Argen liegt.

Wenn die Widerlager einer alten Kanalbrücke urplötzlich versagen, so dass die Fahrbahn über dem Kanal auf einer Seite des Ufers um mindestens eine Bordsteinhöhe nachgibt, dann darf das nicht einfach mit einem Schulterzucken hingenommen werden.

Egal wer hier nun der Schuldige ist, was genau die Gründe sind, die immense Gefahr, die hier von einer Minute auf die andere heraufbeschworen wurde, so dass nicht nur die wichtige Straße zwischen zwei Städten gesperrt werden musste, sondern auch der komplette Schiffsverkehr auf dem darunter befindlichen Kanal, zeigt ja schon, dass wir hier aktuell an ungeahnt vielen Stellen mit dem Feuer zu spielen scheinen.

Wurde beim Brückeneinsturz von Genua vor ein paar Jahren noch von einigen Zeitgenossen verächtlich in Richtung Italien geschielt, weil so etwas bei uns ja niemals passieren könne, zeigt die aktuelle Entwicklung, dass wir bisher vielleicht auch einfach nur viel Glück hatten.

Die frustrierende Situation rund um die Rahmedetalbrücke an der A45 im Sauerland ist auch hier im Blog kürzlich bereits ausführlich thematisiert worden. Auch haben wir hier an dieser Stelle in den vergangenen Jahren häufiger auf die unmöglichen Abläufe rund um den Neubau der Kanalbrücke vor dem Schiffshebewerk in Waltrop aufmerksam gemacht, wo ein auf drei Monate ausgelegter Brückenschlag über den Kanal am Ende drei Jahre Bauzeit in Anspruch genommen hat.

Jetzt zeigt sich, nur wenige Kilometer weiter, dass offenkundig der Zustand so einiger Kanalbrücken bedrohlich ist. Es ist ja zuletzt nicht nur die Brücke neben dem umstrittenen Kraftwerk Datteln 4 zum Thema geworden, sondern auch beim benachbarten Kanal die Überquerung zwischen Waltrop und Castrop-Rauxel, wo sich ebenfalls ein Problem türmt, dessen die Vertreter der Politik vor Ort einfach nicht Herr zu werden scheinen.

Insgesamt sind rund um das Städtchen Waltrop aktuell mehr Kanal-Brücken kaputt bzw. sanierungsbedürftig, als es unstrittige Bauwerke in gutem Zustand zu geben scheint. Das Alles ist doch kein Zufall! Die Rheinbrücke bei Leverkusen fällt einem da sofort als weiterer gravierender Sanierungsfall von überregionaler Bedeutung ein. Sicherlich wird manch ein Leser hier vor seiner Haustüre ähnliche Vorgänge beobachten müssen.

Alles in allem scheinen das sehr betrübliche Zustände zu sein, nicht nur wegen des heute nebligen Wetters auf den gerade von mir geschossenen Fotos aus der Region….

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26 Kommentare

  1. #1 | Wilhelm Lohmar sagt am 14. Januar 2022 um 15:57 Uhr

    Die Cölve-Brücke zwischen Moers und Duisburg, die ja im letzten Herbst regional für Schlagzeilen sorgte, fällt auch in diese Rubrik.

  2. #2 | ke sagt am 14. Januar 2022 um 18:08 Uhr

    Es ist für mich kaum nachvollziehbar, dass man so eine Kanalbrücke nicht in kurzer Zeit aus Standard-Elementen ersetzen kann.
    Hier wird ja jede Standard-Konstruktion zum Marsprojekt.
    Wenn man dann daran denkt, wie schnell bspw. Schiffe gebaut werden.

  3. #3 | ccarlton sagt am 14. Januar 2022 um 18:21 Uhr

    Meint ihr nicht, dass ihr eure Ansprüche etwas zurück schrauben solltet? Unsere Politiker sind doch keine Götter, die alles gleichzeitig und am besten noch augenblicklich machen können. Ihre Möglichkeiten sind begrenzt und mit der Rettung des Euro, den Energie-, Verkehrs- und Ernährungswenden, sowie der Beseitigung der Fluchtursachen haben sie schon alle Hände voll zu tun, dann müssen andere Sachen halt warten! Weiterhin habt ihr die gewählt und wo deren Prioritäten liegen habt ihr da schon lange gewusst.

  4. #4 | Walter Stach sagt am 14. Januar 2022 um 19:06 Uhr

    Robin,
    was mich interessiert:

    Es laufen seit einiger Zeit in unmittelbarer Nachbarschaft zu der betr. Kanalbrücke Arbeiten mit dem Ziel, "alsbald " eine Ersatzbrücke zu installieren, und zwar deshalb, weil die "alter Brücke", also die, welche jetzt kurzfristig gesperrt werden mußte, als nicht mehr "verkehrstauglich" eingestuft wurde.

    Fragen:
    Ist das jetzige Geschehen einzuordnen in die seit langem bekannte "Mängelliste" oder ist es ein gesondert z betrachtendes/zu bewertendes?

    Kann es sein, daß das jetzige einseitige sog. "Absacken" eines Brückenbereiches zu tun hat mit den unmittelbar neben der Brücken stattfindenden "Tiefbauarbeiten" für die geplante Ersatzbrücke?

    Robin,
    möglicherweise kannst Du mich dieserhalb irgend wann aufklären!

    Ansonsten und im allgemeinen zur sog. Verkehrsproblematik:
    Trotz aller Probleme, trotz aller Belastungen, trotz allen Ärgers für die Verkehrsteilnehmer, hier vor allem für die Autofahrer:

    Ich hatte die Hoffnung, daß die Corono-Pandemie und ihre Auswirkungen dazu beitragen würden, etwas gelassener, weniger hektisch und weniger heftig mit anderen Problemen, mit anderen Belastungen, mit sonstigem Ärger umzugehen. Ich habe mich geirrt. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

  5. #5 | Andreas Flenker sagt am 15. Januar 2022 um 10:03 Uhr

    zu @ke
    Klar, so etwas liegt bestimmt irgendwo im Hochregal rum, man muss nur ordentlich suchen. Oder schauen Sie doch mal in Ihrem Keller nach, bestimmt werden Sie fündig.
    Tja, stumpf denken allein reicht nicht.

    Erst unterwühlt Ihr euren eigenen Garten nach Kohle und dann ist Jammern auf hohem Niveau angesagt, wenn die Struktur absagt. Von Berg-/Geländesenkung und Materialmüdigkeit/Verschleiß hat der Robin auch noch nix gehört?

  6. #6 | Angelika, die usw. sagt am 15. Januar 2022 um 11:34 Uhr

    #5
    Von Materialmüdigkeit/Verschleiß und dem anderen, das Sie erwähnten, haben hier alle schon gehört, Herr Flenker.

    Es drängt sich aber doch der Eindruck auf, dass die Infrastruktur in NRW und im ganzen Land, wie z.B. die Brücken (da gibt es ja noch so einiges), in Teilen marode ist und das dies nicht so sein müsste. Man weiß ganz einfach, dass die Verkehrsdichte der letzten Jahrzehnte den Brücken (die z.B. in den 60ziger Jahren gebaut wurden) sehr zusetzte – mehr LKW, schwerere Fahrzeuge. Die Frage ist allerdings, ob diese Verkehrsdichte (LKW) überhaupt so sein muss. Stichworte: Schienenverkehr, keine Lagerhaltung mehr bei vielen Betrieben, Produktion gesplittet (Dezentralisierung, EU -> Fertigung in osteurop. Ländern, Globalisierung).

  7. #7 | Emscher-Lippizianer sagt am 15. Januar 2022 um 12:21 Uhr

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Das haben wir doch alles so gewollt und darauf hingearbeitet. Steuereinnahmen waren in Hülle und Fülle vorhanden. Trickfilmstudios in Oberhausen durften das Geld eher verbrennen, als daß es in Infrastruktur geht. Das beknackte Vergaberecht fordert doch den billigsten Jakob. Und für viele Verantwortliche, die leider nie zur Verantwortung gezogen werden, ist es doch immer noch am wichtigsten, daß der Ausschreibungstext durch gendern maximal verhunzt wird. Worüber wundern wir uns?

  8. #8 | Walter Stach sagt am 15. Januar 2022 um 12:40 Uhr

    Robin,
    u..a, die Waltroper-Zeitung erinnert heute zurecht daran, daß durch das "Brückenchaos" an der Stadtgrenze Waltrop-Datteln über dem Dortmund-Ems-Kanal infolge seiner Vollsperrung an dieser Stelle die Binnenschiffahrt erheblich eingeschränkt ist -lange Umwege- und in deren Folge mit erheblichen negativen Auswirkungen auf den Gütertransport vom und zum DEK-Hafen in DO.
    Im Vergleich mit diesen Folgen erscheint mir Ärger der Autofahrer wegen ihrer "umwegbedingten" Zeitverluste zwar verständlich, aber für sie relativ erträglich.

  9. #9 | Helmut Junge sagt am 15. Januar 2022 um 15:10 Uhr

    @Angelika, die usw., seit 1980 in Berlin die Kongreßhalle (Schwangere Auster) eingestürzt ist, weiß ich, daß Stahlbeton eine kurze Lebensdauer von wenigen Jahrzehnten hat. Ich nehme an, daß Fachleute das auch seitdem wissen.
    Aber entweder sagt niemand dem Kaiser, daß er nackend ist, oder der Kaiser will davon nichts hören.Unsere Politiker beschäftigen sich sehr intensiv mit ihrem Auftreten vor dem Volk, wo sie die Hände lassen, wenn sie reden wann sie ernst gucken müssen, wann heiter lachend, usw., Und das Volk achtet in seiner Mehrheit auch genau auf solche Nebensächlichkeiten. Die Hauptsachen sind solange unwichtig, bis es kracht. Deshalb gibt es zuerst Einstürze, dann Betroffenheit, dann Verdrängung, bis es erneut kracht. Manchmal kommt dann panische Hektik, Schwüre daß so etwas nie wieder geschehen darf, usw.

  10. #10 | SvG sagt am 15. Januar 2022 um 15:13 Uhr

    @8; Walter Stach: "Im Vergleich mit diesen Folgen erscheint mir Ärger der Autofahrer wegen ihrer "umwegbedingten" Zeitverluste zwar verständlich, aber für sie relativ erträglich."
    Das ist jetzt aber wieder sehr deutsch: Ein Elend gegen das andere abzuwägen, um dann einer Gruppe zu sagen, daß sie sich mal nicht so anstellen soll. IÜ glaube ich, daß Sie anders denken würden, wenn Sie noch im Berufsleben stünden oder selbst betroffen wären vom sinnlosen Vertun von mehreren Stunden Lebenszeit täglich.

  11. #11 | thomas.weigle sagt am 15. Januar 2022 um 15:48 Uhr

    Was die Stauzeiten der Städte angeht, liegen hierzulande München und Berlin weit an der Spitze mit an die 90 bzw an die 70 Stunden pro Jahr.In NRW Spitzenreiter D´dorf mit 50 und Köln mit 40 Stunden pro Jahr. So erinnere ich jedenfalls einen Zeitungsartikel vor nicht langer Zeit. Wobei Deutschland im Weltmaßstab im Mittelfeld zu finden ist.

  12. #12 | RescueParamedicJim sagt am 16. Januar 2022 um 17:05 Uhr

    @ #5

    Doch ganz schön überpolemisch wie ich finde. Natürlich liegt auch in meinem Keller keine fertige Brücke. Diese Meisterwerke ehemaliger Ingenieurskunst beruhen jedoch auf vielfach erprobten Konstruktionsweisen. Und eine Kanalbrücke über einen Schifffahrtskanal ist beim besten Willen im Brückenbau eher ein Kleinstprojekt. Wir waren einmal weltweit Vorreiter in Ingenieurskunst, Baukunst, Metallverarbeitung uns so weiter. Die ganzen inzwischen erwartbar korrodierten Stahlfachwerkbrücken über die Kanäle hätten beispielsweise schon längst nach und nach ersetzt werden können. Und müssten eigentlich auch keine Millionen kosten. Einfach wieder als Stahlfachwerk mit Standardbauteilen in bewährter Bauweise nachbauen, Widerlager fix neu machen und druff setzen, in 70 Jahren weißte musste das Ding eben durch einen 1 zu 1 Nachbau wieder ersetzen. Das kannste rechtzeitig in 69 Jahren nachbestellen und gut ist.

  13. #13 | SvG sagt am 16. Januar 2022 um 19:10 Uhr

    @12; Machbarkeitsstudie, Rentabilitätsstudie, europaweite Ausschreibung, Klagen mit aufschiebender Wirkung wegen a) angeblicher Unregelmäßigkeiten bei der Ausschreibung oder b) plötzlicher und unerwarteter Entdeckung des hufeisennasigen, spiralförmigen Grottenolms. 1.Baustopp wegen des Einsatzes von chinesischem Billigstahl der Sorte Spröde&Bruch. Entzug der Baugenehmigung, weil einer der Bauanträge nicht gegendert wurde. Nach einer Pause von 14 Monaten Weiterbau, unterbrochen vom 2.Baustopp wegen der Insolvenz des ostlettischen Bauträgers, der die Ausschreibung gewonnen hatte, weil er 35% unter den üblichen Angeboten lag. Die letzte Bauphase wird nur noch unterbrochen vom Zoll, der die Schwarzarbeite*innen von der Baustelle holt sowie einer dreimonatigen Stilllegung der Baustelle, weil zwei der Großmaschinen die ASU nicht bestehen. Also ganz normale Bauzeit von 6,2 Jahren.

  14. #14 | RescueParamedicJim sagt am 16. Januar 2022 um 21:58 Uhr

    @ #13

    Genau. Deshalb sind wir auch keine Nation der Ingenieurs- und Baukunst mehr, sondern Verhinderungs- und Dauerverzögerungsweltmeister. Was die Nachkriegsgeneration in 16 Wochen hinbekommen hat, dauert nun bei uns 16 Jahre. Um es mal sarkastisch realitätsnah zu überspitzen.
    Hauptsache mit Patienten mit Wirbelsäulenfrakturen mit 1 km/h über Geschwindigkeitshemmer rumpeln müssen und trotz Schwebetrage irreversible Schäden provozieren durch den Schrott auf der Straße. Das können wir.

    Aber bei den Chinesen die unsere Stahlwerke gekauft haben, kann man Stahlfachwerkbrücken ja fertig vorfabriziert im Katalog kaufen. Brauchst nur die benötigte Spannweite zwischen 22,86 bis 76,2 Meter und Breite angeben und wie viele davon auf wieviel Länge insgesamt.

    Lieferzeitangabe 3-6 Monate + Seefrachtweg. 🙂 🤦‍♂️

  15. #15 | Helmut Junge sagt am 16. Januar 2022 um 23:23 Uhr

    Vor etwa 2 Jahren, also vor Corona wurde eine Eisenbahnbrücke in meiner unmittelbaren Nähe fertjggestellt. Über diese Brücke wird Stahl von einem nahegelegenen Stahlwerk transportiert. Der Bau hat nicht so übermäßig lange gedauert. Aber, da ich täglich darunter her mußte, habe ich die Monteure auch sprechen gehört. Die kamen alle aus Osteuropa. Wenn die nun wegen Corona mal reindürfen, dann mal wieder nicht, dauert so ein Brückenbau nun mal länger. Das gilt natürlich für alle Baustellen, auf denen überwiegend nur Ausländer, die im Ausland wohnen, arbeiten. Mal dürfen sie rein, dann wegen Corona wieder nicht.

  16. #16 | Angelika, die usw. sagt am 28. Januar 2022 um 16:53 Uhr

    "Das aktuelle Brückenchaos geht weit über die Rahmede-Talbrücke und die A45 hinaus!"

    Genau!

    Pittsburgh.
    https://www.tagesschau.de/ausland/pittsburgh-brueckeneinsturz-101.html

    "…Ausgerechnet an dem Tag, an dem US-Präsident Biden vor Ort über Infrastrukturmängel sprechen will, ist in Pittsburgh eine wichtige Brücke eingestürzt…"

  17. #17 | Helmut Junge sagt am 28. Januar 2022 um 17:25 Uhr

    Mal sehen, was meine Verwandten in Pittsburgh schreiben.

  18. #19 | Helmut Junge sagt am 28. Januar 2022 um 19:49 Uhr

    Meine Großcousine Susan schreibt, daß die Brücke in Pittsburgh mit 50 Jahren ähnlich alt ist, wie die Ramemedetalbrücke. Sie hat als Kind den Bau beobachtet.

  19. #20 | Robin Patzwaldt sagt am 28. Januar 2022 um 20:19 Uhr

    So haben sie es auch gerade in der Tagessschau gesagt, Helmut. Rund 50 Jahre alt, und damit ähnlich alt wie auch die Kanalbrücke in Datteln….

  20. #21 | Helmut Junge sagt am 28. Januar 2022 um 21:17 Uhr

    Robin, guck mal was die Römer gebaut hatten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Aqu%C3%A4dukt
    oder bei Kuppeln, die 50mal so lange halten, wie die Kongreßhalle in Berlin
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hagia_Sophia (sogar im Erdbebengebiet)

  21. #22 | SvG sagt am 29. Januar 2022 um 12:22 Uhr

    Ich frage mich schon seit einiger Zeit, ob eine Klage vor dem BVG wegen des offensichtlichen Infrastukturnotstandes wohl ähnlichen Erfolg hätten wie die "Klimaklage".

  22. #23 | Emscher-Lippizianer sagt am 29. Januar 2022 um 17:50 Uhr

    @SvG
    #22

    Es empfiehlt sich, den entsprechenden Senat einzuladen und zur Currywurst mit Pommes und Mayo zu Be-Sprechen. Durch die Annahme solcher Einladungen wird ja gerne die richterliche Unabhängigkeit gegenüber verfassungsbrechenden Verfassungsorganen demonstriert.

  23. #25 | SvG sagt am 29. Januar 2022 um 19:27 Uhr

    @ 23; Emscher-Lippizianer:
    Zum Glück sind wir ja nicht in Polen, wo die VG-Richter nach Parteibuch ausgewählt werden und der Ethikrat zu 75% von der Regierung besetzt wird.

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