Sparkasse Vest will Klarheit: Was passiert, wenn die Städte im Kreis ihre Kredite nicht mehr bedienen können?

Kommt nach einem langen Abschwung automatisch der nächste Aufschwung? Foto: Dieter Wirdeier
Kommt nach einem langen Abschwung automatisch der nächste Aufschwung? Foto: Dieter Wirdeier

Es gibt Entwicklungen, die machen einen mehr als nachdenklich. Da steht im hinteren Teil der Printausgabe der ‚Recklinghäuser Zeitung‘ heute ein zunächst recht unscheinbar daherkommender Artikel, in dem der Sprecher der Sparkasse Vest, Dirk van Buer, bestätigt, dass sein Geldinstitut in diesen Tagen einen Brief an das Innenministerium in Düsseldorf schreiben wird, um sich von dort klipp und klar, schriftlich bestätigen zu lassen, ob das Land-NRW definitiv für die Schulden der Städte im Kreis Recklinghausen gerade stehen wird, sollten diese in Zukunft einmal nicht mehr in der Lage sein ihre kurzfristigen Kassenkredite selber zu bedienen.

‚Wir wollen Klarheit darüber, ob das im Fall der Fälle auch tatsächlich so funktioniert‘, wird der Sprecher der Sparkasse Vest darin zitiert. Heißt im Klartext wohl, die Bank sieht aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Kreis Recklinghausen den Punkt nahen, wo die Kommunen im Vestischen-Kreis ‚zusammenklappen‘ könnten…

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[Fünf großartige Konzerte diese Woche im FZW]

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Nach einer etwas längeren Pause möchte ich euch mal wieder ein, zwei…drei Konzerte vorstellen, die mir persönlich besonders am Herzen liegen.

Alle finden diese Woche im FZW in Dortmund statt und es sind noch Karten erhältlich!

Ganz besonders freue ich mich auf Tarja Turunen.

Morgen ab 19 Uhr wird uns die finnische Sopranistin und Songwriterin auf ihrer „Colours In The Road 2013“ Tour… ihr im August erschienenes drittes Album „Colours in the Dark“ vorstellen. Als ehemalige Sängerin und Gründungsmitglied der Band Nightwish (1997-2005), wird sie sicherlich vielen ein Begriff sein. Aber auch als Solokünstlerin ist es ihr wieder gelungen, ihre klassischen Opern – und Gesangskünste mit Metal und Rockelementen erfolgreich zu verbinden. Leider wird sie hier in Deutschland oftmals eher der „schwarzen Szene “ zugeordnet, dabei ist sie wirklich eine sehr vielfältige und vor allem stimmlich großartige Künstlerin und Sängerin. Ich bin gespannt auf ihr neues Album.

Am Samstag kommt Cäthe… eine junge deutsche Songwriterin, seit 2005 Wahlhamburgerin und dort begann auch alles mit der Musik. Aber sie hat sich lange „nicht getraut“ und erst Ende 2011 startet sie durch wie aus dem Nichts. Ihr erstes Album ist ein voller Erfolg, und im Mai 2012 erhält sie den deutschen Autorenpreis der GEMA in der Kategorie Rock. Im Mai 2013 kam ihr zweites Album „Verschollenes Tier“ auf den Markt und mit dem ist sie nun in Deutschland unterwegs. Am 26.10. ab 19 Uhr im Fzw!

Weitere Konzerte diese Woche:

Heute ab 19 Uhr

Deafheaven

Am 24.10.

The Dillinger Escape Plan ( zur Zeit ausverkauft )

Am 25.10.

Weekend

Am 27.10.

Tamikrest

Alle weiteren Infos findet ihr auf den Künstlerseiten und auf der Homepage des FZW.

Frühstück

Frankreich, Oradour Foto:  Bundesarchiv, Bild 183-K0127-0201-001 / CC-BY-SA
Frankreich, Oradour Foto: Bundesarchiv, Bild 183-K0127-0201-001 / CC-BY-SA

Justiz: Anklage wegen SS-Massaker in Oradour wird geprüft…Welt

Haschisch: Geocacher entdecken Hanfplantage in Feld in Brechten…Ruhr Nachrichten

Hörde: Manfred Renno tritt nach 25 Jahren nicht mehr an…Ruhr Nachrichten

Konzerthaus: Hélène Grimaud spielte elegant Schumann…Ruhr Nachrichten

BVB: Das Abenteuer London beginnt für den BVB mit einer Panne…Der Westen

BVB: „Sehe keine Vorentscheidung“…Zeit

BVB: Dortmund ist der Favorit…Sport1

BVB:  Klopp freut sich aufs „Joker-Spiel“…Kicker

BVB: Arsenal fühlt sich stark genug für Dortmund…Die Presse

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR
Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Die Entzauberung der tapferen Hannelore…Stern

NRW: Ex-Staatssekretärin wehrt sich gegen Strafbefehl…Welt

Bochum: Mieterverein beklagt Kostenanstieg…Der Westen

Bochum: Kreidler setzen Christuskirche unter Strom…Ruhr Nachrichten

Bochum: Mitgliederversammlung des VfL Bochum…Pottblog

Bottrop: Lärmbelästigung – Anwohner fordern Abriss von Skater-Anlage in Bottrop…Der Westen

Dortmund: Anklage wegen SS-Massaker in Oradour wird geprüft…Welt

Duisburg: MSV Duisburg droht nach Hooligan-Attacke mit Stadionverboten…Der Westen

Essen: …ist Deutschlands Pleite-Hauptstadt…Bild

Essen: Bündnis gegen Messe-Umbau fehlen nur 450 Unterschriften…Der Westen

Essen: EVAG agiert gegen Messe-Gegner kleinlich und anmaßend…Der Westen

Finale: Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium? Teil 16: Thüringen (nochmal)

Er schon wieder?
Er schon wieder?

„Alles hat ein Ende – nur die Wurst hat zwei.“

So startete letzte Woche der Artikel zu Thüringen – das als letztes Bundesland im Rahmen unserer  Serie „Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?“ betrachtet werden sollte.

Allerdings gab es wenig Inhaltliches zu erörtern, hatten die Erfurter uns mit Nicht-Beachtung von Antwortfrist und Pressegesetz gestraft. So dachten wir zumindest.

Und riefen unsere Leser, euch da draussen, auf, uns per Email an das Landesgesundheitsministerium zu unterstützen. Keine zwölf Stunden später gab es dann doch die Antworten aus Mitteldeutschland.

Genau diese wollen wir uns jetzt genauer anschauen. Here we go!

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Zuckerberg, MACH WAS!

fb down

Facebook ist down. Seit einigen Stunden kann man entweder gar nicht, oder nur kurz teilen, kommentieren und seinen Status updaten. Der Tagesspiegel hat auch schon den GAU ausgerufen:

Seit einer knappen Stunde funktioniert auf Facebook nichts mehr: Das Erstellen und Teilen von Beiträgen, das Liken oder Kommentieren von Beiträgen geht nicht. Ob die Seite weltweit ausgefallen ist, ist derzeit noch nicht bestätigt. Auch ob es sich um einen internen Fehler oder ein Hacker-Angriff handelt, ist nicht bekannt. Die Online-Nachrichtenseite thinkdigit.com schreibt, zumindest europäische und indische Server seien betroffen – die eurasischen Nutzer sind vom sozialen Netzwerk damit vorerst abgeschnitten. Auf Twitter klagen jedoch auch Nutzer aus Amerika.“

Dennoch: auf die Seite selbst kommt man immerhin. Man kann nur nix machen, außer Privat-Nachrichten zu schreiben. Allerdings fällt auf: Die Timeline wird weiterhin mit Beiträgen irgendwelcher „Freunde“ bestückt, und immer wieder ploppen Meldungen auf, der und die hat irgendwas geliked, gepostet oder kommentiert. Anscheinend ungerührt von der weltweiten Facebook-Apocalypse schlängeln sich einige User unbeschwert durch die Datenkanäle. Warum bleiben sie vom Internet-Schluckauf verschont? Stecken sie vielleicht hinter den Aussetzern? Oder sind sie nur noch nicht infiziert? Chemtrails, Bilderberger, Illuminaten? Zuckerberg, MACH WAS!

SPD und die Große Koalition: Eine pragmatische Entscheidung

 

SPD unterwegs Foto: SPD Schleswig Holstein
SPD unterwegs Foto: SPD Schleswig Holstein

Die Entscheidung der SPD in einer Große Koalition einzutreten muss nicht als staatspolitische Verantwortung überhöht werden. Sie ist eine ganz pragmatische Entscheidung.

Die SPD hat sehr gute Gründe mit der CDU Koalitionsverhandlungen einzugehen und am Ende mit den Christdemokraten eine Große Koalition zu bilden: In der Regierungsverantwortung wird sie schlicht mehr durchsetzen können als in der Opposition. Überhaupt die Chance zu bekommen, Politik auf Bundesebene umsetzen zu werden, ist für die SPD ein Privileg: Bei der Bundestagswahl hat sie das zweitschlechtestes Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren, die von der SPD und den Grünen den Wählern vorgeschlagene Neuauflage von Rot-Grün fand keine Zustimmung. Mit FDP und AfD scheiterten zwei Parteien nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde, die eher für liberale und konservative Politikentwürfe stehen – bei der AfD ist es nach einer Studie des Düsseldorfer Politikwissenschaftlers Alexander Häusler sogar noch offen, ob sie sich nicht in rechtspopulistische Richtung entwickelt. Eine linke Mehrheit mag es daher knapp im Parlament geben, aber nicht in der Bevölkerung. Viele spricht dafür, dass es selbst die  heute nicht geben würde, wenn SPD, Grüne und

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Linksjugend Duisburg: Propaganda-Show für Assad an der Uni Duisburg-Essen

1400691_441099619344449_505293754_oDie Linksjugend (solid) aus Duisburg lädt zur Podiumsdiskussion. Am kommenden Donnerstag soll über den Bürgerkrieg in Syrien diskutiert werden. Die Marsch-Richtung ist deutlich: Es wird eine Propaganda-Show für den syrischen Diktator Assad. Davon zeugen nicht zuletzt die geladenen Referenten.

Den Veranstaltern ist klar: Der Aufstand gegen Assad ist das Machwerk finsterer Mächte von außerhalb, die den heroischen sozialistischen Führer stürzen wollen. Das liest sich dann so:

„Der syrische Aufstand ist eine getarnte, gut geplante und von außen gesteuerte Militäroperation des Westens. Die überwiegende Mehrheit der „Freien Syrischen Armee“ rekrutiert sich aus ausländischen radikalen „Jihadisten“, welche einen Gottesstaat errichten wollen und bezahlten Söldnern. Sie werden durch die US-Imperialisten und den mit ihnen alliierten

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In North Rhenum-Vesfaliam cogitur discere Latinam cito desinit?

Tausende Studenten müssen Jahr für Jahr das Latinum an den Universitäten nachholen. Eine Petition des AStAs der Ruhr Universität Bochum will helfen, das zu ändern.

Peter Silbernagel ist ein Freund des Lateinischen. Der Lehrer für Mathematik und Katholische Religion ist Vorsitzender des Philologenverbandes Nordrhein-Westfalen und überzeugt davon, dass es Schülern und Studenten gut tut, sich mit der Sprache Cäsars  und Ciceros zu beschäftigen. Doch das tausende von Lehramtsstudenten in Nordrhein-Westfalen innerhalb von drei Semestern den Stoff von sechs Jahren Lateinunterricht nachholen müssen, hält auch er für einen Fehler: „Die Studenten sind  heute durch die neuen Bachelor und Masterstudiengänge zeitlich stärker belastet als in früheren Zeiten. Es stellt sich die Frage ob, die Lateinkenntnisse in jedem Fach dem entsprechen müssen, was an der Schule für das Latinum verlangt wird. In machen Fächern könnten Lateinkenntnisse völlig ausreichen.“

Nicht in NRW. Hier ist das Latinum für viele Lehrer Pflicht. Die Konsequenzen sind Studienabbrüche, eine oft deutlich verlängerte Studiendauer und eine Belastung der Studenten.

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