Bürgerwehr Witten: „Ficki Ficki Mama Merkel“

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Sie sagen, wir wollen „unsere Frauen schützen“: Etwa 1500 Menschen haben sich in einer geschlossenen FB-Gruppe versammelt, um Wittens Straßen „wider sicher zu machen“, wie sie sagen. Es ist ein Sammelsurium von Verschwörungstheoretikern und rassistischen Aussagen anhängenden Bürgern, die sich dort versammelt haben. Von unserem Gastautor Roland Geisheimer.

Aber auch Leute, die offen mit neonazistischen Symbolen in ihren Profilen kokettieren, sind dort zu finden. Auf dem Profil einer Administratorin kann man u. a. die schwarze Sonne entdecken. Die Schwarze Sonne, ist ein wichtiges Erkennungssymbol der Rechten und wird von der rechtsesoterischen bis rechtsextremen Szene genutzt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Sonne) Bei anderen findet man Reichsflagen und andere rechte und/oder rassistische Dinge im Profil. Der Wittener Ratsherr der rechten Gruppierung PRO NRW verbreitet die Propaganda seiner Partei in der

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Keine Handlungsspielräume. Keine Lösungen. – Warum den Stadtrat dann nicht gleich abschaffen?

Am Rathaus in Waltrop. Foto: Robin Patzwaldt
Am Rathaus in Waltrop. Foto: Robin Patzwaldt

Ein Thema lässt mich heute den ganzen Tag schon irgendwie nicht mehr los. Der Gedanke daran ist grundsätzlich gar nicht neu, doch ein scheinbar ‚harmloser‘ Beitrag in der Lokalzeitung, hat das Thema bei mir mal wieder frisch ins Gedächtnis gebracht: Da steigt bzw. stieg die Entlohnung für den örtlichen Stadtrat, bei mir hier vor der Haustür, im vergleichsweise beschaulichen Ruhrgebietsstädtchen Waltrop, aufgrund einer Verfügung des NRW-Innenministeriums, zum 1. Januar 2016 entsprechend nun um 10% an. Eigentlich nur eine Randnotiz.

Die Belastung für den Steuerzahler beläuft sich, lt. Lokalzeitung auf zukünftig stolze 267.365 Euro/Jahr. Verglichen mit anderen Ruhrgebietsstädten ist das sicherlich nicht besonders viel, aber doch immerhin. Die Fraktionsvorsitzenden der beiden ‚großen Parteien‘ erhalten hier am Ort demnach zukünftig Aufwandsentschädigungen von jeweils 1160,80 Euro, einfache Ratsmitglieder von 290,20 Euro pro Monat. OK, auch diese Infos nimmt man als Bürger ja schon seit Jahren immer wieder so ähnlich hin.

Nun geht es mir hier und heute mit diesem Beitrag auch gar nicht darum grundsätzlich zu hinterfragen ob das denn nun eine angemessene Entschädigung für die Betroffenen ist, ob eine 10%ige Anhebung in Zeiten knapper Kassen nicht unverhältnismäßig ist o.ä.. Die Frage die sich mir aktuell dazu stellt ist eine viel weiterreichende: Sollte sich eine inzwischen völlig überschuldete Stadt diesen doch erheblichen Kostenpunkt so überhaupt noch ‚gönnen‘, sind die knapp 40 lokalen ‚Volksvertreter‘ auf der hiesigen Bühne der Lokalpolitik in diesen Zeiten so überhaupt noch sinnvoll?

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Das Konzert von Steven Wilson in der Jahrhunderthalle Bochum

michalak_wilsonNeben seinen zahlreichen anderen großartigen Musikprojekten ist der britische Musiker, Produzent, Toningenieur, Gitarrist und Keyboarder Steven Wilson auch als Solokünstler unterwegs.

Im März letzten Jahres brachte er sein viertes Soloalbum Hand. Cannot. Erase. auf den Markt, das einschlug wie eine Bombe. Es ist ein sehr nachdenklich stimmendes Konzeptalbum um eine Frau, die sehr lange verstorben und unbemerkt in ihrer Wohnung liegt. Er schreibt es aus weiblicher “Perspektive” und setzt dabei verstärkt auf elektronische Komponenten.

Wie sein Werk The Raven That Refused to Sing (And Other Stories) zwei Jahre zuvor, erreicht es Platz 3 der deutschen Charts und ist, laut vieler Kritikerstimmen, eines der besten Alben, die uns das Jahr 2015 beschert hat.

Die darauffolgende Tour, die am 12.03.2015 in Cambridge ihren Auftakt hatte, führte Wilson bereits durch zahlreiche Länder und Städte in der ganzen Welt und war und ist zum größten Teil ausverkauft.

Und auch die Nachfrage nach den Terminen seiner Hand. Cannot. Erase. -Tour 2016die bis Juli schon bekanntgegeben wurden, ist ungebrochen hoch. 

Gestern Abend stand Steven Wilson in der Jahrhunderthalle in Bochum auf der Bühne und es war schon sein Zusatzkonzert für uns, da das heutige ( am 15.01.2016 ) bereits nach kurzer Zeit ausverkauft war.

Es war ein sehr emotionaler Abend.

Statt einer Vorband sorgte ein Intro für die richtige leicht düstere und atmosphärische Stimmung, die im Publikum schnell zu einer andächtigen Stille führte.

Punkt 20 Uhr betrat Steven Wilson dann mit seiner Tourband die Bühne, die von nun an Raum für Steven Wilsons bewegende und endlos erscheinende Songs bot.

Er spielte ein wunderbares Set, im dem er vor allem sein Konzeptalbum nicht nur musikalisch, sondern auch visuell gelungen umsetzte. Aber auch ältere Songs fanden ihren Platz.

Das Konzert heute Abend in Bochum ist ausverkauft.

Weitere Informationen unter www.prime-entertainment.de.

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NSU-Untersuchungsausschuss befragt Staatsanwaltschaft, Polizei und Zeugin zu Dortmund

Plenarsaal im NRW-Landtag: kreisförmige Sitzreihen mit Abgeordneten.
Der NSU-UNtersuchungsausschuss im NRW-Landtag tritt wieder zusammen. Bild: Alexandra Gehrhardt

Am vergangenen Dienstag wurde der Mord an Mehmet Kubaşık in der Dortmunder Nordstadt erstmals ausführlich im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Nordrhein-Westfalen thematisiert. Um in den Tatkomplex Dortmund einzusteigen, waren die Ehefrau und Tochter Kubaşıks gehört worden. Elif und Gamze Kubaşık schilderten eindrücklich, wie sich ihr Leben nach dem Mord an ihrem Ehemann und Vater verändert hat. Eine nicht unwesentliche Schuld daran hat nach Aussagen der Frauen die Polizei. Bei Nachbarn und Bekannten seien Fragen gestellt worden, was Mehmet Kubaşık mit der PKK, der Mafia oder Heroinhandel zu tun habe, Jugendliche seien auf der Straße angesprochen und gefragt worden, ob sie Drogen von Herrn Kubaşık gekauft hätten. Dies habe das soziale Umfeld der Familie komplett zerstört. „Niemand wollte mehr etwas mit uns zu tun haben“, hatte Elif Kubaşık gesagt. Auch um diese Ermittlungsmethoden wird es in der heutigen Sitzung gehen.

Geladen sind Dr. Heiko Artkämper, der die Staatsanwaltschaft Dortmund leitet, die damalige Leiterin der Mordkommission Barbara Lichtenfeld, Michael Schenk, der als Kriminalhauptkomissar die Ermittlungen im Mordfall leitete, und die Zeugin Jelica D.. Sie hatte am Tag des Mordes zwei Männer mit Fahrrad in der Nähe des Tatortes gesehen, die sie als „Junkies oder Nazis“ beschrieb. Die Beschreibung „Nazis“ tauchte in späteren Ermittlungsberichten nicht mehr auf. Für die Beamten von Staatsanwaltschaft und Polizei haben die Parlamentarier mit Sicherheit einige unangenehme Fragen vorbereitet. Alexandra Gehrhardt und Sebastian Weiermann berichten von 9.30 Uhr an wieder im Ticker.

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Der Ruhrpilot

jaeger_PK_bochum
NRW:
Jäger blamiert sich im Landtag…Bild
NRW: Innenminister Jäger – Weiter, immer weiter…Spiegel
Debatte: Zur Psychopathologie des Islamisten…Wadi
Debatte: In die Ferne fuchteln…Jungle World
Debatte: Marktfreiheit ist das beste Mittel gegen den Terror…Welt
Debatte: Freihandelsabkommen – Vom Vorbild zum Zerrbild…Novo Argumente
Debatte: Kein Wendepunkt…FAZ
Ruhrgebiet: Kommune sagt Karnevalszug wegen Flüchtlingen ab…Welt
Bochum: Vortrag über die “Grauen Wölfe”…Bo Alternativ
Bochum: Stadt schmiedet neue Pläne für VHS und Bücherei…Der Westen
Bochum: Flüchtlinge machen auf ihre schwierige Lage aufmerksam…Der Westen
Dortmund: Steht Drehscheibe für Flüchtlinge vor dem Aus?…Der Westen
Duisburg: Clement fordert Energiewende-Wende…Der Westen
Essen: Essen Marketing ohne Eva Sunderbrink auf neuem Kurs…Der Westen

Hard Action kommen für ein VISIONS In Concert nach Dortmund

Foto Veranstalter
Foto Veranstalter

Die finnische Formation Hard Action ist noch eine relativ junge Band.

Im März 2014 von Gitarrist Ville Valavuo (ehemals Speedtrap), Schlagzeuger Markus Hietamies (ehemals Speedtrap) und Lead Sänger / Gitarrist Günter Kivioja (ehemals Chestburster) gegründet, vollendeten sie ihr Line-UpEnde 2014 mit ihrem Bassist A-P Heinola (ehemals First Times) und starteten dann im Juni 2015 mit ihrem Debütalbum “Sinister Vibes” via Svart Records direkt durch.

Gemeinsam ist allen vier dabei die Liebe für und die Freude am 1970s Rock und späten 70s Punk Rock, der mit Bands wie MC5 oder den Stooges aus Detroit kam.

Diese Mischung aus der vollen, rhythmischen Wucht des Rock’n’Roll und der schnellen Energie des Punk zeichnet die Songs von Hard Action aus, die von starken Leadgitarren Parts gekrönt werden.

Die ersten Auftritte der Finnen haben also  gezeigt, dass sie es keineswegs ruhig angehen lassen, sondern insbesondere auf der Bühne abgehen wie die Rakete.

Im Rahmen ihrer Deutschland-Tour Anfang 2016 kommen Hard Action für ein VISIONS In Concert am 02.02.2016 nach Dortmund ins FZW.

Mit im Gepäck: The Dirty Nil aus Kanada, die ihren ähnlichen Soundmix allerdings mit noch mehr rotzigem Punk versehen.

Tickets gibt es unter www.fkpscorpio.com und unter www.fzw.de

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Dortmund: Eisadler am kommenden Wochenende nun zweimal gegen Neuss

Logo Eisadler DortmundDie Dortmunder Eisadler spielen an diesem Wochenende zweimal gegen den Neusser EV. Am Freitag um 20:00 Uhr sind die Rheinländer zu Gast im Stadion an der Strobelallee, am Sonntag kommt es dann ebenfalls um 20:00 Uhr zum Rückspiel in Neuss.

Nach zuletzt drei Niederlagen stehen die Eisadler schon unter Zugzwang, will man nicht frühzeitig den Anschluss an die Tabellenspitze der 1.Liga West verlieren. Dessen ist sich auch Trainer Krystian Sikorski bewusst.

Auch nach zuletzt drei Niederlagen gehen wir gegen Neuss als Favorit auf das Eis. Das heißt aber nicht, dass wir blind nach vorne stürmen. Da haben wir in den letzten Spielen Lehrgeld bezahlt. Wir müssen aus einer sicheren Abwehr agieren, denn zu Chancen kommen wir in jedem Spiel. Es ist wichtig, dass wir nicht wieder einem hohen Rückstand hinterherlaufen müssen. Neuss wird uns das Spiel machen lassen und versuchen, durch gefährliche Konter zum Erfolg zu kommen. Das müssen wir verhindern“, so der Coach.

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Trauerfeier für David Bowie in Berlin

David Bowie. Quelle: Wikipedia, Foto: Photobra|Adam Bielawski, Lizenz: CC BY-SA 3.0
David Bowie. Quelle: Wikipedia, Foto: Photobra|Adam Bielawski, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Für unsere Berliner Leser, oder für alle, die es am morgigen Freitag noch nach Berlin schaffen können (und wollen), hier und heute noch ein kleiner Hinweis auf eine Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen Musiker David Bowie in der Bundeshauptstadt:

Denn der Meistersaal am Potsdamer Platz (das ehemalige Hansa Studio ) öffnet seine Türen am Freitag, den 15. Januar 2016 (ab 12:00 Uhr) den ganzen Tag für alle Fans und Freunde von David Bowie.

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