Unser Gastautor Marc Henrichmann (CDU) sieht das Demokratiefördergesetz kritisch.
Eine Demokratie braucht kein Demokratiefördergesetz, sondern überzeugte Demokraten. Dazu gilt es, das Vertrauen in den Staat wiederherzustellen, Missstände klar zu benennen und Lösungen anzubieten. Wir müssen offen sein gegenüber allen Argumenten aus den Reihen der Demokraten. Das sogenannte „Demokratiefördergesetz“ macht das Gegenteil: Es verengt den Blick und schränkt Meinungsvielfalt ein.
Gregor Lange, Polizeipräsident in Dortmund Foto: Polizei Dortmund
Sofort nach Bekanntwerden des Angriffs der Terrororganisation Hamas auf den Staat Israel und die Zivilbevölkerung des Landes mit vielen Verletzten und Toten hat die Polizei den Schutz der jüdischen Gemeinde in Dortmund verstärkt.
„Der Schutz des jüdischen Lebens hat für die Dortmunder Polizei gerade in dieser aktuellen Situation höchste Priorität. Wir unternehmen deshalb alles, um den Schutz aller Mitglieder der jüdischen Gemeinde und ihrer Einrichtungen zu gewährleisten. Dafür habe ich auf der obersten Führungsebene ein Gremium eingerichtet, das die Lage täglich neu bewertet und im engen Austausch mit der jüdischen Gemeinde in Dortmund die
Pro-israelischer-Gegenprotest in Duisburg (Foto: Roland W. Waniek)
Anhänger des „palästinensischen Widerstands“ demonstrierten gestern in Duisburg-Hochfeld gegen Israel. Als Erfolg kann die sogenannte „Palästina Solidarität Duisburg“ das Event nicht verbuchen: Das lag zum einen an der lobenswerten Strategie der Polizei in Duisburg, die hatte die Lage immer unter Kontrolle. Und zum anderen an der Leitung der Palästina-Solidaritäts-Demonstration. Wenn die Welt des selbsternannten „anti-imperialistischen Widerstands“ gegen die angebliche „israelische Apartheid“ durch meine Küchenschublade dargestellt werden würde: Leon Wystrychowski, der die Demonstration der Israel-Hasser anführte, wäre mit Sicherheit nicht als das schärfste Messer in dieser Schublade zu bezeichnen.
Ein schönes Zeichen war auch der, extrem kurzfristig organisierte, pro-israelische Gegenprotest: Etwa 60 Duisburger, teilweise mit Israel-Flaggen, boten dem antisemitischen Hass-Mob lautstark Paroli.
Volker Beck. Foto: Thomas Vogt [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, hat die Bundesregierung aufgefordert, Israel im Abwehrkampf gegen den Angriff der radikalislamischen Hamas militärische Unterstützung anzubieten. „Statt nur Israel-Fahnen zu hissen oder Flugzeuge mit blauer und weißer Folie zu bekleben, sollte man fragen, ob und welche Hilfe von Israel konkret gebraucht und gewünscht wird“, sagte Beck dem „Kölner Stadt-
Demo gegen Antisemitismus in Dortmund Foto (Archiv): Ulrike Märkel
Das Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus ruft für heute zu einer Kundgebung um 18 Uhr an der Reinoldikirche (Ostenhellweg/Ecke Brückstraße) unter dem Motto „Solidarität mit Israel – Gegen Antisemitismus und Terror“ auf.
Der Aufruf des Bündnisses:
Hamas (Symbolbild) Foto (Ausschnitt): Fars Media Corporation Lizenz: CC BY 4.0 DEED
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Heute werden ab 19.00 Uhr die Hamas-Schlächter auf einer Demonstration des Bündnisses „Palästina Solidarität Duisburg“ bejubelt. In einer Ankündigung schrieb die Israelhasser: „Gaza hat sich erhoben & seine Gefängnismauern gesprengt! Der Widerstand hat eine nie dagewesene Offensive gestartet & versetzt dem zionistischen Kolonialregime heftige Schläge! Überall auf der Welt feiern & unterstützen die Menschen diesen Aufstand. Das wollen wir auch tun! Kommt mit uns auf die Straße und demonstrieren wir unsere Solidarität mit den Menschen & dem Widerstand in Gaza & ganz Palästina!“ Die Ruhrbarone berichten live von der Demonstration hier im Blog und auf X.
20.40 Uhr. Die Demonstration der Israel Hasser ist beendet.
20.30 Uhr. Die Veranstaltung geht zu Ende. Wenn es nach dem Gründer der Gruppe „Palästina Solidarität Duisburg“ geht, dann müsse von nun an täglich über Palästina geredet werden und auch die Demonstration
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat im Gespräch mit Welt-TV die Teilnehmer der heute in Duisburg stattfindenden Hass-Demonstranten, bei der das Abschlachten von Alten, Frauen und Kindern gefeiert werden soll,