Essen stellt sich quer wirft MLPD raus


Das Anti-Nazi Bündnis „Essen stellt sich quer“ (ESSQ) hat nach Informationen dieses Blogs heute die MLPD ausgeschlossen. Hauptgrund soll wiederholtes Fehlverhalten bei Veranstaltungen von „Steele bleibt bunt“ und die Unfähigkeit zu Kompromissen und Kooperationen gewesen sein. Bei der Abstimmung im ESSQ-Plenum stimmten 16 Mitglieder für und elf gegen den Ausschluss der MLPD. Acht Mitglieder enthielten sich.

Essen stellt sich quer ist mit diesem Entschluss nicht alleine. Erst vor wenigen Tagen gaben mehrere linke Gruppen aus Bochum bekannt, nicht mehr mit der MLPD zusammenarbeiten zu wollen.

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4 Kommentare

  1. #1 | Thomas Weigle sagt am 4. Februar 2020 um 04:00 Uhr

    "In den 1000 Jahren gab es etwa 10000 Widerstandskämpfer in Nazideutschland, von denen dann 17 Millionen in der DDR lebten. " nd-Woche vom 1.Februar 2020. Das musste ich einfach mal los werden. Hier passt`s ja ungefähr hin, denke ich.

  2. #2 | Masch sagt am 5. Februar 2020 um 09:39 Uhr

    Keine weiteren Infos?

  3. #3 | Dagmar sagt am 28. August 2021 um 20:27 Uhr

    Ich habe als Parteilose lange Zeit mit der MLPD zusammen gearbeitet und sie auch immer gegen Vorwürfe in Schutz genommen.
    Das mache ich seit Jahren nicht mehr.
    Interessiert jemanden, warum nicht?
    Bitte klicken Sie den Artikel an: "Rücksichts- und respektloser Auftritt der MLPD" auf "Linksunten Archiv".
    Erstens finde ich es undemokratisch, wenn die MLPD den Wunsch von bestimmt 99% der Demonstrierenden ignoriert, dass keine Parolen gebrüllt werden, keine Werbeflyer für die eigene Partei verteilt werden sollen.
    Dieses Fehlverhalten der MLPD hätte ich noch durchgehen lassen, aber nicht dann, wenn dieses Fehlverhalten auf einem Schweigemarsch, einem Trauermarsch an den Tag gelegt wird. Durch das Brüllen von Parolen und durch das Verteilen ihrer Werbezettel hat die MLPD die Würde des Toten geschändet.
    Und überhaupt: Seit diesem Vorfall habe ich gründlicher über die MLPD nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es der MLPD nicht um die eigentliche Sache geht, sondern nur darum, sich "selbst darzustellen", vornehm ausgedrückt. Dass ein Mensch zu Tode gekommen ist, berührt die MLPD wohl überhaupt nicht.
    Es war mir damals auf dem Trauermarsch sehr peinlich und ich hätte die Demo am liebsten verlassen.
    Seitdem arbeite ich nicht mehr mit der MLPD zusammen, nehme sie nicht mehr gegen Vorwürfe in Schutz und wenn ich nicht schaffe, die MLPD zusammen mit andern aus Demos "auszuladen", halte ich mich auf Distanz.

  4. #4 | Gero sagt am 14. Oktober 2021 um 00:57 Uhr

    Danke, Dagmar, dass Du das hier schreibst. Und Respekt für Deine Konsequenz. Herzlichen Gruß von jemandem, der auch mehr von der #noMLPD weiß, als ihm lieb ist.

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