Helmholtz-Chefepidemiologe: „Busse und Bahnen meiden“

Busbahnhof Gelsenkirchen (Foto: Roland W. Waniek)

Helmholtz-Chefepidemiologe Gérard Krause hat die Bevölkerung aufgerufen, Busse und Bahnen zu meiden. Über Kontakt mit Sitzen, Türgriffen oder Haltestangen könne Covid-19 übertragen werden. „Diese Gefahr besteht, es kommt zu solchen Infektionen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht hoch ist“, sagte der Leiter der Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Deswegen sollte jeder, der kann, auf die Nutzung des ÖPNV verzichten. Wer das nicht kann, sollte sich unbedingt nicht mit den Händen ins Gesicht fassen und bei der Ankunft im Büro oder wo auch immer sofort die Hände waschen.“

Allgemein sei eine Ansteckung über Oberflächen „nicht auszuschließen“, sagte Krause der NOZ und fügte hinzu: „Deswegen gilt: Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen! Was wir mit Sicherheit wissen: Covid-19 wird nicht über Lebensmittel übertragen.“

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9 Kommentare

  1. #1 | Jürgen sagt am 19. März 2020 um 11:36 Uhr

    "Über Kontakt mit Sitzen, Türgriffen oder Haltestangen könne Covid-19 übertragen werden. „Diese Gefahr besteht, es kommt zu solchen Infektionen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht hoch ist“, sagte der Leiter der Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ)."
    Was soll diese Aussage? Oder wurde hier eine weitere Information seitens dieses Experten weggelassen?
    Klar kann man sich über Sitze, Türgriffe und Haltestangen im ÖPNV diesen Virus zuziehen. Genauso kann man sich in Bussen einen Schnupfen oder eine Grippe oder Krätzmilben einfangen. Da kann man sich eine ganze Menge Krankheiten tagtäglich einfangen.
    Kann es sein, dass sich mittlerweile jeder Experte, der noch nicht oder erst spät gefragt wurde, mit neuen, noch spektakuläreren Aussagen unbedingt zu Wort melden muss?
    Der Mann hätte genauso sagen können, es besteht die Möglichkeit, dass eine Fahrt im ÖPNV mit ihrem Tod endet. Diese Aussage hätte genauso ihre Berechtigung. Dieser Mann trägt einfach mit solchen Äußerungen zur weiteren Verunsicherung von uns allen bei. Und, noch schlimmer, er trägt dazu bei, die Sozialbeziehungen zwischen uns auf Dauer nachhaltig zu zerrütten, denn wir werden so alle zu gesundheitlichen Gefährdern, denen es aus dem Weg zu gehen gilt.

  2. #2 | Arnold Voss sagt am 19. März 2020 um 12:24 Uhr

    Die Alternative heißt Radfahren. Ist jetzt doppelt gesund. Du bewegst dich nicht nur aus eigener Kraft, du hast auch beide Hände am Lenker und genug Abstand zu anderen.

  3. #3 | Stefan Laurin sagt am 19. März 2020 um 12:35 Uhr

    @Arnold Voss: Von Dortmund nach Duisburg heißt die Alternative Auto.

  4. #4 | Nina sagt am 19. März 2020 um 14:54 Uhr

    Von Dortmund nach Duisburg heisst die Alternative in Dortmund bleiben. xD

  5. #5 | Gerd sagt am 19. März 2020 um 15:10 Uhr

    Wenn man es sich erlauben kann, ist zuhause bleiben die beste Option. Die hat aber leider nicht jeder.

  6. #6 | Thomas sagt am 19. März 2020 um 15:42 Uhr

    @Nina

    Gott sei Dank sind nicht alle Menschen wie du. Ich arbeite auch im Krankenhaus und fahre mit dem Auto in eine andere Stadt. Soll ich jetzt zu Hause bleiben?

  7. #7 | Arnold Voss sagt am 19. März 2020 um 17:08 Uhr

    @ Stefan Laurin # 3

    Wenn jetzt auch noch alle ÖPNV Benutzer im Ruhrgebiet mit dem Auto fahren, könnte es gut sein, dass ich mit dem Fahrrad eher da bin. 🙂

  8. #8 | Ke sagt am 19. März 2020 um 18:25 Uhr

    Wir lernen: Auf den Nahverkehr ist wieder kein Verlass.

  9. #9 | Yilmaz sagt am 20. März 2020 um 11:04 Uhr

    Lächerlich, soll ich 2 Stunden zur Arbeit laufen ?

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