Medien: Hoeneß-Film „Der Patriarch“ wird noch 2014 gedreht

Uli Honeß Foto: Harald Bischoff Lizenz: CC 3.0
Uli Honeß Foto: Harald Bischoff Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Klingt zunächst vielleicht wie ein Witz, doch es ist wohl keiner. Wie der Mediendienst Kress soeben meldet, wird die Geschichte rund um Ex-Bayern-Boss Uli Hoeneß wohl tatsächlich noch im Laufe des Jahres 2014 verfilmt.

Dabei soll sich der Film offenkundig auch nicht nur auf das Gerichtsverfahren gegen den 62-jährigen konzentrieren, sondern u.a. auch den Aufstieg der Managerlegende beim FC Bayern mit beinhalten.

„“Warum soll es Uli Hoeneß auch anders ergehen als Christian Wulff?“, fragt die „Süddeutsche“ am Donnerstag. Nach Informationen der Zeitung arbeiten bereits die Produktionsfirmen AVE und Michael Souvigniers Zeitsprung Pictures an der filmischen Umsetzung seines Falles.

Gedreht werden soll „Der Patriarch“ noch dieses Jahr, ohne Buchvorlage, gestützt auf eigene Recherchen…“, so vermeldet Kress.

Nun gut,  finanzielle Interessen dürften hier am Ende wohl dahinter stehen. So sehr wie das Thema Deutschland zuletzt bewegt hat, scheint eine profitable Vermarktung auch tatsächlich sehr wahrscheinlich zu sein.

In Anbetracht der jüngsten Spekulationen in einigen Nachrichtenmagazinen, dass der ‚Fall Hoeneß‘ vielleicht noch wesentlich größer ist als aktuell bereits bekannt, könnte das Vorhaben aber vielleicht auch noch etwas voreilig sein.

Wer weiß, welcher Krimi sich daraus in den nächsten Wochen noch entwickelt? Man sollte die Dreharbeiten also, trotz aller vielleicht gebotenen Eile, wohl nun aber auch nicht zu überstürzt beginnen. 😉

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3 Kommentare

  1. #1 | Hank sagt am 20. März 2014 um 21:39 Uhr

    Da wäre Dirk Bach genau der richtige Mann gewesen um den Hoeneß Uli zu verkörpern. Leider geht das nicht mehr.
    Vielleicht hat der Milberg ja Zeit.

  2. #2 | ChrissiHE71 sagt am 21. März 2014 um 14:50 Uhr

    Mal sehen ob die Lächerlichkeit des Wulff-Films nochmal übertroffen werden kann 😀

  3. #3 | OWL-Baron sagt am 21. März 2014 um 16:42 Uhr

    #2 ich fand den Wulffilm eher belanglos. Wieso habe ich mir das überhaupt angetan? Der Mensch ist sich manchmal selbst das größte Rätsel. Auf Grund der mit Sicherheit auftretenden „Entlastungszeugen“, also dem Suppenkasper, dem Lippstädter Tiefflieger, Loddar, und vieler anderer dürfen wir ein Festival lächerlichster Peinlichkeiten und Schmonzetten erwarten. Freuen wir uns auf ein vielfaches „ich habe Respekt…….“ Da werden so manchem sich die Fußnägel aufrollen. Eines ist mal sicher: Für den Oscar wird der Film nicht nominiert werden. Aber in Dortmund und Gelsenkirchen ein Blockbuster. In Köln auch, dort wurde schon vor Jahren auf einer Stunksitzung ein rätselhafter Dämon mit dem noch rätselhafteren Namen „ßeneoh“ für den Niedergang des FC verantwortlich gemacht. Ein probater Exorzismus leider nicht gefunden.

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