Ostermarsch-Teilnehmer in Duisburg einig mit Putin: „Keine Waffen in die Ukraine“

Kategorie "Events aus der Hölle": Der Ostermarsch 2022 in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
Kategorie „Events aus der Hölle“: Der Ostermarsch 2022 in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Heute fanden sich in Duisburg wieder Anhänger der selbsternannten „Friedensbewegung“ zusammen. Der Verfassungsschutz hatte im Vorfeld dieser Events vor einer Vereinnahmung durch Putin-Freunde gewarnt. In dieser Hinsicht Entwarnung für Duisburg: Putins Propaganda funktioniert subtiler. Der Angriffskrieg Russlands wurde verurteilt, der Ukraine aber indirekt das Recht auf Verteidigung abgesprochen.

Wie jedes Jahr, trafen sich hier – im schönen Duisburg – neben den üblichen Verdächtigen von DKP, MLPD und anderen obskuren Grüppchen auch Vertreter des DGB und der Falken: Um für den Frieden und eine schönere Welt zu demonstrieren. Das alte Feindbild, böser Westen, hat sich trotz des aktuellen Krieges in Europa nicht verändert:

Putins „imperialistischer Angriffskrieg“ wurde verurteilt, um im gleichen Atemzug auf die sinistren Friedensmissionen der NATO hinzuweisen. Transparente mit Aufschriften wie „NATO: North Atlantic Terror Organisation“ und „Abrüsten statt Aufrüsten: Frieden mit Russland“ fehlten allerdings bei diesem Ostermarsch.

Extrem unappetitlich: Ostermarsch 2022 in Duisburg

Sinnbildlich für das ganze Event, war die Reaktion der Teilnehmer auf die Rede von Nina Krüger, Jugendbildungsreferentin des DGB Duisburg. Der einzige intelligente Redebeitrag an diesem Tag, dem man lauschen konnte ohne dass einem die Halsschlagader sofort explodiert.

Ostermarsch 2022: Ein Fahnenschwenker der DKP; Foto: Peter Ansmann
Ostermarsch 2022: Ein Fahnenschwenker der DKP; Foto: Peter Ansmann

Wenig Reaktionen des Publikums als sie auf die Annexion der Krim im Jahre 2014 und auf den aktuellen Angriffskrieg Russlands eingeht. Dafür aber Buhrufe bei der Aussage „Wir sind in der Pflicht, der Ukraine alle Hilfe zukommen zu lassen“ in ihrer Rede. Ein Friedensbewegter aus dem Publikum grölt „Keine Waffen!“

Diese unerträgliche Arroganz und Ignoranz gegenüber der Lage in der Ukraine zog sich durch die gesamte Veranstaltung, wobei die Redebeiträge und die musikalischen Unterhaltungen ein, fast schon sympathisches, Gleichgewicht des Schreckens bildeten.

Positiv erwähnt wurde der Appell von Margot Käßmann, Andrea Ypsilanti und anderen B-Promis gegen die Anpassung der Rüstungsausgaben durch die Bundesregierung. Diese Erhöhung des Verteidigungsetats wurde von den meisten Rednern kritisiert.

Viel Kritik an den Atomwaffen der NATO: Die von Russland in Kaliningrad stationieren Raketen des Typs Iskander, die mit einem nuklearen Gefechtskopf bestückt eine Reichweite von über 600 km erreichen, waren kein Thema der Veranstaltung. Ebenso die Frage ob eine nukleare Zweitschlagskapazität durch den Westen, angesichts der russischen Aggression, kein sinnvolles Abschreckungspotenzial sei.

Christa Bröcker: "Das als Massaker von Racak verbreitete Ereignis, liest sich wie die Blaupause für Butscha."; Foto: Peter Ansmann
Christa Bröcker: „Das als Massaker von Racak verbreitete Ereignis, liest sich wie die Blaupause für Butscha.“; Foto: Peter Ansmann

Christa Bröcher, die für den VVN/BdA das Wort ergriff, zweifelte indirekt die Massaker in Butscha – von dort gibt es überprüfbare Nachrichten, Augenzeugenberichte und Satellitenbilder – an:

Viele Fragen habe ich auch zu den verstörenden schlimmen Bildern mit den Leichen hingemordeter Zivilisten aus Butscha. Die Berichte zu den Ereignissen, scheinen sich für mich in der Zuordnung von Bildern, Daten und Abläufen sehr stark zu widersprechen. … Ich habe Angst, eben weil es keine überprüfbaren Nachrichten gibt, dass die Ereignisse in Butscha eine ähnliche Qualität haben werden wie die Ereignisse in Racak im Januar 1999, die schließlich zum Kriegseintritt der BRD in den Jugoslawienkrieg führten. Das als Massaker von Racak verbreitete Ereignis, liest sich wie die Blaupause für Butscha.

Einig waren sich alle Redner – mit Ausnahme von Nina Krüger – des Ostermarsches in Duisburg mit Wladimir Putin beim Thema Waffenlieferungen für die Ukraine.

Diese sind, laut dem Hobby-Friedenskorps Rhein-Ruhr, abzulehnen:

Weil sie den Krieg verlängern würden.

Klartext: Wenn die Ukraine kapituliert und Putin sein Ziel erreicht hat, haben wir endlich wieder Frieden.

Comedy-Charakter hatte, beim Marsch zum Harry-Epstein-Platz, die sich immer wiederholende Rede eines Sprechers des „internationalistischen Bündnisses“ der MLPD, weil dieses auf der Veranstaltung selbst keinen Redebeitrag stellen durfte.

Insgesamt: Eine sehr unappetitliche Veranstaltung.

Organisationen wie dem DGB und den Falken würde es gut tun, zukünftig auf Events mit Putins fünfter Kolonne von „Die Linke“ oder mit Gruppierungen wie der MLPD und der DKP – die haben sowieso mehr Fahnenschwenker in ihren Reihen – zu verzichten.

Pluspunkt für Duisburg: In Bielefeld war der Ostermarsch 2022 auch nicht angenehmer!

Dem Zuschauer in Duisburg blieb nichts erspart: "Team Todenhöfer" auf dem Ostermarsch 2022; Foto: Peter Ansmann
Dem Zuschauer in Duisburg blieb nichts erspart: „Team Todenhöfer“ auf dem Ostermarsch 2022; Foto: Peter Ansmann

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23 Kommentare

  1. #1 | Robert Müser sagt am 16. April 2022 um 18:48 Uhr

    Vollpfosten unterwegs oder:

    Lieber rot als tot!

    Man fragt sich ernsthaft ob die Leerdenker (resp. Spaziergänger, Impfgegner, Freiheitskämpfer etc.) nun hier ein neues Beschäftigungsfeld gefunden haben.

    In der Audiothek des Deutschlandfunkes findet sich übrigens ein sehr entlarvendes Interview mit Jens-Peter Steffen (Organisation Kooperation für den Frieden):

    https://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-jens-peter-steffen-kooperation-fuer-den-frieden-ostermaersche-dlf-9112a869-100.html

  2. #2 | Peter Ansmann sagt am 16. April 2022 um 18:57 Uhr

    @Robert Müser:

    Ich fand beide anderen Ostermärsche in Duisburg – in einem Redebeitrag im letzten Jahr ging es um "von der Bundeswehr ermordete Taliban-Kämpfer" – eigentlich ähnlich schlimm wie das heutige Event. Ich glaube es gibt einige Schnittmengen bei den Teilnehmern und gerade im Bezug zu Putin: Mehr aber auch nicht.

  3. #3 | Christian Vogel sagt am 16. April 2022 um 19:09 Uhr

    Ostermarsch – Ostern'm Arsch, Herr schmeiss Hirn 'ra. "Frieden schaffen ohne Waffen", Ja dann gehen eben wieder Heere mit Knüppeln und Steinen aufeinander los und die Idioten von gewaltbereiten/gehorchenden/befehlenden Männern , die das so männlich und heldenhaft finden, erfüllen sich ihre perversen Fantasien auf andere Art und Weise………..Krieg und Gewalt sind Männersache. Bitte thematisiert das und hört nicht auf damit darüber zu schreiben, so wie Hannah Rosin z. B.
    "Das Ende der Männer und der Aufstieg der Frauen". Berlin Verlag, Berlin, ISBN 978-3-8270-1132-9.

    https://www.blick.ch/community/y-chromosom-ausgestorben-eine-welt-ohne-maenner-waere-sicherer-id16874385.html

    Ich habe nie CDU gewählt, aber ich schätze Angela Merkel für ihre Haltung in der Flüchtendenfrage vor nicht allzu langer Zeit. Frauen sind die besseren Menschen, eindeutig, zweifelsfrei.

  4. #4 | Emscher-Lippizianer sagt am 16. April 2022 um 19:23 Uhr

    Fällt das unter die Kategorie "Dumm gelaufen?

  5. #5 | Albert Rech sagt am 16. April 2022 um 20:23 Uhr

    Ich finde es widerlich wie hier gegen Christa Bröcher von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten – gehetzt wird.
    Der VVN BdA hat sich immer für den Frieden und gegen rechts eingesetzt.

  6. #6 | Berthold Grabe sagt am 16. April 2022 um 21:00 Uhr

    #3
    Krieg ist nicht Männersache und war es auch nie.
    Kriegsführung war meistens Männersache, aber nicht die Entscheidung zum Krieg, die in vielen Völkern sogar von Frauen getroffen wurden.
    Nur die Verdrängung der Frauen von der Macht konnte diese Illusion hervorbringen.

  7. #7 | Peter Ansmann sagt am 16. April 2022 um 22:27 Uhr

    @Albert Rech: Ich habe sie nur zitiert.

  8. #8 | Burger sagt am 16. April 2022 um 23:24 Uhr

    Man kann nicht alle Ostermarschierer über einen Kamm scheren. Und bei so manchem Krieg innerhalb der letzten 60 Jahre trifft deren Logik auch zu. Nicht aber beim aktuellen in der Ukraine. Da sollten wir uns mit Bewertungen zurückhalten und stattdessen das Verhalten der russischen Delegationen bei den bisherigen Verhandlungen im Grenzgebiet zu Belarus und eben in der Türkei unter die Lupe nehmen. Ehrlicher Verhandlungswille sieht anders aus. Auch dass wahrend dessen weiter angegriffen wurde ist ein Novum.
    Die Ostermarschierer stehen vor dem Problem den aktuellen Krieg in ihre Ideologie integrieren zu müssen. (statt ihre Überzeugungen an die neue Realität anzupassen).
    Es geht um nichts anderes als um die Frage ob ein mächtiges Land über die Souveränität eines kleineren Nachbarn entscheiden kann. Die nebenbei geführte Debatte – die Nato sei mitschuldig, weil sie ehemalige Ostblockstaaten aufnahm ist absurd, weil diese Sicht die Sicherheitsinteressen kleinerer Staaten den buchstäblich grenzüberschreitenden Bedürfnissen eines größeren Nachbarn opfert. Das ist unter dem Strich totalitär!
    Und wenn die offensichtliche Mehrheit eines Volkes einen derartigen Verteidigungswillen offenbart, dann haben wir – von unserem Sofa aus betrachtet – das gefälligst anzuerkennen und keine Surrender-Parolen auszugeben. Friedenspolitik darf nicht mit der Empfehlung zur Unterwerfung verknüpft werden.

  9. #9 | SvG sagt am 16. April 2022 um 23:46 Uhr

    Immer, wenn geistig nicht voll orientierte demonstrieren, stellt sich das regionaleBBGG (Breite Bündnis gesellschftlicher Gruppen, idR mit irgendwas von bunt oder tolerant im Oberbegriff) queer. Was machen die eigentlich alle an Ostern, wenn man die wirklich mal braucht?

  10. #10 | Pham Nuwen sagt am 17. April 2022 um 08:35 Uhr

    @Albert Rech: Die Dame entlarvt sich doch selbst. Das Zitat offenbart haarsträubende Gedankengänge. Mir egal, ob sie sich woanders Meriten verdient hat – mit solchen Aussagen ist Christa Bröcher keine ernstzunehmende Autorität.

    Die Friedensbewegung gehört auf den Friedhof der Geschichte. Das naive Heile-Welt Gedudel war vielleicht im Kalten Krieg gut fürs Seelenheil. Der darauf folgende Euro-Pazifismus ist gerade krachend gescheitert.

  11. #11 | Stefan Laurin sagt am 17. April 2022 um 08:48 Uhr

    @Albert Rech: Der VVN ist längst nicht viel mehr als ein Vorfeldorganisation der DKP.

  12. #12 | ke sagt am 17. April 2022 um 08:50 Uhr

    "Verhandlungen statt Krieg" – Klingt gut.
    Klappt aber nicht, wenn Aggressor ein anderes Land erobern/vernichten will. Da hilft nur Stärke.

    Aktuell gibt es immer wieder eine Haltung: Die Ukraine soll aufgeben, damit Sprit weiter billig ist und Gas geliefert wird.

    Dass Russland seine Nachbarn bzw. Regionen davon nach der Salami-Taktik einnehmen will, bleibt unberücksichtigt. Auch haben wir gelernt, dass Appeasement Politik eher Appetit fördert.

    Das Thema "Frauen und andere Politik" ist doch durch. Den Kultusministerinnen ist es egal, ob Kinder infiziert werden, die Umweltministerinnen mit Ahrtal-Bezug haben gezeigt, dass es um eine Karriere geht. Aktuell haben wir eine Außenpolitik, die es nicht schafft einen Termin zwischen Präsident und Ukraine abzustimmen, aber schöne Social Media Fotos macht.

    Dann hatten wir Verteidigungsministerinnen, die eines der größten Minitärbudgets der Welt verbrannt haben, ohne dass eine funktionsfähige Armee vorhanden ist. Zumindest besteht der Eindruck, dass GB und F mit ähnlichen Budgets Atomwaffen etc. unterhalten.

    Nö, Frauen machen keine bessere Politik. Frau Thatcher und die vielen amerikanischen Ministerinnen habe ich auch nicht zurückhaltend erlebt.

    Rein statistisch ist eher zu erwarten, dass schlechtere Frauen an die Macht kommen. Die meisten Parteien haben 2/3 männliche Mitglieder. Bei Gleichverteilung der Intelligenz/Eignung müssten 2/3 der Posten durch Männer besetzt sein.

  13. #13 | Albert Rech sagt am 17. April 2022 um 10:55 Uhr

    @ Stefan Laurin
    Die gleiche Hetze wurde auch von Rechten verbreitet als unsere Innenministerin Nancy Faeser in einem Gastbeitrag für den VVN zum verschärften Kampf gegen Rechts aufgerufen hat.
    Gerade in der heutigen Zeit in der ultranationalistische rechte Politiker z.B. in Polen durch den Krieg gegen Russland im Aufwind sind ist der VVN weiterhin wichtig.
    Hier geht es nicht nur um die Ukraine, sonder auch um die Zukunft Europas:
    Wollen wir weiterhin bloß eine neoliberale Freihandelszone & NATO Anhängsel sein in der Staaten wie Polen, Ungarn, Schweden, Finnland oder das Baltikum weiter egoistisch auf eigene Politik beharren?
    Oder ein vereinigtes Europa ohne Nationalstaaten bei dem die Energiewende und Willkommenskultur für Geflüchtete überall umgesetzt wird?

  14. #14 | Christian Vogel sagt am 17. April 2022 um 10:59 Uhr

    #6 Stichwort "toxische männlichkeit", bitte in der Neuzeit bleiben

  15. #15 | Stefan Laurin sagt am 17. April 2022 um 11:02 Uhr

    @Albert Rech: Ich will das Deutschland ein "NATO-Anhängsel" bleibt. Und für ultrarechte Politik steht das heute faschistische Russland. Und am Ende alle, die es unterstützten. Wem es hier nicht passt, der kann ja nach Russland gehen. Den Satz „Geh doch nach drüben“ fand ich immer gut und richtig.

  16. #16 | SvG sagt am 17. April 2022 um 13:26 Uhr

    @ 14; Christian Vogel: Das ist kein Stichwort, das ist eine Phrase. Und nur weil die andauernd wiederholt und deshalb von vielen Nichtselbstdenkern für richtig gehalten wird, ist sie das noch nicht. Stichwort Selbstständiges Denken.

  17. #17 | Philipp sagt am 17. April 2022 um 14:10 Uhr

    Das ist halt das Problem, wenn man immer nur die eig. Biografie reflektiert. Wenn der Vater Wehrmachtssoldat war und die Aussöhnung mit Russland das einzig vorstellbare Denkmuster bleibt, wenn man glaubt Imperialismus sei etwas ausschließlich Amerikanisches und russischer Antifaschismus so lebendig wie eh und jeh, kann man Fragen wie "Meinst du, die Russen wollen Krieg?" psychologisch eigentlich nur verneinen.

    Dabei ist die Antwort:

    Ja.

    Ja.

    Ja.

    Tja.

  18. #18 | abraxasrgb sagt am 17. April 2022 um 14:26 Uhr

    Für mich ist radikaler Pazifismus auch albern, aber die Frage wie man den Krieg in der Ukraine beenden könnte, außer ihn mit militärischen Mitteln ständig weiter zu führen, kann derzeit anscheinend keiner beantworten …

  19. #19 | thomas weigle sagt am 17. April 2022 um 14:49 Uhr

    @Albert Rech Die hiesige VVN ist bestenfalls eine Teilzeitorganisation in Sachen Antifaschismus, denn Moskaus Politik war und ist immer eine heilige Kuh des dt. Antifaschismus gewesen.. Früher hüben und drüben,heute halt nur noch hüben.
    Hat sie eigentlich je gg die Auflösung der VVN in der DDR protestiert? Die wurde nämlich 1953 aufgelöst,weil dort die SED keinen totalen Zugriff auf die Besetzung der Vorstandsämter hatte und sie die Organisation den staatlichen Vorgaben nicht 100prozentig unterordnen konnte.

  20. #20 | Christian Vogel sagt am 17. April 2022 um 17:44 Uhr

    #12 ke wie viele amerikanische Ministerinnen kennen sie denn so ganz spontan ?
    Ihr Statistikprofessor möchte ich nicht gewesen sein, sie drehen die Statistik einfach um und machen die eine Thatcher und die – na jetzt wie viele – 2,3 amerikanischen Ministerinnen zu Regel….Die andere Statistik besagt ganz einfach, dass 2/3 aller Frauen es sinnlos zu finden scheinen in einseitig ausgerichteten Partein einseitige Politik zu machen, weil ihnen ausgleichende, vermittelnde und schlichtende Haltungen viel näher sind…..

    #16 SvG Mein Vorschlag für SvG. mehr lesen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Toxische_M%C3%A4nnlichkeit
    Ich finde die Idee von dominantem, agressiven männlichem Verhalten im Strassenverkehr jeden Tag bestätigt. Jeder Verkehrspsychologe wird Ihnen dies auch bestätigen. Einfach mal hinsehen
    Breitreifen, Sportauspuff, Alu- oder Chromfelgen, 3x so viel PS wie IQ…….
    aufgepumpte Bodybuilder, Putin auf dem Gaul, Putin mit dem Eishockeyschläger, Penisvergrößerungen……. Männer haben weniger Selbstbewusssein und Selbstwertgefühl als Frauen, dafür brauchen sie einen Ausgleich um auch ein Weibchen abzubekommen. Muss ich mir bei Ihnen Sorgen machen ?

  21. #21 | Helmut Junge sagt am 17. April 2022 um 18:26 Uhr

    @abraxasrgb, gute Anmerkung. Ich hab da auch keine Idee. Ich kenne keinen Krieg, der durch Verhandlungen gelöst wurde, bevor einer oder beide Kontrahenten am Limit waren. Die Entzerrung von Armeen ist, solange geschossen wird, sehr schwierig.
    Ich bin zwar absolut kein Pazifist, aber ich setze trotzdem auf Verhandlungen, allerdings nicht während des Krieges, sondern vor einem Krieg. Und solche Verhandlungen sind nur dann wirksam, wenn jedem Beteiligtem klar gemacht wird, daß es im Kriegsfall ordentlich was auf die Nuß gibt. Das ist offensichtlich nicht geschehen. Ich denke, daß es auch niemals in den Verhandlungen, bei denen kein Europäer beteiligt war, deutlich wurde. Und daß es auch jetzt keinen Willen gibt, das deutlich zu machen. Es gibt seitens der USA keinen Willen das deutlich zu machen. Wenn es jemand könnte, dann die. Stattdessen hackt man lieber auf Deutschland rum, obwohl Deutschland nur die virtgrößte Armee inner halb der Nato hat, und genaus soviel Geldmittel für Rüstungskäufe in die Ukraine schickt, wie die USA. Also pro Kopf viermal so viel. Aber lieber abraxasrgb, deine Anmerkung ist trotzdem gut.

  22. #22 | SvG sagt am 17. April 2022 um 22:06 Uhr

    @ Christian Vogel: Nur weil etwas von interessierter Seite bei Wikipedia eingetragen wurde, ist das der heiligen Weisheit letzter Schluß.
    Und was Ihre wirre Aufzählung angeht: Die Mami-Suvs vor den Schulen und Kindergärten scheinen Ihnen entgangen zu sein. Ebenso Brustimplantate; Fingernägel wie Drachenkrallen; keine Butter im Kühlschrank, aber Designernamen für die Blagen und eine gefälschte Gucchi-Handtasche für die Mutter. Und neuerdings die aufgespritzten Lippen. Dieses Spiel könnten wir jetzt ewig weiterspielen, habe ich aber nicht das Bedürfnis nach.
    Ansonsten sollten Sie belastbare Argumente vortragen und nicht mangels derselben persönlich werden.

  23. #23 | Ostermarsch-Ruhr: "Steuern wir auf ein Klima zu, das an Nazi-Kampagnen mit dem Motto „Kauft nicht bei Juden“ erinnert?" | Ruhrbarone sagt am 18. April 2022 um 09:35 Uhr

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