Der Ruhrpilot

Im Netz kann man sich die SPD-Kandidatentour anschauen Bild: Screenshot spd.de

NRW: Viel Applaus für „Nowabo“ und Esken…RP Online
NRW: Sie haben Kurt(€)…FAZ
NRW: Clan-Bekämpfer wird Polizei-Inspekteur…Spiegel
NRW: Goethe-Dämmerung…Süddeutsche
NRW: Radikale im „Schnellen Brüter“…taz
NRW: Baustellen bei der Bahn bremsen den Verkehr…Ruhr24
Debatte: Die Einkommen so ungleich verteilt wie nie zuvor…Welt
Debatte: „75.000 Asylbewerber im Jahr sind gesellschaftlich verkraftbar“…FAZ
Debatte: Rapper Fler droht Journalisten…Tagesspiegel
Debatte: Was strafbar ist, müssen Richter entscheiden….Welt
Debatte: Die Sonntagsschule der Moralisten(€)…Cicero
Debatte: Regierung schwächt Klimaschutzziele ab…Spiegel
Debatte: Den europäischen Traum durchsetzen(€)…NZZ
Debatte: Wider die radikalen Islamisten…FAZ
Debatte: Wenn ich König von Deutschland wär(€)…Welt
Debatte: Charlie auf der Netzhaut…Jungle World
Bochum: Neue Herausforderung für Drogenberatung(€)…WAZ
Bochum: Interaktive Fritz Bauer Bibliothek eröffnet…Bo Alternativ
Dortmund: Chef des Klinikums muss abgelöst werden – sofort!(€)…RN
Dortmund: „Fühle mich fremd und vermüllt“(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Glühweinschiff wird ein Opfer der Flammen…RP Online
Essen: 400 bellende Badegäste im Grugabad(€)…WAZ

Geschafft! – Endlich ist der Oktoberfest-Spuk wieder vorbei!

Das Oktoberfest in München. Quelle Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Seid ihr auch so erleichtert wie ich, wenn diese nervige Erscheinung in Kürze erst einmal wieder vorbei ist? Nach rund zwei Wochen, in denen man hätte meinen können, dass Deutschland inzwischen ein einziges großes Oktoberfest ist, geht der Spuk zum Glück heute vorerst endlich wieder zu Ende. Zumindest in München.

Logisch, das Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt ist schon seit jeher eine große Sache. In jedem September fand es daher auch kurz Erwähnung in den bundesweiten Medien, wenn der dortige Oberbürgermeister das erste Fass Bier anzapfte.

In diesem Zusammenhang wurden der gesamten Nation dann stets auch ein paar Bilder von feiernden Leuten im Süden der Republik gezeigt, und gut war es. Inzwischen hat das Ganze allerdings längst eine Dimension erreicht, die für die große Mehrheit der Nicht-Bayern wohl nur noch als nervig zu bezeichnen ist.

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VRR-Preiserhöhung: Selbstkritik statt grünem Furor wäre angemessen

Mona Neubaur, Landesvorsitzende der Grünen NRW Foto: Grüne NRW Lizenz: CC BY 2.0

Mona Neubaur, die Landesvorsitzende der Grünen in NRW, fand gegenüber der WAZ starke Worte, als sie die jüngst beschlossene Preiserhöhung des Verkehrsverbunden Rhein Ruhr (VRR) kritisierte. Die Preiserhöhung um im Durchschnitt 1,8 Prozent sei „„komplett aus der Zeit gefallen“. Weiter steigende Preise für Busse und Bahnen seien „verheerend“, sagte Neubaur dieser Redaktion. „Angesichts von Klimakrise und Luftverschmutzung in den Städten ist es dringend notwendig, dass mehr Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen – gerade im Ruhrgebiet.“

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Der Ruhrpilot

Rüdiger Lucassen ist neuer Vorsitzender der AfD in NRW Foto: Kenny Dettmers Lizenz: CC BY-SA 4.0

NRW: Ex-Bundeswehroberst Lucassen ist neuer Chef der NRW-AfD…Welt
NRW: Oberflächlich gemäßigt…FAZ
NRW: Kommt bald das Kopftuch-Verbot in Gerichten?…Welt
Debatte: Diese SPD ist ein Fall für verständnisvolle Therapeuten…Welt
Debatte: Der bildungsferne Campus…FAZ
Debatte: Die EZB vernichtet Vermögen und Vertrauen…Welt
Debatte: Die Suche nach dem Hyperscaler(€)…FAZ
Debatte: „So tun, als ob“…Jungle World
Debatte: Transformation und Absicherung…taz
Bochum: Die Seelenkämpferin…FAZ
Bochum: Anwohner verärgert über Sperrung wegen TV-Show(€)…WAZ
Dortmund: E-Scooter werden teurer(€)…Ruhr NAchrichten
Duisburg: Kleinbusse auf Bestellung(€)…FAZ
Duisburg: Künstler wünscht sich Dialog(€)…WAZ
Essen: Zwei Tote bei Explosion…WAZ

Der BVB will nach dem erneutem Rückschlag Trainer Thomas Tuchel zurück nach Dortmund holen

Thomas Tuchel in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Das wäre tatsächlich eine riesige Sensation! Der BVB plant nach dem enttäuschenden 2:2-Unentschieden vom Samstagnachmittag beim SC Freiburg, bei dem die Dortmunder im dritten Bundesligaspiel in Folge eine eigene Führung noch verspielt haben, offenbar einen spektakulären Trainerwechsel in der jetzt anstehenden Länderspielpause.

Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichteten diesem Blog nach dem Abpfiff in Freiburg exklusiv davon, dass die Schwarz-Gelben offenbar sogar schon Kontakt zu ihrem Ex-Trainer Thomas Tuchel aufgenommen haben, der aktuell noch für Paris Saint-Germain tätig ist, in Frankreich bisher aber nicht wirklich glücklich geworden sein soll.

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RVR: Grüne halten an Tönnes fest

RVR-Planungschef Martin Tönnes Foto: RVR/Wiciok

Die Grünen halten an RVR-Planungsdezernent Tönnes fest, dem Mann, der dafür verantwortlich war, dass der Regionalplan scheiterte und damit die größte Chance zu Selbstbestimmung verspielte, die das Ruhrgebiet jahrzehntelang gefordert hatte. Mit 9-9 Stimmen scheiterte gestern in der Fraktion ein Antrag, Tönnes abwählen zu lassen. Der Traditionsversagerflügel um die Fraktionsvorsitzende Sabine von der Beck setzte sich damit durch.

Nach Informationen dieses Blogs werden nun SPD und CDU versuchen, Tönnes  abzuwählen – allerdings kommen beide zusammen im „Ruhrparlament“ nicht auf die für eine Abwahl nötige Zweidrittelmehrheit. Eigentlich wollten die Mitglieder der Kenia-Koalition Tönnes gemeinsam abwählen. Daraus wird nun nichts, ein Bruch der Koalition ist nicht ausgeschlossen. Einig sind sich SPD, CDU und Grüne nach Angaben der WAZ darin, RVR-Chefin Karola Geiß-Netthöfel (SPD) i Amt zu lassen, obwohl auch sie für das Scheitern des Regionalplans verantwortlich ist. Sie soll sich, gescheitert, geschwächt und ohne Glaubwürdigkeit, bis zum Ende durch ihre Amtszeit schleppen. Für die nun beginnende Debatte um das Existenzrecht des RVRs ist sie damit die denkbar schlechteste Besetzung.

Mehr zu dem Thema:

Warum leistet man sich einen Regionalverband und ein Ruhrparlament? 

RVR: Grüne lassen Chefplaner Tönnes fallen und fordern personelle Konsequenzen bei Union und SPD

RVR: FDP fordert Rücktritt von Tönnes und Geiß-Netthövel

RVR: CDU fordert, Tönnes die Verantwortung für den Regionalplan zu entziehen

Regionalplan Ruhr: Diese Politiker haben versagt

Gescheiterter Regionalplan: Der Regionalverband Ruhr steht in Frage

Ruhrgebiet: Begrabt den Regionalplan

 

Ruhrbarone-Buchtipp: Bundesliga anders – Der SC Freiburg und die Ära Streich

Der SC Freiburg ist anders als andere Fußball-Bundesligisten. Das wird auch Borussia Dortmund an diesem Wochenende wieder zu spüren bekommen, wenn die Westfalen ihr Gastspiel an der Dreisam bestreiten müssen. Es gibt angenehmere Aufgaben als in Freiburg antreten zu müssen.

Das kleine, enge aber stimmungsvolle Stadion, die große Leidenschaft von Mannschaft, Trainer und Fans, das sind Garanten dafür, dass die ‚kleinen‘ Freiburger nicht nur in dieser laufenden Bundesliga-Saison bisher so überraschend erfolgreich sind. Ruhiges und konstantes Arbeiten zeichnet die Breisgauer schon länger aus.

Den SC erfreut sich zudem einer sehr großen Beliebtheit in ganz Deutschland. Kaum jemand unter den Sportfreunden, der den Freiburgern nicht ihre hart erarbeiteten Erfolge in der höchsten deutschen Spielklasse gönnen würde.

Dabei ist der Klub aus dem Süden noch nie Deutscher Meister geworden. Und doch wird kein Vereinsname öfter genannt, wenn es darum geht, wie man mit wenig Geld erfolgreich im Profifußball bestehen kann.

Der Journalist Christoph Ruf hat die Freiburger Profi-Kicker in den letzten 15 Jahren stets intensiv begleitet und porträtiert jetzt in seinem frisch erschienenen Buch ‚Bundesliga anders – Der SC Freiburg und die Ära Streich‘ diesen ungewöhnlichen Verein.

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Entzieht Istanbul das UEFA Champions League-Finale 2020!

Das Stadtwappen von Mönchengladbach. Quelle Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Es gibt Geschichten im Fußball, die mag man zunächst gar nicht so recht glauben. Am Donnerstagabend hat sich einmal wieder so eine ereignet. Leider, wie man im konkreten Fall dazu sagen muss.

Schauplatz dieser traurigen Geschichte war die Stadt Istanbul, wo die dortige Polizei das Stadtwappen von Mönchengladbach auf Fanplakaten und Transparenten der Gäste-Anhängerschaft in einem örtlichen Fußball-Stadion nicht zugelassen hat, da darauf unter anderem ein Kreuz zu sehen ist. Ein handfester Eklat beim 1:1-Unentschieden der Borussia vom Niederrhein gegen den türkischen Europa League-Vertreter Başakşehir.

In Zeiten des schon seit Jahren vielstimmig propagierten diskriminierungsfreien Sports ist ein solch intolerantes Verhalten der türkischen Ordnungskräfte schlicht ein Unding. Wenn die UEFA, die ja der Veranstalter der Europa League ist, in deren Rahmen sich dieser Vorfall ereignete, darauf jetzt im Nachhinein nicht entsprechend scharf und konsequent reagiert, dann wäre das ein weiterer Skandal!

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