
Eine Pressemitteilung der Stadt Dortmund zeigt: Der peinlichste Oberbürgermeister Deutschlands ist und bleibt Ullrich Sierau (SPD):
Asi mit Niwoh – die Lebensgeschichte über Jürgen Zeltinger kommt ins Kino

Hans Jürgen Zeltinger war Straßenmusiker, Prolet, Schläger, Spinner, Tunte und vor allem immer politisch unkorrekter Rebell – der Rocker mit der dicken Wampe ist nicht nur im Kölner Raum eine Ikone. Der Regisseur Oliver Schwabe hat über das Kölner Original eine Dokumentation montiert und stellt diesen Film zusammen mit einem Regie-Gespräch am kommenden Freitag in Bochum-Langendreer vor.
Zukunft der SPD im Ruhrgebiet

Reihe zur SPD: Bericht aus dem Maschinenraum Teil 5. Galt das Ruhrgebiet viele Jahre als Stabilitätsanker der SPD, ist auch diese Gewissheit in den vergangenen Jahren merklich geschwunden. Weniger die CDU, mehr die AfD ist es, die sich in den letzten Jahren erkennbar als Gegenspieler in zahlreichen, ehemals industriell geprägten Stadtteilen entwickelt hat. Ein Gastbeitrag von Hendrik Bollmann.
Domenico Tedesco hat auf Schalke hoch gepokert und gewonnen. Vorerst.

Puh! Das war wahrlich nichts für schwache Nerven am frühen Sonntagabend. Mit 2:1 schlug der FC Schalke 04 den VfL Wolfsburg, durch zwei Treffer von Daniel Caligiuri. Es war ein typischer Arbeitssieg, der spielerisch schon heute weitestgehend vergessen ist.
Was von dem Spieltag aus Schalker sicht jedoch zweifelsohne in Erinnerung bleiben wird, das sind seine Randgeschichten. So sorgte die Tatsache, dass Trainer Domenico Tedesco zum Rückrundenstart einen Torwartwechsel vornahm, statt auf Teamkapitän Ralf Fährmann zwischen den Pfosten auf den vergleichsweise unerfahrenen Alexander Nübel setzte, dafür, dass das zuvor hochgekochte Thema rund um die angeblich feststehende Trennung von Manmager Christian Heidel (spätestens zum Sommer 2020) rasch in den Hintergrund trat.
Eine mehr als nur als mutig zu bezeichnende Personalentscheidung vom Coach, der sich damit der eklatanten Gefahr aussetzte, im Falle eines weiteren Misserfolgs vor den eigenen Fans selber zum Gegenstand des Fanzorns zu werden.
Und jetzt zum Wetter

Der aktuelle Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes lässt keinen Zweifel zu. Die Lage im Land, sie ist klar und kalt: „In der Nacht zum Dienstag verbreitet leichter bis mäßiger, in der Mitte auch strenger Frost.“ Zum Glück wird der Warnlagebericht um 11 Uhr aktualisiert. Vielleicht wird ja auch noch eine Wolke am Himmel entdeckt.
Cartoons ohne Bilder #35

Ein Friseur, draußen hängt ein Schild: „Mit und ohne Termin“
In der Tür steht triumphierend ein Kunde, Sprechblase: „Und was, wenn ich mich einfach nicht festlegen will, ob ich mit oder ohne Termin komme? Darauf haben Sie keine Antwort, was?“
Amy Jo Doherty
Amy Jo Doherty, Dienstag, 22. Januar, 20.00 Uhr, Henrichshütte, Hattingen
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Woran krankt der Verkehr im Ruhrgebiet?…WR
NRW: Landtag erörtert gesellschaftlichen Wandel in Schrebergärten…WN
NRW: Laschet fordert „digitale Montanunion“…RP Online
NRW: So warten Flüchtlinge auf ihre Abschiebung…AZ
Debatte: Die Vereinsmeierei des völkischen AfD-„Flügels“…Welt
Debatte: Alexander Gauland und der rechte Rand…Zeit
Debatte: Wehrdörfer für die Rückeroberung des Landes?…Cicero
Debatte: Die grüne Prinzipientreue kann in einem Schock enden…Welt
Debatte: Werden die Armen wirklich immer ärmer?…FAZ
Debatte: Voltaire verteidigen…Jungle World
Debatte: Der Kampf gegen die arabischen Clans…NZZ
Debatte: Die Verlierer leben zunehmend auf dem Land…FAZ
Debatte: Merz bleibt Fritzchen…Post von Horn
Ruhrgebiet: Tausend Nadelstiche gegen Clans…FAZ
Ruhrgebiet: Mob randaliert am Gelsenkirchener Bahnhof…Bild
Ruhrgebiet: Forscher der Uni DUE – Dieselfahrverbote sind Unsinn…Der Westen
Ruhrgebiet: Smudo schwärmt fürs Ruhrgebiet…WAZ
Bochum: Unterrichtsausfall beschäftigt erneut Schulausschuss…WAZ
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Duisburg: Uni Duisburg-Essen macht Lust auf technische Berufe…WAZ
Essen: „Das Gymnasium ist kein Ort für lernbehinderte Kinder“…WAZ
Essen: Ehrenmord-Prozess nimmt ältere Clan-Frauen ins Visier…WAZ
Heidel-Debatte zur Unzeit: Kehrt jetzt das ‚Chaos‘ nach Schalke zurück?

Als er vor zweieinhalb Jahren aus Mainz ins Ruhrgebiet kam, da sollte beim FC Schalke alles anders, vieles möglichst bald besser werden. Christian Heidel stand vor der herausfordernden Aufgabe aus dem ‚Chaos‘-Klub eine solide geführte Einheit zu machen, die Gelsenkirchenern auf Dauer zu einem Top-Bundesligisten formen. Deutlich zu unruhig waren vielen im Umfeld die Jahre zuvor, als die Knappen häufig nur mit viel Mühe in die Europa League, statt in die angestrebte Champions League einzogen.
Inzwischen scheint das Vertrauen in die Arbeit des damals als eine Art ‚Heilsbringer‘ verpflichteten Heidel jedoch weitestgehend aufgebraucht zu sein. Wie die ‚Bild‘-Zeitung berichtet, soll sein Vertrag ’stand heute‘ jedenfalls nicht über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden. Und häufig ist eine solche Meldung im Profifußball ja nur ein erstes Anzeichen eines noch deutlich näher liegenden Endes der Zusammenarbeit.
Offenbar hat Heidel die Zustimmung des mächtigen Klubchefs Clemens Tönnies nach gut zwei Jahren weitestgehend verloren. Und die aus der ‚Bild‘-Meldung resultierenden Debatten sorgen ausgerechnet vor dem Rückrundenstart der Gelsenkirchener heute Nachmittag gegen den VfL Wolfsburg in der Anhängerschaft aktuell für viel Unruhe.
Ruhrgebiet: Der Aufstieg der AfD wirbelt alle Parteien durcheinander

Durch den Aufstieg der AfD und die Verluste der SPD ergeben sich für die CDU-Kandidaten im Ruhrgebiet neue Chancen. In einstigen SPD Hochburgen bekommen sie Chancen auf einen Sieg, ohne viele Stimmen hinzugewinnen zu müssen.
Nach der Wahlkreisprognose, die dieses Blog gestern exklusiv veröffentlicht hat, würde die SPD bei einer Landtagswahl zwei Wahlkreise an die AfD verlieren. Das eine postmoderne und postmaterialistische SPD Stimmen an die AfD abgibt und schrumpft, ist nicht neu. Die SPD geht ganz einfach den Weg, den die Sozialisten in Holland und Frankreich gegangen sind. Sie hatte alle Chancen aus dem Niedergang ihrer Schwesterparteien zu lernen und es nicht getan. Nun wird sie die Konsequenzen tragen müssen.