Hakenkreuz soll hip werden

Hipster Hakenkreuz Foto: Screenshot

Das Hakenkreuz ein Friedenszeichen? Selbst Neonazis kämen wohl nicht auf die Idee, so etwas zu behaupten. Das US-Unternehmen KA Design ist allerdings gerade dabei, es als genau das zu vermarkten. Immerhin sei es ja ein Symbol der Hindus und Buddhisten, sagt das Unternehmen in einem Werbevideo. Und nun müsse es umgedeutet werden. Sicher, das Hakenkreuz hatte eine lange Geschichte, bevor es zum symbol der Nazis wurde, aber es jetzt umzudeuten, es zu

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Der Ruhrpilot

Recep Tayyip Erdogan Foto: swiss-image.ch/Photo by E.T. Studhalter Lizenz: CC BY-SA 2.0


Debatte:
 Erdogan will die Türkei zur Leuchte des Islam machen…Welt
NRW: So will der Finanzminister das Terrorgeld bekämpfen…Welt
NRW: „Glasfaser für alle kostet 80 Milliarden Euro“…Bild
Debatte: Am E-Auto wird die Welt nicht genesen…FAZ
Debatte: Lindners Versuch in Russlandpolitik…NZZ
Debatte: Die Freiheit darf nicht verschleiert werden…DLF
Debatte: Frieden für die Abschottung…Jungle World
Debatte: Auszeit vom guten Gewissen…Cicero
Debatte: Fakten? Egal…Salonkolumnisten
Ruhrgebiet: Preiswerter Wohnraum…Dortmund24 
Ruhrgebiet: Unter Tage ist über Tage…Bild
Ruhrgebiet: Beim Ruhr CSD ist die politische Botschaft wichtig…WAZ
Bochum: Rührende Ode an Edward, den Hamster…WAZ
Dortmund: Jean Chaize mit 95 Jahren gestorben…Nordstadtblogger
Duisburg: Bivsi, ein Opfer ihrer Eltern…FAZ
Duisburg: Salvatorkirche wird 2018 saniert…RP Online
Essen: Werdener Bürger wollen gegen Verkehrskonzept klagen…WAZ

Warum Dein Kind Star Trek schauen sollte

Die Star Trek Crew – eine Vision für eine humanistische Zukunft. (Foto: JoshBerglund19/ Flickr/ cc by 2.0)

Ich glaube, der humanistische Wert mit Star Trek aufzuwachsen, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Ein Pladoyer von unserem Gastautor Björn Casapietra.

In Zeiten in denen im Süden der Vereinigten Staaten der Klu-Klux-Klan Schwarze mordete und sogenannte „Mischehen“ in manchen Bundesstaaten noch unter Strafe standen, begannen die Dreharbeiten für eine bis heute einzigartige Serie, in der jeder der Hauptdarsteller einer anderen Volksgruppe entstammt. Ich selbst hab als Kind noch Captain Kirk und Spock gesehen. Keine Folge habe ich verpasst vor dem Röhrenfernseher. Später habe ich Jean-Luc Picard und The Next Generation verehrt. Auch hier habe ich keine Folge versäumt, die meisten sogar mehrfach gesehen. Als Kind fragt man sich ja nicht, wieso dort jeder anders aussieht oder mit einem anderen Akzent spricht. Man nimmt es als Selbstverständlich hin.

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Neda Amin: Israel rettet iranische Journalistin vor der Abschiebung aus der Türkei

Einer der Artikel von Neda in derTimes of Israel.

Wie mehrere israelische Medien berichte, ist die iranische Journalistin  Neda Amin gerettet: Amin, die auch für israelische Medien arbeitet, wird nicht von der Türkei in den Iran abgeschoben, sondern kann nach Israel ausreisen. Israel hat ihren Asylantrag angenommen.

Mehr zu dem Thema:

Israeli Interior Minister grants Iranian journalist asylum as her ‘life is in real danger’ (Jerusalem-Online)

„Meine Rückkehr in den Iran wird Folter, Vergewaltigung und schließlich Hinrichtung bedeuten“ (Ruhrbarone)

„Mir drohen Folter, Vergewaltigung, Hinrichtung“ (Bild) 

Diesel: Der grüne Zeigefinger

Dieselmotor in einem alten Indianapolis 500-Rennwagen Foto: I, The359 Lizenz: CC BY-SA 3.0


Die Anti-Diesel-Kampagne moralisiert gegen die Grundlagen der modernen Lebensweise. Von unserem Gastautor  Johannes Richardt.

Es liegt eine erhellende Ironie im Umstand, dass der große Diesel-Gipfel mit dem diesjährigen „Earth Overshoot Day“ zusammenfiel. Während Politik und Autobosse vorgestern in Berlin konferierten, gedachte die globale Öko-Community der Endlichkeit irdischer Ressourcen. Alles, was wir ab diesem Tag an Wasser, Fleisch, Eisen oder Erdöl „verbrauchen“, laufe „auf Pump bei Mutter Erde“. Aktuell sind wir bereits bei „eineinhalb Planeten pro Jahr“ angekommen, so die Warnung.

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Der Ruhrpilot

Borderline Prozession Foto: Marcel Schaar


NRW: 
Theater Dortmund ist „Theater des Jahres“…Ruhr Nachrichten
NRW: FDP will integrierten Flüchtlingen Daueraufenthalt gewähren…RP Online
NRW: „Gehöre ich mit zur Familie?“…Welt
NRW: Einkommen gestiegen…General Anzeiger
Debatte: Christian Lindner macht den Genscher…Welt
Debatte: Wahlplakate zum Wegschauen…FAZ
Debatte: Im Modernitätswahn…Cicero
Debatte: «Ich bin ein Querkopf, das ist die Vorstufe zum Querulanten»…NZZ
Debatte: I wanna be sedated…Jungle World
Bochum: Keine Behandlung – Notaufnahme steht erneut in der Kritik…WAZ
Dortmund: Die Integration der Gefangenen ist Chefsache…WAZ
Duisburg: Unbekannte zerstören Loveparade-Denkmal…RP Online
Essen: Die ersten Fußballkneipen ziehen den Stecker…WAZ

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NRW-Landtag: Mitarbeiter wechseln von den Piraten zur AfD

 

NRW Landtag

Mehrere Mitarbeiter der ehemaligen Piraten-Landtagsfraktion haben bei der AfD angeheuert.
Die Piraten schafften es bei der Wahl im Mai nicht in den Landtag. Damit verloren nicht nur die Abgeordneten ihre Sitze, auch ihre Mitarbeiter mussten sich nach neuen Jobs umsehen. Mindestens zwei von ihnen haben den nach Informationen dieses Blogs bei der neuen AfD-Fraktion gefunden. Ein nur schwer zu verstehender Bruch, denn die Piraten haben sich während der gesamten fünf Jahre nicht nur sehr stark gegen Rechtsradikalismus engagiert, sie  haben mit der Einsetzung eines NSU-Untersuchungsausschusses auch ein Stück Landesgeschichte geschrieben.

Bei den beiden Mitarbeitern, die von den Piraten zur AfD wechselten, handelt es sich mit Ute O. um eine einstige Mitarbeiterin der Fraktionsspitze, deren Aufgaben vor allem im Verwaltungsbereich lagen. Anders verhält es sich bei Michael K.. Für ihn ist der Fraktionswechsel nichts neues: Seine Laufbahn begann er bei einem Abgeordneten der Linken. Dort war er mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit von Landespolitikern beschäftigt. Später wechselte auch er zu den Piraten, nachdem die Linke 2012 den Wiedereinzug in den Landtag verpasste. Von K. liegt diesem Blog ein Screenshot aus der Datenbank des Landtags vor, die ihn als Mitarbeiter der völkischen AfD ausweist.  Auf eine Anfrage der Ruhrbarone zu den Gründen seines Wechsels reagierte K. bislang nicht.

Der ehemalige Piraten-Abgeordnete Kai Schmalenbach ist enttäuscht von den beiden: „Es ist schon deprimierend, dass Mitarbeiter uns in diese Richtung verlassen haben, denn es bedeutet, wir konnten ihnen keinerlei Werte vermitteln.“