Premiere in Dortmund: Die Blume von Hawaii

„Die Blume von Hawaii“ am Theater Dortmund (Foto: Björn Hickmann / Stage Picture)

Ein Geständnis: So sehr ich mich stets redliche mühe, unvoreingenommen an jeden Theaterabend heranzugehen und persönliche Vorlieben zunächst auszublenden, gibt es doch im Positiven wie im Negativen Schlüsselreize gegen die ich kaum ankomme. Ich denke, dass ich mit diesem Problem unter meinen Kollegen allerdings auch nicht alleine bin. Einer dieser Schlüsselreize ist für mich Glitter. Wenn es auf der Bühne ordentlich funkelt und glitzert, bin ich zumindest schon einmal milde gestimmt. Bei der Premiere von Paul Abrahams Jazz-Operette „Die Blume von Hawaii“ am Theater Dortmund am 21.1. glitzerte es schon bevor der Vorhang überhaupt aufging. Mark Weigel steht

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Der Ruhrpilot

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nimmt beim NRW-Tag an einer Polonäise teil. Foto: Foto: Land NRW / R. Sondermann


NRW: 
Kraft mit guten Chancen auf Machterhalt…WN
NRW: Kraft macht sich für Abschiebungen in Maghreb-Staaten stark…Welt
NRW: Zeit für eine Entschuldigung, Frau Kraft?…Bild
NRW: Armin Laschet attackiert Trump…RP Online
Debatte: Keine Schande…Süddeutschland
Debatte: Dann helfe uns Gott…FAZ
Debatte: „Ähnlich hat sich vielfach die NPD verhalten“…Welt
Bochum: Streit über zusätzliche Parkgebühren…WAZ
Dortmund: Abschiebung reißt junge Familie auseinander…WAZ
Duisburg: Fotograf zeigt Straßenmusiker im feinen Zwirn…WAZ
Essen: Grüne Hauptstadt eröffnet…WAZ

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Premiere in Oberhausen: Faust 1

Faust , Theater Oberhausen, Jürgen Sarkiss, Michael Witte | Foto: Klaus Fröhlich

Goethes Faust ist Abiturstoff. Das ist durchaus eine relevante Information, die nicht nur erklärt, warum Faust derzeit in verschiedenster Form auf Spielplänen zu finden ist, sondern auch die Inszenierung am Theater Oberhausen stilistisch rechtfertigt. Im Gegensatz zu vielen Inszenierungen der vergangenen Jahre, die sich mühten, den verquasten zweiten Teil des deutschen Großdramas auf die Bühne zu hieven, beschränkt sich Regisseur Pedro Martins Beja gezielt auf den ersten Teil. Da steckt ja auch schon genug Arbeit drin, denn auch wenn der Faust Goethes wohl bühnentauglichstes Werk ist, zuviel Gedankenschwere und zu wenig Lust am originär Dramatischen haften auch ihm an, auch wenn Goethe im

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Juden im deutschen Fußball, Teil 5

Im DFB-Fußballmuseum. Foto: Robin Patzwaldt

Heute nun der nächste Teil der Serie ‚Juden im deutschen Fußball‘ unseres Gastautors Thomas Weigle:

Betrachtet man den jüdischen Fußball während der NS-Zeit, so sind es nicht nur die immer härteren Brutalitäten der Nazis, die die Sportausübung der ausgegrenzten Juden behinderten, sondern auch die Tatsache, dass Fußball fast nur dort möglich war, wo es größere jüdische Populationen gab, nicht aber oder kaum auf dem flachen Land. 

Die NS-Mehrheitsgesellschaft war nur zu einem geringen Teil aktiver Täter, selbst in der Reichspogromnacht. Aber sie duldete das verbrecherische Geschehen und wurde damit zum Komplizen von Verbrechern, die ihre Taten „als höchste Form des Humanismus“ darstellten, da sie „Menschen in erhaltenswerte Reine und nicht erhaltenswerte Reine“ aufteilten( V. Grossmann).  Den zu  „Unreinen“ erklärten jüdischen Deutschen standen nur wenige Sportstätten zur Verfügung  und man kann sich vorstellen, in welchem Zustand Fußballplätze waren, die von mehreren Vereinen genutzt werden mussten, zumal auch den auch finanziell bedrängten Juden oftmals die Mittel fehlten, die genutzten Plätze vernünftig zu restaurieren.

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Bilderrätsel 03/17

Einen wunderschönen guten Morgen an alle Ruhrbarone-Leser…innen….! 🙂

Rätsel Nummer 2 wurde nun auch erraten, es war das Teppichmesser.

Hier kommt das dritte Foto, das ihr erraten dürft :

 

„Wir und Heute“ – Fake News

Martin Kaysh ist verschnupft. David Schraven gestresst. Deswegen dauert der Podcasts heute länger. Es geht um Fake News – die Reporterfabrik, über Strategien und Taktiken: und ein großes Ziel am Horizont. Die redaktionelle Gesellschaft. David ist optimistisch. Es wird alles besser. Kurzfristige Probleme werden gelöst; Trolle eingefangen.

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

Qualifikation von Heilpraktikern: Hauptschulabschluss, ohne Vorstrafe und sittlich

Homöopathische Globuli und Dilutionen Foto: Wikidudeman Lizenz: Gemeinfrei

Für viele ist der Besuch bei einem Heilpraktiker sowas wie ein Besuch beim Arzt. Heilpraktiker gelten als alternative Mediziner. Dabei ist nicht nur ihre Ausbildung mit dem Studium der Medizin nicht zu vergleichen. Die meisten Heilpraktiker dürften von ihren Schulabschlüssen her nie eine Universität von innen sehen und noch unwahrscheinlicher ist es, dass sie je einen  Medizinstudienplatz bekommen, für den man nach wie vor ein hervorragendes Abitur braucht. Heilpraktiker zu werden ist eine vergleichsweise lässige Angelegenheit: Man braucht einen Hauptschulabschluss, muss das 25. Lebensjahr vollendet haben, sollte „gesundheitlich, geistig und sittlich“ fit sein und nicht vorbestraft. Diese Hürden sind nicht allzu hoch, für eine Lehrstelle als Bürokaufmann, Mechatroniker oder Polizeibeamter reichen sie nicht aus – um einen Beruf wie Heilpraktiker zu lernen, von dessen korrekter Ausführung das Leben von Patienten abhängen kann, schon. Das Portal Heilpraktiker-Ausbildung hat mal nachgefragt, welche  Schulabschlüsse Heilpraktiker haben:

Und so haben nur 27 Prozent aller Heilpraktiker Abitur oder Fachhochschulreife, 41 Prozent die Mittlere Reife und 32 Prozent einen Hauptschulabschluss.

Nicht nur die Heilpraktikerausbilung ist mit einem Medizinstudium nicht zu vergleichen, auch die allgemeine Qualifikation ist es nicht.

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Trump-Rede: Das sind die beiden gefährlichsten Punkte


Trumps Rede zur Amtseinführung war schlimmer, als viele Kritiker erwartet haben. Sie war ein Abgesang auf die Republik.

Trump will Autobahnen bauen, Geld in das Schulsystem stecken und dafür sorgen, dass die Städte sicherer werden? Niemand kann etwas dagegen haben und wenn er es finanziell gestemmt bekommt, wird man ihm in vier Jahren dazu herzlich gratulieren. Außenpolitisch will er sich künftig weniger stark engagieren, niemandem die amerikanische Lebensart aufdrängen. Damit begibt sich Trump wie angekündigt auf den Pfad des Isolationismus und kehrt nicht nur der westlichen Wertegemeinschaft den Rücken zu, sondern allen unterdrückten Menschen in vielen Staaten der Welt, die auf die Unterstützung des Westens hoffen. Aber all dies macht die

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