Luxuslärm sagen Lebewohl – Tourabschluss in Recklinghausen

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Im August diesen Jahres gab es traurige Nachrichten für alle Luxuslärm-Fans: Die deutschlandweite aktuelle Tour diesen  Herbst  und Winter wird die letzte der Band sein. Insgesamt haben Luxuslärm über 200.000 Alben verkauft, blicken auf 10 Jahre Bandgeschichte zurück und konnten mit ihrem aktuellen und fünften Album „Fallen und Fliegen“ (11.03.2016) den dritten Top-10 Charteinstieg in Folge für sich verbuchen.

Und da man ja bekanntlich gehen soll, wenn es am schönsten ist, richtete Jini im Sommer folgende Worte an ihre Fans:

„Luxuslärm war für mich immer wie eine Familie, aber, seit der Trennung von Jan und mir, bin ich das letzte Gründungsmitglied auf der Bühne. Es hat sich zu viel geändert und trotzdem habe ich das Gefühl, stehen geblieben zu sein. Mein Privatleben habe ich oft hinten anstellen müssen, es gab selten Zeit, Luft zu holen und private Lebensträume zu verwirklichen.“

„Ich möchte mich bei all jenen bedanken, die uns über die Jahre treu zur Seite standen. Bei unserem eigenen, kleinen Label DieOpposition, mit dem wir so viel erreicht haben und das auch bei dieser Entscheidung an meiner Seite steht. Bei meinen Bandjungs und unserer Crew, die immer alles gegeben haben. Bei unserer Bookingfirma Extratours, die seit Beginn an uns geglaubt hat. Bei unserem Team von Universal Music, das uns die Chance gegeben hat, uns auszuprobieren und auch mal aus den gewohnten Mustern auszubrechen. Aber in erster Linie natürlich bei unseren Fans, von denen einige genau wie ich auf 10 Jahre Luxuslärm zurück blicken können. Es bleibt eine unvergessliche Zeit und wir durften mit Euch unseren Traum leben. Für mich ist es jetzt an der Zeit, neue Träume zu leben und da freue ich mich sehr drauf.“

Und nun rückt der unausweichliche Zeitpunkt immer näher. Gestern Abend  gaben Luxuslärm ihr Tourabschlusskonzert in der Vest Arena in Recklinghausen und sorgten mit einem bunten Song-Mix aus ihren fünf Studioalben zum letzten Mal mit viel Leidenschaft für gute Laune und Stimmung. Auf ihre ganz eigene Art schaffte Jini es vom ersten Moment an ihren gewohnten Draht zum Publikum herzustellen und versprühte dabei wie immer pure Lebensfreude und Energie. Da war kein Platz für Traurigkeit und Abschiedsschmerz, aber für viele Gänsehautmomente, persönliche Worte und witzige Anekdoten, die die charismatische Sängerin  immer wieder an ihre Gäste richtete.

Im Verlaufe des Abend pushte sich die Stimmung immer weiter hoch und viele hochemotionale Textpassagen sangen alle gemeinsam im Saal. Dass sich die Wege der Bandmitglieder zum Jahresende trennen werden, erschien dabei nur schwer vorstellbar.

Aber so ganz das Ende war es ja noch nicht gestern Abend. Luxuslärm geben am 21., 22. und 23.12. zusammen mit dem Philharmonisches Orchester Hagen noch drei “Rock Meets Classic VI” Konzerte in Iserlohn und werden am 30.12. noch einmal in Olpe gemeinsam mit Staubkind auf der Bühne stehen. Mal sehen, ob sich da dann nicht doch noch ein klein wenig Wehmut mit einschleicht.

Setlist : Solang es noch geht, Bitte rette mich nicht, Ja Ja, Sie sieht es nicht, Durchdrehen, Wirf den 1. Stein, Unsterblich, Komm‘ ins Licht, Feuer, Atemlos, Liebt sie dich wie ich?, Du bist schön, Bis es weh tut Acoustic: …, dass du bleibst, Nach einer wahren Geschichte, Jemand Anders sein, Vergessen zu Vergessen, Thelma & Louise, Himmel aus Gold Encore: 1000 km bis zum Meer, Leb‘ deine Träume, Heute Nacht im Universum

Veranstalter : Extratours Konzertbüro

„Wir und Heute“ – Wunderstäbe

Die Themen des Podcasts „Wir und Heute“ sind weihnachtlich aufgeschlossen. Es geht um Wunderstäbe aus dem OTTO-Katalog in den 70er Jahren, um Sexbuden auf dem Weihnachtsmarkt, einen Apotheker aus Bottrop und ganz viel Lametta. Dazu: eine spannende Information zur AfD. Denn die kann vielleicht nicht zur AfD-Wahl antreten. Lasst Euch von Martin und David adventszeitlich verwöhnen.

Leipzigs Timo Werner erweist sich, seinem Team und dem Fußball insgesamt einen Bärendienst

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

In dieser Woche ist das Fußball-Thema des Wochenendes wahrlich nicht schwer auszumachen. Was sich Leipzigs Timo Werner da gestern beim Abendspiel zwischen Aufsteiger RB und dem FC Schalke 04 geleistet hat, das spottet jeder Beschreibung.

Sein plumper Betrugsversuch nach gerade einmal gespielten 20 Sekunden, der den ungeliebten Neuling durch einen völlig unberechtigten Elfmeter frühzeitig in Führung gebracht hat, der erregt auch heute noch völlig zurecht die Gemüter der Fußballfreunde im ganzen Lande.

Selten sah man in den letzten Jahren wohl eine plumpere Schwalbe, und noch seltener hörte man nach dem Spielschluss unbeholfenere Ausflüchte statt einer einfachen Entschuldigung.

Werner erwies seiner Mannschaft, die das Spiel sportlich am Ende gar nicht unverdient am Ende mit 2:1 gewann, somit einen echten Bärendienst, dürfte es den Club in den Augen vieler Fans, trotz sportlich herausragender Leistungen, somit doch noch weiter in die Isolation treiben.

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Rettet die Wahlen!

Endet heute in Österreich die Tradition des Wählens um des Wählens willen?
Endet heute in Österreich die Tradition des Wählens um des Wählens willen?

Ein Gastbeitrag des Wiener Physikers, Wissenschaftserklärers und freien Journalisten Dr. Florian Aigner.

In einer Zeit, die sich immer schneller verändert, braucht der Mensch Stabilität, Tradition und Verlässlichkeit. In Österreich steht all das nun auf dem Spiel: Die wunderschöne Tradition des Wahlkampfes könnte beendet werden.

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Der Ruhrpilot

AfD-Parteitag 2016 in NRW, Foto: Ulrike Märkel
AfD-Parteitag 2016 in NRW, Foto: Ulrike Märkel


NRW:
Die AfD in schweren Turbulenzen…Welt
NRW: Wenn der Staat versagt – juristische Bilanz ist beschämend…KStA
Debatte: Wahl ohne Mitte…FAZ
Debatte: Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt…Das Magazin
Debatte: Explosive Mischung aus Angst und Lust…Welt
Debatte: Ist Donald Trump ein Faschist?…NZZ
Debatte: CDU immer grüner…Cicero
Debatte: Bonus für den starken Mann…Jungle World
Debatte: Lasst die Blasen platzen!…RP Online
Debatte: Der Abschied des Volker Beck…RP Online
Bochum: 1000 Ex-Opelaner von Arbeitslosigkeit bedroht…Der Westen
Duisburg: „David“ ist kein rosiges Kunst-Kapitel…Der Westen
Duisburg: Händler-Resolution für eine bessere City…Der Westen
Essen: Verdi lässt sich Zeit mit Suche nach neuem Geschäftsführer…Der Westen

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Jamie-Lee – Tourverschiebung auf April 2017

Foto-Credit: Michael Zargarinejad / Universal Music

 

 

Die neunzehnjährige deutsche Popsängerin Jamie-Lee Kriewitz gewann im Dezember 2015 die fünfte Staffel der Gesangs-Castingshow “The Voice of Germany”, ihre Coaches waren  Michi Beck und Smudo von den Fanta4.

Mit ihrem Titel “Ghost” gewann sie ein Jahr später den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2016 und vertrat Deutschland am 14. Mai 2016 im Finale in Stockholm.

Seit der Veröffentlichung ihres ersten Albums “Berlin” im April 2016,  das von  DJ Thomilla produziert wurde und sich in den Top 20 der deutschen Albumcharts platzieren konnte,  tritt sie als Jamie-Lee auf

Im Juli 2016 trat die Sängerin unter anderem beim Hallberg Open Air in Saarbrücken, beim Maschseefest in Hannover sowie im September 2016 beim Wernigerode Harz Open Air auf. Ihre im Oktober 2016 geplante Tournee wurde auf April 2017 verschoben, da Jamie Lee sich dazu entschlossen hatte , noch ein weiteres Jahr zur Schule zu gehen und ihr Abitur zu machen.

Ab dem 13. April 2017 wird sie durch sieben deutsche Städte touren und am 18.April im Club Bahnhof Ehrenfeld in Köln auf der Bühne stehen.

Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit. Leider kann der Termin in Recklinghausen nicht nachgeholt werden und muss deshalb komplett abgesagt werden. Tickets für Recklinghausen können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.

JAMIE LEE

Auf den 18.04.17 und in den Club Bahnhof Ehrenfeld verlegt. Karten bleiben gültig!

Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln

Di. 18.04.2017

> Tickets

Veranstalter: Prime Entertainment

Das Konzert von Billy Talent in Düsseldorf

31409728856_c6966756c8_bMit ihrem ganz eigenen Mix aus Punkrock, Hardcore und Rock und guter Laune begeistern die kanadischen Musiker von Billy Talent, um Gründungsmitglied und Sänger Benjamin Kowalewicz, seit fast einem Vierteljahrhundert ihre Fans. Nach einem Auftaktkonzert am Dienstagabend in München tourt die Band, vier Jahre nach ihrem letzten Erfolgsalbum “Dead Silence”, nun wieder durch Deutschland und bewies gestern Abend in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf ihren 7000 Gästen, dass sie immer noch ordentlich rocken können. Dass alle neun Konzerte der „Afraid-of-Heights“-Tour so gut wie restlos ausverkauft sind, spricht ebenfalls für die Kanadier.

Mitgebracht hatten die vier über 20 Songs und begeisterten mit einer Mischung aus Stücken ihres aktuellen Nummer 1 Albums  „Afraid of Heights“ (Juli 2016), aber auch mit legendären Klassikern ihrer ersten Alben (Billy Talent I bis III) wie „River Below“, „Fallen Leaves“, „Try Honestly“ und „This is How it Goes“. Mal hart und schnell, dann wieder melodisch – aber immer unverkennbar gesungen von der einzigartigen, unverwechselbaren und einschneidenden Stimme von Kowalewicz, der auf der Bühne so gut wie nie stillstand. Der Sänger sprang, rannte von einer Seite zur anderen, spielte Luftgitarre und steckte mit seiner Energie das Publikum an. Die Fans taten es ihm gleich – nicht nur auf, auch vor der Bühne wurde gerockt. Mit ihrer Energie und Dynamik brachten die Kanadier das Publikum zum fast durchgängigen Pogen und Mitgröhlen. Hingebungsvoll und intensiv ließen sie ihre Botschaften dabei aber nie zu kurz kommen: Mit mehr Toleranz, Anstand und Güte könnte die Welt eine bessere werden.

Das Fehlen ihres schwer erkrankten Schlagzeugers Aaron Solowoniuk, der seit vielen Jahren an Multipler Sklerose leidet, war ein kleiner Wermutstropfen, aber verkraftete die Band ohne Probleme. Sein Vertreter Jordan Hastings sorgte mit einem Trommelfeuerwerk ebenfalls für einen temporeichen und energievollen Abend mit sattem Rock ohne Schnörkel.

Setlist: Devil in a Midnight Mass, This Suffering, Big Red Gun, This Is How It Goes, Rusted from the Rain, River Below, Leave Them All Behind, White Sparrows, Pins and Needles, Surrender, The Crutch, Saint Veronika, Ghost Ship of Cannibal Rats, Surprise Surprise, Afraid of Heights, Louder Than the DJ, Devil on My Shoulder, Red Flag Encore: Fallen Leaves, Try Honesty, Viking Death March (ohne Gewähr)

Veranstalter:Prime Entertainment & FKP Scorpip

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Der Ruhrpilot

Volker Beck Foto: Stefan Kaminski
Volker Beck Foto: Stefan Kaminski


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Volker Beck verliert Kampf um aussichtsreichen Bundestags-Platz…Welt
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