EM-Kader: Die endgültige Auswahl steht – Es darf mal wieder diskutiert werden!

Julian Weigl. Foto: Robin Patzwaldt
Julian Weigl. Foto: Robin Patzwaldt

27 waren im erweiterten Aufgebot, 23 dürfen nur mit zum Turnier nach Frankreich. Kadernominierungen für einen EM-Kader sind traditionell immer eine emotionale Angelegenheit. Und egal wen der Bundestrainer auch auswählt oder auch nicht berücksichtigt, es gibt immer Argumente für und gegen jede einzelne Entscheidung. Am Ende entscheidet dann doch nur der sportliche Erfolg über die Anerkennung dieser Auswahl. Bleibt er aus, wussten es alle besser, tritt er ein, dann schweigen plötzlich alle Kritiker. So dann wohl auch diesmal wieder.

Nun darf allerdings erst einmal wieder heftig diskutiert und gestritten werden. Denn die Entscheidung der endgültigen Kaderzusammensetzung der DFB-Auswahl für die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ist seit wenigen Minuten offiziell.

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Tuxedomoon Half Mute Tour in Köln

Half Mute Tour TuxedomoonTuxedomoon haben noch im März ihr quasi Gründungsmitglied, den Video- und Performance-Künstler Bruce Geduldig an den Sensemann verloren.
Aktuell sind sie auf großer Europa-Tournee zur Ehren der Wiederveröffentlichung ihres ersten Album Half-Mute. Das Abschlusskonzert führt sie am Samstag 4. Juni nach Köln, wobei das Konzert von der Livemusic Hall kurzfristig ins Underground verlegt wurde.

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Bizarre Querfront – Salafisten im Schulterschluss mit Islamhassern, einem Journalisten und der Mahnwache

Joel_Kayser_AnsaarDer vom Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen als extremistisch- salafistische Organisation beobachtete Verein Ansaar International e.V. mit Stammsitz in Düsseldorf baut seine weltweiten Aktivitäten weiter aus. In Syrien baut Ansaar ein Witwen- und Waisenhaus und ein Krankenhaus und organisiert Hilfs-Konvois aus Deutschland in die syrische Kriegsregion. Neu ist das Streben nach einer Querfront. Ansaar-Chef und Ex-Hip Hop Sänger Joel Kayser versucht den Schulterschluss zwischen Islamisten, Islamfeinden und antisemitischen Verschwörungstheoretikern. Er traf sich mit einem Vertreter der Mahnwache München, mit dem Islamhetzer Curd Schumacher und holte sich den Journalisten und Hamas-Versteher Martin Lejeune als Reisereporter mit ins Boot.

Martin Lejeune begleitete als Reporter einen Hilfskonvoi für Syrien bis an die türkisch-syrische Grenze. Nachdem der Transport in Aleppo eingetroffen ist, postet Lejeune begeistert: „Für mich sind diese Menschen Helden der Menschlichkeit“. Obwohl der Verein mit bekannten Salafistenpredigern eng zusammenarbeitet und gute Kontakte zum Islamisten-Promi Pierre Vogel pflegt, hat sich Lejeune den Hilfsverein nach seinen Worten bewusst ausgesucht. Viele Probleme in der Welt würden durch „informelle Reiche“ verursacht, so Lejeune. Er sagt: „Das ist ein System der internationalen Ausbeutung. Deswegen finde ich gut, dass Organisationen wie Ansaar dagegen arbeiten.“

In den Videos auf der Ansaar-Facebook-Seite klingt der Reporter wie ein PR-Mann: Er lobt, dass die Organisation keine politischen Ziele habe und rein humanitär handele. Doch ganz uneigennützig ist Ansaars Hilfe nicht, sie bietet die Chance, Wohltätigkeit mit islamistischen Botschaften zu verbinden.

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WDR: Valerie und Vallera

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WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Der WDR arbeitet weiter daran, sich im Radio-Bereich überflüssig zu machen. Ab Juli wird Funkhaus Europa umgebaut.

1,390 Milliarden Euro hat der WDR im Jahr 2015 eingenommen. Der Großteil davon, 1,160 Milliarden Euro hat der Sender einem Privileg zu verdanken: Als öffentlich-rechtlicher Sender erhält der WDR aus der Haushaltsabgabe Geld, unabhängig davon, ob die unfreiwilligen Zahler auch nur einmal ein TV- oder Radioprogramm des Senders eingeschaltet haben. Geld, das dem Sender Freiräume gibt, von denen private Medien nur räumen können: Der WDR könnte sich leisten, unkonventionelle Programme zu machen, könnte experimentieren und Nischen zu bespielen, die kommerzielle Sender, die von Werbeeinnahmen oder Abonnenten abhängig sind, nicht bedienen können. Eine Freiheit die der WDR immer seltener nutzt. In den 70er und

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Der Ruhrpilot

nsu
NRW:
 Landtag untersucht NSU-Kontakte…Glocke
NRW: Kölner Silvesternacht – Opposition will gegen Kraft klagen…Der Westen
NRW: Breite Ablehnung gegen strenges Naturschutzgesetz…Focus
NRW: Bermuda-Wirt geißelt das strikte Qualmverbot…Der Westen
Debatte: Auf der Suche nach dem Abendland…FAZ
Debatte: Deutschland sackt aus Top-Ten…Welt
Debatte: Dampfen als lästige Konkurrenz…Novo Argumente
Debatte: Monsanto und die deutsche Moral…NZZ
Ruhrgebiet: Kunst am öffentlichen Rhein…FAZ
Bochum: Politik sieht in Sparkassenfusion mögliche Vorteile…Der Westen
Dortmund: Was hinter den neuen BVB-Hooligans steckt…Der Westen
Duisburg: Viele Schüler mit sozialem Förderbedarf…RP Online
Essen: Libanesische Mütter wenden sich gegen Clan-Gewalt…Welt

Madagaskar: Die Insel der Lemuren

Madagaskar. Foto(s): Franziska Krasnici
Madagaskar. Foto(s): Franziska Krasnici

Madagaskar!? Und schon wieder so ein Reiseziel, dessen Namen man zwar gehört hat, aber irgendwie auch nicht mehr. Es gilt für viele als absolut exotisches Reiseziel. Madagaskar ist flächenmäßig nach Indonesien die zweitgrößte Insel der Welt, reich beschenkt von einer einzigartigen Natur. Die Insel ist der afrikanischen Ostküste vorgelagert und wird durch den Kanal von Mosambik vom Festland getrennt.  Madagaskar hat neben seinen weltbekannten Lemuren viel zu bieten: großartige und herzliche Menschen, Palmen, weiße Strände, saftige Felder und fruchtbare Wildnis warten auf abenteuerliebende Reisende. 

Unsere Gastautorin Franziska Krasnici hat das Land vor kurzem bereist und möchte Euch in ihrem Gastbeitrag die „Rote Insel“ Madagaskar vorstellen.

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Nazis am 4. 6. wahrscheinlich in Huckarde

Knapp 40 Rechte "warben" am Freitag für ihren Aufmarsch. Viel Resonanz erhielten sie nicht.
Knapp 40 Rechte „warben“ am Freitag für ihren Aufmarsch. Viel Resonanz erhielten sie nicht.

In Dortmund herrscht noch immer großes Rätselraten darüber wo die neonazistische Demonstration zum „Tag der deutschen Zukunft“ stattfinden wird. Die Nordstadt wird es nicht sein. Das hatte die Polizei vor zwei Wochen bekannt gegeben. Der Aufmarsch werde in „Außenbereichen“ stattfinden hieß es in einer Pressemitteilung. Genauere Angaben zum Ort des Aufmarsches macht die Polizei bisher nicht. Man wollekeine Werbung für die rechtsextreme Demonstration machen sagte Polizeipräsident Gregor Lange bei einer Veranstaltung der „Christen gegen Rechts“ in der vergangenen Woche. Doch auch ohne polizeiliche Meldungen verdichten sich die Informationen wo der Aufmarsch stattfindet.

Es wird im Stadtteil Huckarde sein. Lokale Initiativen gegen Rechts wurden von der Polizei dazu angehalten ihre Aktivitäten im Stadtteil auf den Vormittag zu beschränken. Die Demonstration des „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus“, der unter anderem von OB Ullrich Sierau unterstützt wird, endet in Dorstfeld. Anschließend soll es ein „Trillerpfeifenkonzert“ zur Naziroute geben. Der Stadtteil Huckarde ist von Dorstfeld aus fußläufig zu erreichen. Mehr als symbolischer Protest ist von dieser Seite allerdings nicht zu erwarten. Die Bündnisse „BlockaDo“ und „Arbeitskreis NoTddZ“ rufen weiterhin dazu auf den Aufmarsch zu verhindern. Unabhängig davon wo er stattfindet.

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Religionskunde statt Religionsunterricht

schulklasse
Mit der Einführung islamischen Religionsunterrichts war Nordrhein Westfalen 2012 Vorreiter, nun sollen, geht es nach dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche (EKD), Heinrich Bedford-Strohm alle Länder folgen: Bedford-Strohm fordert nun islamischen Religionsunterricht an allen Schulen. Angesichts der wachsenden Zahl an Ungläubigen und Muslimen geht es ihm dabei erkennbar um vor allem um eines: Die Rettung des Privilegs der Kirchen einen staatliche finanzierten, bekenntnisorientierten Religionsunterricht auch in Zukunft geben zu dürfen. Der Staat soll also in Zukunft nicht nur Werbeveranstaltungen der Kirchen finanzieren, sondern auch der Islamverbände. Liberale Muslimen wie Ahmad Mansour ist das nicht geheuer. Er sagte am Freitag auf einer Diskussionsveranstaltung in Dortmund, der Anteil an fundamentalistischen Studenten, die an den Hochschulen gerade ausgebildet werden, um Religionslehrer zu werden, sei ihm zu hoch – er schätzt ihn auf ein Drittel. Sein Kind werde er nicht in den islamischen Religionsunterricht schicken.

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25.000 Fans feiern drei Tage lang bei „Rock Im Revier“ in der Westfalenhalle

Nightwish 28.05.2016 #RIR DORTMUND
Nightwish 28.05.2016 #RIR DORTMUND

Mit der finnischen Symphonic-Metal-Band Nightwish, um die neue Sängerin Floor Jansen (seit 2012), endete Samstagnacht zu später Stunde das dreitägige Festival Rock Im Revier in der Dortmunder Westfalenhalle.

Begonnen hat es recht entspannt am Donnerstagnachmittag mit einem kurzen Line-Up von vier Bands, von denen Powerwolf aus Saarbrücken die einzigen Metal-Vertreter des Tages waren.

Garbage (meine Favoriten)  und Headliner Mando Diao haben zwar jeweils auch grandios abgeliefert und paßten ins Konzept, das Pop-Rock mit Metal-Rock vereinen wollte, dennoch bestand das Publikum an allen drei Tagen überwiegend aus Kuttenträgern und wahren Metalheads, womit sich andere Musik-Stile doch nur recht schwer durchsetzen konnten.

Der zweite Festivaltag war kein Vergleich zum Vortag. Schon nachmittags war alles brechend voll, draußen im Biergarten, in der Halle und auch die Ränge füllten sich zusehends.

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