Ryan Vail, Montag, 5. September, 21.00 Uhr, King Georg, Köln
Der Ruhrpilot

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Das Pop-Konzert von Ronan Keating im RuhrCongress Bochum
Seine Karriere begann der der irische Sänger Ronan Patrick John Keating 1993 als Popsänger in der Boygroup Boyzone (bis 2000 / Neugründung 2007). Die Band war mit diversen Nummer-1-Hits und vier Alben sehr erfolgreich.
1999 wurde er zudem Co-Manager der Band Westlife. Anschließend startete Keating eine recht erfolgreiche Solokarriere. Sein erstes eigenes Album “Ronan” veröffentlichte er im August 2000 und es konnte sich direkt auf Platz 2 der Deutschen Albumcharts platzieren.
Nun erschien nach fast vierjähriger Pause im Februar 2016 Keatings neuntes Soloalbum “Time of My Life”, das er seinen deutschen Fans am gestrigen Samstagabend im Bochumer RuhrCongress präsentierte.
Und nicht nur das, mit einem gelungenen Mix aus alten und neuen, langsamen und schnellen Stücken gelang es dem irischen Popstar sämtliche Erwartungen seiner Gäste zu erfüllen. Bereits während des zweiten Songs sprangen die ersten von ihren Sitzen auf, jubelten ihm zu und klatschten im Takt mit. Und die Stimmung hielt sich großartig, sowohl beim Publikum als auch bei Keating und seiner sechsköpfigen Band auf der Bühne. Wahre Spielfreude und wahrer Hprgenuss waren das Aushängeschild diese gelungenen Abends. Und Popkonzerte geben kann Keating 100%ig. Damals wie heute liefert er mit glasklarer Stimme jeden Song spitzenmäßig ab und schaut dabei auch noch genauso aus wie vor über 20 Jahren. Hier sind die Fotos :
Veranstalter : Lars Berndt Events
Bob Wayne
Bob Wayne, Sonntag, 4. September, 20.00 Uhr, Freak-Show, Essen
Der Ruhrpilot

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Dieter Thomas Kuhn am Kemnader See – mehr Flower Power geht nicht.
Glitzerhosen, Pilotenbrille, Sonnenblumen, Schlaghosen, Blumenkränze, Trompetenärmel, Abba-Outfits und Rüschenhemden.
Wenn Dieter Thomas Kuhn, die “singende Föhnwelle”, zum ausgelassenen Feiern von Frieden, Freundschaft und freier Liebe einlädt, dann lassen sich seine “Kuhnis” gerne mitnehmen auf eine Schlager-Zeitreise in die 70-er Jahre.
Fast ausverkauft war das große Sparkassenzelt am heutigen Abend auf dem Zeltfestival Ruhr und es versteht sich von selbst, sich zu Dieter Thomas Kuhn Konzerten im Flower-Power-Look zu verkleiden, um gemeinsam die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Selten leuchtete ein Publikum so bunt wie an diesem heutigen Abend.
.„Ich bin im Auftrag der Liebe unterwegs“, begrüßte Kuhn sein kleines Woodstock, das ihn in bester Partystimmung, singend, feiernd, tanzend und lachend und mit Jubelstürmen begrüßte.
Dann ging es im wahrsten Sinne des Wortes Schlag auf Schlag mit Hits wie “Sag mir quando, sag mir wann “, “Schön ist es auf der Welt zu sein”, “Griechischer Wein” und “Dschingis Khan” von seinem aktuellen Doppel-Live-Album „Im Auftrag der Liebe“ (VÖ 11.12.2015), die Plastik-Sekt-Stößchen schnellten in die Höhe, man prostete sich zu und stieß an auf Dieters künstliches Brusthaar, das ihm üppig aus dem weiten Hemdausschnitt quillte.
Dieter Thomas Kuhn im Glitzerfummel à la Elvis macht den Menschen Spaß, das wird auch an diesem Abend wieder mehr als deutlich. Und nicht nur wegen seiner Schlagerinterpretationen, die jeder mitsingen kann, sondern weil ihm so wunderbar herrlich die Balance zwischen Satire, Kitsch und Übertreibung gelingt und das alles mit einem netten Augenzwinkern unter seiner perfekt eingerollten Haarfrisur. Hier sind die Fotos:
Schrödingers Armenien-Resolution

Olli Schulz
Olli Schulz, Samstag, 3. September, Zeltfestival Ruhr, Bochum
Der Ruhrpilot

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Offener Brief an Kraft: „Von Rennesse zeigte Verständnis und Zuwendung“

Das Land wirft von Renesse vor, in einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten abfällig über die Arbeit des Sozialgerichts in Zusammenhang mit der Bewilligung von Renten für ehemalige Ghettoarbeiter geäußert zu haben. Unter anderem, so lautet ein Vorwurf, habe von Renesse den Eindruck erweckt, jüdische Ghettoarbeiter hätten in Nordrhein-Westfalen beim Versuch, ihre Ansprüche einzuklagen, kein rechtstaatliches Verfahren bekommen.
Von Renesse kämpfte wie kein anderer deutscher Richter dafür, dass ehemalige Ghettoarbeiter die Rente bekamen, für die sie auch Beiträge gezahlt hatten. Und er entschied nicht einfach nach Aktenlage, sondern ließ Zeugen vor Gericht auftreten und sichtete Beweise. Jan-Robert von Renesse tat schlicht das, was ein guter Richter tun sollte: Er informierte sich umfassend, bevor er ein Urteil fällte.


































