Gestern starteten im Doornrosje in Nijmwegen Peter Hook and The Light ihre diesjährige Joy Division Celebration.
Der ehemalige Bassist von New Order und Joy Division interpretiert seit mehreren Jahren die Alben seiner vorherigen Bands, die ja durch seinen melodischen Basssound nicht unwesentlich geprägt waren.
In Nijmwegen begann er mit einem sieben Songs umfassenden Reise durch den New Order Backkatalog älterer Prägung.
Der Putsch – Hörspiel mit Wolfgang Wendland und den Kassierern jetzt online
In dem Hörspiel Der Putsch versucht der Wurstfabrikanten Jens Markowitz, gespielt von Wolfgang Wendland, Oberbürgermeister von Bottrop werden. Ja, das klingt ein wenig bekannt, aber reinhören lohnt sich und ist auch ganz einfach, denn das Hörspiel mit Wolfgang und viel Musik von den Kassierern ist jetzt online.
Fall Berger: Staatsschützer hat keine Erinnerung

Er war ein Freund des Neonazis Siegfried Borchardt und des V-Mannes Sebastian Seemann – doch als Michael Berger am 14. Juni 2000 drei Polizeibeamte und dann sich selbst erschoss, und die Polizei Waffen und rechte Propaganda fand, wurde sich bei den Ermittlungen in der rechten Szene auf den Staatsschutz verlassen. Die Mordkommission kümmerte sich nicht darum. Das hatte der Polizeibeamte Michael Schenk, der sowohl im Jahr 2000 die Ermittlungen zu den Morden des Michael Berger als auch 2006 im Mord an Mehmet Kubaşık in Dortmund ermittelt hatte, vergangene Woche vor dem NRW-Untersuchungsausschuss ausgesagt. Auch die Ausschusssitzungen am Donnerstag und Freitag befassen sich mit Michael Berger. Trotzdem seine Morde nicht in unmittelbarer Verbindung zum NSU stehen, lassen sich aus seiner womöglich Schlüsse auf die lokale und regionale Neonaziszene Anfang der 2000er Jahre ziehen. Und das ist einer der Untersuchungsgegenstände des Parlamentarischen Ausschusses im Landtag. Zwei Personen sind am heutigen Donnerstag ab 13.30 Uhr geladen: der Waltroper Neurologe Georg Heßmann und der ehemalige Dortmunder Staatsschutzmitarbeiter Georg Anders. Sie sollen weitere Informationen über die Person Berger und darüber geben, was die Polizei über den Nazi und die Szene wusste. Alexandra Gehrhardt und Sebastian Weiermann bloggen live aus dem Ausschuss.
Auch in Essen ergibt pegida genau so viel Sinn wie überall sonst.

Noel Gallagher’s High Flying Birds
Noel Gallagher’s High Flying Birds, Freitag, 15. April, 20.00 Uhr, Palladium, Köln
Der Ruhrpilot

Loveparade: Minister Kutschaty nimmt Justiz in Schutz…Bild
NRW: Land will Spielkasinos verkaufen…RP Online
NRW: „NRW ist attraktivster Standort in Europa“…RP Online
NRW: WDR-Sammlung – Symbolpolitik, oder was?…FAZ
NRW: Bericht enthüllt WDR-Bilanztricks…WZ
Debatte: Antisemitismus zwischen den Zeilen…Zeit
Debatte: Die Freiheit gedanklicher Perversionen…FAZ
Debatte: Propaganda der EU-Versager ruiniert Europa…Welt
Debatte: Die Intelligenzexplosion…Jungle World
Ruhrgebiet: Die Ruhrtriennale wird dieses Jahr politisch…Welt
Ruhrgebiet: Ruhrtriennale thematisiert Flüchtlingsdebatte…RP Online
Ruhrgebiet: Toll, dass es hier mal so hässlich war…Süddeutsche
Ruhrgebiet: Loveparade-Betroffene kämpfen um Aufarbeitung…Welt
Bochum: Widerstand gegen NPD-Demo formiert sich…Der Westen
Dortmund: Geheimnis um Kunstaktion am Hafen gelüftet…Der Westen
Duisburg: Mit Kreuzen gegen den Stellenabbau…RP Online
Essen: Demo-Redner beleidigt Bundespräsidenten…Der Westen
Bochum: ‚Willkommen im Fußball‘ heißt es nun auch beim VfL

Mit dem VfL Bochum 1848, dem kommunalen Integrationszentrum der Stadt Bochum und In Safe Hands e.V. startet das Programm „Willkommen im Fußball“ nun auch in Bochum. Das bundesweite Programm ermöglicht jungen Geflüchteten den Zugang zum Sport, erleichtert den Einstieg in den organisierten Vereinsfußball und unterstützt Integration und gesellschaftliches Miteinander. „Willkommen im Fußball“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert durch die Bundesliga-Stiftung und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.
Das Bochumer Willkommensbündnis hat sich zum Ziel gesetzt, über die ganze Stadt verteilt ein offenes Fußballangebot für Flüchtlinge zu schaffen, das diese nutzen können, um Spaß, Teamgeist und neue Lebensfreude zu erfahren. Um dieses Vorhaben umzusetzen, sind insgesamt acht Bochumer Amateurvereine dem Ruf des Bündnisses gefolgt und öffnen mindestens einmal die Woche ihre Plätze für die Geflüchteten. Regelmäßige Netzwerktreffen dienen dem zielgerichteten Austausch der teilnehmenden Amateurvereine und ermöglichen, Vertiefungen in verschiedenen Themenschwerpunkten wie zum Beispiel der kultursensiblen Kommunikation wahrzunehmen. Dabei unterstützen die drei Bündnispartner die Vereine durch Kleidungs- und Materialpakete, stehen als Netzwerkpartner für Rückfragen zur Verfügung und initiieren die Qualifizierung von Geflüchteten zu Sportgruppenhelfern.
Itchy Poopzkid – „SIX – Tour #2“ führt sie in die Weststadthalle nach Essen
Itchy Poopzkid bestehen seit 2001 und sind, mit über 800 gespielten Konzerte europaweit, eine der umtriebigsten Punkrock-Bands des Landes. Im April letzten Jahres veröffentlichten Sibbi, Panzer und Max, die alle drei in der Nähe von Stuttgart zu Hause sind, ihr immer noch aktuelles Album „Six“, das auf Platz 5 der deutschen Albumcharts einstieg.
Nachdem das Trio im letzten Herbst bereits den ersten Teil ihrer “Six-Tour” erfolgreich gemeistert hat, sind sie nun seit Anfang April erneut unterwegs und werden am Freitagabend (15.04.) in der Weststadthalle in Essen Halt machen.
Karten gibt es online bei Eventim !
[Itchy Poopzkid – / 08.11.2015 – FZW Dortmund]
Ebenfalls im April 2015 erschien in einer Special-Edition ihr selbstgeschriebenes Buch „How To Survive As A Rockband”. Darin wird die steinige Laufbahn einer jungen Band beschrieben, die sich ihren Weg durch die Wirren des Musikbusiness bahnt – erzählt mit einer satten Portion Zynismus, Selbstironie und Ernsthaftigkeit.
Sexistische Werbung also…

„Wer legt fest, ab wann was sexistisch ist?“

Bundesjustizminister Heiko Maas will sexistische Werbung verbieten. Unsere Gastautorin Susanne Schneider, Landtagsabgeordnete der FDP in NRW hält nichts von der Idee.
Zu den großen Aufgaben unseres Staates gehört es, die Bürger und Bürgerinnen zu schützen. Dies sollte etwa durch eine angemessene Polizeipräsenz oder die strikte Anwendung unserer bestehenden Gesetze gewährleistet werden.
Im Fall der Silvesternacht 2016 in Köln hat der Staat ohne Zweifel grundlegend versagt. Dutzende Männer – nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei überwiegend nordafrikanischer und arabischer Herkunft – haben Frauen sexuell belästigt, gedemütigt und beklaut. Und die anwesende Polizei konnte keinen angemessenen Schutz bieten. Unfassbar! So etwas darf nie wieder vorkommen. Das Vertrauen in den Rechtsstaat muss wieder hergestellt werden, damit daraus keine dauerhafte Vertrauenskrise wächst.









