Dortmund: Nazis bedrohen Unternehmer

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Die Dortmunder Nazis bedrohen ein Immobilienunternehmen, das ein Ladenlokal an eine Buchhandlung vermietet hat.
Das Nazi-Problem in Dortmund hat eine neue Dimension erreicht: Nachdem die Rechtsradikalen seit Jahren gegen Gewerkschaften, Nazi-Gegner und die Kirche hetzen ist nun erstmals ein Unternehmen in das Visier der Extremisten geraten: Nachdem das Immobilienunternehmen Schneider ein Ladenlokal in der Scharnhorststraße an eine alternative Buchhandlung und ein Fotostudio vermietet haben, haben die Nazis zu Protesten gegen Schneider aufgerufen. Nach Informationen dieses Blogs gab es von Seiten der Nazis einen Farbanschlag auf eine Filiale des Immobilienunternehmens. Zusätzlich wurde über eine Internetseite der Rechtsradikalen dazu aufgerufen, in den sozialen Netzwerken die Bewertungen des Unternehmens zu manipulieren.

Die Attacken auf Schneider zeigen endgültig, dass das Nazi-Problem in Dortmund eine Größenordnung erreicht hat, die für den Ruf der Stadt gefährlich geworden ist und das alle Versuche, die Lage schön zu reden, gescheitert sind. Gelingt es den Rechtsradikalen, Schneider so unter Druck zu setzen, dass er versucht, seinen Mieter los zu werden, ist klar: Unternehmer tun gut daran sich zu überlegen, ob Dortmund für sie als Standort in Frage kommt.

 

Dortmund: Der BVB freut sich in der Europa League auf Tottenham

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Thomas Tuchel. Foto: Robin Patzwaldt

Wenn es auch (noch) nicht zum von vielen gewünschten Wiedersehen mit Jürgen Klopp und dem FC Liverpool kommt, trifft der BVB nach dem gestrigen 1:0-Erfolg beim FC Porto in der Europa League trotzdem auf einen Club von der ‚Insel‘. Denn man bekommt es nun im März im Achtelfinale, beim Aufeinandertreffen des Bundesligazweiten und dem Zweiten der englischen Premier League, mit den Tottenham Hotspur zu tun. Das Hinspiel findet übrigens in Dortmund statt.

Hier ein paar frische Reaktionen des BVB auf die Auslosung vom Mittag

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Verfassungsschützer im NSU-Ausschuss

Gefunden neben dem Landttag
Gefunden neben dem Landttag

Im NSU-Ausschuss im Düsseldorfer Landttag sagen heute mit Cornelia de la Chevallerie und Uwe Reichel-Offermann eine ehemalige und ein aktueller Verfassungsschützer aus. Spannender als die Sitzung in Düsseldorf dürfte heute allerdings der NSU-Ausschuss in Hessen sein. Dort sagt erstmals ein neonazistischer V-Mann in einem Untersuchungsausschuss aus. Wir tickern trotzdem aus Düsseldorf.

10:20 Uhr: Zu Beginn der Ausschussitzung erinnert Sven Wolf an den Rostocker NSU-Mord, der sich gestern zum zwölften Mal jährte. Dannach beginnt die Vernehmung von Cornelia de la Chevallerie. Derzeit ist sie Leiterin der Abteilung für Gefahrenabwehr im Verfassungsschutz NRW. Mit dem Anschlag in der Probsteigasse, in Köln, war Frau Chevallerie nicht befasst. Über den Anschlag wurde auch nicht in ihrem Beisein gesprochen. Es habe keine konkrete Anfrage der Polizei gegeben, deshalb habe sich der VS nicht mit der Probsteigasse befasst.

Beim Anschlag in der Keupstraße sieht das anders aus. Dort habe man sich schon am Tag des Anschlags getroffen und trotz mangelnder Informationen darüber beraten. Alle Quellen seien befragt worden. In der Abteilung von Frau Chevallerie sowohl Quellen aus dem Bereichen Rechts- und Linksextremismus. Auch die Kollegen die sich mit Ausländerextremismus beschäftigten fragten ihre Quellen ab. Im „Rechten Bereich hat man keine Erkenntnisse bekommen“, sagt Cornelia de la Chevallerie. Allgemein sei das Fazit bei einer Tagung von „Beschaffern“ gewesen das es keine Hinweise darauf gäbe das Neonazis aus NRW den Anschlag begangen hätten.

10:33 Uhr: Der Verfassungsschutz sei über den Staatsschutz in die Ermittlungen bezüglich des Anschlags in der Probsteigasse eingebunden worden. Dort habe man relativ früh keine Nachfragen gehabt. Frau Chevallerie sagt, nachdem sie die Bilder der VIVA-Kameras gesehen habe sie sich schon gewundert. Von der Polizei sei aber die Rückmeldung gekommen, dass es sich um „Organisierte Kriminalität“ handele und dies sei nicht der Arbeitsbereich des Verfassungsschutz. Hier nicht weiter nachgehakt zu haben könne man sich aus heutiger Sicht vorwerfen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe in NRW nach einem Rechten Hintergrund nachgefragt. Dem sei nachgegangen worden, man habe den Hintergrund von einzelnen Rechtsextremen aus Köln ausgeleuchtet. Das habe aber keine Erkenntnisse gegeben. 

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UEFA Europa League: Aus Vier mach Zwei – Schalke lässt riesige Chance leichtfertig liegen

Eine Kopie des Pokals steht schon im Fußballmuseum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Eine Kopie des Pokals steht schon im Fußballmuseum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Es hätte doch ein so schöner Fußballabend aus Sicht der Bundesligaclubs werden können. Die nach dem Leverkusener Abstieg aus der Champions League jetzt vier Vereine in der Zwischenrunde der UEFA Europa League hatten bei der Auslosung endlich mal allesamt recht attraktive Lose erwischt. Und bis auf den FC Augsburg galten sie auch durchaus jeweils als leichte Favoriten auf ein Weiterkommen.

Dass der FC Augsburg dann tatsächlich knapp mit 0:1 beim großen FC Liverpool unterlag und dadurch gegen die Klopp-Truppe den Kürzeren zog war jedoch durchaus ‚ehrenhaft‘, schließlich war die Leistung in Ordnung, kam das Ausscheiden lediglich durch einen umstrittenen Elfmeter für die Engländer zustande. Dortmund und Leverkusen setzten sich gegen die traditionsreichen portugiesischen Clubs FC Porto und Sporting Lissabon mit Siegen in Hin- und Rückspiel relativ locker durch.

Doch was der FC Schalke 04 da gestern in Rückspiel im heimischen Stadion in Gelsenkirchen ablieferte, das war dann doch der unrühmliche Höhepunkt dieser Europapokalrunde aus deutscher Sicht.

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Der Ruhrpilot

Barbara Steffens (Quelle: Wikipedia.de)
Barbara Steffens (Quelle: Wikipedia.de)


Debatte: 
Der Bierkampf der Öko-Klassengesellschaft eskaliert…Welt
NRW: Jäger und die Sicherheit…Post von Horn
NRW: Landesregierung legt Masterplan für die Integration vor…WZ
NRW: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen FDP-Politiker…WZ
NRW: Arbeitgeber kritisieren Öko-Solo…NW
NRW: Bahn kündigt 9000 Baustellen an…Ruhr Nachrichten
Debatte: Grünes Biergift-Theater…FAZ
Debatte: Taktik in der Kampfzone…Jungle World
Debatte: „Den Antisemitismus bringen nicht nur Flüchtlinge mit“…Cicero
Ruhrgebiet: Gelsenkirchen hat die höchste Armutsquote…Der Westen
Bochum: Flüchtlingskrise erreicht das Schauspielhaus…Der Westen
Dortmund: Spekulationen um 750 verschwundene Ausweis-Dokumente…Der Westen
Duisburg: Hartz und herzlich – Anwohner schreiben RTL II offenen Brief…Der Westen
Duisburg: Das letzte Aufbäumen des Investors beim FOC…Der Westen
Essen: Stadt zahlt bei der Rundfunkgebühr drauf…Der Westen

Dortmund: Die Eisadler hoffen auf Unterstützung durch BVB-Fans beim Kampf um die die Playoffs

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Nur noch drei Punkte fehlen den Dortmunder Eisadlern um die Playoffs der 1.Liga-West klar zu machen. Bei insgesamt noch drei ausstehenden Spielen, haben die Dortmunder an diesem Wochenende gleich zweimal die Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.

Los geht es am Freitag um 20:00 Uhr in Dinslaken. Eigentlich hatte die Kobras niemand mehr wirklich auf der Rechnung, aber seit dem letzten Wochenende haben die Mannen um Ex-Dortmunder und Kobra-Kapitän Sven Linda, wieder voll in die Verteilung der Playoff-Plätze eingegriffen. Mit zwei Siegen gegen den Tabellenführer aus Hamm, können sich die Dinslakener wieder berechtigte Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten Vier machen. Bei nur noch drei Punkten Rückstand auf den Lauterbacher EC werden die Gastgeber alles versuchen, die drei Punkte gegen die Eisadler einzufahren.
Dabei kam es in der jüngsten Vergangenheit immer zu packenden und engen Begegnungen, alleine drei der letzten fünf Spiele wurden erst im Penaltyschiessen entschieden.

Am Sonntag treffen die Eisadler dann um 19:00 Uhr im heimischen Eisstadion an der Strobelallee auf die Lauterbacher Luchse.

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ESC2016: Dieses Kassierer-Stück hätte dem NDR den Arsch gerettet

Heute entscheidet sich, wer  Deutschland beim Eurovision Song Contest in Stockholm vertritt. Für Holger Kreitling in der Welt tritt heute in Notaufgebot an:

Jedenfalls wird der ESC-Jahrgang 2016 der Krisenbeitrag schlechthin sein. Die zehn Teilnehmer kennen großenteils nicht mal Experten, sie mussten eilends gefunden werden, nachdem der NDR im vergangenen November mit seinem Vorhaben, Xavier Naidoo singen zu lassen, so grässlich gescheitert war.

Wenn es in Stockholm daneben geht, wird es auch für das Team vom NDR langsam eng, die ohne Kompetenz und Erfolg hierzulande für den ESC verantwortlich sind. Wenn Stefan Raab sie nicht unterstützte, gingen sie meist sang und klanglos unter. Sollte das geschehen, muss man kein Mitleid mit ihnen haben, denn sie hatten eine Alternative: Die Kassierer – Die Band aus Wattenscheid hätte dem NDR-Team mit „Erdrotation“ den Arsch retten können. Nun wird er auf Grundeis gehen.

Royal Hunt zu Gast im Rockpalast Bochum

Royal Hunt Promo Picture 2015: By Webmaster213795 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons
Royal Hunt Promo Picture 2015: By Webmaster213795 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons
Die dänische Melodic & Progressive Metal Band Royal Hunt steht kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Doppel-Livealbums, am 18.03.2016 wird es unter dem Label Frontiers Music Srl [Cargo] erscheinen.

Royal Hunt wurde 1988 unter dem Namen „Apart“ von Keyboarder André Andersen und Bassist Steen Morgensen gegründetet und 1989 in „Royal Hunt“ umbenannt.

Insgesamt kann die Band auf 13 Studioalben zurückblicken und hat weltweit über eine Million Alben verkauft. Neben Andersen als einzigem verbliebenen Gründungsmitglied befinden sich zurzeit DC Cooper (Gesang), Andreas Passmark (Bass), Jonas Larsen (Gitarre), und Andreas HABO Johansson (Schlagzeug) in der Band.

Im Anschluss an ihr letztes Studioalbums Devil’s Dozen (2015) hat Royal Hunt an drei großen Festivals teilgenommen, ProgPower USA, Loud Park Japan and Rockingham UK.

Danach haben sich die Dänen ins Studio zurückgezogen und haben die besten Festivalausschnitte für [Cargo] ausgesucht und zusammengeschnitten.

Das Album schließt unter anderem eine ganze NeuInterpretation ihres vierten Konzeptalbums Paradox (1997) mit ein.

Zeitgleich zum Albumrelease sind Royal Hunt sind ab dem 09.03.2016 wieder auf Tour und werden am 13.03.2016 im Rockpalast in Bochum Langendreer auf der Bühne stehen.

Karten gibt es im hauseigenen Ticketshop.

www.matrix-bochum.de – www.killpop.net