Das Jubiläumskonzert der „Prinzen“ im Bochumer RuhrCongress

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Auf ihrer „25 Jahre auf Bewährung“ Jubiläumstour, die am 24.02.2016 in München ihren Auftakt hatte, haben “Die Prinzen” am Samstagabend im Bochumer RuhrCongress Halt gemacht und ihre 1500 Gäste mit auf eine Zeitreise genommen.

Zu hören gab es neben den Songs ihres aktuellen “Familienalbum’s”, das im Mai 2015 nach sieben Jahren Pause auf den Markt kam, natürlich auch altbewährte Hits aus den “Goldenen 90ern”.

Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und  Platinplatten, zwei Echo-Music- Awards und zahlreichen anderen Preisen, sind Die Prinzen eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über fünf  Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten. Am 2. Oktober 2015 wurden die Leipziger mit dem  Europäischen Kulturpreis geehrt. Ihre bekanntesten Hits sind u.a. Millionär (1991), Mann im Mond (1991), Küssen verboten (1992), Alles nur geklaut (1993), Du musst ein Schwein sein (1995) und Deutschland (2001). Mit ihrem Debütalbum „Das Leben ist grausam“ eroberten sie 1991 die Herzen im Sturm und wurden Idole einer ganzen Generation.

Über zwei Jahrzehnte später sind die Konzerthallen zwar etwas kleiner geworden, aber das tat der Vorfreude derer, die gestern Abend da waren, keinen Abbruch.

Mit bunten Langhaar-Perücken und im hippen Neunziger-Look gekleidet, betraten Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, Henri Schmidt, Jens Sembdner, Mathias Dietrich, Ali Zieme und Wolfgang Lenk um Punkt 20 Uhr die Bühne und läuteten damit ihr erfolgreichstes Jahrzehnt musikalisch und optisch ein.

Und die gekommen waren, wollten auch genau das sehen und hören. Ihre “Prinzen” und ihre damaligen Hits. Da wurde mitgesungen und mitgeklatscht und zugejubelt.

Bei den aktuellen Songs war die Stimmung zwar noch etwas verhaltener, aber auch die werden noch ins Blut übergehen. Und Die Prinzen machen es konsequent richtig, schließlich will man sich ja weiterentwickeln, ist älter geworden, nur auf den alten Lorbeeren ausruhen, ist halt nicht.

Ein schöner Abend, der alle Erwartungen erfüllt hat, Neues und Altes in einer gelungenen Mischung und mehr als zufriedene Gäste. 

Hier sind die Fotos :

Am Donnerstag, dem 03.03.2016 werden DIE PRINZEN in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric HALLE noch einmal hier in der Nähe zu sehen sein. Weitere Informationen unter :

www.concertbuero-zahlmann.de

Troll Erika dreht wieder ab!

Erika Steinbach kann es nicht lassen! (Symbolfoto/ Foto: Edward Russel/ Flickr/ cc-by-sa)
Erika Steinbach kann es nicht lassen! (Symbolfoto/ Foto: Edward Russel/ Flickr/ cc-by-sa)

Stellen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge jemanden vor, der Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ist.
Stellen Sie sich vor, wie diese Person gegen Klischees und Vorurteile kämpft. Wie sie sich mutig, gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stellt, wie sie überkommenen Nationalismus ablehnt.

Stellen Sie sich vor, dass diese Dame dafür von einer Bundestagsfraktion in ihr Amt berufen wurde.
Stellen Sie sich vor, wie sie ganz selbstverständlich an vorderster Front den Ärmsten, den Flüchtenden hilft, sie unterstützt, für ihre Rechte eintritt.

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Dream Theater kommen mit neuen Album nach Bochum

Foto Veranstalter
Foto Veranstalter

Die Progressive-Metal-Band Dream Theater aus New York zählt zu den wichtigsten Vertretern und zu den kommerziell erfolgreichsten Bands ihres Genres. Sie verband als eine der ersten Bands die zeitgenössische Spielart des Heavy Metal mit dem Progressive Rock der 70er Jahre.

Im September 1985 wurde die Band von den Musikstudenten John Petrucci (Gitarre), John Myung (E-Bass) und Mike Portnoy (Schlagzeug) gegründet. Der Keyboarder Kevin Moore und Sänger Chris Collins vervollständigten die Besetzung, welche unter dem Namen Majesty bekannt wurde. Schon bald musste die Band ihren Namen aus rechtlichen Gründen in Dream Theater umwandeln, da Majesty bereits vergeben war. Nach einigen Demoaufnahmen und Besetzungsänderungen erschien 1989 das offizielle Debütalbum When Dream and Day Unite, auf dem Charlie Dominici anstelle von Chris Collins singt.

Obwohl es durchweg sehr gute Kritiken erhielt, blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen der Band und der Plattenfirma zurück. Der eigentliche Durchbruch gelang der Band 1992 mit ihrem zweiten Album Images and Words, das mit rund 600.000 verkauften Exemplaren in den USA Gold-Status erhielt und damit als eines der erfolgreichsten Progressive-Metal-Alben gilt.

Am 29.01.2016 erschien das mittlerweile 13. Studioalbum The Astonishing von Dream Theater, zu denen aktuell, neben den Gründungsmitgliedern John Myung und John Petrucci, noch James LaBrie, Jordan Rudess und Mike Mangini zählen.

Das epische Konzeptalbum „The Astonishing“  wird übrigens, wie die Band auf ihrer Webseite bekannt gab,  Ende April  als „The Astonishing Game“ auf den Markt kommen. Es ist das erste Game ist, das Dream Theater veröffentlichen und es entstand in Zusammenarbeit mit Turbo Tape Games.

Am 10.03.2016 werden die New Yorker im Rahmen ihrer Tour zum neuen Album im Bochumer RuhrCongress ab 20 Uhr auf der Bühne stehen.

Tickets gibt es online bei Eventim !

www.concertteam.de

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Bochum: Werbung für Juden-Boykott an der Ruhr Uni

SA-Mitglieder bekleben die Schaufenster eines jüdischen Geschäfts in Berlin oder Oldenburg Foto: Georg Pahl Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
SA-Mitglieder bekleben die Schaufenster eines jüdischen Geschäfts Foto: Georg Pahl Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Die Ruhr Universität Bochum lässt zu, dass in ihren Räume für einen Boykott Israels geworben wird. Am 18. März wird im Blue Square der Ruhr Uni in der Bochumer Innenstadt Salah Al-Khawaja auftreten. Al-Khawaja ist Mitglied und Koordinator des Sekretariats der Palästinensischen Nationalkomitees der BDS. BDS steht für ‚Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen‘ und ist eine antisemitische Kampagne gegen Israel. Die BDS-Kampagne setzt sich dabei nicht nur für den Boykott israelischer Produkte ein: Sie will verhindern, dass israelische Künstler im Ausland auftreten oder Künstler Israel besuchen. Auch ein Boykott des akademischen Austausches gehört zu ihren Zielen. Veranstalter ist der „Arbeitskreis Palästina“.

Die Auftritt von Al-Khawaja passt ins Bild: An der Ruhr Uni studiert auch der Dortmunder Nazi-Kader Michael Brück, der einen Versandhandel mit dem Namen antisem.it betreibt.

Wir haben die Ruhr Universität um eine Stellungnahme gebeten.

FIFA: Ist Giovanni Infantino nur das kleinste von mehreren Übeln für den Weltfußball?

Giovanni Infantino. Quelle: Wikipedia, Foto: Piotr Drabik, Lizenz: CC BY 2.0
Giovanni Infantino. Quelle: Wikipedia, Foto: Piotr Drabik, Lizenz: CC BY 2.0

Viel los aktuell in der Sport- bzw. Fußballwelt. Nicht nur, dass hierzulande derzeit quasi jeden Tag wichtige Spiele stattfinden, da hat die mächtige FIFA, der reformbedürftige Weltfußballverband, am gestrigen Freitag fast nebenbei auch noch eine umfassende Strukturreform verabschiedet und mit dem Schweizer Gianni Infantino auch noch einen neuen Präsidenten erhalten, der nun ab sofort die Nachfolge des heftig umstrittenen Sepp Blatter antreten wird.

Was das Alles am Ende jedoch für den einfachen Fußballfan an der Basis wirklich bedeutet, das ist nicht nur jetzt schon umstritten, das erscheint vielen Beobachtern aktuell auch noch völlig unklar.

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Der Ruhrpilot

Michael Brück
Michael Brück


Dortmund: 
Nazis im Rat bekommen mehr Geld…Kölner Stadtanzeiger
NRW: „Das ist das Schreien der Kinder“…Welt
NRW: Flüchtlinge in Angst…Kölner Stadtanzeiger
Debatte: Starkes Signal für die Zuwanderung…FAZ
Debatte: Jetzt lasst uns doch unser ungesundes Leben…Welt
Debatte: Ein schaler Hauch von Basta…Jungle World
Debatte: Was von Seehofer bleibt…Post von Horn
Ruhrgebiet: “Im Ruhrgebiet hast du mehr die Macher”…Deutsche Startups
Ruhrgebiet: Designpreis „Red Dot“ bringt die Welt ins Ruhrgebiet…Der Westen
Bochum: Sicherheit spielt bei neuer Zentralstelle eine große Rolle…Der Westen
Dortmund: Stadt muss Nazis im Rat 42.000 Euro zahlen…Der Westen
Duisburg: Keine Ermäßigung trotz vermüllter DVG-Bahnen…Der Westen
Essen: Hirsch einig mit Stadtwerken – 70 Jobs wohl gerettet…Der Westen

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Düsseldorf – Scooter was in the house

25042003900_efe711c20a_bWie sagte H.P.Baxxter mal in einem Interview: „Wer nach einem ,Scooter‘-Konzert noch hören und sehen kann, ist nicht dabei gewesen.”  

Ich muss sagen, da hat er nicht zuviel versprochen!

„Can´t Stop the Hardcore“,  heißt die aktuelle  Scooter-Tour, die am gestrigen Abend in der  ausverkauften Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle ihren Auftakt hatte.

Der Weg zur ehemaligen Philipshalle war schon Zeuge übermäßigen Alkoholgenusses geworden und dort angekommen, traf man bereits in der Vorhalle auf eine tobende Masse von “Always-Happy-Hardcore” – Fans.

Bunt gemischt waren sie erschienen, Ur-Raver, die obligatorische bunte “Neon”-Fraktion, die typischen “Ballermänner und -frauen“, aber auch ganze Familien, wobei mir um die älteste Generation dann doch etwas bange wurde.

Alle waren in extremer Feier -,  Trink – und Tanzlaune und rissen schon vor Konzertbeginn fast die Hütte ab.

Punkt viertel nach neun gingen dann die Lichter aus und mit einem Donnerknall um die 130 Dezibel, der hörnervkitzelnd durch Mark und Bein ging, wurde das Spektakel des Abends eröffnet. Es folgte ein Satz pyrotechnischer Erzeugnisse, gemischt mit ultraschnellem Stroboskoplicht und Scooter-Frontmann H.P. Baxxter betrat mit Michael Simon, Phil Speiser und zwei  leichtbekleideten Tänzerinnen die Bühne.

Scooter, das sind 24 Top Ten Hits, 30 Millionen verkaufte Alben und über 90 Gold- und Platin Awards weltweit, am 5. Februar erschien mit Ace ihr bereits 18. Studioalbum. Ein für mich schon nostalgisches Trio, das mich seit meiner Jungend immer begleitet hat. Selbst wenn man mit der Art von Musik nicht konform läuft, hat sich der Name unausweichlich in den letzten beiden Jahrzehnten in den Köpfen verankert.

Und H. P. Baxxter, bürgerlich Hans Peter Geerdes, will es zum 20-jährigen Bestehen der Band noch einmal genau wissen: Wieviel “Hyper Hyper” geht noch und ist immer noch alles “Always Hardcore” ?

Und ich muss sagen, definitiv.

Am Freitagabend verwandelte H.P.Baxxter die gesamte Mitsubishi Halle in eine hochexplosive Techno-Disco und seine Gäste in eine nicht mehr zu bremsende ravende Feier-Fan-Base. Scooter „was in the house“ und er hält ebenfalls gnadenlos durch.

Die Lichtmaschinen spielen verrückt, die Songs brettern mit 120 Beats per Minute durch die Halle, der Lärmpegel ist gigantisch, die Texte – der Wahnsinn, ein einfacher Poesie nicht mehr zu überbieten. Aber es geht ja auch nicht um die Bedeutung, hier wird gute Laune transportiert und keine Inhalte.

Scooter-Songs – immer für eine Erschütterung der Gehörgänge zu haben, so oder so!

Und mit den gelieferten Dezibel wird man eh in einen anderen Zustand gepeitscht, der kurz vor der Körper-Detonation zu finden ist. Irgendwie ein Abend, an dem die eigene Physiologie an ihre äußersten Grenzen stößt, aber dennoch sind alle “on fire” und feiern was das Zeug hält.

Hier sind die Fotos :

www.prime-entertainment.de

Dem Initiativkreis Ruhr laufen die Mitglieder davon

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Der Initiativkreis Ruhr trat an, die Wirtschaft im Ruhrgebiet zu stärken und verzettelte sich in Kultur- und Öko-Projekten. Nun schlägt ein Gutachten Alarm – dem Edel-Verband der Ruhr Industrie laufen die Mitglieder davon.

Frag man man Initiativkreis Ruhr (IR) nach, wie es um die Entwicklung seiner Mitglieder steht, erhält man von dem unter anderem von dem damaligen Deutsche Band Vorstandsvorsitzenden Alfred Herrhausen und dem Ruhrbischof  Franz Hengsbach 1989 gegründete Verein, eine Antwort, in der von Problemen nicht die Rede ist:

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