Das Stadion in Frankfurt. Quelle: Wikipedia, Foto: Muns, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Es war zum wohl wichtigsten Länderspiel des Jahres der Löw-Elf ausgerufen worden, und die DFB-Kicker ‚lieferten‘. Am Ende hieß es nach einem durchaus munteren Spielchen in Frankfurt am Main 3:1 (2:1) für Deutschland gegen die in der EM-Qualifikation bisher vor den Weltmeistern platzierten Polen. Tore durch Thomas Müller (12.) und Mario Götze (19., 82.) ebneten den Sieg. Der Gegentreffer von Robert Lewandowski (36.) blieb letztendlich folgenlos. Aufgabe erfüllt. Sogar mit einem sehr ansehnlichen Kick. Das war zuletzt ja nicht immer so.
Trotzdem blieben dem aufmerksamen Beobachter auch diesmal einige kritische Randthemen, welche auf Sicht noch an Bedeutung gewinnen könnten, vielleicht sogar dürften, nicht verborgen.
Wilfried Schaus-Sahm war Erfinder und langjähriger Leiter des überregional bekannten „Traumzeit-Festivals“ im Landschaftspark-Nord in Duisburg. Zwölf Jahre führte er die Geschicke dieses Events. Vor drei Jahren startete er sein neues Projekt „Sommerton-Festival“ auf Schloss Diersfordt in Hamminkeln. Von unserem Gastautor Stephan Sadowski.
Herr Schaus-Sahm, sie haben am Niederrhein ein gänzlich neues Musik-Festival aus dem Boden gestampft. Was machen Sie anders als Ihr Mitstreiter Burkhard Hennen, der als ehemaliger Leiter des Moers-Festivals mit seinem Offside-Open-Festival in Geldern nur zwei Spielzeiten erleben durfte?
Mein Kollege Burkhard Hennen hatte seinerzeit das Problem, dass er
genau mit dem gleichen Konzept weiter gemacht hat, wie er es schon in
Moers betrieb. Er hat genau dieselben Musiker nach Geldern
mitgenommen, die er bereits ständig vorher in die Grafschaft geholt
hatte, wie z.B . David Murray. Zeitgleich hatte Reiner Michalke das
Moers-Festival im Sinne Hennens weiterentwickelt, so dass eigentlich
Dass Menschen über Generationen an einem Ort leben, ist eine Ausnahme. Bei fast allen von uns kann man das mit einem einfachen Blick in die Familiengeschichte erkennen. Nur drei Generationen zurück bis zu den Urgoßeltern – das Wissen um deren Geschichte ist in den meisten Familien noch vorhanden – und wir erkennen, dass wir selbst von Zugewanderten abstammen, wenn wir nicht schon selbst unseren Wohnort mehrfach gewechselt haben. Vielleicht sind Eure Vorfahren ja vom Land in die Stadt gewandert, von Pommern ins Ruhrgebiet oder von Nordhessen nach Frankfurt. Bei viele werden auch Wurzeln in der Türkei haben, in Griechenland oder Spanien. oder Wurzeln in Italien, Polen und Bayern. Wir sammeln diese Wanderungsgeschichten und veröffentlichen sie.
Migration ist nicht die Ausnahme, sie ist die Regel. Wir müssen uns alle nur daran erinnern. Helft uns dabei mit. Schickt Eure Geschichte – gerne mit Foto an in**@********ne.de
Was wäre der Ruhrpott ohne die Schimanskis, Grabowskis, Gawolleks oder Kaczmareks?
Im Ruhrgebiet zu leben und Izdebski zu heißen ist keine besondere Sache. Hier heißen alle
so – oder jedenfalls so ähnlich.
Mein Ur-Ur-Großvater war Johann Izdebski, er wurde 1828 in Westpreußen geboren. Und
um mit dem Klischee vom sog. Ruhrpolen zu brechen: Er war preußischer Staatsbürger!
Schon 56 Jahre vorher hatte sich Friedrich der Große bei der ersten Teilung Polens den
Landstrich einverleibt, den man fortan Westpreußen nannte. Johanns Vorfahren wurden
also nicht ganz freiwillig Untertanen des Preußenkönigs.
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Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft rufen verschiedene Gruppen am Samstag zu einer Demonstration in Witten auf. Los gehen soll es um 12 Uhr am Bahnhhof. Wir dokumentieren den Aufruf:
Refugees Welcome! – Gegen rassistische Hetze und Brandstifter
Am Donnerstag hat es in den frühen Morgenstunden einen Brandanschlag auf
eine als Flüchtlingsheim vorgesehene Immobilie in Witten-Bommerholz
gegeben. Angesichts der Welle von rassistischen Übergriffen und
Brandstiftungen in Flüchtlingsheimen in Deutschland, ist es müßig
darüber zu spekulieren, ob dieser Anschlag nicht vielleicht doch einen
„unpolitischen“ Hintergrund hatte.
Wir sehen es daher als dringend geboten, auch in Witten ein deutliches
Zeichen gegen das Nazipack und den in manchen Teilen der Bevölkerung
grassierenden Rassismus zu setzen. Viele Wittener haben in den
vergangenen Wochen gezeigt, dass ihnen das Schicksal der nach
Deutschland geflüchteten Menschen nicht egal ist und sie bereit sind zu
helfen. Niemandem aber kann es gleichgültig sein, dass es offenbar
Menschen gibt, die bereit sind Gewalt anzuwenden, um weiterhin unter
sich zu bleiben. Der widerwärtige Versuch die Flüchtlingsunterkunft in
Bommerholz abzufackeln hatte nur das eine Ziel: den Geflüchteten
Menschen zu zeigen, dass sie hier nicht erwünscht sind. Das darf nicht
folgenlos bleiben!
Wir wollen daher ein starkes Zeichen der Solidarität mit den
Flüchtlingen setzen!
Der BVB positioniert sich gegen Rassismus. Foto: BVB
Viele Sportvereine setzen aktuell Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und eine bunte Gesellschaft. Da bildet auch der BVB keine Ausnahme. Unter der Organisation der BVB-Fanabteilung beteiligen sich die Schwarzgelben auch am ‚Fahnenlauf der Nationen‘ am kommenden Sonntag.
Worum geht es? Am 06.September 2015 findet zum zehnten Mal das „Fußballturniers der Religionen“ im Dortmunder Hoeschpark statt. Die Veranstalter – die Evangelische Kirche, Ditib-Moscheen und die Jüdische Gemeinde – wollen durch dieses Turnier ein Zeichen für Toleranz und Miteinander setzen.
Zum 10-jährigen Jubiläum des Turniers unterstützt das Fußballturnier die Kampagne „Wir ALLE sind Dortmund“ mit einem „Fahnenlauf der Nationen“. Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern und die BVB-Fanabteilung sind auch mit dabei.
Der Beginn der Veranstaltung ist um 14 Uhr in der Kirchderner Straße 35-43 in Dortmund.
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