Frühstück für Dortmund

Die 76,2-mm-Kanone L/52 und die zwei zwei BrowningMaschinengewehre  Kaliber .30-06 waren überzeugende Argumente des Sherman-Tanks bei Diskussionen mit Nazis
Die 76,2-mm-Kanone L/52 und die zwei zwei BrowningMaschinengewehre Kaliber .30-06 waren überzeugende Argumente des Sherman-Tanks bei Diskussionen mit Nazis


Liveticker:
Erleben Sie die Befreiung Dortmunds vor 70 Jahren „live“ mit…Ruhr Nachrichten
Karfreitag: Gedenken in der Bittermark…Nordstadtblogger
Versorgung: BVB schließt Kiosk-Lücke im Signal Iduna Park…Der Westen
BVB: Vorfeude…Schwatzgelb
BVB: Der nächste Weltmeister läuft in Liga drei auf…Welt
BVB: Alles möglich, nur kein Geplänkel…tz
BVB: Götze und Lewandowski freuen sich..Nordkurier
BVB: Warum der BVB eine stabilere Marke ist als der FC Bayern…Welt

Helmut Kohl: Der ‚Kanzler der Einheit‘ wird 85!

Dr. Helmut Kohl. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Dr. Helmut Kohl. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Helmut Kohl, der Kanzler der Einheit, wird heute 85 Jahre alt. Sicherlich und ohne Zweifel ein echter Anlass für Gratulationen und Glückwünsche.
Ob es dieser Jahrestag allerdings tatsächlich rechtfertigt überschwängliche Lobeshymnen a la Angela Merkel anzustimmen, welche in einem aktuellen Gastbeitrag in der Bild-Zeitung von einem ‚Segen‘ für dieses Land schreibt, darüber dürften die Meinungen im Deutschland der Gegenwart (auch und ganz besonders mit den Erkenntnissen des Jahres 2015) sicherlich weit auseinandergehen.
Die europäische Einigung und die deutsche Einheit „sind auch sein Werk“, keine Frage. Dem CDU-Kanzler sei das deshalb gelungen, weil er über Jahre hinweg „von Washington über Paris, London und Brüssel bis nach Moskau“ Vertrauen aufgebaut habe, so Merkel. Deutschland habe Kohl „viel zu verdanken“. „Dieser Kanzler des Vertrauens war für uns Deutsche ein Segen“, schreibt die CDU-Chefin gar aktuell in der ‚Bild‘.
Doch auch wenn man Geburtstagskindern an ihrem Ehrentag ja gerne ein paar Lobeshymnen entgegenbringt, ganz so einseitig positiv dürfte die Bilanz des Kanzlers, der dieses Amt stolze 16 Jahre lang innehatte, selbst bei vielen langjährigen Parteifreunden nicht wirklich ausfallen.

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Leben des Brian: Bochumer Passionsspiele

Heute wird im Sozialen Zentrum Das Leben des Brian gezeigt. Die Stadt wird wieder Mitarbeiter des Ordnungsamtes schicken und wahrscheinlich ein Bußgeld verhängen.  Die Initiative Religionsfrei im Revier wird dann nicht zahlen und hoffen, dass die ganze Nummer irgendwann vorm Bundesverfassungsgericht endet. Und bei der Stadt vielleicht jemand sein Resthirn nutzen und den Bußgeldbescheid zurück ziehen, um Bochum vor eine großen Blamage zu bewahren.

Das an Karfreitag bestimmte Filme nicht gezeigt werden können die Clubs geschlossen sind, ist ein Anachronismus. Wer Karfreitag still feiern will, kann das tun – zum Beispiel, indem er nicht in Clubs geht und sich nicht das Leben des Brian anschaut. Das wars dann aber auch schon. Das Recht anderen vorzuschreiben, wie sie den Tag verbringen hat er nicht. Es gibt auch keinen Zwang, am Ostersonntag Ostereier zu verstecken und zu suchen.

Besonders peinlich ist, dass die FSK das Zeigen des Leben des Brian verbietet. Der Film ist nicht blasphemisch. Jesus taucht nur an einer Stelle auf:  Bei der Bergpredigt. Dabei macht er keine schlechte Figur. Seine Zuhörer schon: Die sind zu blöd und zu ignorant ihn zu verstehen. Das Leben des Brian ist viel mehr eine bis heute aktuelle Persiflage der linken Szene: Aufgesplittert in dogmatische Sekten wie die Volksfront Judäas oder die  Judäische Volksfront ist man vereint im Hass gegen die Römer – und muss doch zugeben, dass es sich unter der römische Herrschaft gut leben lässt. Dann noch der Seitenhieb auf die praktische Umsetzung der Gender-Theorie – Stan ändert seinen Namen in Loretta und hätte gerne Babys, was aber daran scheitert, dass er keine „Mumu“ hat – bis heute ist Brian ein aktuelle und lustiger Film. Selbst Jesus hätte wohl seinen Spaß dran.

 

 

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Der Ruhrpilot

Kiss Foto: Grüne Hölle Rock Lizenz: Copyright
Kiss Foto: Grüne Hölle Rock Lizenz: Copyright

Ruhrgebiet: „Grüne Hölle“ zieht nach Schalke…Spiegel
Debatte: Das Iran-Rahmenabkommen hat problematische Lücken…Welt
Debatte: Durchbruch bei Verhandlungen über iranisches Atomprogramm…FAZ
Debatte: Atheisten im Abwehrkampf…Jungle World
Ruhrgebiet: „Ein Witz!“ – das sagen die Fans zum „Grüne Hölle“-Umzug…Der Westen
Ruhrgebiet: RWE hofft auf Hilfe eines arabischen Investors…Industrie Magazin
Bochum: OB-Kandidat kam nackig auf die Bühne…Bild
Dortmund: Restaurant im Fernsehturm geschlossen…Radio91.2
Duisburg: Sofa auf Brücke – Parkour-Athleten bekennen sich…Der Westen
Duisburg: Bürgerbegehren zur Platanen-Rettung beginnt…Der Westen
Essen: Karfreitag  – und wieder bleiben die Kneipen zu…Der Westen

Frühstück für Bochum

Die Kassierer
Die Kassierer


Kassierer: 
OB-Kandidat kam nackig auf die Bühne…Bild
Bildung:  Personalengpass gefährdet Einschulung Bochumer Kinder…Der Westen
Karfreitag: Warum ist „Das Leben des Brian“ am Karfreitag verboten?…DR
Karfreitag: Warum die Atheisten von Bochum „Das Leben des Brian“ zeigen…Der Westen
Kultur: Intensiver Theaterabend in der Rottstraße 5 Bochum…Der Westen
Veranstaltung: Geschichtswerkstatt lädt ein…Bo Alternativ

Frühstück für Dortmund

Der Phoenixsee - das Naherholungsgebiet im neuen Dortmund
Der Phoenixsee – das Naherholungsgebiet im neuen Dortmund


Orientierungslos
: Warum es keine Hinweisschilder für den Phoenix-See gibt…Der Westen
Florianturm: Restaurant geschlossen…Radio91.2
Kultur: Viele Live-Acts für Musikfans im Subrosa…Nordstadtblogger
Einkaufen: Hofladen eröffnet im Kaiserstraßenviertel…Der Westen
BVB: Jürgen Klopp – „Wir sind nicht chancenlos“…Welt
BVB: Kann Dortmund jetzt die Bayern schlagen?…Bild
BVB: Sagen Sie Tickets. Tickets! TIIIIICKEEEEETS!!!…Schwatzgelb

Mehr Klebstoff für EMMA!

60891421Geschmackslosigkeit – das ehemals feministische Blatt „EMMA“ legt nach.

Sprach man sich unlängst noch dafür aus, dass Männer, die aufgrund von Pornokonsum Massenmord begehen, nicht ins Cockpit gehören, sind diesmal Menschen mit Behinderungen im eigenwilligen Fokus des Blättchens.

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Das Ende des ‚Stadiondeckels‘ beim BVB naht

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Von vielen Stadionbesuchern wurde es seit langem kritisiert, nun naht das Ende. Der BVB schafft das umstrittene Bezahlsystem ‚Stadiondeckel‘ zur neuen Spielzeit wieder ab!

Dies teilte der Verein heute offiziell mit:
Borussia Dortmund führt mit Beginn der Saison 2015/2016 neben dem Catering in Eigenregie auch ein fanfreundlicheres neues Bezahlsystem ein.
Aus diesem Grund wurde auch der Vertrag mit dem Anbieter fristgerecht zum Ende der Saison 2014/15 gekündigt.

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Karfreitag in Dortmund: Der 11. Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf

Torwarttrikot des BVB. Foto: Robin Patzwaldt
Torwarttrikot des BVB. Foto: Robin Patzwaldt

Heinrich Czerkus, ehemaliger Platzwart von Borussia Dortmund und Widerstandskämpfer gegen Hitler, wurde im April 1945 von den Nazis ermordet und verscharrt. Gemeinsam mit etwa 300 Fremdarbeitern und Nazi-Gegnern wurde er in der Bittermark begraben.
Der inzwischen schon traditionelle Gedächtnislauf zu seinen Ehren startet am Karfreitag, 3. April 2015, ab Stadion Rote Erde in Richtung Gedenkstätte Bittermark.

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Haltern: „98% der Medienvertreter haben sich an die Spielregeln gehalten“

A320_trauer_haltern

Dirk Klaus ist Halterner und hat sich auf Facebook  in die Diskussion um das Verhalten der Medien nach der A320-Katastrophe vergangene Woche eingeschaltet, bei der 18 Halterner starben. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlichen wir seinen Artikel auf den Ruhrbaronen.

Vom Opfer zum Täter und wieder zurück
31. März 2015 um 20:15

In einer kleinen Stadt am Rande des Münsterlandes – meiner Stadt – läuft momentan nichts mehr so wie es mal war. Ein Unglück brach über unsere Stadt herein, bei dem 150 insgesamt und davon 18 Menschen aus unserer Dorfmitte ihr Leben verloren. Dieses machte uns alle betroffen, aber Trauer? Nein, Trauer steht ausnahmslos den Angehörigen zu.

Unser Bürgermeister leistet hervorragende menschliche Arbeit, auch Ihn hat es schwer getroffen, und auch er ist schockiert und betroffen. Ich würde mit Ihm definitiv nicht tauschen wollen!

Der gesamte Verwaltungsapparat kümmert sich hervorragend um die Menschen, die einen unsagbaren Verlust erlitten haben. Ich würde gerne jedem persönlich dafür danken, vielleicht mach ich das auch noch in den nächsten Wochen. Zur Zeit haben sie jedenfalls Wichtigeres zu tun.

Was mich aber an der Situation ein wenig nervt sind die jenigen, die pausenlos und unentwegt zur pauschalierten und generalisierten Medienschelte aufrufen. Ich weiß – und das aus sicherer Quelle – das sich einige Medienvertreter nicht so verhalten haben wie man es von Ihnen

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