Kundgebung gegen zunehmenden Antisemitismus in Düsseldorf: „Das war eine Jagd auf Juden“

Israelisch-Deutsches Fußballspiel am 12.09.24 in Düsseldorf (Symbolbild, Foto: Peter Ansmann)
Israelisch-Deutsches Fußballspiel am 12.09.24 in Düsseldorf (Symbolbild, Foto: Peter Ansmann)

Während eine Fußballspiels zum  Gedenken an, den von Hamas-Terroisten am 7.10.2023 ermordeten Fußballspieler, Ilan Fiorentino kam es zu antisemitischen Anfeindungen aus dem Umfeld der antisemitischen und jihadistischen Szene in Düsseldorf, das gerne zusammen mit Die Linke in Düsseldorf auf die Straße geht, wenn es gegen Israel geht.

Im Oktober 2025 wurde im Umfeld der Düsseldorfer Synagoge „Intifada“ (-> Mord an Juden) gefordert. Vor einigen Tagen hat diese Szene jüdische Kinder und Jugendliche während eines Gedenkturniers ins Visier genommen.

Gegen Antisemitismus

Nach den antisemitischen Anfeindungen gegen israelische Jugendliche und jüdische Kinder bei einem Gedenkturnier in Düsseldorf soll am Sonntag ein deutliches Zeichen gegen Judenhass gesetzt werden. Unter dem Motto „Sei ein Mensch – Herz statt Hass“ findet am 14. Juni 2026 um 16:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Graf-Adolf-Platz an der Königsallee in Düsseldorf statt.

Hintergrund der Veranstaltung sind die Vorfälle rund um das Gedenkturnier für den von Hamas-Terroristen ermordeten Ilan Fiorentino. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf hatte die Anfeindungen gegen israelische Teilnehmer und jüdische Kinder scharf verurteilt: „Jüdische Gemeinde Düsseldorf verurteilt Anfeindungen gegen israelische Jugendliche“.

Wir stehen gegen jeden Antisemitismus – in Düsseldorf und überall.

Wir stehen für ein Düsseldorf und Deutschland, in dem jüdisches und israelisches Leben sichtbar, sicher und selbstverständlich sein muss.

Niemand darf hier Angst haben, Ivrit zu sprechen oder eine Kippa zu tragen. Nicht in Düsseldorf. Nicht in Deutschland.

Das Existenzrecht Israels ist nicht verhandelbar. Terror ist kein Widerstand. Wir stehen für einen respektvollen Dialog.

Nie wieder ist jetzt. Make Jewish Life Safe Again.

Zugleich betonen die Veranstalter, dass jüdisches und israelisches Leben in Düsseldorf und Deutschland sichtbar, sicher und selbstverständlich sein müsse. Niemand dürfe Angst haben, Hebräisch zu sprechen oder eine Kippa zu tragen. Außerdem wird erklärt: „Das Existenzrecht Israels ist nicht verhandelbar. Terror ist kein Widerstand.

Zu den Unterstützern gehören unter anderem DUS for JEWS, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Düsseldorf, Artists against Antisemitism, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf.

Peter Wildanger, Kantor Aron Mailnski, Dr Oded Horowiz, Sonja Bohl-Denker, Dani Apadan, Danilea Masberg und Rivkah Young (Foto: Privat)
Peter Wildanger, Kantor Aron Mailnski, Dr Oded Horowiz, Sonja Bohl-Denker, Dani Apadan, Danilea Masberg und Rivkah Young (Foto: Privat)

Rivka Young, die zusammen mit Peter Wildlanger, diese Veranstaltung organisiert über den Anlass:

Ich bin immer noch sprachlos über die Aggressivität der ‚Demonstrant:innen‘ – über 10 Anzeigen innerhalb von 3 Tagen – der traurige Höhepunkt einer sich radikalisierenden antisemitischen und antidemokratischen Szene. Das war eine Jagd auf Juden. Es wird Zeit die Stimme zu finden, denn es ist kurz vor zu spät! Am Sonntag gehen wir gegen Antisemitismus friedlich auf die Straße: Am 14.06.2026 um 16:00 am Graf Adolf Platz/Kö!

Die Veranstalter rufen alle Bürger auf, ein Zeichen gegen Antisemitismus und für ein friedliches Miteinander zu setzen.

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