Stoppt den Streik – macht Lokführer zu Beamten

Noch haben die Angestellten der Bahn gut Lachen. Vielleicht sind sie bald wieder schlecht bezahlte Beamte. (Bild: Deutsche Bahn AG)
Noch haben die Angestellten der Bahn gut Lachen. Vielleicht sind sie bald wieder schlecht bezahlte Beamte. (Bild: Deutsche Bahn AG)

Mir fällt beim Streik der Lokführer vor allem eines auf. Es streiken die Bediensteten eines Unternehmens, das lange Zeit staatlich war – durch und durch.

Diese Beschäftigten, die Lokführer, streiten heute in der Privatwirtschaft für das, was ihr Recht ist. Eine möglichst hohe Entlohung. Klar, wer möchte nicht Freizeit in ein Millionengehalt tauschen? Aber auf dem Rücken der Gesellschaft? Nein – macht die Lokführer wieder zu Beamten. Sollen sie für weniger Geld sichere Jobs bekommen und dafür zuverlässig arbeiten. Es gab einen Grund, warum die Bahn staatlich war.

Damit wir uns gut verstehen: Die Lokführer setzen jetzt ihre einzige Waffe ein, die solidarische Aktion des Streikes, um ihre Interessen durchzusetzen. Das ist ihr gutes Recht. Es ist konsequent, legitim und richtig, wenn man in der Privatwirtschaft alle legalen Mittel einsetzt, um seine privaten Interessen gegen die privaten Interessen eines anderen durchzusetzen, etwa gegen die Interessen der Anteilseigner der deutschen Bahn.

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[Das FZW geht an die “Platten”-Börse]

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Musik zum Anfassen ist wieder angesagt!

2012 und 2013 feierte die Schallplatte bereits ihr Mini-Comeback, die Vinyl-Umsätze stiegen in diesen beiden Jahren merklich an ( laut des “Bundesverbandes Musikindustrie” ) und machen inzwischen – seit ihrem Tiefpunkt 2006 – wieder 2% des Gesamtmarktes aus.

Das schwarze “Gold” ist somit zwar immer noch ein Nischenprodukt für Fans und Sammler, aber die Tendenz steigt!

Und für die, die Musik eben nicht sofort per Download aus dem Netz verfügbar haben müssen, sondern die sich wieder an alte Zeiten erinnern möchten, wo Musik von der Platte noch ein Erlebnis zum Anfassen war, indem man sie vorher liebevoll von Staub befreite, ihr Cover stundenlang anschaute und sich dann ihrem  Knistern zwischen

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Nahost-Konflikt im NRDPL

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Am Mittwoch hält der Journalist und Nahost-Experte Thomas von der Osten-Sacken im NRDPL einen Vortrag zum Nahost-Konflikt. Im Zentrum seines Vortrages steht die These, der Konflikt werde längst von Gruppen bestimmt die drohen, den ganzen Nahen Osten in eine failed region zu verwandeln. Schon lange ließe sich der Nahost-Konflikt nicht mehr auf die Differenzen zwischen Israelis und Palästinenser reduzieren.

Vortrag: Der „Nahost-Konflikt“
Mittwoch, 5. November, 20.00 Uhr, Nordpol, Dortmund

Mehr zu der Veranstaltung.

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GDL-Streik: Arbeitsweg mal 7

Schlechte Nachrichten für Bahnkunden - der nächste GDL Streik steht bevor
Schlechte Nachrichten für Bahnkunden – der nächste GDL Streik steht bevor

Wenn die Bahn 91 Stunden lang bestreikt wird, weiß unsere Leserin Pamela Schmidt nicht, wie sie zur Arbeit kommen soll. In einem Brief an die Lokführergewerkschaft GDL hat sie ihre Probleme dargelegt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich schreibe Ihnen als Bahnkundin und begeisterte Bahnreisende. Montags bis freitags stehe ich früh auf, um die Bahn zur Arbeit zu nehmen. Mein Mann und ich haben nur ein Auto, und da ich nur Zeitverträge für meine Arbeit bekomme, ist Bahnfahren nicht nur gemütlicher (Man kann arbeiten, lesen, mit seinem Handy spielen oder einfach entspannen, statt auf der Straße aufzupassen.), es ist sicherer, da ich mein Abo immer vor dem nächsten Monatsanfang zur Preisstufe A reduzieren kann, und sind Kredite in die Regel für ein Auto nicht so flexibel.

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Der Ruhrpilot

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NRW Umweltminister Johannes Remmel (Grüne)

NRW: Breite Front gegen rot-grüne Windkraft-Pläne…Der Westen
NRW: Schulministerin will „Turbo-Abitur“ verbessern…RP Online
NRW: Gewerkschaft sieht keine Mehrheit gegen das Turbo-Abi…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Zu viele Azubis brechen Lehre ab…General Anzeiger
Debatte: „Kein besseres Modell als die liberale Demokratie“…Cicero
Debatte: Hooligans wollen an die Leine…Heise
Debatte: Der Klimazirkus und seine unwahrscheinlichen Wahrscheinlichkeiten…Welt
Ruhrgebiet: Gagfah kauft rund 1.200 Wohnungen von Patrizia…Haufe
Ruhrgebiet: Alpen sieht RVR weiter kritisch…RP Online
Bochum: In der Rottstraße trifft Alltag auf Kunst und Kultur…Der Westen
Dortmund: Alles so schön schwatz-gelb hier…Zeit
Duisburg: Zuschüsse für Ratsfraktionen steigen weiter an…Der Westen
Duisburg: Film-Paar in Hof dabei…RP Online
Essen: Polizei Essen prüft Verbot von rechter Demo am 9. November…Der Westen

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Frühstück für Dortmund

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Dortmund: 
Alles so schön schwatz-gelb hier…Zeit
Übersetzungsfehler: Migrations-Amt geräumt…Der Westen
Gesundheit: Krankenhäuser sollen fusionieren…Der Westen
Max-Spohr-Preis: Dortmund wird für Diversity-Engagement ausgezeichnet…Nordstadtblogger
Ostwall: Rettung des Museumsgebäudes…Radio91.2
Konzert: Sergej Prokofjews “Die Verlobung im Kloster”…Revierpassagen
BVB: Vorzeitig ins CL-Achtelfinale?…Radio91.2
BVB: Klopp-Elf will Mut für die Bundesliga schöpfen…Reviersport
BVB: Klopp sieht Galatasaray nicht als Aufbaugegner…Der Westen
BVB: Bei der Fehleranalyse wirkt Klopp ziemlich ratlos…Welt
BVB: Borussia Dortmund in Alarmstimmung…Tagesspiegel
BVB: Für Reus kommen nur zwei Klubs in Frage…tz

Kirchenleiter: Atheistische Ideen führen zu Massenmord


Katholischer Priester aus Essen schockiert mit bizarrem Vergleich beim „Wort zum Sonntag“.

Eine Zeitlang war es ruhig geworden seitens der Kirchen in Deutschland – jedenfalls was Berichte über verbale Entgleisungen offizieller Repräsentanten betrifft. Sogar das berüchtigte „katholische Trio“ Meisner, Mixa, Müller verstummte nach und nach, weil nach dem Jahresbeginn 2010 immer mehr erschreckende Fakten zu Missständen in der eigenen Kirche bekannt wurden.

Foto: Screenshot / ARD Fernsehprediger Gereon Alter: Ohne Gottesbezug werden Menschen wie Hitler, Pol Pot und Stalin. Foto: Screenshot / ARD
Fernsehprediger Gereon Alter: Ohne Gottesbezug werden Menschen wie Hitler, Pol Pot und Stalin. Foto: Screenshot / ARD

Am vergangenen Samstag ist nun der klerikale Übermut in Gestalt des Leiters der Pfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel, Gereon Alter, auf die Medienbühne zurückgekehrt.

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NRW-Theaterfestival Favoriten 2014: Ein Hoch auf die freie Szene

 

vorschlaghammer: morinokokyu; Foto: Sebastian Hoppe
vorschlaghammer: morinokokyu; Foto: Sebastian Hoppe

Acht Tage lang konnte man die Besten der freien NRW-Theaterszene auf dem Festival Favoriten 2014 kennenlernen. Den künstlerischen Leiterinnen Felizitas Kleine und Johanna-Yasirra Kluhs war es gelungen mit über 40 Veranstaltungen an 7 verschiedenen Spielorten eine große Spannweite der freien Theater- und Kunstszene zu zeigen – von der Performance und Tanztheater über Stadterkundungstouren bis hin zum Hörspiel und Konzert war der Begriff „Theater“ weitestgehend ausgereizt. Geschadet hat dies dem Festival nicht – denn statt eines Wettbewerbes der besten NRW-Theaterproduktionen mit Preisträgern war das Credo der Macherinnen diesmal ein anderes. Für sie stand, statt harter Konkurrenz untereinander, das Verknüpfen und Netzwerken der Freien und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Das Konzept der Veranstalterinnen ist offensichtlich aufgegangen – die Besucherzahlen gingen weit über die Erwartungen hinaus.

Zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen und lange Wartelisten auf freiwerdende Plätze zeigten, dass das Interesse an der freien Theaterszene und Produktionen jenseits des Mainstream in Nordrhein-Westfalen ungebrochen ist und das NRW-Festival ein echter Publikums-Favorit ist.

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