Der Ruhrpilot

Grüne Volkserzieherin  Barbara Steffens
Grüne Volkserzieherin Barbara Steffens

NRW: Richter erlauben E-Zigaretten in Kneipen…Süddeutsche
NRW: E-Zigaretten in Kneipen bleiben erlaubt…Spiegel
NRW: Kunst und Kasino…FAZ
NRW: Scharfe Kritik am Schulministerium…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Laschet fordert rasche Verbesserungen beim „Turbo-Abitur“…RP Online
NRW: Landtag arbeitet Polizei-Einsatz bei Kölner Hooligan-Krawallen auf…Welt
Debatte: Obamas Alliierte…Jungle World
Debatte: Rotbraun ist die Haselnuss – Die Neurechte Querfront!…Gegengerade
Debatte: Der Thüringer Weg der SPD…Welt
Ruhrgebiet: Bahn veröffentlicht Ersatzfahrplan für den Fernverkehr…Der Westen
Bochum: Opel-Verwaltungsgebäude wird unter Denkmalschutz gestellt…Der Westen
Bochum: Pläne für Lennershof-Quartier sind vorerst vom Tisch…Der Westen
Dortmund: Rechte melden Hooligan-Demo im Namen von BVB-Fanbetreuer an…Der Westen
Duisburg: Kampf um den Spitzenplatz als Stahlstadt…Welt
Duisburg: Filmwoche startete mit einem Blick nach Dortmund…Der Westen
Duisburg: Keine Entwarnung bei Sparzwängen…Der Westen
Essen: Obdachlose wärmen sich auf U-Bahn-Schächten – Ordnungsamt erteilt Platzverweis…Der Westen

Frühstück für Dortmund

IMG_0531Nazis: Rechte melden Hooligan-Demo im Namen von BVB-Fanbetreuer an…Der Westen
Juicy Beats 2015: Erste Bands bestätigt…Coolibri
Geld: Illegaler Schrotthandel im Theater…Der Westen
Flüchtlinge: Einzug in alte Schule…Radio91.2
Hörde: Das sind die Pläne für Phoenix-West…Der Westen
Kino: Duisburger Filmwoche startete mit einem Blick nach Dortmund…Der Westen
BVB: Triumph über Galatasaray…Spiegel
BVB: Borussia Dortmund zeigt international Klasse…FAZ
BVB: Ausschreitungen überschatten Dortmunds Sieg…Welt
BVB: Reus feiert mit dem 3-Affen-Jubel…Reviersport

Gebt Babsi das Brett!

Wir wollen das Brett! (Foto: GkD / Lizenz: CC-BY-ND 3.0)
Wir wollen das Brett! (Foto: GkD / Lizenz: CC-BY-ND 3.0)

Wien – Es ist wieder Brettzeit! Die Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) in Österreich eröffnet die Nomierungsphase des „Goldenen Brettes„. Unter Aspekten des Gender Mainstreaming könnte der Preis diesmal in den Pott gehen!

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Fan-„Demo“: Hunderte Fußballfans von Galatasaray Istanbul ziehen durch Dortmund

Fans1Anlässlich des heutige Champions League- Spiels „Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul“ zogen mehrere hundert Fans des türkischen Fußballclubs mit einem „Demonstrationszug“ durch die Dortmunder Innenstadt die Ruhrallee entlang bis zum Stadion. Sie zeigten – im Gegenteil zu den gewaltbereiten und rassistischen Demonstrationen der Hooligans (HoGeSa), dass man friedlich, diszipliniert und engagiert für die schönste Nebensache der Welt durch die Straße ziehen kann.

Die Polizei folgte dem friedlichen Zug mit über 20 Einsatzfahrzeugen. Außer ein paar Feuerwerksraketen und Böllern, die von den eigenen Leuten mit Buhrufen quittiert wurden, blieb alles ruhig. Am Stadion, wo die Fans beider Fußballvereine aufeinander trafen, war ebenfalls starke Polizeipräsenz. Die Polizei war durchweg professionell und wirkte deeskalierend auf die Situation ein. Obwohl der Fanzug durch die Borussenfans hindurch zum Eingang zog, blieb auch auf dem Stadionvorplatz bis zum Einlass alles friedlich. Nur eine kurze Ingewahrsamnahme eines Galatasaray-Fan war zu beobachten.

Vereinte Fans von Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul vor dem Stadion
Vereinte Fans von Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul

Die Borussenfans sahen die „Demonstration“ der türkischen Fankollegen sehr gelassen. Weder die Fans, die neben dem Zug am Imbiss „vorglühten“ waren angesichts der Fans aus der Ruhe zu bringen, noch der Familienvater, der zum Spiel eilte: „Warum denn nicht, ich habe mit so einer Demo kein Problem. Sollen sie doch ruhig machen!“. Viele derer, die für Istanbul die Fahne hochhielten, hatten neben ihrem orange-roten Schal auch einen schwarz-gelben Schal um. Da kann man also hoffen, dass es auch im Stadion so tolerant zugeht und es nach dem Anpfiff nur noch um das eigentlich Wichtige an diesem Abend geht: Fußball.

10 Jahre nach dem Tod von Thomas „Schmuddel“ Schulz planen Nazis ein Konzert

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Siegfried „SS Siggi“ Borchard bekommt in Köln eine körperliche Hilfestellung.

Am 28. März 2015 jährt sich der Tod des Punkers Thomas „Schmuddel“ Schulz zum zehnten Mal. Der Vorsitzende, der neonazistische Partei „Die Rechte“, Christian Worch, hat für diesen Tag ein Rechtsrockkonzert unter dem Titel „Rock für Dortmund“, auf dem Dorstfelder Wilhemplatz, angemeldet.

Polizeipräsident Gregor Lange teilt in einer Pressemitteilung mit: „Wir werden mit allen Mitteln zu verhindern versuchen, dass gewaltbereite, rechtsextremistische Verfassungsfeinde die Bürgerinnen und Bürger in Dortmund gefährden und unseren demokratischen Rechtsstaat angreifen können. Dabei werden wir alle rechtlichen Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, nutzen.“ Lange spielt damit auf die „HOGESA Krawalle“ vom 26. Oktober in Köln an.

Thomas Schulz wurde am 28. März 2005 von dem damals 17 jährigen Neonazi Sven Kahlin erstochen. Auch nach seiner Haftentlassung 2009 machte Sven Kahlin immer wieder mit Gewalttaten auf sich aufmerksam. In die Neonaziszene ist er bis heute eingebunden.

Traditionell ist der 28. März in Dortmund ein Antifa Termin. In jedem Jahr finden antifaschistische Demonstrationen rund um den Todestag statt, an denen in früheren Jahren mehrere tausend Nazigegner teilnahmen.

 

Lesung in Gelsenkirchen: „Die Ultras – Einblicke in eine widersprüchliche Szene“

Foto: Michael Kamps
Foto: Michael Kamps

Auch hier bei uns im Blog haben wir in den letzten Wochen und Monaten intensiv über die Rolle der Ultras im modernen Fußball diskutiert. In Kürze gibt es nun eine vermutlich ziemlich spannende Veranstaltung zum Thema, zu der man sich nun kostenlos anmelden kann:
Am Montag, den 17.11.2014 veranstaltet die VHS Gelsenkirchen nämlich eine Lesung des Autors und Fankultur-Experten Christoph Ruf unter dem Motto „Die Ultras – Einblicke in eine widersprüchliche Szene“.
In der Vorankündigung heißt es dazu vielversprechend: „Ultras sorgen in den Fußballstadien mit großen Choreografien für Aufmerksamkeit. Aber sie gelten auch als notorische Störenfriede, als gewaltbereit, dialogunfähig, zuweilen rechtsextrem…. Aber treffen diese Etiketten zu?

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[URBANATIX „Outside The Box“ – es wird ernst!]

Urbanatix_Taenzer_Bouni©LucaEggert

Bereits seit Anfang Oktober trainieren und proben mehr als 40 Biker, Parkour-Läufer, Tricker, Breakdancer, Tänzer, Beatboxer und Live-Musiker aus insgesamt 21 Ruhrgebietsstädten in der neuen Trainingslocation an der Bessemer Strasse in Bochum.

Der Entwurf der neuen und fünften großen Show-Inszenierung mit dem diesjährigen Titel Urbanatix – Outside The Box hat viele Monate gedauert und nun gilt es, die Ideen zusammen mit den Choreographen und Regisseuren in die Praxis umzusetzten.

Ab Samstag werden dann auch die internationalen Künstler aus Japan, Frankreich, Kanada und den USA mit anwesend sein, und damit gehen die Proben in die letzte Runde.

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FUNKE MEDIENGRUPPE: Insolvenzverfahren Westfälischer Zeitungsverlag eröffnet

FUNKE_MediengruppeSchlagzeilen über Verlage scheinen in letzter Zeit nur noch von Sparmaßnahmen und Entlassung bestimmt. Die Webseite der FUNKE MEDIENGRUPPE zeigt da mit ihren Pressemitteilungen ein viel harmonischeres Bild – aber auch nur, weil wohl eine vergessen wurde: Am 3. November hat das Amtsgericht Essen unter dem Aktenzeichen 165 IN 118/14 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma „Westfälischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG“ eröffnet. Nach Auskunft des Kundenservices der FUNKE Gruppe, dem die Entscheidung des Insolvenzgerichts auch noch unbekannt war, erscheinen die betroffenen Zeitungen wie gewohnt weiter.

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‚Datteln 4‘: Ein erboster Bürger und eine aktuelle Erklärung der Stadtverwaltung

Blick auf 'Datteln 4' im Februar 2014. Foto: Robin Patzwaldt
Blick auf ‚Datteln 4‘. Foto: Robin Patzwaldt

In der Vorwoche berichteten wir hier im Blog mal wieder aus Datteln, wo es zu Diskussionen über die möglichst exakte Abrechnung von Arbeitsstunden städtischer Mitarbeiter in Sachen des neuen Bebauungsplans für das strittige Kraftwerk ‚Datteln 4‘ kam, die eigentlich dem Energiekonzern E.On von der Stadt Datteln in Rechnung hätten gestellt werden sollen, aber offenkundig über Jahre hinweg nicht detailliert und vollständig protokolliert wurden, was eine genaue Abrechnung unmöglich mache, wie u.a. im örtlichen Bauausschuss bemängelt wurde.
Befürchtet wurden hier erhebliche finanzielle Nachteile für die Dattelner Stadtkasse.
In den letzten Tagen hat sich die Angelegenheit nun weiterentwickelt. Zum Einen berichtet die Dattelner Morgenpost jüngst von einem Brief an den Stadtrat der Kanalstadt durch den Dattelner Bürger Karl Seeling, in dem er anregt „wegen der Unregelmäßigkeiten im Rathaus die Kommunalaufsicht einzuschalten“ und fordert, „Schadenersatzansprüche der Stadt Datteln gegen den ehemaligen Verwaltungschef zu prüfen und gegebenenfalls einzufordern“.
Auch das Rechnungsprüfungsamt und den Rechnungsprüfungsausschuss bezieht Seeling in dieser Eingabe offenbar in seine harsche Kritik mit ein, denn denen hätte seiner Auffassung nach der Missstand auffallen können.

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LesArt „ein.misch.zeit“ – Das Dortmunder Literaturfestival beginnt am Donnerstag

Schriftsteller Feridun Zaimoglu, Foto: Copyright Arne List 2013
Schriftsteller Feridun Zaimoglu, Foto: Copyright Arne List 2013

Das traditionelle Literaturfestival LesArt. beginnt am Donnerstag, 6.November 2014 in Dortmund. Auch in diesem Jahr wurden wieder zahlreiche Literaten und Autorinnen – altbekannte und neu zu entdeckende – in die Ruhrgebietsstadt eingeladen. Sie werden an verschiedenen Orten, wie im Jazzclub domicil, im Theater Fletch Bizzel und im literaturhaus.dortmund ihre Werke vortragen und Gespräche über Literatur führen. Besonders spannend wird die zweiteilige Veranstaltung Tandem #1 und #2, bei der sechs türkischstämmige Schriftstellerinnen und Schriftsteller einen Blick auf die Türkei und auf Deutschland werfen. 

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