„Mag Gott der Gerechte sein Urteil über die furchtbare Ungerechtigkeit fällen, die dem (…) Volk widerfahren ist, und möge Er alle Schuldigen strafen. Unsere Helden sind die Soldaten, deren einzige Waffe gegen Panzer, Flugzeuge und Geschütze ihre Revolver und Petroleumflaschen waren. Unsere Helden sind die Frauen, die die Verwundeten pflegten und unter Kugeln Meldedienste leisteten, die in zerbombten Kellern für Kinder und Erwachsene kochten, die den Sterbenden Linderung brachten und trösteten. Unsere Helden sind die Kinder, die in den rauchenden Ruinen unschuldsvoll spielten.“
Das ist keine Erklärung aus Kobane, wo die Kurden zur Zeit ohne nennenswerte Luftunterstützung und mit unzureichender Bewaffnung gegen die Truppen des Islamischen Staates kämpfen. Es ist
Am frühen Abend wurde bekannt, dass die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) in die kurdische Stadt Kobane vorgedrungen ist. Für viele Kurden, auch in Deutschland, der blanke Horror. Deswegen versammelten sich am Abend in dutzenden Städten Kurden zu Demonstrationen, aus Solidarität mit den Bewohnern von Kobane, so auch in Dortmund. Gegen 22 Uhr versammelten sich die Demonstrationsteilnehmer an der Reinoldikirche, hier wurde viel geredet, die Menschen tauschten sich über Neuigkeiten aus, berichteten was sie aus Kobane gehört hatten. Viele der Demonstrationsteilnehmer berichteten von Angehörigen, die Kobane leben. Einige berichteten von Freunden, die für die kurdischen Verteidigungnskräfte der YPG kämpfen.
Gegen 22:30 setze sich die spontane Demonstration auf der Kampstraße in Bewegung. Über 300 Menschen waren gekommen, um ihre Wut über den Angriff auf Kobane kund zu tun. Ohne Begleitung durch die Polizei gingen die Demonstranten schnell, und laut zum Hauptbahnhof, dort wurde in der Eingangshalle eine Kundgebung abgehalten. Der Bahnhof als Ort für die Kundgebung wurde von den Veranstaltern bewusst ausgewählt, da man sich hier, zu später Stunde, noch Publikum für die Demonstration erhoffte.
Im Bahnhof hielten die, größtenteils kurdischen, Demonstranten eine einstündige Kundgebung ab. Nach und nach trafen auch Kräfte der Polizei, und der Bundespolizei ein. Diese äußerten Verständnis für das anliegen der Demonstration und hielten sich im Hintergrund. Während der Kundgebung wurde die passive Haltung der Bundesregierung, die zögerlichen Bombardements der USA, und die Rolle der Türkei als Helfer des „Islamischen Staates“ kritisiert.
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Die Apokalyptischen Reiter, das sind in aktueller Besetzung Gründungsmitglied Daniel “Fuchs” Täumel, Volkmar “Volk-Man” Weber, Mark “ Dr. Pest” Szakul, Georg “Sir G” Lenhardt und Adrian “Ady” Vogel.
Seit Anfang Oktober sind sie auf “Die Welt ist tief” Tour und stellen ihr neues Album “Tief.Tiefer” vor. Es ist ein Doppelalbum und im Mai diesen Jahres veröffentlicht worden.
Unterwegs sind die Reiter schon seit fast 20 Jahren und gelten mit ihrer zum Teil sehr ungewöhnlichen Musikmischung (Black-, Death-, Thrash- und Power Metal sowie Rock und Folk, in deutscher und englischer, ab und an aber auch in russischer und finnischer Sprache, manchmal angelehnt an spanische und arabische Musik) und ihrer aussergewöhnlichen und effektreichen Bühnenperformance als eine der spektakulärsten Bands Deutschlands. Ihre Fans nennen sich die „Reitermaniacs” und vor allem in den osteuropäischen Ländern haben sie einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.
Zurückblicken können die Apokalyptischen Reiter auf insgesamt neun Studioalben, das dritte “All you need is love” verschaffte ihnen im Jahre 2000 den großen Durchbruch und “Have a nice trip”,
Wer kennt sie nicht….ob in Deutschland, Europa oder in den Staaten, Bonfire sind und bleiben Rockgiganten. Ohne ihren Einfluss auf die melodische Rock-Szene, wäre ein wichtiges Kapitel in der internationalen Rockmusikgeschichte ungeschriebenen geblieben. Und ihr Feuer brennt noch immer.
Die Band würde 1972 von Hans Ziller ins Leben gerufen, anfangs noch unter dem Namen Cacumen. In der Besetzung mit Claus Lessmann, Horst Meier-Thorn, Hans Hauptmann und Hans Forstner brachte das Quintett 1981 ihr erstes Album “Cacumen” von insgesamt dreien raus. Nach der Veröffentlichung von “Down To Hell” im Jahre 1984 änderte die Band ihren Namen und schaffte als Bonfire mit ihrem Debütalbum “Don’t Touch the Light” 1986 den Durchbruch. Danke seiner perfekten Mischung aus packenden Melodien und ruhiger klarer Rockmusik gilt es auch heute noch als eines der erfolgreichsten Alben, was jemals von einer deutschen Band dieses Genres
In ganz Deutschland finden zur Zeit Demonstrationen kurdischer Organisationen gegen den Terror des Islamischen Staates statt. Ziel ist es das “ Schweigen gegenüber dem Massaker in Kobanê zu brechen“. Auf das Territorium der Stadt in Nordyrien nahe der türkischen Grenze sind Truppen des Islamischen Staates eingedrungen. Den kurdischen Verteidigern fehlt es an modernen Waffen um sich zu wehren und an Luftunterstützung durch die Alliierten. Im Ruhrgebiet wird in Dortmund (Unser Bericht) demonstriert. Auch in Essen, Wesel und Duisburg soll es Proteste geben.
Im Netz wurde eine aktuelle Erklärung des des „Governements von Kobanê“ veröffentlicht:
„Die Innenstadt von Kobanê ist brutalen Angriffen von ISIS-Verbrechern ausgesetzt. Tausende von ISIS-Mitgliedern aus der ganzen Welt attackieren die Innenstadt mit schweren Waffen.
Der historische Widerstand der Volksverteidigungskräfte (YPG) in den letzten 22 Tagen wird fortgesetzt. Die Geschichte hat noch keinen solch beispiellosen Widerstand erlebt. Der Widerstand von Kobanê hat gezeigt, dass die Öffentlichkeit und ihre Kämpfer die Stadt nicht verlassen werden.
Trotz der Appelle unserer Regierung nach Unterstützung durch die Weltöffentlichkeit und die internationalen Mächte, hat bislang keine der Mächte auf unsere Appelle geantwortet.
Aufgrund der Gefahr eines Massakers durch die Angriffe auf Kobanê fordern wir (erneut) die internationalen Mächte, kurdische Kräfte und die kurdische Öffentlichkeit auf, dass die ISIS-Verbrecher gestoppt und Tausende von Zivilisten vor einem Massaker geschützt werden müssen.
Auch die internationalen Mächte und ie Öffentlichkeit werden für ein zu erwartendes Massaker verantwortlich sein.“
Trotz der Appelle unserer Regierung nach Unterstützung durch die Weltöffentlichkeit und die internationalen Mächte, hat bislang keine der Mächte auf unsere Appelle geantwortet.
Aufgrund der Gefahr eines Massakers durch die Angriffe auf Kobanê fordern wir (erneut) die internationalen Mächte, kurdische Kräfte und die kurdische Öffentlichkeit auf, dass die ISIS-Verbrecher gestoppt und Tausende von Zivilisten vor einem Massaker geschützt werden müssen.
Auch die internationalen Mächte und die Öffentlichkeit werden für ein zu erwartendes Massaker verantwortlich sein.“
Eine ständig aktualisierte Liste aller Protestaktionen findet sich auf Facebook unter Perspektive Kurdistan.
Nachrichtenticker über die aktuelle Lage in Kobanê:
Quelle: YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V.
Am frühen Nachmittag haben 14 kurdische Jugendliche die Dortmunder CDU Geschäftsstelle in der Elisabethstraße besetzt. Die Besetzer forderten ein Gespräch mit dem Dortmunder Bundestagsabgeordneten Steffen Kanitz ein. Dieser war zum Zeitpunkt der Besetzung allerdings nicht zu sprechen. Die Besetzer begnügten sich schließlich mit einem Gespräch mit CDU Ratsherr Sascha Mader, dem sie ihre Forderungen vortrugen.
Daraufhin verließen die Aktivisten das Gebäude friedlich. Die Polizei bewerte die Besetzung als spontane Demonstration, und nahm da von Seiten der CDU keine Anzeige gestellt wurde lediglich die Personalien eines Versammlungsleiters auf.