Die Fußball-Bundesliga und die häufig gar nicht so heile Welt ihrer Werbepartner


Vor knapp zwei Wochen sorgte der insgesamt ca. 300 Mio. Euro umfassende neue Werbedeal zwischen Borussia Dortmund und dem aus der ehemaligen ‚Ruhrkohle AG‘ hervorgegangenen Essener ‚Evonik‘-Konzern deutschlandweit für Schlagzeilen.

Der Kooperationsvertrag sichert dem Deutschen Fußball-Vizemeister der letzten beiden Jahre eine langfristig konkurrenzfähige Situation beim Kampf um die Ligaspitze mit dem FC Bayern München. Zumindest ein Stück weit.

Zufriedene Gesichter überall. Überall? Nein, längst nicht. Bei etlichen Evonik-Mitarbeitern sorgte der Deal für kritische Minen.

Konzernweit sollen bei Evonik nämlich in den nächsten Jahren, unter dem vornehm klingenden Titel ‚Administration Excellence‘, etwa 1000 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden, was etwa 230 Millionen Euro an Kosten einsparen soll. Ziemlich genau also der in den BVB gerade frisch investierte Betrag. Dass das manch einem Mitarbeiter den schwarzgelben Torjubel zukünftig etwas erschweren dürfte, sollte klar sein.

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Frühstück für Dortmund

dew21DEW: Strom wird teurer…Radio91.2

Medien: Phoenix-See kommt ins Kino…Bild

Nordstadt: Ex-Ekelhaus an der Bornstraße wird saniert…Der Westen

Streit: Gewerkschaft verurteilt Kopftuch-Kündigung im Johannes-Hospital…Der Westen

Nordstadt: Rapper Schlakks präsentiert sein neues Album…Nordstadtblogger

BVB: Jürgen Klopp bläst zum Angriff…Reviersport

BVB: Watzke warnt vor Werksklubs…Sport1

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Der Ruhrpilot

landtag
NRW:
Land fordert gesonderte Erfassung von anti-muslimischen Straftaten…WZ

Debatte: Why We Need to Spy on the Germans…The Daily Beast

Debatte: Auf der grünen Meinungsinsel…Zeit

Ruhrgebiet: Geografie für Privatradios – Brasilien liegt in  Oberhausen…Fair Radio

Ruhrgebiet: Wer will denn so ein Parlament?…Der Westen

Ruhrgebiet: Druckzentrum Hagen wird entbeint – Betriebsbedingte Kündigungen…Newsroom

Ruhrgebiet: Deutschlandfonds für alle Bundesländer soll „Soli“ ablösen…Der Westen

Ruhrgebiet: WAZ WM Extra – diesmal zum Einzug von Deutschland ins Finale…Pottblog

Bochum: Exzenterhaus ist das neue Bochumer Wahrzeichen…Der Westen

Dortmund: Gewerkschaft verurteilt Kopftuch-Kündigung im Johannes-Hospital…Der Westen

Duisburg: Abrissarbeiten für Grüngürtel-Projekt fast beendet…Der Westen

Duisburg: Seit dem Pfingstunwetter ohne Telefon…RP Online

Duisburg: Auf den Abriss folgt der Grüngürtel…RP Online

Essen: Galileo steckt in Essen Reporter in Glas-Wohncontainer…Der Westen

 

Brüggen: Flashmob für Klassik-Freunde


Zum Feierabend heute mal etwas für die Freunde von klassischer Musik: Mit einem Flashmob der anderen Art bewirbt die Burggemeinde Brüggen (Kreis Viersen) aktuell das dort Ende August geplante Festival „Brüggen Klassik 2014“.  35 Musiker verwandelten deshalb kürzlich den dortigen Kreuzherrenplatz innerhalb von fünf Minuten in eine Open-Air-Bühne. Viel Spaß!

Duisburg: „Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“

Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast
Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) ist für seine Entscheidung, die Ausstellung des Werkes Totlast von Gregor Schneider zu verbieten, bundesweit kritisiert worden. Auch in Duisburg teilen nicht alle seine Begeisterung für Zensur – und die Kritiker haben nun einen  „Duisburger Appell zur Freiheit der Kunst“ veröffentlicht:  

 

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit. Friedrich Schiller

Duisburger Appell zur Freiheit der Kunst

Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link hat offensichtlich im Alleingang die Installation des Kunstwerkes Totlast von Gregor Schneider im Lehmbruck-Museum untersagt. Die Rechtsgrundlage dazu ist unklar. Diese einsame Entscheidung ist nicht nur ein Affront gegen einen renommierten Künstler und die Ruhrtriennale. Die Kunstzensur Sören Links offenbart darüber hinaus ein nicht hinnehmbares Verständnis vom Amt des Oberbürgermeisters. Das ist nicht unsere Vorstellung von Demokratie.

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Der BVB im Trainingslager in Österreich

Zufriedene Mienen bei den Beteiligten. Foto: BVB
Zufriedene Mienen bei den Beteiligten. Foto: BVB

Der BVB bereitet sich aktuell in seinem ersten Trainingslager nach der Sommerpause in Österreich auf die Mitte August beginnende neue Saison vor. Mit dabei ist aktuell aber nur ein Rumpfkader des Vizemeisters, der durch etliche Spieler aus der zweiten Mannschaft verstärkt wurde.

Am Rande des gestern begonnenen Trainingslagers gaben die Schwarzgelben heute die Verlängerung ihrer Kooperation mit der Tourismusregion ‚Kitzbüheler Alpen – Brixental‘ bekannt.

Borussia Dortmund wird somit auch in den kommenden drei Jahren zur Saisonvorbereitung im Sommer nach Österreich reisen.

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Alle aufs Frauendeck: Demonstration gegen Israel in Essen

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Für den 18. Juli hat die Jugendabteilung der Linkspartei im Ruhrgebiet zu einer antiisraelischen Demonstration unter dem Motto „Stoppt die Bombardierung Gazas – Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten“ in Essen aufgerufen. Zu den Erstunterzeichnern gehören  neben dem Vorsitzenden der NRW-Linkspartei, Ralf Michalowsky, auch Inge Höger, die schon an der Gaza-Flotille  2010 teilgenommen hat – natürlich auf dem Frauendeck – und „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“, das nicht fehlen darf, wenn es gegen Israel geht.

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Medienhaus Bauer setzt auf Paid-Content

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Auch das im Norden des Ruhrgebiets den Markt bestimmende Medienhaus Bauer (Recklinghäuser-Zeitung. Marler-Zeitung, Hertener-Allgemeine) hat nun, wie zuvor die Ruhr Nachrichten, sein Internet-Angebot auf Paid-Content umgestellt. 15 Artikel sind im Monat frei, danach geht die Bezahlschranke runter und man muss 9,90 Euro im Monat zahlen, um auf das Angebot zugreifen zu können. Da, wie bei den Ruhr Nachrichten, eine  Kooperation mit der Funke-Mediengruppe besteht, kann wer will aber noch auf Der Westen zugreifen – dort ist noch immer alles kostenlos. Mal schauen wie lange: Die Paid-Content Aktivitäten von Ruhr Nachrichten und Medienhaus-Bauer machen langfristig nur Sinn, wenn auch Der Westen ein Bezahlmodell einführt.