Grün, sauber, falsch – das China-Bild der Deutschen

Kernkraftwerk Haiyang Foto: WPTO Lizenz: CC BY-SA 4.0


China baut Plug-in-Hybride, Kohlekraftwerke und Kernreaktoren – und dominiert trotzdem den Markt für Solarpanels und Windräder.
Während Deutschland auf reine Lehren setzt und an Technologieverboten bastelt, kombiniert China pragmatisch, was funktioniert. Ein Text über Mobilitätsmythen, mediale Wunschbilder – und die Realität eines Landes, das wirtschaftlich denkt, nicht ideologisch. Von unserem Gastautor Carsten Seifert.

In deutschen Medien ist China ein Zukunftsversprechen: Hightech, Tempo, Transformation. Wenn es um Energie und Mobilität geht, gilt das Land als elektrifizierter Vorreiter in eine emissionsfreie Zukunft. Deutsche Politiker träumen davon, China in puncto Elektromobilität

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100 Jahre Westfalenhalle Dortmund – Symbol einer verpassten Zukunft

Die Westfalenhalle in Dortmund. Quelle: Wikkipedia, Foto: Arne Müseler / www.arne-mueseler.com, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

2025 feiern die Westfalenhallen in Dortmund offiziell ihren 100. Geburtstag – ein stolzes Jubiläum für eine Einrichtung, die einst ein Wahrzeichen der Moderne war. Doch von dieser Strahlkraft ist heute kaum noch etwas übrig. Was früher ein architektonisches und gesellschaftliches Aushängeschild der Stadt Dortmund war, wirkt inzwischen wie ein Relikt aus einer anderen Zeit: funktional veraltet, städtebaulich isoliert und ohne nennenswerte Relevanz im heutigen Kultur- und Veranstaltungsbetrieb.

Die Westfalenhalle ist längst kein Symbol des Aufbruchs mehr – sondern vielmehr ein Mahnmal für den Stillstand des Ruhrgebiets.

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Der Ruhrpilot

Werk von Thyssenkrupp in Duisburg Foto: Arnoldius Lizenz: CC BY-SA 3.0


Ruhrgebiet:
Tiefe Einschnitte bei Thyssenkrupp Steel(€)…WAZ
NRW: „Wir reden über einen Schaden von Hunderten Millionen“(€)…RP
NRW: „Dann hätten wir einen Champion geschaffen“(€)…Welt

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Ex-BVB-Torhüter Mitchell Langerak: Ein leiser Held sagt Servus

Ex-BVB-Torwart Mitch Langerak. Archiv-Foto: BVB

Es war eine Nachricht, die mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte. Mitchell Langerak hat seine aktive Laufbahn beendet. Der australische Torhüter, der seine Karriere in Japan bei Nagoya Grampus ausklingen ließ, verabschiedet sich damit von einem Beruf, den er mit Hingabe, Bodenständigkeit und einer selten gewordenen Loyalität ausgeübt hat.

In einer Fußballwelt, die sich zunehmend um Selbstdarstellung, Marktwert und Schlagzeilen dreht, war Langerak ein wohltuender Gegenentwurf – ein Profi alter Schule. Besonders bei Borussia Dortmund bleibt er in bester Erinnerung.

Langerak kam 2010 aus seiner Heimat nach Dortmund – als junger, weitgehend unbekannter Keeper, der hinter dem damals gesetzten Roman Weidenfeller zunächst keine allzu großen Einsatzchancen hatte. Doch er nahm die Herausforderung an, arbeitete still, aber verbissen, und war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Legendär bleibt vor allem sein Einsatz im DFB-Pokalfinale 2012 gegen den FC Bayern München. Damals musste Weidenfeller verletzt passen, Langerak sprang ein – und spielte groß auf. Dortmund siegte mit 5:2, und Langerak hatte seinen Platz in der Vereinsgeschichte sicher.

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„Viele glauben, dass der Klimawandel das alles bestimmende Umweltproblem ist“


Zustand nach einer Brandrodung südlich von Santa Fé, Panama Foto: DirkvdM Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Evolutionsbiologe Matthais Glaubrecht befasst sich in seinem jüngsten Buch mit zwei globalen Krisen: dem Klimawandel und dem Artenschwund. Dabei widerlegt er den verbreiteten Glauben, die Klimaerwärmung sei Hauptursache des Aussterbens von Tier- und Pflanzenarten. Natur- und Artenschutz müssten unabhängig von der Klimafrage mehr politisches Gewicht bekommen. Von unseren Gastautoren Ellen Daniel und Michael Miersch.

Frage: Herr Glaubrecht, wie viele Tier- und Pflanzenarten gibt es auf der Welt?

Matthias Glaubrecht: Das weiß niemand. Fundierte Hochrechnungen haben ergeben, dass es zwischen acht und neun Millionen sein könnten. Wissenschaftlich erfasst und beschrieben sind bisher weniger als zwei Millionen. Unter den Unbekannten sind höchst wahrscheinlich nur noch wenige Säugetiere, Vögel und andere größere Wirbeltiere. Das Heer der unbeschriebenen Arten bilden die Insekten.

Warum weiß man so wenig über das Leben auf der Erde?

Dass wir so wenig über die Vielfalt der Natur wissen, hat mehrere Gründe. Winzige Lebewesen nach Arten zu unterscheiden, ist schwierig. Bevor man das Genom lesen konnte, war es noch viel schwieriger. Große

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Der Ruhrpilot

Hijabs Foto: Danny-w Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
Immer mehr Strafverfahren gegen Islamistinnen…KStA
NRW: Insolvenz-Alarm in NRW mit Rekordzahl…WA
NRW: Auch OVG Münster billigt Konzentration schwerer Krankenhausbehandlungen(€)…ÄZ

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Vielleicht wäre Dortmunds neue ukrainische Partnerstadt heute russisch, wenn sich OB Westphal durchgesetzt hätte

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal an seinem Schreibtisch (Foto: Michael Westerhoff

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal und seine Kollegin Halyna Shymanska, kommissarisches Stadtoberhaupt von Schytomyr, haben am 9. Juli 2025 die Städtepartnerschaft im Rathaus feierlich besiegelt. „Seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022“, verkündet die SPD-Fraktion im Rat der Stadt, „steht Dortmund an der Seite der ukrainischen Stadt Schytomyr.“ Was mit ersten Kontakten

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Ralf Rothmann – Literatur zum Gehen, Hören und Erleben

Besucher des Ralf Rothmann-Weges im Oktober 2022 | Foto: Peter Hesse

Ralf Rothmann zählt zu den bedeutendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Um sein Werk einem breiteren Publikum näherzubringen, feiert am Samstag, dem 12. Juli 2025, der dritte Audio-Walk unter dem Titel „Overhausen“ Premiere.

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