‚U-Boote‘ bei der Kartenvergabe wollte Aki Watzke eigentlich verhindern. Foto: Robin Patzwaldt
Ich bin normalerweise weit davon entfernt moralisch bewerten zu wollen welche Leute sich ein Fußballspiel vor Ort im Stadion ansehen sollen/dürfen, oder auch nicht. Aber als sich am gestrigen Freitag unter meinen Facebook-Freunden Leute über gerade frisch eingetroffene Karten für das Champions League-Finale in London öffentlich kräftig gefreut haben, welche ich schon seit Jahren als treue Schalke-Fans kenne, da wurde ich dann doch kurz mal stutzig.
Da besucht jetzt also ein mir wohlbekannter, langjähriger Schalke-Fan mit seiner Frau ausgerechnet das Finale, zu welchem u.a. zahlreiche BVB-Treue mangels Eintrittskarten keinen Eintritt gewährt bekommen werden.
Das zur Verfügung stehende Kontingent der Dortmunder war bekanntlich extrem hart umkämpft, mit über 500.000 Anfragen gleich ca. 20fach ‚überzeichnet‘. Denn leider gab es offiziell ‚lediglich‘ ca. 24.000 Karten für die Dortmunder Anhängerschaft. Nur ganz wenige davon gingen nach Abzug aller möglichen Privilegierten am Ende wirklich noch in den freien Verkauf, bzw. in die dafür vorgesehene Verlosung.
Auf einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf die Frage wie er denn verhindern wolle, dass eventuell zahlreiche Bayern-Fans sich auch beim BVB-Kontingent mit um die begehrten Eintrittskarten bewerben würden noch selbstbewusst: Dies wisse man seitens des BVB schon zu verhindern. Man könne ja u.a. aufgrund der Postleitzahlen eventuelle ‚U-Boote‘ erkennen und ggf. dann noch rechtzeitig ‚abschießen‘ so Watzke auf die Journalistenfrage wörtlich.
Als Musikstudentin an der Universität von North-Texas bastelte die junge Emily Newton aus der texanischen Kleinstadt Lake Jackson einmal Portraits von schönen Männern und Frauen und schönen Landschaften zu einer Collage zusammen. Darunter war auch eines von Anna Nicole Smith, deren äußere Schönheit sie damals bewunderte. Einige Jahre später, sie war bereits ausgebildete Sopranistin und Musikerin, erfuhr sie von der Welturaufführung der Mark Anthony Turnage-Oper Anna Nicole in London und sie dachte sich im Spaß: „Diese Rolle will ich auch mal singen“. Das tat sie dann auch. Und wie! 2 Jahre später in Dortmund. Von unserem Gastautor Detlef Obens.
Die europäische Kontinentalpremiere der Oper Anna Nicole am 27.4.2013 am Dortmunder Opernhaus geriet zu einem Triumph für alle und besonders für die phänomenale Emily Newton in der Titelrolle. Die Dortmunder Oper hatte sie für diese Partie unter Mitbewerberinnen ausgesucht und einen echten Treffer erzielt. Wie sie das Leben und Sterben des US-Playmates Anna Nicole Smith sang UND darstellte, haute Publikum und Presse gleichermaßen um. A star was born.
Nur noch zwei Mal gibt es die Gelegenheit diese Oper in Dortmund zu erleben: am 17.5. und am 29.5.2013.
Zu Anna Nicole
Eigentlich verbinde sie kaum etwas mit Anna Nicole Smith, sagt sie im Gespräch. „Anna Nicole war eine blonde Frau. Das bin ich auch. Anna Nicole war ein Star ohne Talent, mit abgebrochener
Im Rahmen des N.A.T.U.R. – Festival traten beide letzten Donnerstag gemeinsam im Café Treibsand auf. Ich war dort und habe euch mal wieder ein paar schöne Eindrücke mitgebracht!
Am 19.05 präsentiert die Rosa Strippe in Bochum in Kooperation mit der Zeche Bochum, das erste Queer Beat Festival. Die Organisatoren Andrea Mielek, Julia Backmann und Marta Grabski ist ein Line-up gelungen, dass sehr spannend sein könnte. In der Zeit von 18.00 – 2.30 Uhr bietet die Zeche eine Bühne für sechs live Acts und vier DJ´s aus ganz Deutschland. Gespielt und aufgelegt wird auf zwei Floors.
Neben Topacts wie Tubbe, Sookee und Eric D. Clark treten Künstler auf die sich schon einen Namen in der Musikszene gemacht haben oder grade dabei sind, immer größere Erfolge zu feiern. Party hard!
Wer seine Doktorarbeit korrigieren lassen will, sollte sich dabei auf Profis verlassen. Ein Korrekturdienst, der an verschiedenen Ruhrgebiets-Unis Aushänge hat, scheint nicht dazu zu gehören. Ein Mail-Verkehr der den Ruhrbaronen vorliegt, offenbart ein unseriöses Geschäftsgebaren und als krönenden Abschluss: Dumpfen Rassismus gegen seine Kunden.
Arkadij (Name geändert) möchte seine Diplomarbeit korrigieren lassen. Also wendet er sich an die „Korrekturprofis“, deren Aushang er an der Ruhr-Uni Bochum gesehen hat. Er möchte sich zunächst genauer über die Konditionen informieren.
Ob er seine Telefonnummer senden könne, fragt eine „Claudia“ zurück. Telefonisch ließen sich solche Details am besten klären. Nach zwei Tagen, Arkadij war bis dahin schlicht nicht dazu gekommen zu antworten, kommt eine weitere Mail des „Korrekturprofis“ Claudia
„OH MEIN GOTT! War der Grafiker betrunken???“ Ein Plakatentwurf der Linkspartei zur Bundestagswahl stößt bei Kommentatoren auf wenig Gegenliebe. Der Linken-Fundi Diether Dehm hatte den Wahlwerbungs-Entwurf auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Das Ganze wirkt wie der verunglückte Erstversuch einer Titanic-Praktikantin. Die anderen Parteien sind zwar auch nicht gerade daür bekannt, geistreiche Entwürfe abzusondern. Aber wenn schon witzig, dann bitte das Original – DIE PARTEI, übernehmen sie!
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