FZ Jülich erreicht CO₂-Ziel sechs Jahre früher

Die neue Wärmevollversorgungszentrale trug wesentlich zum Erreichen der Klimaziele bei. Copyright: Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich hat seine Klimaziele für das Jahr 2030 bereits im Jahr 2024 erreicht. Der CO₂-Ausstoß wurde im Vergleich zu 1990 um 68 Prozent gesenkt – drei Prozentpunkte mehr als geplant. Damit spart das Zentrum rund 82.200 Tonnen CO₂ jährlich ein. Der Erfolg wurde durch ein Bündel technischer Maßnahmen ermöglicht, vor allem durch eine neue Wärmevollversorgungszentrale, die seit April 2023 in Betrieb ist. Diese Anlage allein reduzierte den CO₂-Ausstoß um rund 12.500 Tonnen jährlich.

Weitere Einsparungen ergaben sich aus energetischen Sanierungen, der Umstellung auf Ökostrom ab 2024 und gezielter Effizienzsteigerung bei Strom und Wärme. Der Stromverbrauch sank in Gebäuden um 15 Prozent, der Wärmeverbrauch um zehn Prozent – auch nach dem Ende der Energiekrise. Zusätzliche CO₂-Einsparungen von bis zu 3.400 Tonnen jährlich sind in Vorbereitung.

Eine zentrale Rolle spielt zudem der Supercomputer JUPITER, der bald als erster

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Salziger Pudding: Caroline, Chromosomen und weiblicher Narzissmus

Am Ende war es der Teddy. (Bild: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Die neue Folge des Podcasts Salziger Pudding erzählt von Caroline – 16 Jahre alt, mit einer globalen Entwicklungsverzögerung, die auf einer seltenen Chromosomenanomalie beruht. Was harmlos beginnt – ein Mädchen zieht von der Mutter zum Vater – wird zum Blick in einen langen, leisen Machtkampf.

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Koalitionsgespräche: Verhandelt Putin mit?

Vladimir Putin Foto: http://en.kremlin.ru Lizenz: CC BY-SA 4.0


Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD sitzen Vertreter der Moskau-Connection beider Parteien mit am Tisch. Bald werden wir wissen, wie groß Russlands Einfluss war.

Für den Fall, dass im Rahmen des Konkursverfahrens der in der Schweiz ansässigen Nord Stream 2 AG die beschädigte Ostsee-Gasleitung verkauft wird, hat der US-Investor Stephen Lynch angekündigt, mitbieten zu wollen. Lynch hat

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„Wir fordern die Aufhebung der Indizierung des Elternratgebers „Wegweiser aus dem Transgenderkult““

Feministinnen zeigen vor dem Gericht in Köln Flagge Foto: Privat


Am 3. April  wurden vor dem Verwaltungsgericht in Köln die beiden Klagen gegen die Indizierung des Elternratgebers „Wegweiser aus dem Transgenderkult“ verhandelt. Klägerinnen waren die Autorinnen Stefanie Bode und Rona Duwe, die eine Aufhebung der Indizierung erreichen wollen.

Auf der Beklagtenseite standen der Leiter der Prüfstelle für Kinder- und Jugendmedienschutz, Herr Salzmann, sowie der rechtliche Vertreter, Herr Liesching. Die Prüfstelle ist dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und

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Gibt es für die Ukraine eine reelle Chance auf Waffenstillstand?

Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj Foto: President Of Ukraine from Україна Lizenz: CC0


Am 18. Februar 2025 begannen offiziell die Friedensgespräche zwischen den USA und Russland. Die Tatsache, dass die Ukraine nicht direkt beteiligt ist, erinnert in fataler Weise an die Verhandlungen der damaligen vier Mächte über die Tschechoslowakei, die zum sogenannten „Münchener Abkommen“, besser: Diktat, vom 30. September 1938 geführt haben. Im Ergebnis war es das Ende der Tschechoslowakei.

Die von den USA vorgeschlagene dreißigtägige Waffenruhe ohne Vorbedingungen, die jedoch von Russland abgelehnt wurde, sollte als Einstieg in die späteren Friedensgespräche dienen. Auch die Absichtserklärung der beiden

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Der Ruhrpilot

Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Oliver Krischer (Grüne). Foto: Land NRW/ Ralph Sondermann.


NRW:
Die triste Realität holt die Grünen ein…LLZ
NRW: Verfassungsgericht entscheidet über Wahlrechtsreform(€)…RP
NRW: Finanzverwaltung darf KI nutzen…Behördenspiegel

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NRW stärkt Spitzenforschung in Mathematik

Mathematik im Alltag. (Symbolfoto von Reuben Teo auf Unsplash)

Seit März leitet Dr. Alexis Prévost am Institut für Angewandte Mathematik der Universität Bonn eine Emmy Noether-Gruppe. Diese Förderlinie der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt junge Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf dem Weg zur Professur. Prévost, der in Köln promovierte, kehrt nach Stationen in Cambridge und Genf nach NRW zurück.

Seine Forschung dreht sich um sogenannte Perkolationsmodelle – mathematische Werkzeuge, mit denen sich Zufallsprozesse wie das Durchfließen von Wasser durch Kaffeepulver beschreiben lassen. Diese Prozesse spielen in vielen Naturwissenschaften eine zentrale Rolle, etwa bei der Frage, wie sich Risse in Materialien ausbreiten oder wie Zellen miteinander kommunizieren.

Prévost interessiert sich besonders für stark korrelierte Systeme, in denen benachbarte Bereiche einander beeinflussen. Seine Gruppe ist Teil des Exzellenzclusters Hausdorff Center for Mathematics, einem internationalen Spitzenforschungsverbund mit Sitz in Bonn.

Vom Kabarett zum Kino: Aljoscha Pause kündigt persönlichsten Film an

Der Bonner Filmemacher Aljoscha Pause, vielen regelmäßigen Lesern der Ruhrbarone durch seine herausragenden Langzeitdokumentationen wie Tom Meets Zizou, Trainer, Being Mario Götze, Wie ein Fremder oder Art is a State of Mind bereits bestens bekannt, hat mal wieder zugeschlagen!

Für Mai hat Pause sein neuestes Werk „Fritz Litzmann, mein Vater und ich” angekündigt. Und dieser Film ist laut dem 53-Jährigen der persönlichste aller bisher von ihm geschaffenen Streifen. Das klingt vielversprechend!

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Terror fördern statt Demokratie? Baerbocks beschämendes Schweigen zu den Protesten gegen Hamas

Annalena Baerbock (GRÜNE), Foto: Roland W. Waniek

„Hamas raus“ rufen sie in Gaza, Annalena Baerbock schweigt. Weil sie Präsidentin der UN-Generalversammlung werden will? Oder aus tiefer Überzeugung?

Mit dem Entwurf für ein Demokratiefördergesetz reagiere die Bundesregierung auf „Bedrohungen im Äußeren und im Inneren“, hatte Nancy Faeser (SPD) im Dezember 2022 erklärt, eine demokratische Zivilgesellschaft sei eines der „stärksten Bollwerke gegen Extremismus“. Ein knappes Jahr darauf verhängte die inzwischen geschäftsführende Bundesinnenministerin ein Betätigungsverbot über eines der stärksten Bollwerke gegen Demokratie, die islamofaschistische Hamas und deren szeniges Netzwerk Samidoun. Vier Wochen nach den bestialischen Massakern der Hamas an Tausenden Israelis schien bewusst zu sein, dass es nicht um Hamas vs. Israel geht, nicht um zwei Konfliktparteien, die sich im Tarifstreit verhakeln, auch nicht um zwei Religionen, die einen Glaubenskrieg führen und noch weniger um „Siedler-Kolonialismus“; sondern um Terror vs. Demokratie. Eine Bedrohung „im Äußeren und im Inneren“. Keine Einsicht von Dauer.

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